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Von 182 Flugzeugen : Nur vier „Eurofighter“ der Bundeswehr sind einsatzfähig

  • Aktualisiert am

Ein „Eurofighter“ auf dem Fliegerhorst in Laage Bild: dpa

Ein kleiner Sensor im Flügel des „Eurofighters“ macht der Bundeswehr Probleme. Weil dieser nicht richtig gekühlt wird, ist nach einem Bericht ein Großteil der Flotte nicht einsatzfähig.

          Die Bundeswehr hat nach einem Bericht massive Probleme mit der Einsatzbereitschaft ihrer Kampfjets vom Typ „Eurofighter“. Wegen technischer Schwierigkeiten beim Selbstschutzsystem seien nur rund zehn Flugzeuge von 182 für echte Einsätze startklar. Weil die Luftwaffe nur über einen sehr kleinen Vorrat an Luftkampfraketen für den „Eurofighter“ verfüge, könnten derzeit sogar nur vier Eurofighter für reale Missionen eingesetzt werden, berichtet die Zeitschrift „Spiegel“ unter Berufung auf interne Berechnungen der Luftwaffe. Außerdem sei die Bewaffnung nicht schnell nach kaufbar.

          Das aktuelle Problem steckt in den Flügeln. Dort befindet sich ein Sensor, der über feindliche Angriffe warnt. Laut „Spiegel“ entdeckte man vor etwa einem halben Jahr, dass der Sensor nicht richtig gekühlt werde und damit nicht einsatzfähig sei. Hinzu kommt, ein bestimmtes Ersatzteil für die Kühlung sei nicht mehr lieferbar. Der Hersteller habe gewechselt.

          Deutschland könne wegen der mangelhaften Einsatzbereitschaft seine militärischen Zusagen an die Nato nicht mehr erfüllen. Bei der Nato habe Berlin insgesamt 82 Flugzeuge für Krisenfälle zugesagt. Die Bundeswehr habe auf Anfrage die neuen technischen Probleme bestätigt, allerdings nicht die konkreten Zahlen. Diese seien als geheim eingestuft. Ein Sprecher sagte, man arbeite mit Hochdruck an einer Lösung.

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