Die FDP will sich nach einem abermaligen Einzug in den nordrhein-westfälischen Landtag nur einer Regierungskoalition unter Beteiligung der Linken verschließen. Mit allen anderen Parteien seien Gespräche über eine Zusammenarbeit im Parlament möglich, sagte der Generalsekretär der nordrhein-westfälischen FDP, Joachim Stamp, am Donnerstag in Düsseldorf.
Die FDP gehe aber ohne konkrete Koalitionsaussage in die Landtagswahl am 13. Mai, sagte Stamp. Die Partei mit ihrem Spitzenkandidaten Christian Lindner wolle vielmehr bei den Wählern für eine „starke Kraft der Freiheit“ werben. Dabei wolle die Partei auch Bürger zurückgewinnen, die ins Lager der CDU, der Piraten oder der Nichtwähler abgewandert seien.
Die FDP steht nach ihrem schlechten Abschneiden bei der Landtagswahl im Saarland, wo sie nur 1,2 Prozent der Stimmen gesammelt hatte, auch in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Sie setzt aber darauf, dass der ehemalige Generalsekretär Lindner für Aufwind sorgt und schneidet ihren Wahlkampf ganz auf diesen zu. Nach der Nominierung des Spitzenkandidaten sei ein „Ruck durch die Partei“ gegangen, sagte Stamp. Er sei zuversichtlich, dass die FDP wieder den Sprung in den Düsseldorfer Landtag schaffen werde.
Koalieren kann nur
Wilfried Rades (seiglfreid)
- 14.04.2012, 12:04 Uhr
wer mit einer Politikerin koalieren will, die einen
verfassungsrechtlichen Staatshaushalt
Paul Banaschak (paul.banaschak)
- 12.04.2012, 16:18 Uhr
Genau die Chance auf Regierungsbeteiligung wurde gerade verspielt
Andreas Krawik (Krawika)
- 12.04.2012, 15:55 Uhr