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Nächtlichen Alkoholverkauf verbieten? Bundesländer wollen Jugendliche schützen

 ·  Mehrere Bundesländer wollen die Erfahrungen Baden-Württembergs mit dem nächtlichen Alkoholverkaufsverbot prüfen und gegebenenfalls Ähnliches einführen. Das ergab eine Umfrage der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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Rolf Joachim Siegen

Patrick,

da Sie und ich verschiedenen Generationen angehoeren duerften, sollten Sie sich in Ihrer dafuer einsetzen, dass Alkholmissbrauch nicht tabuisiert und als gesamtgesellschaftliches Uebel angegangen wird. Den schlimmsten Missbrauch habe ich uebrigens in Osteuropa erlebt, vom Baltikum runter bis in die Ukraine. In Minsk, Weissrussland, sind mir voellig betrunkene junge Maenner entgegen getorkelt, fast ware ich ueber eine 'Bierleiche' gestuerzt. In Kiew gehoeren junge Leute mit Bierflasche (am Vormittag!) zum Alltag, vor allem in den Parks. Dort fehlt allerdings das Element des Liederlichen (wie in Deutschland), man trinkt gepflegt.
Kurzum: In allen Nationen und Kulturen bleibt der Alkohol ein Aergernis und Problem fuer uns alle.

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Patrick Köppen

@ RJS

Das klingt schon deutlich anders als der Beitrag, auf den ich ursprünglich geantwortet hatte. Nicht wegzusehen ist gut, wenn es ein Problem gibt. Ich habe aber Zweifel daran, dass das in den USA stattfindet, weshalb ich nicht denke, dass die USA als gutes Beispiel dienen können.
Die dortigen Regeln führen nach meiner Erfahrung zu einer enormen Tabuisierung des Problems, dass Jugendliche exzessiv Alkohol trinken. Da auch diejenigen, die Alkohol trinken, bestraft werden (strafrechtlich und häufig durch die Schulen), schottet man sich so weit ab, dass die Öffentlichkeit weitgehend unbehelligt bleibt. Ich hatte als Jugendlicher das Gefühl, dass der Umgang mit Alkohol viel unverantwortlicher war als der deutscher Jugendlicher, weil man das Alkoholtrinken als jugendlichen Protest verwenden konnte, indem man ein Tabu brach. Und dass die Öffentlichkeit unbehelligt blieb, betraf nur den unmittelbaren Vorgang des Trinkens. Nie habe ich in Deutschland in so großem Umfang wie in den USA erlebt, dass junge Schüler durch Alkohol im Straßenverkehr gestorben sind oder schwer verletzt wurden. Denn irgendwie musste man nach dem versteckten Gelage ja auch wieder heim kommen.

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Rolf Joachim Siegen

Thomas Schulz, Patrick Koeppen

das von mir eingebrachte Stichwort USA genuegt, um einen typisch deutschen, naemlich ideologischen Grabenkrieg um die perfekte Loesung fuer ein gesellschaftliches Uebel zu entfachen. Prompt melden sich gewisse Besserwisser zu Wort. Ironischerweise wurde ich an dieser Stelle immer wieder des Anti-Amerikanismus gescholten (in puncto Afghanistan Engagement).
Meine aufrichtige Anerkennung gilt den Amerikanern (ich lebe in San Diego) dafuer, oeffentliche Saufgelage nicht achselzuckend hinzunehmen, wie dies in Deutschland der Fall ist. Dass es immer Wege gebend wird, solche Verbote zu umgehen, waere toericht zu bestreiten. Anerkennung verdient die gesellschaftliche Haltung, die Dinge nicht tatenlos geschehen zu lassen.

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dango (dango) - 07.03.2010 13:31 Uhr

Der einzige erzieherische Effekt...

...dieser Maßnahme ist, dass die betroffenen Jugendlichen lernen, etwas vorausschauender und planvoller in den Tag zu gehen. Wenn sie wissen, dass sie ihren Alkohol nicht mehr drei Minuten vor Besäufnis an der Tankstelle bekommen, müssen sie schon mittags darüber nachdenken, wie viel sie brauchen werden. Prinzipiell ist das sicher nicht schlecht - jedoch kaum Sinn der Sache ! Im Kern ist dem Kommentar von Karsten Bänder daher kaum etwas hinzuzufügen. Das Problem lässt sich nur lösen, wenn den Jugendlichen Alternativen aufgezeigt und angeboten werden, ihre Zeit nüchtern zu verbringen. Vor allen Dingen ist es Aufgabe der Eltern und des übrigen Umfelds ("it takes a village to raise a child" -> Schule, Vereine, ...), ihnen zu zeigen, dass Vollsuff und Alkoholabhängigkeit etwas extrem uncooles ist. Vielleicht wäre es sinnvoll, die Jungs und Mädels mal Freitags oder Samstags ab 22 Uhr auf einem Rettungswagen mitzunehmen oder in einer Notaufnahme zu platzieren - garnicht so sehr wegen der Verkehrsunfälle durch Alkohol sondern einfach nur um sehen, wie schrecklich peinlich es ist, wegen Volltrunkenheit eingeliefert zu werden.

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Christian Schilling

@ Ralf Joachim Siegen

Erst einmal sind die Regelungen in jedem Bundesstaat unterschiedlich.
In der Tat ist es z.B. im Staat New York für alle verboten, öffentlich ERKENNBAR Alkohol zu konsumieren. Das führt dann zu dem berühmtem Trinken aus der Tüte (wobei die Flasche eben in der Tüte steckt, das Etikett mithin nicht sichtbar ist). Was Jugendliche angeht, so können diese in der Tat vor dem 21. Geburtstag aufgrund des ID-Scans nicht in Gaststätten oder Diskotheken (garnicht, egal ob sie dort trinken wollen). Allerdings hindert dies nicht etwa den Alkoholkonsum, der eben auf Privatparties stattfindet, wo er dann mangels Öffentlichkeit überhaupt nicht mehr kontrollierbar ist. Die dann bei den College-Anfängern so bekannten üblen Alkoholexzesse sind auch allgemein bekannt und hängen möglicherweise mit dieser strengen Politik zusammen (sozusagen aufgestaute Begehrlichkeiten).
Aber ich gebe Ihnen völlig recht, ich finde den in Deutschland so verbreiteten Alkoholgenuss auf offener Straße (mit offenen Bierflaschen herumlaufen, oft laut grölend etc.) wirklich unsittlich und (ver)störend. Allerdings fällt es mir schwer, hierfür Argumente zu finden, von Fällen abgesehen, wo die öffentliche Sicherheit/Ordnung gefährdet wird. Es ist eher eine ästhetische Frage.

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guido marhenke

verzerrtes bild der wirklichkeit

Dem geneigten Leser drängt sich mehr und mehr der Verdacht auf, das der Versuch das leben der Bevölkerung (=Arbeitskraft) immer gesünder zu gestalten mehr auf Reduzierung der Kosten für Krankenkassen, als auf die Wahrung der Freiheitsrechte ausgerichtet ist. Ob die Jugendlichen durch Alkohol oder die sozialen Umstände letztlich dazu kommen mehr Gewalt anzuwenden oder nicht kann wegen fehlender Daten nicht wirklich verifiziert werden. Die Argumentation der Regierungen ist immer die gleiche: Ein Angstscenario (Terrorismus, Verfall der Jugend, Krankheit durch Zigarettenqualm) wird aufgebauscht, dann die einfache Lösung: ein Gesetz muss her.,mit der unangenehmen Folge das gewisse Rechte außer Kraft gesetzt werden müssen. Ist es mein individuelles Recht zu trinken, zu rauchen unangeschnallt Autozufahren, Selbstmord zu begehen oder nicht? Und diese Frage kann letztlich nicht mit dem Hinweis auf Kosten für die Allgemeinheit beantwortet werden, sondern muß vor dem Hintergrund des freien Willens gesehen und beantwortet werden. Vernunft kann nicht mit Gesetzen erzwungen werden.

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thomas schulz

USA ist kein Vorbild

a) Erwachsene werden vor den Supermärkten von jugendlichen Scouts der minderjährigen Partygesellschaft angesprochen, ob sie ihnen nicht die begehrte Ware gegen einen geringen Aufschlag beschaffen können. Ihre Erfolgsquote ist ca. 50:50. b) Um nicht von der Polizei belästigt zu werden, halten sie ihr Saufgelage in einem kaum frequentierten Teil großflächiger Parks, auf Industriebrachen o.ä. ab. Schon mit 16 haben die meisten Führerschein und ein eigenes Auto, es gibt keine Logistikprobleme c) Solange der "Sprit" in einer Papiertüte versteckt wird und man nicht hilflos erscheint, andere belästigt oder rumkrakelt, sehen die Ordnungshüter weg. Allenfalls winkt ein Ticket zwischen $20-$100, eine Verhaftung droht nur einschlägig bekannten Trunkenbolden, die regelmäßig Ärger verursachen und ihre Tickets nicht bezahlen. Symbolpolitik im wahrsten Sinn des Wortes. Daß 11-ca.15 jährige sich so gut wie nie vollaufen lassen (können), liegt wohl eher daran, daß ihr Alltag von den Eltern, Bildungseinrichtungen und durch organisierte Freizeitaktivitäten voll durchplant ist und sie sich praktisch nie ohne Aufsicht eines Erwachsenen sich selbst überlassen sind.

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Florian Hofmann

Endlich ein Verbot...

Warum Zeit mit der Ursachenforschung verschwenden, wenn man auch einfach alles verbieten kann. Und bloß keine Eigenverantwortung für die Menschen...
Achtung Ironie!

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Inanc Bardakcioglu

Das ist der BEGINN der ISLAMISIERUNG in Europa!

Und das ist mein voller ernst! Ich habe mir nicht Deutschland als Lebensraum ausgesucht, damit mir hier jemand vorschreibt, dass ich zu einer bestimmten Uhrzeit an einem bestimmten Ort keine Flasche Scotch kaufen kann. Dafür gibt es andere Länder wie Saudi Arabien oder Jemen. Dies ist ein MASSIVER Eingriff in die Privatsphäre und Selbstbestimmung eines erwachsenen Menschen. Wenn Jugendliche sich nicht benehmen können, dann ist dies ein VÖLLIG ANDERES Problem. Gebt den Polizisten mehr Möglichkeiten zur Verhaftung und führt Boot-Camps ein, dann seht ihr, ob sich die Jugendlichen benehmen können oder nicht. Genau die selbe Masche versucht Islamist Erdogan, der den Alkohol schon mehrfach in mehreren Zonen Istanbuls verbieten wollte. Eine Partei, die dies in Deutschland versucht, ist in meinen Augen verfassungsfeindlich. Jugendschutz JA, Fahrenheit C2H5OH NEIN!!!

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Paul Banaschak

Ein Verkaufsverbot beseitigt nicht die Ursachen

es könnte vielleicht helfen, den Konsum einzuschränken. Wohl aber nur vorübergehend. Die Ursachen liegen tiefer. Hier muss angesetzt werden. Und hier sind wieder die Familien gefragt.
...dass die Familie es in de Hand hat, gegen die Akkumulation hochgradiger feindseliger Destruktivität bei ihren Kander anzugehen.
in Bindung, Angst und Aggression, von Karl Heinz Brisch/Theodor Hellbrügge, S. 28
Aber das sechsjährige oder sogar noch jüngere Kind, das Produkt der Familie X, kommt, soweit es seine Religion, seine Thnizität und seine Nationalität betrifft, bereits wohlunterrichtet in die Schule. ... als wir Eltern unsere Kinder ja vieles lehren. ebenda, s. 34
Wir müssen also an anderer Stelle besser ansetzen. Das Verkaufsverbot führt sicher nicht mittel- und langfristig zu einer Minderung des Alkoholkonsums.

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Hans-Peter Hammer

Quatsch

Es geht doch garnicht um Jugendschutz! Es ist bloß einer der ersten Versuche Alkohol in die gleiche Ecke zu bekommen wie Tabak! Letztlich ist ein totales Alkoholverbot gewollt. Bei der Heimkehr aus einem Urlaub wollte ich morgens um Vier, da unser Flieger enorme Verspätung hatte, an einer Autobahntankstelle (wo wir auch getankt haben) EINE (!) Flasche Bier für Zuhause kaufen. So zum Abschalten nach diesem verdammt anstrengenden Tag (zufällig hatte ich auch noch Geburtstag > 40!). Nein, durfte ich nicht! Verboten! Auch mir, als offensichtlich Erwachsenem! Ach, das war übrigens 2007 in der Nähe von Hannover an der A2!
Ob die Regelung in BW allerdings den Wirten (denn auch um ein "Konjunkturprogramm" für Gaststätten handelt es sich) tatsächlich die erhofften Mehreinnahmen bringt, wage ich sehr zu bezweiflen!
Schießt die Oberlehrer mit ihrem "Wir allein wissen was gut für euch ist!" endlich zum Mond! Man wird ja - sogar als erwachsener, MÜNDIGER Bürger - gegängelt bis dort hinaus! Ich warte nur auf eine ähnliche Aktion bezüglich "Fast-Food". Und die kommt, so sicher wie das Amen in der Kirche! Dann dürfen McD u.ä. von 22-5 Uhr nur noch Obst, Wasser, Kaffee und Milch verkaufen! Wann kommt die Ausgangssperre (22-5) wg. Jugenschutz!?

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Patrick Köppen

@ Rolf Joachim Siegen

Meine Erfahrung als Jugendlicher in den USA war folgende: Exzessive Saufgelage vieler High School Schüler am Wochenende waren die Regel. Alkohol zu beschaffen war kein Problem. Das strikte Verbot führte dazu, dass es zum reizvollen Spiel wurde, Alkohol zu besorgen und möglichst viel davon zu trinken. Woher nehmen Sie dagegen Ihre Erfahrung? Und wieso - jedenfalls scheint das der Fall zu sein - empfinden Sie so eine Genugtuung, wenn Jugendliche festgenommen werden, nur weil sie Alkohol trinken? Wie dient die Kriminalisierung von Selbstschädigungen durch exzessiven Alkoholgenuss dem Schutz von Jugendlichen? Wäre nicht die effektive Durchsetzung des Verbots, an Jugendliche Alkohol zu verkaufen, das beste Mittel? Und zuletzt: Bereitet es Ihnen Genugtuung, Ihre Vorstellungen von Recht und Ordnung oder Moral anderen mit den gravierendsten, freiheitsberaubendsten Mitteln aufzuzwingen, die zur Verfügung stehen?
Mit freundlichen Grüßen,
Patrick Köppen

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Lothar Wölfel

Wenn`s nutzt ist`s OK

Doch wen interresiert`s? Wer hält sich z.B. an § 10 Jugendschutzgesetz oder überprüft gar dessen Einhaltung, wonach Jugendlichen unter 18 das Rauchen in der Öffentlichkeit nicht gestattet werden darf? Das läuft, wie in anderen Bereichen auch: wenn für die Verletzung von Regeln keine Konsequenzen folgen die weh tun, ist die Erfindung neuer Regeln lächerlich.

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Rolf Joachim Siegen

Wieso nur den naechtlichen Alkoholverkauf verbieten!

Vorbildlich ist die amerikanische Umsetzung des Jugendschutzes. Sogar die Ausweiskarte wird beim Verkauf eingescannt. Oeffentliche Saufgelage, wie in Deutschalnd leider gang und gaebe, wagt erst keiner. Wer dagegen verstoesst, wird festgenommen.

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Karsten Bender
Karsten Bender (Kasmo) - 06.03.2010 22:09 Uhr

Symptome behandeln statt die Ursachen zu bekämpfen?

Das Problem ist nicht der Alkohol, er wirkt nur als Blitzableiter. Die Jugendlichen sind eben nicht mehr in einem klar sturkturieren Gesellschaftskorsett aufgefangen, daß zwar einerseits einschränkt, aber eben auch klare Schranken aufweist, an denen sie wachsen können. In unserer Laissez-faire-Gesellschaft der Post-68-Zeit sind viele Eltern völlig überfordert mit der Erziehung ihrer Kinder. Und es gibt inzwischen auch längst eine Wohlstandsverwahrlosung, das findet nicht nur im Prekariat statt. Was die Gewaltbereitschaft und Kriminalität innerhalb der Migranten angeht, kommen hier noch Spannungen zwischen der Gesellschaft und dem oft abweichenden Moralkodex der Ursprungskultur dazu. Hier mit Verboten und Strafen zu drohen, wird allerdings das Problem nicht beheben. Den Familien mehr Hilfe bei der Erziehung geben, den Straffälligen Jugendlichen durch eine Mischung aus Strafe und Hilfestellung einen Ausweg ermöglichen. Schlechtes Benehmen ist leider in manchen Schichten eine tolle Sache geworden, schade eigentlich.

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K. Peter Luecke

Der Staat sollte sich umbenennen - in GRD ...

... "Gouvernanten-Republik Deutschland".

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Zucht und Ordnung - Was gut ist, kommt wieder

Es ist ja schon von der Prohibition und der gegenwärtigen Lage etwa in den rigiden USA her bekannt, daß sich Jugendliche nicht wirklich schützen lassen; sie saufen und kiffen, wenn nicht im Stadtpark, dann eben zu Hause. Trotzdem ist es dringend geboten, etwas mehr Zucht und Ordnung im öffentlichen Raum einkehren zu lassen. Früher, in den seligen 50ger Jahren, hätte man aus Gründen der Scham nicht öffentlich rumgepöbelt. Heute ist diese Scham zurückgegangen, und all die Lumpen gammeln in der Öffentlichkeit herum. Dann müssen eben die Schrauben fester angezogen werden. Ein Nachtverkaufsverbot ist da genau richtig, und vor allem muß endlich der Verzehr von Alkohol auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen verboten werden. Jeder, der da auffällig ist, muß sofort hochgenommen werden können. Auf diese Weise könnte man viele Kriminelle von der Straße holen, noch bevor sie selbst wissen, daß sie kriminell sind. Zucht und Ordnung sind verdammt sexy - prügelt den Leuten das Gammlertum und die Faulheit aus dem Leibe!

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van zuhause

Der Alkohol ist also schuld?

Das Gewaltpotenzial steigt. Schulen sind unsicher geworden. Die Hemmschwelle ist deutlich gesunken. Die Täter werden immer jünger. In manche Gebiete sollte man als Deutscher nicht hingehen.
Alles das sind Fakten. Und nur weil sie allzugern verschwiegen werden, heißt das nicht, das die Bürger darüber nicht bescheid wissen. Glaubt wirklich jemand, dass das am Alkohol lieg? Wird Alkohol etwa zur neuen Klimaerwärmung? Eine Bedrohung, der wir unsere ganze Aufmerksamkeit widmen sollen, eine Gefahr, die auch auf Kosten von Arbeitsplätzen und ein Stück Freiheit der Bürger bekämpft werden muss?
Gestern stand im Tagesspiegel, dass 50% aller Intensivtäter arabischer Abstammung sind. Ständig kann man in dem "Schmierblatt" Bild lesen, welcher Intensivtäter beim dreisigsten Verbrechen in seiner dreisigsten Bewährungs"strafe" wieder auf freiem Fuß kommt. Und von der Zeitung mit dem meisten Ansehen in Deutschland kommt dieser Bericht, ohne die Leser auf diese Tatsachenhinzuweisen.
Beim Fall Griechenland hat die FAZ doch auch auf die Zusammenhänge und Statistiken hingewiesen, sowie Kommentare veröffentlicht. Warum hier nicht?

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