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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Norbert Röttgen Der Mann ohne Bauch

 ·  Norbert Röttgen ist abgestürzt wie nur wenige. Er wähnte sich auf den Weg in den politischen Olymp. Doch dann verließ ihn seine Urteilskraft.

Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (20)

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Juergen  Klinger

Der typische Leistungsträger als Sohn der Kohl-Genscher-Regentschaft

Können? Können muss nicht sein. Kennen! Kennen muss sein!

Und zu allem Überfluss kommt auch noch hinzu, dass diese ganze Neue Elite aus nichts anderem besteht, als aus einem marodierenden und brandschatzenden Haufen von Besitzstandshuligans, die schon längst dabei sind, als Handlanger und Helfershelfer der Neuen Sozialen Marktwirtschaft jenen das Geschäft zu besorgen, die den Mehrheitsbevölkerungen mittels der Neuen Sozialen Marktwirtschaft, also der neuen Finanzspekulations- und -anlagenbetrugswirtschaft jene Vermögen zu entwenden, die in Form der "Einsparungen" zu Lasten der Vermögenssubstanzen der naiven und gutgläubigen Erwerbstätigen nicht nur in Deutschlands, nein - auch in Griechenland, den Niederlanden, vielen anderen europäischen Ländern und sogar den USA.

Plutonomy - ein anderes Wort für Neonazismus auf kannibalkapitalistische Art.

Aber das will wohl niemand erkennen, weil es "zu" grauenhafte Konsequenzen haben wird.

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Carlos Anton

Wohlfeile und schäbige Kritik

Die Kritik an R ist berechtigt und ich war nie ein grosser Freund von ihm. Allerdings wird die allseitige Kritik in den Medien an diesem Mann wohlfeil und im Augenblick seines Sturzes schäbig. Als er noch in Amt und Wűrden war, konnte man solche Kritik nämlich nicht lesen.

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Jan Schneidereit

Die "Energiewende" als Abschuss-Ausrede.

Norbert Röttgen hat viele Fehler gemacht und die Niderlage in NRW war redlich verdient.

Jetzt aber seine Entlassung mit dem Verzug bei der Energiewende zu begründen geht fehl. Schließlich würde das bedeuten, dass ausschließlich persönliche Fehler Röttgens bzw. des Ministeriums für diesen Verzug verantwortlich sind.

Zu klären ist, ob dieses Unternehmen nicht jeden überfordern würde - auch einen Herrn Altmaier ^^

Frau Merkel hat vor einem Jahr die Energiewende durchgesetzt. Dass für ein Projekt dieser Größenordnung kein Masdterplan in den Schubladen liehgt, dass weder Kräfte noch Mittel bereitstehen, Kompetenzen nicht geklärt sind und keine fertigen Pläne, das alles ist nicht (nur) Röttgens Schuld. Es ist Frau Merkels Schuld, die das Projekt auf biegen und Brechen durchboxte.

Wir sehen, dass bereits Schuldige für das zu erwartende Debakel gesucht werden. Röttgen ist insofern nur ein Bauernopfer. Das nächste könnte Altmaier sein.

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günther reichert

Karriere/Nachdenkliches

Die Menschen drängen sich zum Lichte,nicht um besser sehen zu können,sondern um besser glänzen zu können(Nietzsche)

Wer nach oben kommen will,stellt sich gerne auf die Zehen anderer(Lothar Schmidt)

Zu einer Blitzkarriere kommt es selten ohne Donnerwetter(Rupert Schutzbach)

Es gibt 2 Wege für den politischen Aufstieg:entweder man paßt sich an oder man legt sich quer(Konrad Adenauer)

Angst vor dem Abstieg hält manchen auf den Gipfeln des Vorgebirges fest(Lothar Schmidt)

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Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 20.05.2012 13:17 Uhr

Hochmut kommt vor dem Fall.

Mehr ist zu Röttgen nicht zu sagen. Der Absturz war schon vor der NRW-Wahl absehbar.

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Wolfgang Richter

Verdienter Untergang

Der von sich selbst allzu überzeugte Ichling Röttgen ist endlich aus dem Verkehr gezogen.
Er hat das unrealistische, wirtschaftsfeindliche Konzept der "Energiewende" zu verantworten. Diese hätte 1:1 auch von Trittins Grünen stammen können.
Sodann hat er bei der Realisierung und beim Management seines Konzepts kläglich versagt.
Mehrfach ist Deutschland haarscharf an Netzzusammenbrüchen vorbeigeschlittert, die Netze werden zunehmend instabil und die Strompreise steigen rasant. Dabei steht seine "Energiewende" erst am Anfang.
Anschließend hat er noch spektakulär den NRW-Wahlkampf vergurkt (26%) und versucht, Frau Merkel sein Versagen anzuhängen.
Jeder einzelne dieser Gründe ist hinreichend, einen sogenannten "Spitzenpolitiker" zu entlassen. Endlich, viel zu spät, ist das geschehen.
Her Röttgen sollte sich bei den Grünen bewerben. Dort gehört er hin, und vielleicht wollen die ihn.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.05.2012 17:05 Uhr
Gerhard Katz

Luschen

haben die Grünen eigentlich selbst genug.
Probieren kann er es ja...

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Sven Gralla

"die Netze werden zunehmend instabil"

Jetzt schon?

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Karola Schramm
Karola Schramm (Alorak) - 20.05.2012 12:55 Uhr

Mein Respekt vor Röttgen

Ich sehe das nicht so. Machtansprüche haben alle, die sich in der Politik bewegen und hoch hinaus wollen.

Es geht hier einzig um die Frage, wie Merkel Röttgen "abgeschossen" hat.

Wären Defizite in seiner Amtsführung als Umweltminister gewesen, hätte sie ihn vorher schon darauf ansprechen könen, was auch für Seehofer gilt.

Dass die Wahlen in NRW schlecht für die CDU standen, war bekannt. Die Niederlage nun Röttgen in die Schuhe zu schieben, halte ich für unfair.

Merkel hatte bisher willige Helfer, zu denen auch Röttgen gehörte. Dass einige dieser Willigen auf Merkels Druck freiwillig gegangen sind, hat Mekel nur gestärkt.
Röttgen ist der erste, der öffentlich nicht auf Druck zurücktritt sondern sich echt entlassen lässt. Das erfordert Mut und Rückgrat.

Merkel hätte, wenn sie ihn wirklich als Fachmann und Mensch gemocht hätte, ihn anders behandelt. So aber war er nur einer von Vielen, der helfen sollte, ihre Macht zu sichern und sich ihr bedingungslos unterordnen sollte.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.05.2012 13:53 Uhr
Michael Leh

@ Frau Schramm: Wir wissen zu wenig

Sie schreiben: "Wären Defizite in seiner Amtsführung als Umweltminister gewesen, hätte sie ihn vorher schon darauf ansprechen könen, was auch für Seehofer gilt."

Ich meine, wir sehen meist nur die einstudierten Rollen auf der Theaterbühne der Politik. Was sich "Backstage" abspielt, bekommen wir kaum mit. Vielleicht hatte Merkel R. schon auf "Defizite in seiner Amtsführung" angesprochen. Das wird dann aber natürlich nicht an die große Glocke gehängt. Was Seehofer angeht, so sind m.W. er und Röttgen schon öfters aneinandergeraten. Für einen Kanzler ist es dabei auch bei Fehlern/Mängeln /Vertrauensverlust etc. bzgl. eines Ministers nie leicht, ihn zu entlassen bzw. zu "schassen", es bedeutet doch immer etwas Negatives auch für die gesamte Regierung. - Ob man es als Zeichen von "Mut und Rückgrat" Röttgens ansehen soll, dass Röttgen nicht "freiwillig" um seine Entlassung nachsuchte, erscheint mir auch ungewiss. Man könnte es auch als Halsstarrigkeit und falsche Selbsteinschätzung sehen.

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 20.05.2012 12:42 Uhr

Röttgens größter Fehler bleibt verborgen

Der Jurist Röttgen ohne wirkliche Berufserfahrung hat die Energiewende an die Wand gefahren. Er glaubte an Solar- und Windstrom als Grundlaststrom und hat Einwände der Fachleute ignoriert, dass sie ohne Speichertechnologie nicht umsetzbar ist. Ein Minister muss kein Experte in seinem Resort sein aber es wäre sehr nützlich. Ohne Expertenkenntnisse braucht man gute Berater mit exzellenter Fachkenntnis. Ist man zudem Beratungsresistent, ist die Katastrophe vorprogrammiert. Sein Rausschmiss hat ihn davor bewahrt dass ihm sein Missmanagement auf die Füße fiel. Altmaier, der ebenfalls Jurist ist, übernimmt ein schweres Erbe. Mutti will Ruhe im Land, keinen Blackout und auch bezahlbaren Strom. Das sollten die Leitlinien für Altmaier sein. Den grünen Schreihälsen ohne Physikverständnis und Rechenkünste muss gezeigt werden was machbar ist und was ein Wolkenkuckucksheim bleibt. Röttgen ist als Umweltminister hier einem Traum nachgejagt. Wäre er länger geblieben, wäre das Desaster noch größer.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.05.2012 13:03 Uhr
Michael Leh

@Herrn Sax

Ich stimme Ihnen fast vöölig zu. Die Hauptverantwortliche für all das aber heißt ANGELA MERKEL. Sie ist die Bundeskanzlerin. Sie bestimmt die Richtlinien der Politik. Das Sündenböcklein Röttgen sollte davon nicht ablenken.

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Sven Gralla

von Herren und hochbegabten Knechten

Zur Ergänzung:

Röttgen hat gegen innere Widerstände schon vor Fukushima eine andere Energiepolitik gefordert und Recht behalten. Dann hat Merkel die Energiewende übers Knie gebrochen und Röttgen soll jetzt den Ausputzer machen und mal, aber fix, günstigen Ökostrom ranschaffen. Die Lorbeeren heimst aber die Kanzlerin ein. Da kann schon Verbitterung aufkommen.

Ich erkenne hierin ein Muster, dass sich in vielen anderen Bereichen des Lebens widerspiegelt, z.B. im Verhältnis von Professoren zum Nachwuchs und überall dort wo man in quasi feudalistische Strukturen eingebunden ist. In der freien Wirtschaft wechseln überragende Leute einfach die Firma.

Röttgen hat eventuell die bittere Erfahrung machen müssen, die viele Menschen in diesem Land kennen: das Gefühl, benutzt zu werden. Das Gefühl, sein Bestes geben zu müssen und andere die Ernte einfahren zu sehen. Wahrscheinlich hat er bisher von diesem System immer profitiert und "Leichen" hinterlassen. Jetzt kennt er auch die andere Seite.

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Closed via SSO

Getroffen!

Dem Artikel ist nichts hinzuzufügen. Röttgen wird so beschrieben, wie ich ihn den in den letzten zwei oder drei Jahren wahrgenommen habe. Bleibt da noch die Frage: Wenn ich - als absoluter Berlin-Outsider - so wahrnehme - warum ging das bei den Insidern nicht? Zuviele Ähnlichkeiten?

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Martin Hofmann-Apitius

komisch ....

... da schreibt Eckart Lohse - ganz korrekt - vom "Hochschreiben" durch die Medien und macht klar, wie sehr die Medien Anteil haben an der Außendarstellung von Politikern als "Hoffnungsträger", "Nachwuchstalent" oder "aufgehender Stern am Berliner Firmament".

Wie alle anderen Journalisten aber vergisst er, den Lebensweg, der da scheinbar sorgsam rekonstruiert wird, durch dieses kleine Detail zu bereichern, welches inzwischen fast alle unserer angeblichen "Spitzen-" Politiker kennzeichnet: Jurastudium, parallel zum Studium Parteifunktionärsdasein, mit Abschluss des Studium noch eine schnelle Promotion (macht sich gut, der Dr.Titel) und dann "in die Politik gehen".

Ich möchte endlich von Menschen vertreten werden, die in ihrem Beruf außerhalb von Parteistiftungen (Schavan), Parteilandesverbänden (Kramp-Karrenbauer) oder als Mitarbeiter im Büro eines Bundestagsabgeordneten (die überwiegende (!!) Zahl aller Bundestagsabgeordneten) Erfahrungen gesammelt haben.

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Peter Keul
Peter Keul (hildennet) - 20.05.2012 10:59 Uhr

Gewogen und zu leicht befunden

Röttgen hat eine unter Politikern verbreitete Karriere gemacht: Kreißsaal, Hörsaal, Plenarsaal. Dieser Typus Politiker, der keine Erfahrung in einem bürgerlichen Beruf vorzuweisen hat, trifft dann auch bei der Einschätzung seiner Möglichkeiten Fehlentscheidungen. So zum Beispiel die, kein klares Bekenntnis zu NRW zu machen. Aber auch nach diesem persönlich verantworteten Wahldesaster einfach weiter machen zu wollen, zeugt von Realitätsverlust. Die Bürger merken diesen nicht geerdeten Poltiikern an, dass sie von diesen nicht ernsdt genommen werden. Merkel hatte keine Wahl bei dieser Entscheidung

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.05.2012 15:57 Uhr
Gerhard Katz

"Kreißsaal, Hörsaal, Plenarsaal"

kann vielen Politschaffenden noch gesteigert werden in: Kreißsaal, Hörsaal ohne Abschluss, Plenarsaal.

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Franz Wildner
Franz Wildner (Feluske) - 20.05.2012 10:46 Uhr

Energiewende: Falsche Propheten aus der Beamtenstube

Neben parteitaktischen Ränken gibt es für den Sturz von Röttgen vielleicht eine ganz einfache andere Erklärung. Mit der Energiewende hat er seiner Chefin ein dickes Kuckucksei hinterlassen, über das sie selbst noch stürzen kann. Das kapert sie jetzt in kleinen Schritten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.05.2012 12:46 Uhr
Michael Leh

@Herrn Wildner

Dieses Ei hat Merkel selber gelegt bzw. versucht es mit auszubrüten. Jedenfalls in all ihren Erklärungen seit dem Beginn von Fukushima passte zwischen sie und Röttgen doch kein Blatt. Merkel ist hier voll verantwortlich. Die Richtlinienkompetenz liegt beim Bundeskanzler. Fehler beim Umsetzen des Ganzen durch Röttgen sind vielleicht nochmal etwas anderes. Aber hinter diese sogenannte Energiewende hat sich Merkel doch ganz klar gestellt und ohne ihre Billigung und Zutun wäre sie so nicht angegangen worden. Interessant übrigens, was Oettinger dazu heute in der WELT in einem Interview sagte - ich zitiere:

„Oettinger: Die Energiewende ist eine Herkulesaufgabe. Ob sie gelingt, ist völlig offen. Der Ausstieg aus der Kernenergie ist beschlossen. Wir haben ins Gesetzbuch geschrieben, bis zu welchem Tag welches Atomkraftwerk abgeschaltet werden muss. Aber niemand kann sagen, ob erneuerbare Energien die Kernkraft ersetzen können und unsere Stromversorgung sicher und bezahlbar bleibt.“

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Helmut Friedrich
Helmut Friedrich (krokos) - 20.05.2012 10:34 Uhr

Fehler bis zu letzt!

Der letzte Satz des Artikels trifft voll zu, denn in der Tat muss man an R.'s (politischer) Urteilsfähigkeit zweifeln. Abgesehen von den Wahlkampf-Fehlern und seiner Beratungsresistenz: Dass er am Ende die Kanzlerin zwang, ihn zu entlassen statt zurückzutreten, zeugt erneut von wenig Weitblick. Aus Wut oder Trotz oder warum auch immer ließ er sich rauswerfen statt gesichtswahrend zurück zu treten und mag nun Genugtuung empfinden, dass ein Teil der Union Merkel das eher übel nimmt. Der andere Teil der Union aber sieht das mit mindestens mit Kopfschütteln oder findet Merkels handeln richtig.
Das Spalten der Partei verschließt jedoch für Röttgen die Comeback-Tür. Jedenfalls zeugt sein Handeln nicht von Weitblick und war daher vielleicht sein letzter - und größter - Fehler

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Jahrgang 1963, Leiter des Büros der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

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