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Nach Stoiber Vor einer neuen Ära?

 ·  Seit einem Monat hielt der unaufhaltsame Sturz Stoibers die deutsche Politik in Atem. Nun hat die Absprache zwischen Beckstein und Huber anscheinend ihren Zweck erfüllt. Ein Kommentar von Georg Paul Hefty.

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Thomas Wittenberg

Mitreisende CSU Politik mit Söder und Pauli?

Armes Bayern,
Bei allen Fehlern, die dieser Mann in den letzten Jahren gemacht hat, der Unterschied zwischen vor und nach Stoiber lässt sich in dem Satz zusammenfassen, den er - lt. Frau Pauli selbst ihr bei der Verabschiedung gesagt hat: „Und Frau Pauli, denken Sie an die Geschlossenheit der CSU.“ Wohlgemerkt, da war er seit zwei Stunden zurückgetreten.
Natürlich hätte Stoiber 2008 niemals mehr antreten hätte sollen und hätte 2007 übergeben sollen, aber die Nötigung zum Abgang dieser Art war eines der guten langährigen Ministerpräsidenten unwürdig. Mann fragt sich nur welche fähigen Leute (mit Herz und Pflichtbewusstsein) zieht es denn bei solchen politischen und medialen Gepflogenheit noch in die Politik? Ich glaube kaum, dass es mit medial „ausgebildeten“ Politikern wie Söder (BR) und Pauli (Promotion) eine mitreisende CSU Politik geben wird.

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Günter Blümel

Block-Altersteilzeit

Gratulation zu dem sehr gelungenen Kommentar. Es ging wohl tatsächlich fast ausschließlich um die Interessen einiger CSUler aus der Reihe hinter Stoiber. War es Zufall, dass auch Seehofer dabei liquidiert wurde? Der amtierende Beckstein-Vorgänger könnte ja bis Ende September Überstunden abfeiern oder ein paar schöne Dienstreisen unternehmen. Leider ist niemand auf die Idee gekommen, ihm bis 2008 die zweite Hälfte einer Block-Altersteilzeit anzubieten. Da ist man schon zu Hause und die Arbeit machen Andere, aber man ist auch irgendwie noch nicht in Rente. Jedenfalls geht es Bayern gut bis sehr gut. Das ist für mich als Parteilosen das wirklich Wichtige.

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Reinhard Wilke
Reinhard Wilke (R_Wilke) - 19.01.2007 01:03 Uhr

Stoiber, während und danach

Drei Anmerkungen zum Neuesten:
- Es mag sein, dass Stoiber die Krise selbst herbeigezaudert hat, Aber eine Partei, die einen verdienten Mann derart "gehen" lässt, ist arm.
- Krisenmanagement ... weit und breit nicht zu sehen, Herr Söder. Schwach.
- Erfreulich und verdient: ein Ministerpräsident namens Beckstein. Viel Glück !
Ein P. S.: Ich weiß nichts über Frau Pauli. Aber "faces like her" würden der CSU gut tun. Das gehört wohl auch dazu, wenn ein Neuanfang sichtbar werden soll.

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W. Tellenbach

Abschied Stoiber

Ave Caesar-Stoiber!
Auch Du hast Deinen Ziehsohn, den Scheinheiligen unterschätzt. Du dachtest, im fernen Berlin trachte er nicht nach Deinem Leben. Weit gefehlt! Nun fehlt nur noch, dass Deine Parteifreunde den Brutus mit seinem Pauli-Dolch zu Deinem Nachfolger bestimmen. Dann wäre Deine geliebte CSU endlich auf SPD-Niveau.
Deine dem Untergang geweihten Bayern grüßen Dich!

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Norbert Müller

Dieses Land ist nur noch krank

Einer der Beiträge über Edmund Stoiber drehte sich auch immer darum dass er für die weitere Führung der CSU zu alt sei auch für einen weiteren Verbleib als Ministerpräsident. Herr Beckstein ist 63 und in 5 Jahren wenn er bis dahin gewählt wird 68 !!! Eine solche dumme Begründung erschreckend.

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