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Zahlreiche Tote in Nigeria : Jugendlicher sprengt sich in Moschee in die Luft

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Der Nordosten Nigerias wird von einem schweren Anschlag erschüttert. Wieder trägt die Tat die Handschrift von Boko Haram.

          Bei einem Selbstmordanschlag auf eine Moschee im Nordosten Nigerias sind nach offiziellen Angaben mindestens 50 Menschen getötet worden. Mindestens 20 weitere Menschen seien bei dem Anschlag im Ort Mubi im Bundesstaat Adamawa während des Morgengebets verletzt worden.

          Der Attentäter sei ein Teenager gewesen, sagte Polizeisprecher Othman Abubakar am Dienstag. Er soll sich inmitten von Gläubigen in die Luft gesprengt haben. Der regionale Koordinator des Katastrophenschutzes, Idris Garga, bestätigte die Angaben. Damit trug der Anschlag die Handschrift der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram.

          Es ist der zweite schwere Anschlag der sunnitischen Fundamentalisten im Nordosten Nigerias binnen einer Woche. Vergangenen Mittwoch hatten sich vier Selbstmordattentäter in der Regionalhauptstadt Maiduguri in die Luft gesprengt. Dabei waren zwölf Menschen getötet worden

          Insgesamt sind bei Anschlägen und Angriffen von Boko Haram im Nordosten Nigerias und angrenzenden Gebieten mindestens 20.000 Menschen getötet worden. Die Gruppe will dort einen sogenannten Gottesstaat mit extrem strikter Anwendung des islamischen Rechts errichten.

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