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NSA-Affäre Snowden beantragt Asyl in Russland

 ·  Der von Amerika gesuchte Informant Edward Snowden hat um Asyl in Russland ersucht. Dies hatte ihm Präsident Putin zuvor angeboten, sofern Snowden Amerika nicht mehr mit Enthüllungen schade.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 02.07.2013 12:24 Uhr

Asyl in Russland?

Meinerwegen soll er Asyl suchen wo er Will, auch in Moskau oder Berlin. Diese beiden Hauptstaedten haben doch schon mal so eine Art "Asyl-Staedte" gespield. Haben nicht die Nazis gefluechtete Kommunisten nach Moskau verraten und auch ausgeliefert und umgekehrt die Mommunisten verieten die gefluechtet Nazis nach Berlin und lieferten sie auch aus? Nun ich bin mir bewusst, dass es kaum Foriesten geben wird, die dieses grausame "Spiel" dieser zwei miterlebten oder nur gekannt haben.
Und genau so ein Grausames "Spiel" wird jetzt mit Snowden und Assange gespield! Wobei ich ausdruecklich die USA in GB ausnehmen will. Dieses Spiel wird von anderen gespielt! Die allermeisten Schreiber in diesem Forum werden von einer gemeinsamen, faulen, vergifteten Quelle versorgt. Die Bersitzer dieser faulen und stinkenden Quelle, haben etwas anderes im Sinne, als diesen beiden jungen Maenern oder gar unserem Volk zu helfen. Der/Die Besitzer wissen genau, mit den USA koennen Sie nicht spielen, wie mit uns.

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Rainhart Raack
Rainhart Raack (cavolo) - 02.07.2013 12:15 Uhr

Transit for ever

Der famose Herr S. bleibt am besten im Transitbereich. Bett und Logis zahlen andere. Und wenns ihm zu langweilig wird und es nichts mehr zu verraten gibt, segelt er in die nächste Transitzone und immer so weiter, rund um die Welt.Eine Art Fliegender Holländer des 21.Jahrhunderts.

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Hans-Joachim Friedrich

Jetzt wirds spannend!

Jetzt muss Merkel Farbe bekennen: Was ist ihr wichtiger, das im Grundgesetz verankerte Recht auf Asyl oder die Freundschaft mit den USA? Sollte sich die systematische Industriespionage durch die NSA bestätigen, dann verdanken wir dem "Verrat" Snowdens unendlich viel. Daraus erwächst allerdings auch eine Verpflichtung, nämlich diejenigen zu schützen, die uns vor der kriminellen Zersetzung unserer Wirtschaftskraft warnen.
Obama kann froh sein, dass er bereits in Berlin war. Die Enthüllung hätte nach heutigem Kenntnisstand wohl zwangsläufig zur Ausladung geführt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.07.2013 08:25 Uhr
Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 03.07.2013 08:25 Uhr

Welche Farbe soll si denn zeigen, Friedrich?

Bekennen Sie und die viele Foristen doch mal Farbe! Denn Sie und die moisten der Foristen schreiben Ihren Hass aus dem Hals, ohne zu sagen was Sie wirklich wollen, Wenn Sie das wissen.
Haben Sie und ihre Genossen ueberhaupt eine Vorstellung, was passiert, wenn die Amerikaner die Handesbeziehungen abbrechen? Ich befuerchte, sie haben keine Ahnung!

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Otto Berger
Otto Berger (Novaris) - 02.07.2013 05:51 Uhr

Die Wahrheit muss ans Licht

Die USA haben den Reisepass von Mr. Snowden für ungültig erklärt, ihn damit "geadelt" und zum Weltbürger gemacht.
Mr. Snowden hat erkannt, dass die Machenschaften der Eliten dieser Welt öffentlich gemacht werden müssen, um das niederträchtige auf diesem Planeten vorherrschende ungerechte Macht- und Wirtschaftssystem zu verändern.
Seine Handlungsweise ist ein Aufruf an viele andere Geheimnisträger auf dem Planeten, in ähnlicher Weise zu handeln, es ihm gleichzutun.
Wäre die UN wirklich eine Weltinstitution, die dem Wohle des Planeten verpflichtet ist, so würde sie Personen wie Mr. Snowden vor strafrechtlicher Verfolgung schützen.
Herr Putin gibt sich zwar "generös", aber auch in Russland liegen so einige Dinge im Argen, die das Licht scheuen und der russische "Mr. Snowden" dürfte vielleicht nicht lange auf sich warten lassen ----- und das ist gut so !!
Die Lüge darf auf dem Planeten Erde keine Chance mehr haben; die reine Wahrheit darf nicht länger in einem dunklen Kerker versteckt sein

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Dirk  Lehmann

Putin ist brilliant

seinen satz:

"Snowden sehe sich nicht mehr als ehemaligen Geheimdienstler, sondern wohl als Dissident im Sinne des russischen Akademikers und Friedensnobelpreisträgers Andrej Sacharow." sollte man sich mal in Ruhe auf der Zunge zergehen lassen !

DAS ist brilliante Rhetorik, die zudem auch analytischen Tiefgang hat!

denn der hemmungslose Raubtierkapitalismus der USA hat nicht gegen den orthodoxen Kommunismus zu Sarachrows zeiten gewonnen, er geht nur als Zweiter unter!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.07.2013 08:54 Uhr
Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 03.07.2013 08:54 Uhr

Politischer (nicht analytischer) Schmutztiefgang!

Oh, doch. Die Amerikaner haben den Kommunismus auf einen Spiess gesteck und ueber eine Feuerflamme gehalten und dabei ist der ganze "Gloreiche" Kommunismus in Flammen aufgegangen. Ja, BRILLIANT war die Leistung der Amerikaner. Und genau das ist der wahre Grund fuer Sie und Ihre Mitenttaeuschten Anhaenger des K. Marx. Auch Ihre "Leistung" waere Grossartig, wenn sie Wahr waere.

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Jürgen Vogel
Jürgen Vogel (pascht) - 02.07.2013 01:16 Uhr

Die Doppelzüngigkeit des Herrn Putin

Snowden schadet Amerika durch die Enthüllung von offensichtlich rechtswidrigen Handlungen Amerikas? Wenn Snowden Amerika durch seine Enthüllungen schadet, Herr Putin, ja dann müssen sie ihn ausliefern. Sie lieben den Verrat, Herr Putin, aber mögen den Verräter nicht?
Oder ist ihr eigenes Gewissen dann doch nicht so rein, wie sie uns weismachen wollen?

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Stephan Holt

Neue Partner

Wie wäre es denn mit Italien und Japan, Herr Vomberg? Da könnte man gleich an eine alte Achse gegen „die Angelsachsen" wieder anknüpfen - natürlich, wie damals, mit Deutschland als primus inter pares!

Übrigens: Hätten Sie Ihren Vorschlag auch zu Zeiten des Kalten Krieges gemacht, als Amerikaner und Briten (zusammen mit den anderen NATO Partnern) die Bundesrepublik und West-Berlin fast 45 Jahre gegen den sowjetischen Expansionsdrang schützten?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.07.2013 01:34 Uhr
Stephan Holt

Geschütztes Deutschland

Wenn Sie, lieber Herr Römer, wie ich den größten Teil Ihres Lebens in West-Berlin gelebt hätten (und ich vermute doch, dass dies nicht der Fall gewesen ist), dann würden Sie sehr wohl um den Schutz der Westallierten für diese beiden sicherheitspolitsch sehr fragilen Gebilde (West-Berlin und die alte Bundesrepublik) wissen.

Was die sogenannte "Force de Frappe" (die keine offizielle Bezeichnung ist) der Franzosen betrifft, so besaßen und besitzen die beiden (von den insgesamt vier vorhandenen) ständig einsatzbereiten strategischen Atom-U-Booten atomar bestückte Raketen mit einer Reichweite von 6000 Kilometern. Die dürften selbst vom Atlantik her doch etwas weiter als Deutschland reichen. Und die land- und lufgestützen Systeme hatten und haben eine Reichweite von 1500 Kilometern. Damit kommt man auch etwas weiter als Deutschland. Ganz so dumm war General de Gaulle nicht, dass er sich bei den Sowjets mit einem "Papiertiger" Respekt zu verschaffen suchte.

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Peter-Georg Römer

Bitte nicht vergessen

Beschützt wurde zuallererst Frankreich und das übrige Westeuropa. Seit 1940 hatte die französische Armee nicht den besten Ruf. Die französischen Atomraketen, Force de Frappe (lt. Kölner Mottowagen im Rosenmontagszug: "Furz de Frappe") reichten gerade mal bis Westdeutschland.

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Peter Ammelmeyer
Peter Ammelmeyer (pammel) - 02.07.2013 00:58 Uhr

Warum wir als Europäer die Pflicht haben, Edward Snowden Asyl zu gewähren und Auszufliegen

Die Vereinigten Staaten haben nicht nur ihre Verbündete verraten, sie haben das eigene Volk und sondern die Grundrechte der eigenen Bürger und der Bürger ihrer Verbündeten vergewaltigt. Das haben sie gemacht indem sie ein Ermachtigungsgesetz geheim interpretierten und mit geheimen Gerichten Grundlagen geschaffen haben, sowie in Internationalen Verträgen Ausfallklauseln geschaffen haben

Berlin und Paris haben Snowden den Roten Teppich aufzurollen um Amerika in seinem Wahnsinn jede Legitimation in diesem gefährlichen Verhalten zu entziehen. Dieser Staats Terror gegen Bürger kennt anscheinend keine Schranken. Wir wissen, was Hitler und den Stasistaat legitimierten und Bürger mit Elend infizierete. Es war eine übel reichenden Brei; Ermächtigungsgesetz, ein vermeintlich höheres Ziel, Geheimhaltungskultur, Lüge und Paranoia. Obama spricht von roten Linien, er solle nicht damit davonkommen- mit, alle machen das usw. - soetwas hat bisher nicht gegeben in dem kranken Industriellen Umfang

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Alexander Burk

Hayden vergaß

"Hayden sagte, er könne bestätigen, dass die Vereinigten Staaten Spionage betrieben und dass das Verfassungsrecht des Schutzes der Privatsphäre nicht für Ausländer gelte."

Der liebe Hayden hat wohl vergessen, dass die Ausländer eigene Gesetzte zum Schutz der Privatsphäre besitzen. Aber die sind ja nicht weiter wichtig, denn bekanntlich ist Mensch nicht gleich Mensch. Da kann ich fast nachvollziehen warum der Herr Hayden die ganze Aufregung um den Mega-Metadatensauger, der auch Terrorunabhängige Daten speichert, nicht versteht.

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Gordian Hense
Gordian Hense (arjello) - 02.07.2013 00:32 Uhr

Die USA haben noch nicht begriffen was da passiert ist und noch folgt

Obama reist durch Afrika und ist bemüht mit Melancholie in der Gefängniszelle und abgesagtem Besuch bei Mandela abzulenken. Er müsste eigentlich in Europa herumreisen und seinen Freunden erklären was sie eigentlich gemacht haben. Sich entschuldigen und Abstellung der Massnahmen befehlen. Schadensbegrenzung nennt man so etwas. Aber nein, der Herr ist so arrogant seine Reise nicht zu unterbrechen. Für die dummen Europäer doch nicht. US-Politiker beschwichtigen mit den Worten, das man alles was Snowden veröffentlichte ja bekannt gewesen sei. Ja, warum gibt es dann eine solche Aufregung. Warum suchen sie ihn dann? Es geht nicht um Terrorabwehr, sondern Wirtschaftsspionage bei Freunden, Politikspionage bei Freunden und ganz nebenbei noch eklatanten Verstössen gegen jegliche Datenschutzbestimmungen und Menschenrechte. Das vergessen hier einige und die genannten US-Politiker auch. Die die sonst mit dem Finger auf andere zeigen, sind selber die schlimmsten Gangster.

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Ferdinand Bohn

Snowden, die Headline - in allen Medien.

Mit Verlaub, ist die immer fortschreitende Verarmung grosser Teile der Bevölkerung nicht das brennendste Problem Deutschlands und Europas? Ist der Zusammenbruch unserer Gesellschft nicht das grösste Problem? Wer will uns mit diesen völlig an der Realität von hunderten Millionen Menschen völlig entfernten Meldungen, von den wahren Problemenn fernhalten? Und die FAZ, die ehrenwerte FAZ, macht mit?

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Fritz Garbor

Warum in Russland? Weil weiterhin das einzige Gebiet, indem die Imperialmacht USA

keinen Zugriff hat.
Alle anderen Länder sind erpressbar und zittern ggf.

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Manfred Schwierz

Bravo Russland!

Man kann über Russland denken wie man will, dort gibt es keine verlogenen Polit-Bonnzen wie z.B. in Westeuropa, EU, USA...

Der Herr Putin macht alles richtig!

Weier so Herr Putin.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.07.2013 13:17 Uhr
Mathilda Streif

Ihr Beitrag tut in diesem Themenzusammenhang ja eigentlich nichts zur Sache - aber

...soll das ein Scherz sein?!?! Nee - Herr Putin läßt nur unliebsame Journalisten reihenweise ermorden, Gegner unter hinterhältigen, irrationalen und auf äußerste zweifelhafte Anschuldigungen in Arbeitslager sperren und sämtliche Medien konzertiert zensieren. Um mal irgendwo anzufangen.

Wenn das Ihre Vorstellung von 'jemand macht alles richtig' ist, dann frage ich mich, was für Werte zählen für Sie?????

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jean pierre aussant

God bless America

Im Grunde genommen, Snowden, Assange oder Pussy-riot haben eine Gemeinsamkeit. Die sind letztendlich relativ banale Leute, die um berühmt zu werden, zu allem fähig sind. Ob es sich um ihre eigenen Religionen oder Länder zu verraten, handelt. God bless America, das Land, das 2 Male Europa gerettet hat: Vom Nazismus und vom Kommunismus.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.07.2013 08:32 Uhr
Harald Berger
Harald Berger (Hercule) - 02.07.2013 08:32 Uhr

Snowden und Pussy Riot auf eine Stufe-

darauf muss man erst mal kommen.
Vielleicht sollte Obama seine Friedensnobelpreis, den er durch Kriege und andere Dinge schwer beschädigt hat, an Snowden weitergeben.

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Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 01.07.2013 22:10 Uhr

In Saudi Arabien, Neuauflage

werden dem Dieb die Hände abgehackt, höchstwahrscheinlich, um keine Tastatur mehr bedienen zu können.
Salafisten und Wahabiten behaupten allerdings, er dürfe dem Teufel nicht mehr an den Cojones spielen, dass hätte er nicht so gerne, sie könnten geklaut werden.

Gott sei Dank, wir leben in einem Rechtsstaat, ich sehe schon den Gerichtsvollzieher mit einen Titel aus einer Schadensersatzforderung in Fort Mead auftauchen und er mit einem kräftigen Fusstritt aus der Eingangshalle, mit den Worten, fliegt:

"Ihr habt den Tittel, wir die Mittel".

Hilfloses Gezeter hilft nichts, das deutsche intellektuelle Gummibärchen ist auf dem internationalem "Glatteis" eingebrochen, in dunkler Nacht, ist da wer, keiner da.
Und versinkt zusammen mit einer kräftigen Maulschelle, die nur in seinem Kopfe klingelt.

zum Grusse

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fritz Teich

Eine Mixtur von Motiven

Das Wort "9/11" moechte ich nicht mehr hoeren. Es ist der Tiefpunkt der amerikanischen politischen Diskussionskultur. So langsam sollte es reichen. Und wenn es Obama trifft, trifft es den richtigen.

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Frank Stolpmann

Am amerikanischen Gängelband

Das römische Reich hat auch Verfahren entwickelt seine Vasallenvölker unter Kontrolle zu halten.
Die europäischen Satrapen des amerikanischen Großreich genießen viele Privelegien, warum sollten sie diese aufs Spiel setzen. Ich bin gespannt ob die FAZ so mutig ist,dies zu veröffentlichen. Aber wir leben ja in einem freiheitlichen System.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.07.2013 10:21 Uhr
Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 02.07.2013 10:21 Uhr

Grank stolpman

Wir muessen doch nicht bis zu den Roemern zurueck gehen, die Zeit der Kommunisten und Nazis ist doch noch nicht einemal mehr als 100 Jahre her! Was die beiden machten, war doch auch viel schlimmer und grausamer als die Verbrechen der Roemer!! Und was die Amerikaner jetzt machen, ist im Vergleich ein Kindergarten-Spiel

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Sajeret Matkal
Sajeret Matkal (matkal) - 01.07.2013 21:39 Uhr

Dikatorenliebchen

Beim lupenreinen Diktator Putin schlüpft der Verräter unter - Gratuliere. Er verkriecht sich in einem Land, in dem Journalisten, die einen Bruchteil von dem öffentlich gemacht haben, wie dieser Verräter, von staatlichen Stellen ermordet werden. Und die germanische Linkskamarilla jubelt und feiert ihren Helden des Verrats. Deutschland ist nach wie vor in wesentlichen Teilen autoritär. Daran haben 70 Jahre von den USA geschenkte Liberalität nicht geändert.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.07.2013 08:27 Uhr
Harald Berger
Harald Berger (Hercule) - 02.07.2013 08:27 Uhr

Snowden hat mehr Mut bewiesen als die meisten aufbringen würden.

Und er hat uns hier doch einen großen Dienst erwiesen und die Augen weit geöffnet, was unseren großen "Freund" angeht. Leider gibt es nur noch wenige Staaten, die vor dem Zugriff der USA sicher sind und ihn aufnnehmen können.
Danken wir erst einmal Russland, das hier- wie auch im Syrienkrieg- Charakter gezeigt hat.

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Gustav Lebeding

Recherchiert man USA-Deutschland Abhörregelungen,

dann stößt man auf "Echelon" (Prog der NSA, 70er in Bayern) und auf das Buch von Josef Foschepoth "Überwachtes Deutschland". Seit Adenauer haben die Amis in D. ihre Abhörstrukturen und lauschen, was das Zeugs hält, ohne sich an irgendwelche rechtsstaatl. Gesetze zu halten ... Wenn Merkel davon nichts gewusst haben soll, dann hat sie wohl auch nie etwas von der Stasi und der DDR gehört...

Es ist eine Unverschämtheit, wie demokratische BürgerInnen zurzeit - oder immer shon - von dieser Politkaste hinters Licht geführt werden.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.07.2013 13:33 Uhr
Mathilda Streif

Politkaste? Gibt es bei uns nicht.

Wenn Sie der Ansicht sind, Sie haben politisch etwas beizutragen, dann tun Sie es. Lassen Sie sich wählen. Tragen Sie Ihre Werte konstruktiv bei.

Sich nur hinzustellen und auf die Leute zu schimpfen, die diesen Job machen - das macht Sinn in einer Gesellschaft, in der es verboten ist, eine eigene Position zu haben. In einer Demokratie: setzen Sie sich ein und ersetzen die Leute, von denen Sie der Ansicht sind, sie würden Ihre Sache nicht vertreten.

Sie sind priviligiert - weil Sie keine Politiker hinnehmen müssen, die Sie für unfähig halten. Das einzige, was Sie tun müssen, ist andere Menschen davon zu überzeugen, daß Sie besser sind, als diese anderen Politiker.

Demokratie ist ein Geschenk. Nutzen Sie es!

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Manfred Janitzky

Nach "Watergate"...

... nun das Gleiche in fast unvorstellbar größerem Maßstab mit unabsehbaren Auswirkungen auf alle westlichen Demokratien. Zu verantworten nicht von irgendwem, sondern vom Messias einer hoffnungsvoll in die Zukunft schauenden westlichen Welt.
Allein ein klingender und im Gedächtnis verbleibender Name für diese schändliche Aufführung unter Obama fehlt noch. Seinerzeit zögerte dieser sprachgewandte Wanderprediger noch verschämt vor der Annahme des Friedensnobelpreises, heute sollte er ihn besser unaufgefordert zurück geben als nicht von ihm selbst verdient, sondern von Menschen wie Edward Snowden.

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01.07.2013, 17:24 Uhr

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