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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Oberbürgermeisterwahl in Stuttgart „CDU in Großstädten nicht mehrheitsfähig“

 ·  Der Sieger der Oberbürgermeisterwahl von Stuttgart, Fritz Kuhn, hält die Grünen in Baden-Württemberg für „hegemonial“. Die CDU beherrsche die Großstadt-Themen nicht, sagte er. Der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir schließt eine schwarz-grüne Koalition auf Bundesebene aus.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (54)

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Sebastian Kreibig

Konzepte gegen Ideologie

Kuhn bringt es auf den Punkt. Kitaausbau ist das Gebot der Stunde, das Betreuungsgeld, das ja selbst bis weit in die CDU hinein umstritten ist, ist von vorvorgestern. Es kann in dichtbesiedelten Großstädten auch kein Konzept mehr sein, dem Verkehrsinfarkt durch immer weiteren Ausbau von Straßen zu begegnen. Turner, der vorgeblich überparteiliche Kandidat hatte alte Konzepte und konnte gegen Kuhns auf Sachthemen ausgerichteten Wahlkampf nicht punkten. Mich freut, dass der Wähler dem Versuch, den Wahlkampf ideologisch zu führen, eine klare Absage erteilt hat. Grüne Wähler sind, zumal in BW, oft ehmalige Wähler der CDU, die keine Scheu mehr vorm vermeintlich langhaaarigen, steinewerfenden Antichrist haben.

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Gerhard Katz

Wenn alle Parteien

ununterscheidbar rot-grünen Träumen einer sozialistischen Gutmenschen-Republik nachhängen,
bleiben viele Wähler eben zu Hause.

Leider, sie sollten wenigstens "ungültig" wählen.

Das wäre auch eine Botschaft an den OB einer Minderheit und an die Systemparteien.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.10.2012 09:47 Uhr
Sebastian Kreibig

Immer weiter ...

... mit der Wählerbeschimpfung !! Sehr konstruktiv und schön an der Sache vorbei. Was, wenn die Grünen tatsächlich bessere Konzepte hätten als die durch und durch verkorkste Mappus-CDU ? Wer hat denn Milliarden versenkt mit EnBW ? Wer ist denn feige umgeschwenkt nach Fukushima ? Wer hat den geglaubt, man könne Bürgerprotest gegen den total unsinnigen Bahnneubau niederknüppeln ? Genau, der konservative Hardliner Mappus. Besten Dank, liebe Gutmenschen-Wähler, das damit Schluss ist.

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alois schneider
alois schneider (formal) - 24.10.2012 00:31 Uhr

das moderne städtische Lebensgefühl besteht

vor allem aus einem riesigen Migranten/Ausländeranteil, der sich in den Städten konzentriert und die treu ihre größten Förderer wählen.
53 % der Wähler, das sind ca 70 % der deutschen Wähler, bleiben zu Hause, weil sie von keiner Partei mehr vertreten werden, auch nicht von der linken multikulti-CDU, die sich als bürgerliche Partei verabschiedet hat und nur noch den Linken hinterher läuft.
Für eine neue konservative bürgerliche Partei der Mitte ergibt sich ein riesiges Wählerpotential, das die Grünen sofort wieder Richtung 5% Hürde treiben würde

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günther reichert

Isländer schreiben sich ihre Verfassung selbst/Nur so kann man Politiker u Kosten i d Griff bekommen

Gut 66 Prozent der Isländer haben sich am Samstag in einem nicht bindenden Referendum für eine neue Verfassung ausgesprochen. Der Verfassungsentwurf war zuvor mit Beteiligung der Bürger unter anderem über soziale Netzwerke entstanden. Die Kommunikationswissenschaftlerin Hille Hinsberg beschreibt den Entstehungsprozess in der konservativen Tageszeitung Postimees als beispielhaft: "Der Text wurde so öffentlich wie möglich zusammengestellt. Jede Woche wurde eine neue Version publiziert, die auch auf Facebook diskutiert und ergänzt werden konnte. Das [mit dem Text beauftragte] Komitee antwortete auf jeden Vorschlag. In der Diskussion gab es keine Drohungen oder Witze, sondern nur ernsthafte Beiträge. ... Das Referendum ist in der Tat juristisch nicht bindend. ... Wenn an einem Referendum aber viele teilnehmen [die Wahlbeteiligung lag bei 49 Prozent] und von ihrem Wunsch überzeugt sind, können weder das Parlament noch die Regierung den Volkeswunsch ignorieren. ...Das wäre ein Präzedenzfall!

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Jan van Gemmeren

In Großstädten nicht mehrheitsfähig? Quatsch.

Vermutlich hat Herr Kuhn eine von seiner Partei favorisierte Schulkarriere durchlaufen. Sonst würde kurzes Nachrechnen ergeben, daß die Grünen es mal wieder nur dank miserabler Wahlbeteiligung geschafft haben. Die CDU hat ein Aktivierungsproblem. Nachdem Frau Merkel den konservativen Markenkern geschleift hat, bleibt die Stammwählerschaft mangels Alternative zuhause. Links blinken bringt halt tolle Beliebtheitswerte, auch beim politischen "Gegner". Aber eben keine Wählerstimmen. Und die viel gerühmten "bürgerlichen" Wähler, die Grün angeblich derzeit so massiv abgreift, waren früher Sozis. Grün gewinnt nicht aus eigener Stärke, sondern durch die Schwäche der CDU. Und das ist das eigentlich Tragische.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.10.2012 09:42 Uhr
Sebastian Kreibig

Witzig...

... Ihre Verkennung der Realität. Kretschmann ist also MP wegen mangelnder Beteiligung Konservativer in BW ? Wahlbeteiligung niedrig ? War Mappus wirklich ein weichgespülter Halblinker ? Palmer OB in Tübingen und Salomon OB in Freiburg nur, weil viele mangels Alternativen zuhause bleiben ? Ich freu mich, wenn viel so realitätsblind sind wie Sie, dann kann der Siegeszug der Grünen im Musterländle ja weitergehen.

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Christian Wrobel

Nun, vor acht Jahren war die Wahlbeteiligung noch deutlich niedriger!

Aber das "vergisst" man schon einmal schnell, wenn wenigstens der "richtige" gewählt wurde?!

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Franz Siebrech
Franz Siebrech (rosi110) - 23.10.2012 09:51 Uhr

Wo sind noch Christen?

Es gibt noch Christen, aber wenige. Und das ist schlecht so, denn die Früchte des Anti-Christentums sind ja bitter: Rechtlosigkeit für alle letztlich; Verfügung von anonymen Apparaten und Behörden über das Leben, Bevormundung, Gängelei in allen Hinsichten.
Und wenn es nur noch wenige Christen gibt, ist es sonnenklar, daß auch die CDU Federn läßt. Denn ohne Christen keine CDU.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.10.2012 09:59 Uhr
Sebastian Kreibig

Witzigerweise...

läuft es bei uns immer dann gut, wenn Christen sich nicht allzusehr in öffentliche Belange einmischen. So entstand und entsteht gesellschaftlicher Fortschritt. Ich bin für die Evolutionstheorie, für die Aufklärung, den säkularen Staat, Meinungsfreiheit, sexuelle Aufklärung, Gleichberechtigung der Geschlechter. Ich habe nix gegen Verhütung, nix gegen Frauen in allen öffentlichen Ämtern, nix gegen Ausländer (sogar wenn sie Muselmanen sind). Die Konfessionslosen stelle in Deutschland mittlerweile die größte Gruppe und das ist gut für unser Land.

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Holger Dorn
Holger Dorn (Holle_D) - 23.10.2012 01:17 Uhr

Hand reichen

Einem Mann wie Özdemir, der vor seiner Politkarriere nicht gerade durch berufliche Leistungen geglänzt, aber zu allem eine Meinung hat, würde ich auch nicht die Hand reichen. Hat kein Format.

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Wolfgang Richter

Großstädte

Angesichts der Wahlergebnisse sollte man sich Gedanken über die Sozialstruktur unserer Großstädte machen.
Wie viele % der Bewohner kommen für ihren Lebensunterhalt selbst auf?
Von Rentnern einmal abgesehen: Auf welche Gruppen teilen sich die Empfänger von "Hilfen für den Lebensunterhalt" auf? Muß das so sein? Ist das "gerecht"?
Warum soll der "Rest der Welt" für bestimmte Gruppen zahlen, die uns verachten und uns ablehnend bis feindselig gegenüberstehen?

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silvia schleimer

Alternative?

Natürlich ist die CDU in Hessen mit Ihrem Fraport-Lobbyismus nicht mehr wählbar, sie weiss schon warum sie den Lärmterror nach Rheinland-Pfalz abschieben will.
Aber was ist die Alternative? Ein Herr Schäfer-Gümbel, der keine Konzepte hat, wie er dem Fluglärm begegnen will? Die beiden ehemals großen Parteien bieten uns ein Trauerspiel.
Aber solange CDU-Bundestagsabgeordnete gut mit Nebentätigkeiten bei der Fraport verdienen (siehe Peter Wichtel, Bundestagsabgeordneter) und später Posten in den Ausbaufirmen erhalten, ist doch die Welt in Ordnung?

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gert kock
gert kock (gertKo) - 22.10.2012 21:14 Uhr

Auch die Grünen können nur mit Wasser kochen

Sie müssen sich jetzt erst einmal eine Legislatur Periode lang bewähren und Herr Kuhn als Bürgermeister auch, dann kann man mal Bilanz ziehen ob sie Großstadt können, Land verachten sie ja anscheinend eh.
Werden die Grünen ihre Ideen, Versprechungen und geweckte Hoffnungen auch realisieren können ? In RLP haben sich die Grünen schon als Farce erwiesen.
Aber nach dem ewigen Gekugel ist es sehr verständlich das Stuttgart und BW Alternativ wählen.

Mich stört allerdings dieses arrogante herabwürdigen des politischen Konkurrenten und der Landbevölkerung und ihrer Bedürfnisse, wie es so en vogue zu sein scheint. Respekt und Achtung vor den Mitmenschen zeigt man so nicht.

Es sollte auch bedacht werden, gerade in Flächenländern wie BW und RLP sind die Hauptfinanzierer des Landeshaushaltes die steuernzahlende Bürger in den kleineren Städten und auf dem Land und nicht die Großstädter.

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Wolfgang Steinhoff

Gründe

Ich bin sicher, dass die CDU die Gründe des Wahldebakels kennt. Ob Stuttgart oder Frankfurt oder auch Berlin ( hier betroffen die SPD) , die Bürger begreifen immer schneller, wo ihnen mit geschönten Gutachten Großprojekte um die Ohren gehauen werden, die letztlich die Steuerzahler und viele Bürger auch mit Ihrer Gesundheit bezahlen müssen.
In Stuttgart war es zuerst der von Morgan Stanley ferngesteuerte Politiker Herr Mappus , in Frankfurt folgte der Kandidat (Herr Rhein) des hessichen Ministerpräsidenten Bouffier, der von Fraport und Lufthansa ferngesteuert wird, bei den nächsten Landtagswahlen wird sich dies auch als Ergebnis in Wiesbaden zeigen, ebenso bei der nächsten Oberbürgermeisterwahl in Berlin, dort wird dann die SPD die Folgen falscher Großprojekte zu spüren bekommen. Im Grunde ein großartiges Ergebnis der Demokratie, das belegt, dass sich die Bürger lobbyistengesteuerte Politik nicht länger gefallen lassen, in diesem Sinne eine Warnung an alle Parteien.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.10.2012 22:23 Uhr
gert kock
gert kock (gertKo) - 22.10.2012 22:23 Uhr

Ach glauben sie denn das wäre bei den Grünen anders ? Als wären die nicht gesteuert

von Interessensgruppen ? Das wäre naiv zu glauben.

Gute Unternehmer sind flexibel genug, um ihre Interessensvertreter in jeder Partei zu plazieren oder es wir halt auch ein an die Partei angepassentes Geschäftfeld in den Vordergrund geschoben und das übliche etwas verdeckter.

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Frank Tron
Frank Tron (HerrFrank) - 22.10.2012 20:24 Uhr

Bitte mal melden, Danke

Wenn ich Migrant wäre, würde ich Grün wählen. Wenn ich Beamter wäre vermutlich auch. Ich kann es auch bei Stuttgart21 Gegnern verstehen, deren Gehirnwäsche ja noch nicht abschlossen ist.

Aber bitte: Welcher Deutsche, dem sein Land lieb ist und es schätzt, wählt Grün?

Claudia Roth: “Deutsche sind Nichtmigranten, mehr nicht!”

Daniel Cohn-Bendit: “Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu holen. Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir für ihr Wahlrecht kämpfen. Wenn wir das erreicht haben, werden wir den Stimmenanteil haben, den wir brauchen, um diese Republik zu verändern.”

Joschka Fischer: „Deutschland muss von außen eingehegt, und von innen durch Zustrom heterogenisiert , quasi verdünnt werden. ”„Deutsche Helden müsste die Welt, tollwütigen Hunden gleich, einfach totschlagen.“

Jürgen Trittin: „Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig.”

DANKE Stuttgart

(Ein Stuttgarter)

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.10.2012 12:20 Uhr
Frank Tron
Frank Tron (HerrFrank) - 24.10.2012 12:20 Uhr

Gebe Ihnen Recht, Frau von Czekus

Ausländer sind nach den Zahlen der Bundesagentur für Arbeit doppelt so häufig Hartz-IV Empfänger als Deutsche.

Berücksichtigt man dies, sind die obigen Aussagen der Grünen-Politiker blanker Hohn.

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Frank Tron
Frank Tron (HerrFrank) - 23.10.2012 16:36 Uhr

@von Czekus @ Belousov

Frau von Czekus: Zuwanderung muss sein. Die obigen Aussagen zeigen jedoch die völlige Ungehemmtheit eines Zustroms, sollten die Grünen bspw. Regierungsmehrheit auf Bundesebene haben.

Herr Belousov: Niemand hat gesagt, das Migranten Deutschland "vernichten" wollen (evtl. mit Ausnahme von 4000 Salafisten o.ä., die unbedingt die Sharia einführen wollen). Die Grünen wollen dieses Land jedoch schon "entdeutschen". Aber warum?
Die Migranten sind ja schließlich hier, weil Deutschland so ist, wie es ist; Diszipliniert, langweilig, zeitweilig regnerisch - aber erfolgreich. Oder sind Sie hier wegen des schönes Wetters? Wenn die von den Grünen gewollte ungehemmte (!) Zuwanderung stattfindet, sind Sie der erste, der dieses Land wieder verlässt. Weil es sich so verändert hat, dass andere Länder attraktiver für Sie werden.

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Alexander Belousov

Meldung

Eigenlich finde ich so ziemlich alles verkehrt, was die Grünen machen und deklarieren.
Da ich aber die Ehre habe, Migrant zu sein, und solchen Einstellungen wie Ihren - dass die Migranten ja nur darauf aus sind, das gute alte Deutschland zu vernichten - tagtäglich begegne , bleibt mir leider nicht viel übrig, als die Partei zu wählen, die mich doch als ganz normalen Menschen betrachtet.

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 22.10.2012 22:46 Uhr

Es ist unklar

...ob die Genannten Deutsche sind. Und es ist fast sicher, dass sie keinen ehrenhaften Platz in der Geschichte bekommen werden. Jede Zeit hatte ihre Typen. Alle sind nie direkt gewählt worden.

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Hans henseler

"Es wechseln die Zeiten"

Wer sich selbst als "hegemonial" bezeichnet und den anderen die Waehlbarkeit abspricht, hat
schon den ersten Haufen Erde fuer sein Grab geschaufelt. Die Demokratie lebt von der Alternanz - man sollte nicht so alt werden wie Herr Kuhn um das begriffen zu haben.

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Daniel J Hahn
Daniel J Hahn (137) - 22.10.2012 16:43 Uhr

Großstadtpartei Die Grünen?

Es ist eine merkwürdige Einschätzung Kuhns, die CDU könne Großstadtthemen nicht. Er bekegt, daß er den eigenen Erfolg nicht versteht. Bürgermeisterwahlen sind immer zuerst
Personenwahlen und erst dnach Themen und ganz am Schluß Parteienwahlen. Fritz Kuhn und Die Grünen führen seit S21 Wahlkampf um das Stuttgarter Rathaus, der sich bei dürftiger Wahlbeteiligung nun auszahlte. Die Enttäuschung wird folgen, da auch Kuhn nicht zaubern kann.
CDU, FDP und FreieWähler müssen sich fragen, warum sie so spät in den Wahlkampf mit einem zugereisten Kandidaten einstiegen?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.10.2012 22:50 Uhr
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 22.10.2012 22:50 Uhr

Der Kleine

hat sein Glück nicht fassen können. Sein roter Kopp spricht Bände. Er wird sich nicht durch-setzen. Er ist zu dünnhäutig. Hier rächten sich Stuttgart-21-Gegner für ihre Niederlage. Es war
eine Funktion der Wahlbeteiligung.

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günther reichert

In Baden-Württemberg,insbes.Stuttgart gibt es mE viele Selbstbereicherungen auf Kosten des Steuer-

zahlers zu korrigieren.Es werden netto-Gehälter gezahlt,die Leitende Angestellte(Manager/Funktionseinkommen)erst am Schluss des Berufslebens erhalten-siehe Stuttgarter Ztg-online von heute:
"Uns kommt es nicht auf die Bezahlung eines Amtsgerichtsdirektors an, sondern uns geht es vor allem um die große Anzahl der in der ersten Stufe besoldeten Richter u Staatsanwälte: Ein 27-jähriger lediger Berufsanfänger bekommt beispielsweise 2515 Euro netto pro Monat, ein 38-jähriger Familienrichter am Amtsgericht, verheiratet, mit einem Kind, 3345 Euro netto. Bei einer wegen der Personalknappheit realistischen Arbeitszeit von durchschnittlich 45 Stunden pro Woche entspricht das einem Stundenlohn von 14 Euro beziehungsweise 18,50 Euro. Unsere Besoldung ist dabei so konzipiert, dass viele in der ersten Stufe verbleiben und pensioniert werden".Plötzlich sind Richter normale Arbeitnehmer,wenn es ums Geld geht.Dabei kommt es darauf an,welche Qualität u Managementfähigkeiten e Prozess zu führen,vorliegen

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Johannes Eckstein
Johannes Eckstein (dc-3) - 22.10.2012 15:49 Uhr

Macht nur so weiter,

ihr Häuslebauer und Vierteleschlotzer, dann seid ihr bald auf dem gleichen Niveau wie die Schmarotzerländer à la NRW, Bremen, Berlin, Meckpomm.....

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günther reichert

Im Südwesten wachen die Bürger auf/..auch die Richter wollen mehr Geld oder wollen Dienst nach

Vorschrift machen.Die Grünen werden noch viele Themen zusätzlich anpacken müssen.
Im Stuttgarter Gerichtsbezirk muss endlich das über 60 Jahre eingeführte "richterstaat"liche System dringend aufgelöst werden.Die parteiliche Orientierung der Richter muss ein Ende finden.
Die Lust der (passenden)Interpretation der Wirklichkeit und der Gesetze muss ein Ende finden.Auf die Grünen wartet eine Hercules-Aufgabe,auch die schiefe Verfassungslage hinsichtlich der Gewaltenteilung in Ordnung zu bringen.Die Chance besteht jetzt zunehmend.
Es ist doch ein Witz,dass bei Richtern nur die Anfangsnoten bei der Beamtung zählen.In jedem anderen Beruf unterliegt man permanenter Bewertung und der Gefahr der Arbeitslosigkeit.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.10.2012 18:59 Uhr
günther reichert

@Herrn Marx

Im Prinzip stimme ich Ihnen zu.Auch dass die Grünen nicht viel anders sein werden wie die anderen Parteien.

Zum Thema Richter/Innen gilt aber:dass Richter eben nicht in andere Städte oder auch in andere Bundesländer versetzt werden können.Sie bleiben am Ort.Ein Strafanzeige an e Richter in Stuttgart bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart kann man nach meiner Erfahrung vergessen.Hier gilt das eine Gewalt die andere Gewalt in Ruhe läßt,selbst dann wenn e Richter in eine Sache eines nicht aufgeklärten Todes eines Menschen verwickelt ist.Die Richter biegen es so hin,dass sie zu ihren eigenen Gunsten Sachverhalte interpretieren.Und von solchen Richtern habe ich genügend kennengelernt.

Das ist ungefähr so wie beim Supreme Court in den USA.Bush-junior hat vor seiner Ablösung republikanisch denkende Richter in das Oberste Gericht berufen.Wie bekannt,werden diese Richter oft sehr alt und wirken weit hinaus über die verschiedenen Wahlperioden zum Präsidenten mit all den Folgen für den US-Bürger

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Frank Marx
Frank Marx (NoGreen) - 22.10.2012 17:57 Uhr

Herr Reichert

Bei Richtern ist es nicht anders wie bei anderen, verbeamteten, öffentlichen Ämtern.
Wie wird das Spiel in Punkto Beamte (einschließlich Richter) jetzt wohl in BW laufen? Neubesetzungen müssen Grün sein, Altbesetzungen die parteipolitisch nicht passen werden in den Ruhestand abgeschoben, versetzt oder wegbefördert um dem eigenen Grünen-Mandaten Platz zu machen. Grün ist in dem Verhalten nicht besser als andere Parteien.
Was bei Grün jedoch wiederwärtig ist, daß sie dieses Verhalten bei anderen Parteien mit viel Geschrei anprangern, es selbst aber auch vollziehen. Die andern Parteien schweigen wenigstens einigermaßen zu dem Thema und legen bei Grün leider auch nicht den Finger in die Wunde.

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günther reichert

@Herrn Marx ..genauer lesen ,es geht hier um Richter/Innen!!!

Das Problem der parteilichen Orientierung in Schlüsselstellungen im öffentlichen Dienst ist bekannt.Deshalb bin für Wechselwähler,dass genau dieses System permanent unterbrochen wird.

Bei Richtern,die einmal beamtet und angestellt sind( in der Judikativ) kann man nicht mehr aus den Ämtern wählen,noch feuern.Leider sind die Gerichtsverfassungen und das einschlägige Richterrecht so von Richtern ausgelegt und werden immer zugunsten des Richters interpretiert.

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Frank Marx
Frank Marx (NoGreen) - 22.10.2012 16:32 Uhr

Aha

Und deswegen haben Sie Grün gewählt, daß sich hier etwas ändert, weil Grün nicht an einer parteilichen Orientierung von öffentlichen Posten und Ämtern interessiert ist?
Wenn man solche Kommentare liest, kommen einem die Grünen irgendwie wie eine Märchenfigur aus Hameln vor.

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Ralf Vormbaum

Günter Rohrmoser: "Kampf um die Mitte"

"Es ist ein Mythos, zu behaupten, wir hätten unter Helmut Kohl eine Soziale Marktwirtschaft gehabt. Nein, wir haben die Soziale Marktwirtschaft unter Helmut Kohl verkommen lassen. Was hinter dem Begriff der Sozialdemokratisierung der CDU steht, ist ja nichts anderes, als daß die CDU dieses großartig gedachte und über lange Zeit auch bewährte Modell der Sozialen Marktwirtschaft selbst hat verkommen lassen. Und wodurch hat man sie verkommen lassen? Der entscheidende Grund liegt darin, daß der Sozialstaat durch den Ausbau seiner sozialen Leistungen über das Maß dessen hinaus, was die Väter der Sozialen Marktwirtschaft für sinnvoll und vertretbar hielten, hypertroph weiterentwickelt wurde. Der Sozialstaat wurde zum Wohlfahrtsstaat, verbunden mit der uneinlösbaren Suggestion, daß der Sozialstaat eine Sicherung gegen jedes denkbare Lebensrisiko ermöglicht."

Günter Rohrmoser hat in seinen vielschichtigen Analysen das Dilemma der Union schon in den 80er Jahren klar benannt.

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Andreas Noreikat

Gott, Rabe

Manchmal hat bei Ihren Kommentaren den Eindruck, daß Sie hier eine Form von Kabarett präsentieren. Der "grüne Glaube" ist der Glaube, der postmoderne Diederich Heßling zu sein. Die Wohlfühlthemen wie Masseneinwanderung, Energiewende, Einheitsschule werden so organisiert, daß die armen Schweine und nicht die eigene Klientel getroffen wird. Man profitiert davon, daß die "da oben" offenbar mit den Grünen sehr gut leben können und ihnen Steine aus dem Weg räumen: Das dürften die Piraten schmerzlich bemerkt haben, als nach einer sehr positiven Umfrage kurz vor der NRW-Wahl "Gefahr in Verzug" war und von einer ziemlich geschlossen vorgetragenen Kampagne politisch ausgeschaltet wurden.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.10.2012 16:42 Uhr
Andreas Noreikat

Lieber, Rabe

Die Piraten waren/sind nützlich, um "die Jugend" darin zu hindern, oppositionell zu sein. Die Grünen waren neben der "Eierlikör- und Kirchentags- und Krötenwandertunnel-Linken" eine Möglichkeit, die Linksextremen einzubinden und ihnen Karrieren anzubieten. Die Fischers, von Ditfurths, Trittins oder Bütikofers hatten so viel Interesse an "Umweltschutz" wie ich an thailändischer Literatur. Für "Einbinden" können sie auch andere Begriffe einsetzen. Staats- und Medienapparat werden es zu verhindern wissen, daß "Piraten" oder ähnliche Gruppierung auch nur in die Nähe einer "Heilslehre" kommen.

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Paul Rabe

@Andreas Noreikat den Piraten fehlt der rechte Glaube

Herr Andreas Noreikat ,
auch die Piraten sind mir Glaubensgrundsätzen angetreten, allerdings hatten sie von Anfang an das Problem, daß sie zwar gut wussten wer der Teufel war (Die "Content-Industrie", die "Abmahnanwälte" etc.) aber nicht wo und wie das "Paradies" zu finden ist.
Eine dauerhaft erfolgreiche Heilslehre benötigt aber ein Paradies und natürlich möglichst einleuchtende Wege dorthin zu gelangen.
Das "Paradies der totalen Transparenz" welches inhaltlich am Naheliegensten gewesen sein mag entpuppte sich leider operativ als höchst untauglich um in einem harten politischen Wettbewerb bestehen zu können.
Es ist kein Zufall, daß alle erfolgreichen Machteroberungen auf dieser Welt genau das Gegenteil von Transparenz praktizieren. Es fehlte den Piraten also nicht am Glaube, aber am "rechten" Glaube...

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Gerhard Winkler

CDU-Prognose

Ohne einen deutlichen Widerruf zu "Stuttgart 21" wird die CDU in Baden-Württemberg keine entscheidenden Wahlen mehr für sich gewinnen können. Die CDU-B.W. krankt daran, dass die Mitglieder von einer beinahe schon faschistischen Nibellungentreue beseelt sind, die keine Selbstkritik zulässt, sondern nur geschlossene Reihen. Die CDU selbst überlässt damit leichtfertig dem politischen Gegner das Feld - auf Jahrzehnte hin.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.10.2012 21:57 Uhr
Tom Schoppmeyer

Godwins´s law

Sehr geehrter Herr Winkler,
ob man Ihrem Kommentar nun zustimmt oder nicht: die Mitglieder von demokratischen Parteien einer "faschistischen Nibelungentreue" zu bezichtigen ist nicht in Ordnung. Den gleichen Sachverhalt kann man auch auf andere Weise darstellen - ohne jemanden zu beleidigen.
MfG

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bernd stegmann

Es scheint in manches Hirn einfach nicht hineinzugehen, das sich der Bahnhof nicht mehr verhindern

läßt. Oder warum wird er trotz grünem Verkehrsminister und grünem Ministerpräsidenten weitergabaut? Übrigens hat RotGrün, als diese Regierungsmacht besassen und im Aufsichtsrat der deutschen Bahn gesessen sind, diesem Bahnhof zugestimmt. Damals wurden die Weichen gestellt, nicht heute. Und Sie sollten sich bei RotGrün für den Bahnhof bedanken und sich langsam damit abfinden, das dank dieser Herren von RotGrün dieser Unsinn vollendet wird.

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