http://www.faz.net/-gpf-749re

Niedersachsen : FDP wählt Rösler zum Spitzenkandidaten

  • Aktualisiert am

88 Prozent Zustimmung: der FDP-Bundesvorsitzende Philipp Rösler am Samstag in Osnabrück Bild: dpa

Der FDP-Bundesvorsitzende Philipp Rösler ist mit 88 Prozent der Stimmen zum Spitzenkandidaten der niedersächsischen FDP für die Bundestagswahl gewählt worden. FDP-Generalsekretär Patrick Döring erhielt 81 Prozent der Stimmen.

          Der FDP-Bundesvorsitzende Philipp Rösler wird die niedersächsischen Freien Demokraten in den Bundestagswahlkampf 2013 führen. Ein Landesparteitag in Osnabrück wählte ihn am Samstag mit 88 Prozent auf Platz eins der Landesliste. Bislang hat Rösler kein Bundestagsmandat. FDP-Generalsekretär Patrick Döring wurde mit 81 Prozent auf Listenplatz zwei gewählt, auf Platz drei folgte mit 65 Prozent die Vorsitzende der niedersächsischen FDP-Landesgruppe im Bundestag, Angelika Brunkhorst.

          Für den Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler stimmten 258 Delegierte, 32 stimmten mit Nein. Es gab zwei Enthaltungen und zwei ungültige Stimmen. Rösler ging in seiner Rede vor allem auf die Situation in Niedersachsen ein, wo am 20. Januar der Landtag neu gewählt wird. „Ich weiß, dass Ihr verunsichert seid“, rief er seinen Parteifreunden zu. Derzeit liegt die FDP in Umfragen bei drei Prozent. „Charmant gesagt gibt es da noch richtig viel Luft nach oben“, sagte Rösler weiter.

          Die FDP müsse klar zu Werten wie Marktwirtschaft und
          Leistungsgerechtigkeit stehen, forderte Rösler. Schwarz-Gelb habe
          große Erfolge zu verzeichnen, Rot-Grün hingegen bedeute Neuverschuldung. Die FDP stehe zur Energiewende, diese
          müsse aber bezahlbar bleiben.


          Quelle: FAZ.NET

          Weitere Themen

          Der letzte Kampf um Höhe 80 Video-Seite öffnen

          Crowdfunding-Projekt : Der letzte Kampf um Höhe 80

          Tief im Westen Belgiens schlummert schlummert eine Zeitkapsel der Schlachtgeschichte. Ein Brite, ein Belgier und ein Deutscher wollen sie mit Hilfe öffnen. Mit Crowdfunding. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit.

          Erdogan: „Jerusalem ist Hauptstadt Palästinas“ Video-Seite öffnen

          Reaktion auf Trump : Erdogan: „Jerusalem ist Hauptstadt Palästinas“

          Auf einem islamischen Gipfel hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan zur Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Palästinas aufgerufen. Die islamischen Staaten sind sich in dieser Frage allerdings uneinig. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sprach Amerika jede Vermittlerrolle im Nahostkonflikt ab.

          Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben.

          Topmeldungen

          Bestehen neben der AfD : Sächsische Schocktherapie

          Sachsen ist für die CDU eine Bewährungsprobe: das erste Bundesland, in dem sie von einer Partei rechts überholt wurde. Der neue Ministerpräsident Michael Kretschmer muss den Abstieg verhindern. Ein Kommentar.

          Video-Filmkritik zu „Star Wars“ : Mit Rettern reden

          Ein tapferes Häuflein auf dem Rückzug vor der Staatsgewalt entdeckt die Macht der Liebe neu. Nein, es geht nicht um die FDP, sondern um die Wiedergeburt von „Star Wars“ bei „Episode VIII: Die letzten Jedi“.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.