22.10.2012 · Der Sieger der Oberbürgermeisterwahl von Stuttgart, Fritz Kuhn, hält die Grünen in Baden-Württemberg für „hegemonial“. Die CDU beherrsche die Großstadt-Themen nicht, sagte er. Der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir schließt eine schwarz-grüne Koalition auf Bundesebene aus.
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Kuhn bringt es auf den Punkt. Kitaausbau ist das Gebot der Stunde, das Betreuungsgeld, das ja selbst bis weit in die CDU hinein umstritten ist, ist von vorvorgestern. Es kann in dichtbesiedelten Großstädten auch kein Konzept mehr sein, dem Verkehrsinfarkt durch immer weiteren Ausbau von Straßen zu begegnen. Turner, der vorgeblich überparteiliche Kandidat hatte alte Konzepte und konnte gegen Kuhns auf Sachthemen ausgerichteten Wahlkampf nicht punkten. Mich freut, dass der Wähler dem Versuch, den Wahlkampf ideologisch zu führen, eine klare Absage erteilt hat. Grüne Wähler sind, zumal in BW, oft ehmalige Wähler der CDU, die keine Scheu mehr vorm vermeintlich langhaaarigen, steinewerfenden Antichrist haben.
ununterscheidbar rot-grünen Träumen einer sozialistischen
Gutmenschen-Republik nachhängen,
bleiben viele Wähler eben zu Hause.
Leider, sie sollten wenigstens "ungültig" wählen.
Das wäre auch eine Botschaft an den OB einer Minderheit und an die Systemparteien.
Immer weiter ...
... mit der Wählerbeschimpfung !! Sehr konstruktiv und schön an der Sache vorbei. Was, wenn die Grünen tatsächlich bessere Konzepte hätten als die durch und durch verkorkste Mappus-CDU ? Wer hat denn Milliarden versenkt mit EnBW ? Wer ist denn feige umgeschwenkt nach Fukushima ? Wer hat den geglaubt, man könne Bürgerprotest gegen den total unsinnigen Bahnneubau niederknüppeln ? Genau, der konservative Hardliner Mappus. Besten Dank, liebe Gutmenschen-Wähler, das damit Schluss ist.
das moderne städtische Lebensgefühl besteht
vor allem aus einem riesigen Migranten/Ausländeranteil, der sich in
den Städten konzentriert und die treu ihre größten
Förderer wählen.
53 % der Wähler, das sind ca 70 % der deutschen Wähler,
bleiben zu Hause, weil sie von keiner Partei mehr vertreten werden, auch
nicht von der linken multikulti-CDU, die sich als bürgerliche
Partei verabschiedet hat und nur noch den Linken hinterher läuft.
Für eine neue konservative bürgerliche Partei der Mitte ergibt
sich ein riesiges Wählerpotential, das die Grünen sofort
wieder Richtung 5% Hürde treiben würde
Isländer schreiben sich ihre Verfassung selbst/Nur so kann man Politiker u Kosten i d Griff bekommen
Gut 66 Prozent der Isländer haben sich am Samstag in einem nicht bindenden Referendum für eine neue Verfassung ausgesprochen. Der Verfassungsentwurf war zuvor mit Beteiligung der Bürger unter anderem über soziale Netzwerke entstanden. Die Kommunikationswissenschaftlerin Hille Hinsberg beschreibt den Entstehungsprozess in der konservativen Tageszeitung Postimees als beispielhaft: "Der Text wurde so öffentlich wie möglich zusammengestellt. Jede Woche wurde eine neue Version publiziert, die auch auf Facebook diskutiert und ergänzt werden konnte. Das [mit dem Text beauftragte] Komitee antwortete auf jeden Vorschlag. In der Diskussion gab es keine Drohungen oder Witze, sondern nur ernsthafte Beiträge. ... Das Referendum ist in der Tat juristisch nicht bindend. ... Wenn an einem Referendum aber viele teilnehmen [die Wahlbeteiligung lag bei 49 Prozent] und von ihrem Wunsch überzeugt sind, können weder das Parlament noch die Regierung den Volkeswunsch ignorieren. ...Das wäre ein Präzedenzfall!
In Großstädten nicht mehrheitsfähig? Quatsch.
Vermutlich hat Herr Kuhn eine von seiner Partei favorisierte Schulkarriere durchlaufen. Sonst würde kurzes Nachrechnen ergeben, daß die Grünen es mal wieder nur dank miserabler Wahlbeteiligung geschafft haben. Die CDU hat ein Aktivierungsproblem. Nachdem Frau Merkel den konservativen Markenkern geschleift hat, bleibt die Stammwählerschaft mangels Alternative zuhause. Links blinken bringt halt tolle Beliebtheitswerte, auch beim politischen "Gegner". Aber eben keine Wählerstimmen. Und die viel gerühmten "bürgerlichen" Wähler, die Grün angeblich derzeit so massiv abgreift, waren früher Sozis. Grün gewinnt nicht aus eigener Stärke, sondern durch die Schwäche der CDU. Und das ist das eigentlich Tragische.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.10.2012 09:42 UhrWitzig...
... Ihre Verkennung der Realität. Kretschmann ist also MP wegen mangelnder Beteiligung Konservativer in BW ? Wahlbeteiligung niedrig ? War Mappus wirklich ein weichgespülter Halblinker ? Palmer OB in Tübingen und Salomon OB in Freiburg nur, weil viele mangels Alternativen zuhause bleiben ? Ich freu mich, wenn viel so realitätsblind sind wie Sie, dann kann der Siegeszug der Grünen im Musterländle ja weitergehen.
Nun, vor acht Jahren war die Wahlbeteiligung noch deutlich niedriger!
Aber das "vergisst" man schon einmal schnell, wenn wenigstens der "richtige" gewählt wurde?!
Es gibt noch Christen, aber wenige. Und das ist schlecht so, denn die
Früchte des Anti-Christentums sind ja bitter: Rechtlosigkeit
für alle letztlich; Verfügung von anonymen Apparaten und
Behörden über das Leben, Bevormundung, Gängelei in allen Hinsichten.
Und wenn es nur noch wenige Christen gibt, ist es sonnenklar, daß
auch die CDU Federn läßt. Denn ohne Christen keine CDU.
Witzigerweise...
läuft es bei uns immer dann gut, wenn Christen sich nicht allzusehr in öffentliche Belange einmischen. So entstand und entsteht gesellschaftlicher Fortschritt. Ich bin für die Evolutionstheorie, für die Aufklärung, den säkularen Staat, Meinungsfreiheit, sexuelle Aufklärung, Gleichberechtigung der Geschlechter. Ich habe nix gegen Verhütung, nix gegen Frauen in allen öffentlichen Ämtern, nix gegen Ausländer (sogar wenn sie Muselmanen sind). Die Konfessionslosen stelle in Deutschland mittlerweile die größte Gruppe und das ist gut für unser Land.
Einem Mann wie Özdemir, der vor seiner Politkarriere nicht gerade durch berufliche Leistungen geglänzt, aber zu allem eine Meinung hat, würde ich auch nicht die Hand reichen. Hat kein Format.
Angesichts der Wahlergebnisse sollte man sich Gedanken über die
Sozialstruktur unserer Großstädte machen.
Wie viele % der Bewohner kommen für ihren Lebensunterhalt selbst auf?
Von Rentnern einmal abgesehen: Auf welche Gruppen teilen sich die
Empfänger von "Hilfen für den Lebensunterhalt" auf?
Muß das so sein? Ist das "gerecht"?
Warum soll der "Rest der Welt" für bestimmte Gruppen
zahlen, die uns verachten und uns ablehnend bis feindselig gegenüberstehen?
Natürlich ist die CDU in Hessen mit Ihrem Fraport-Lobbyismus nicht
mehr wählbar, sie weiss schon warum sie den Lärmterror nach
Rheinland-Pfalz abschieben will.
Aber was ist die Alternative? Ein Herr Schäfer-Gümbel, der
keine Konzepte hat, wie er dem Fluglärm begegnen will? Die beiden
ehemals großen Parteien bieten uns ein Trauerspiel.
Aber solange CDU-Bundestagsabgeordnete gut mit Nebentätigkeiten bei
der Fraport verdienen (siehe Peter Wichtel, Bundestagsabgeordneter) und
später Posten in den Ausbaufirmen erhalten, ist doch die Welt in
Ordnung?
Auch die Grünen können nur mit Wasser kochen
Sie müssen sich jetzt erst einmal eine Legislatur Periode lang
bewähren und Herr Kuhn als Bürgermeister auch, dann kann man
mal Bilanz ziehen ob sie Großstadt können, Land verachten sie
ja anscheinend eh.
Werden die Grünen ihre Ideen, Versprechungen und geweckte
Hoffnungen auch realisieren können ? In RLP haben sich die
Grünen schon als Farce erwiesen.
Aber nach dem ewigen Gekugel ist es sehr verständlich das
Stuttgart und BW Alternativ wählen.
Mich stört allerdings dieses arrogante herabwürdigen des
politischen Konkurrenten und der Landbevölkerung und ihrer
Bedürfnisse, wie es so en vogue zu sein scheint. Respekt und
Achtung vor den Mitmenschen zeigt man so nicht.
Es sollte auch bedacht werden, gerade in Flächenländern wie BW
und RLP sind die Hauptfinanzierer des Landeshaushaltes die
steuernzahlende Bürger in den kleineren Städten und auf dem
Land und nicht die Großstädter.
Ich bin sicher, dass die CDU die Gründe des Wahldebakels kennt. Ob
Stuttgart oder Frankfurt oder auch Berlin ( hier betroffen die SPD) ,
die Bürger begreifen immer schneller, wo ihnen mit geschönten
Gutachten Großprojekte um die Ohren gehauen werden, die letztlich
die Steuerzahler und viele Bürger auch mit Ihrer Gesundheit
bezahlen müssen.
In Stuttgart war es zuerst der von Morgan Stanley ferngesteuerte
Politiker Herr Mappus , in Frankfurt folgte der Kandidat (Herr Rhein)
des hessichen Ministerpräsidenten Bouffier, der von Fraport und
Lufthansa ferngesteuert wird, bei den nächsten Landtagswahlen wird
sich dies auch als Ergebnis in Wiesbaden zeigen, ebenso bei der
nächsten Oberbürgermeisterwahl in Berlin, dort wird dann die
SPD die Folgen falscher Großprojekte zu spüren bekommen. Im
Grunde ein großartiges Ergebnis der Demokratie, das belegt, dass
sich die Bürger lobbyistengesteuerte Politik nicht länger
gefallen lassen, in diesem Sinne eine Warnung an alle Parteien.
Ach glauben sie denn das wäre bei den Grünen anders ? Als wären die nicht gesteuert
von Interessensgruppen ? Das wäre naiv zu glauben.
Gute Unternehmer sind flexibel genug, um ihre Interessensvertreter in
jeder Partei zu plazieren oder es wir halt auch ein an die Partei
angepassentes Geschäftfeld in den Vordergrund geschoben und das
übliche etwas verdeckter.
Wenn ich Migrant wäre, würde ich Grün wählen. Wenn
ich Beamter wäre vermutlich auch. Ich kann es auch bei Stuttgart21
Gegnern verstehen, deren Gehirnwäsche ja noch nicht abschlossen ist.
Aber bitte: Welcher Deutsche, dem sein Land lieb ist und es
schätzt, wählt Grün?
Claudia Roth: “Deutsche sind Nichtmigranten, mehr nicht!”
Daniel Cohn-Bendit: “Wir, die Grünen, müssen dafür
sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu
holen. Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir für ihr
Wahlrecht kämpfen. Wenn wir das erreicht haben, werden wir den
Stimmenanteil haben, den wir brauchen, um diese Republik zu verändern.”
Joschka Fischer: „Deutschland muss von außen eingehegt, und
von innen durch Zustrom heterogenisiert , quasi verdünnt werden.
”„Deutsche Helden müsste die Welt, tollwütigen
Hunden gleich, einfach totschlagen.“
Jürgen Trittin: „Deutschland verschwindet jeden Tag immer
mehr, und das finde ich einfach großartig.”
DANKE Stuttgart
(Ein Stuttgarter)
Gebe Ihnen Recht, Frau von Czekus
Ausländer sind nach den Zahlen der Bundesagentur für Arbeit
doppelt so häufig Hartz-IV Empfänger als Deutsche.
Berücksichtigt man dies, sind die obigen Aussagen der
Grünen-Politiker blanker Hohn.
@von Czekus @ Belousov
Frau von Czekus: Zuwanderung muss sein. Die obigen Aussagen zeigen
jedoch die völlige Ungehemmtheit eines Zustroms, sollten die
Grünen bspw. Regierungsmehrheit auf Bundesebene haben.
Herr Belousov: Niemand hat gesagt, das Migranten Deutschland
"vernichten" wollen (evtl. mit Ausnahme von 4000 Salafisten
o.ä., die unbedingt die Sharia einführen wollen). Die
Grünen wollen dieses Land jedoch schon "entdeutschen".
Aber warum?
Die Migranten sind ja schließlich hier, weil Deutschland so ist,
wie es ist; Diszipliniert, langweilig, zeitweilig regnerisch - aber
erfolgreich. Oder sind Sie hier wegen des schönes Wetters? Wenn die
von den Grünen gewollte ungehemmte (!) Zuwanderung stattfindet,
sind Sie der erste, der dieses Land wieder verlässt. Weil es sich
so verändert hat, dass andere Länder attraktiver für Sie
werden.
Meldung
Eigenlich finde ich so ziemlich alles verkehrt, was die Grünen
machen und deklarieren.
Da ich aber die Ehre habe, Migrant zu sein, und solchen Einstellungen
wie Ihren - dass die Migranten ja nur darauf aus sind, das gute alte
Deutschland zu vernichten - tagtäglich begegne , bleibt mir leider
nicht viel übrig, als die Partei zu wählen, die mich doch als
ganz normalen Menschen betrachtet.
Es ist unklar
...ob die Genannten Deutsche sind. Und es ist fast sicher, dass sie keinen ehrenhaften Platz in der Geschichte bekommen werden. Jede Zeit hatte ihre Typen. Alle sind nie direkt gewählt worden.
Wer sich selbst als "hegemonial" bezeichnet und den anderen
die Waehlbarkeit abspricht, hat
schon den ersten Haufen Erde fuer sein Grab geschaufelt. Die Demokratie
lebt von der Alternanz - man sollte nicht so alt werden wie Herr Kuhn
um das begriffen zu haben.
Es ist eine merkwürdige Einschätzung Kuhns, die CDU könne
Großstadtthemen nicht. Er bekegt, daß er den eigenen Erfolg
nicht versteht. Bürgermeisterwahlen sind immer zuerst
Personenwahlen und erst dnach Themen und ganz am Schluß
Parteienwahlen. Fritz Kuhn und Die Grünen führen seit S21
Wahlkampf um das Stuttgarter Rathaus, der sich bei dürftiger
Wahlbeteiligung nun auszahlte. Die Enttäuschung wird folgen, da
auch Kuhn nicht zaubern kann.
CDU, FDP und FreieWähler müssen sich fragen, warum sie so
spät in den Wahlkampf mit einem zugereisten Kandidaten einstiegen?
Der Kleine
hat sein Glück nicht fassen können. Sein roter Kopp spricht
Bände. Er wird sich nicht durch-setzen. Er ist zu
dünnhäutig. Hier rächten sich Stuttgart-21-Gegner
für ihre Niederlage. Es war
eine Funktion der Wahlbeteiligung.
In Baden-Württemberg,insbes.Stuttgart gibt es mE viele Selbstbereicherungen auf Kosten des Steuer-
zahlers zu korrigieren.Es werden netto-Gehälter gezahlt,die
Leitende Angestellte(Manager/Funktionseinkommen)erst am Schluss des
Berufslebens erhalten-siehe Stuttgarter Ztg-online von heute:
"Uns kommt es nicht auf die Bezahlung eines Amtsgerichtsdirektors
an, sondern uns geht es vor allem um die große Anzahl der in der
ersten Stufe besoldeten Richter u Staatsanwälte: Ein
27-jähriger lediger Berufsanfänger bekommt beispielsweise 2515
Euro netto pro Monat, ein 38-jähriger Familienrichter am
Amtsgericht, verheiratet, mit einem Kind, 3345 Euro netto. Bei einer
wegen der Personalknappheit realistischen Arbeitszeit von
durchschnittlich 45 Stunden pro Woche entspricht das einem Stundenlohn
von 14 Euro beziehungsweise 18,50 Euro. Unsere Besoldung ist dabei so
konzipiert, dass viele in der ersten Stufe verbleiben und pensioniert
werden".Plötzlich sind Richter normale Arbeitnehmer,wenn es
ums Geld geht.Dabei kommt es darauf an,welche Qualität u
Managementfähigkeiten e Prozess zu führen,vorliegen
ihr Häuslebauer und Vierteleschlotzer, dann seid ihr bald auf dem gleichen Niveau wie die Schmarotzerländer à la NRW, Bremen, Berlin, Meckpomm.....
Im Südwesten wachen die Bürger auf/..auch die Richter wollen mehr Geld oder wollen Dienst nach
Vorschrift machen.Die Grünen werden noch viele Themen
zusätzlich anpacken müssen.
Im Stuttgarter Gerichtsbezirk muss endlich das über 60 Jahre
eingeführte "richterstaat"liche System dringend
aufgelöst werden.Die parteiliche Orientierung der Richter muss ein
Ende finden.
Die Lust der (passenden)Interpretation der Wirklichkeit und der Gesetze
muss ein Ende finden.Auf die Grünen wartet eine
Hercules-Aufgabe,auch die schiefe Verfassungslage hinsichtlich der
Gewaltenteilung in Ordnung zu bringen.Die Chance besteht jetzt zunehmend.
Es ist doch ein Witz,dass bei Richtern nur die Anfangsnoten bei der
Beamtung zählen.In jedem anderen Beruf unterliegt man permanenter
Bewertung und der Gefahr der Arbeitslosigkeit.
@Herrn Marx
Im Prinzip stimme ich Ihnen zu.Auch dass die Grünen nicht viel
anders sein werden wie die anderen Parteien.
Zum Thema Richter/Innen gilt aber:dass Richter eben nicht in andere
Städte oder auch in andere Bundesländer versetzt werden
können.Sie bleiben am Ort.Ein Strafanzeige an e Richter in
Stuttgart bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart kann man nach meiner
Erfahrung vergessen.Hier gilt das eine Gewalt die andere Gewalt in Ruhe
läßt,selbst dann wenn e Richter in eine Sache eines nicht
aufgeklärten Todes eines Menschen verwickelt ist.Die Richter biegen
es so hin,dass sie zu ihren eigenen Gunsten Sachverhalte
interpretieren.Und von solchen Richtern habe ich genügend kennengelernt.
Das ist ungefähr so wie beim Supreme Court in den USA.Bush-junior
hat vor seiner Ablösung republikanisch denkende Richter in das
Oberste Gericht berufen.Wie bekannt,werden diese Richter oft sehr alt
und wirken weit hinaus über die verschiedenen Wahlperioden zum
Präsidenten mit all den Folgen für den US-Bürger
Herr Reichert
Bei Richtern ist es nicht anders wie bei anderen, verbeamteten,
öffentlichen Ämtern.
Wie wird das Spiel in Punkto Beamte (einschließlich Richter) jetzt
wohl in BW laufen? Neubesetzungen müssen Grün sein,
Altbesetzungen die parteipolitisch nicht passen werden in den Ruhestand
abgeschoben, versetzt oder wegbefördert um dem eigenen
Grünen-Mandaten Platz zu machen. Grün ist in dem Verhalten
nicht besser als andere Parteien.
Was bei Grün jedoch wiederwärtig ist, daß sie dieses
Verhalten bei anderen Parteien mit viel Geschrei anprangern, es selbst
aber auch vollziehen. Die andern Parteien schweigen wenigstens
einigermaßen zu dem Thema und legen bei Grün leider auch
nicht den Finger in die Wunde.
@Herrn Marx ..genauer lesen ,es geht hier um Richter/Innen!!!
Das Problem der parteilichen Orientierung in Schlüsselstellungen im
öffentlichen Dienst ist bekannt.Deshalb bin für
Wechselwähler,dass genau dieses System permanent unterbrochen wird.
Bei Richtern,die einmal beamtet und angestellt sind( in der Judikativ)
kann man nicht mehr aus den Ämtern wählen,noch feuern.Leider
sind die Gerichtsverfassungen und das einschlägige Richterrecht so
von Richtern ausgelegt und werden immer zugunsten des Richters interpretiert.
Aha
Und deswegen haben Sie Grün gewählt, daß sich hier etwas
ändert, weil Grün nicht an einer parteilichen Orientierung von
öffentlichen Posten und Ämtern interessiert ist?
Wenn man solche Kommentare liest, kommen einem die Grünen irgendwie
wie eine Märchenfigur aus Hameln vor.
Günter Rohrmoser: "Kampf um die Mitte"
"Es ist ein Mythos, zu behaupten, wir hätten unter Helmut Kohl
eine Soziale Marktwirtschaft gehabt. Nein, wir haben die Soziale
Marktwirtschaft unter Helmut Kohl verkommen lassen. Was hinter dem
Begriff der Sozialdemokratisierung der CDU steht, ist ja nichts anderes,
als daß die CDU dieses großartig gedachte und über
lange Zeit auch bewährte Modell der Sozialen Marktwirtschaft selbst
hat verkommen lassen. Und wodurch hat man sie verkommen lassen? Der
entscheidende Grund liegt darin, daß der Sozialstaat durch den
Ausbau seiner sozialen Leistungen über das Maß dessen hinaus,
was die Väter der Sozialen Marktwirtschaft für sinnvoll und
vertretbar hielten, hypertroph weiterentwickelt wurde. Der Sozialstaat
wurde zum Wohlfahrtsstaat, verbunden mit der uneinlösbaren
Suggestion, daß der Sozialstaat eine Sicherung gegen jedes
denkbare Lebensrisiko ermöglicht."
Günter Rohrmoser hat in seinen vielschichtigen Analysen das Dilemma
der Union schon in den 80er Jahren klar benannt.
Manchmal hat bei Ihren Kommentaren den Eindruck, daß Sie hier eine Form von Kabarett präsentieren. Der "grüne Glaube" ist der Glaube, der postmoderne Diederich Heßling zu sein. Die Wohlfühlthemen wie Masseneinwanderung, Energiewende, Einheitsschule werden so organisiert, daß die armen Schweine und nicht die eigene Klientel getroffen wird. Man profitiert davon, daß die "da oben" offenbar mit den Grünen sehr gut leben können und ihnen Steine aus dem Weg räumen: Das dürften die Piraten schmerzlich bemerkt haben, als nach einer sehr positiven Umfrage kurz vor der NRW-Wahl "Gefahr in Verzug" war und von einer ziemlich geschlossen vorgetragenen Kampagne politisch ausgeschaltet wurden.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.10.2012 16:42 UhrLieber, Rabe
Die Piraten waren/sind nützlich, um "die Jugend" darin zu hindern, oppositionell zu sein. Die Grünen waren neben der "Eierlikör- und Kirchentags- und Krötenwandertunnel-Linken" eine Möglichkeit, die Linksextremen einzubinden und ihnen Karrieren anzubieten. Die Fischers, von Ditfurths, Trittins oder Bütikofers hatten so viel Interesse an "Umweltschutz" wie ich an thailändischer Literatur. Für "Einbinden" können sie auch andere Begriffe einsetzen. Staats- und Medienapparat werden es zu verhindern wissen, daß "Piraten" oder ähnliche Gruppierung auch nur in die Nähe einer "Heilslehre" kommen.
@Andreas Noreikat den Piraten fehlt der rechte Glaube
Herr Andreas Noreikat ,
auch die Piraten sind mir Glaubensgrundsätzen angetreten,
allerdings hatten sie von Anfang an das Problem, daß sie zwar gut
wussten wer der Teufel war (Die "Content-Industrie", die
"Abmahnanwälte" etc.) aber nicht wo und wie das
"Paradies" zu finden ist.
Eine dauerhaft erfolgreiche Heilslehre benötigt aber ein Paradies
und natürlich möglichst einleuchtende Wege dorthin zu gelangen.
Das "Paradies der totalen Transparenz" welches inhaltlich am
Naheliegensten gewesen sein mag entpuppte sich leider operativ als
höchst untauglich um in einem harten politischen Wettbewerb
bestehen zu können.
Es ist kein Zufall, daß alle erfolgreichen Machteroberungen auf
dieser Welt genau das Gegenteil von Transparenz praktizieren. Es fehlte
den Piraten also nicht am Glaube, aber am "rechten" Glaube...
Ohne einen deutlichen Widerruf zu "Stuttgart 21" wird die CDU in Baden-Württemberg keine entscheidenden Wahlen mehr für sich gewinnen können. Die CDU-B.W. krankt daran, dass die Mitglieder von einer beinahe schon faschistischen Nibellungentreue beseelt sind, die keine Selbstkritik zulässt, sondern nur geschlossene Reihen. Die CDU selbst überlässt damit leichtfertig dem politischen Gegner das Feld - auf Jahrzehnte hin.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.10.2012 21:57 UhrGodwins´s law
Sehr geehrter Herr Winkler,
ob man Ihrem Kommentar nun zustimmt oder nicht: die Mitglieder von
demokratischen Parteien einer "faschistischen Nibelungentreue"
zu bezichtigen ist nicht in Ordnung. Den gleichen Sachverhalt kann man
auch auf andere Weise darstellen - ohne jemanden zu beleidigen.
MfG
Es scheint in manches Hirn einfach nicht hineinzugehen, das sich der Bahnhof nicht mehr verhindern
läßt. Oder warum wird er trotz grünem Verkehrsminister und grünem Ministerpräsidenten weitergabaut? Übrigens hat RotGrün, als diese Regierungsmacht besassen und im Aufsichtsrat der deutschen Bahn gesessen sind, diesem Bahnhof zugestimmt. Damals wurden die Weichen gestellt, nicht heute. Und Sie sollten sich bei RotGrün für den Bahnhof bedanken und sich langsam damit abfinden, das dank dieser Herren von RotGrün dieser Unsinn vollendet wird.