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Nach Parteitag SPD umwirbt enttäuschte Linke-Mitglieder

 ·  Nach den heftigen Flügelkämpfen auf dem Parteitag ringt die Linkspartei um Geschlossenheit. Die neue Vorsitzende Katja Kipping kündigt eine „Kultur der Offenheit“ an. Die SPD ruft derweil enttäuschte Linke und den unterlegenen Kandidaten Dietmar Bartsch zum Parteiwechsel auf.

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Shqipdon Kastrati

P.S. an Ilse Engels

Oskar hat die Linkspartei gegründet, weil ihm die Entscheidungen von dem damaligen Bundeskanzler Schröder nicht gefallen haben. Ihm kamen sie zu "politisch mittig" vor und deswegen wechselte er die Lager. Anstatt dass er versucht seine politischen Ziele in der Regierung zu verwirklichen hat er eine Partei gegründet die in der Opposition war, ist und immer sein wird. Da bleiben leider wohl die Ziele von Herr Lafontaine unrealisiert.

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Otto Meier

Von Der Linken in die SPD? Das ist ja hochgradig lächerlich.

Da sieht man mal, wie tief man als Partei fallen kann. Aber solche Angebote zeigen auch, wie weit die SPD von einer realistischen Einschätzung ihrer eigenen Positionen entfernt ist. Da könnte Bartsch ja besser in die CDU wechseln.

Meine Empfehlung lautet, wer in Der Linken enttäuscht ist, kann ja in die Piratenpartei wechseln. Dort ist sie oder er besser aufgehoben.

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Dirk Müller
Dirk Müller (DM2011) - 04.06.2012 21:09 Uhr

Glaubwürdigkeit und Vertrauen verspielt

Die SPD hat mit der AGENDA 2010 eigentlich die Glaubwürdigkeit verspielt :

Ich verstehe Sozial anders :

Sozial bedeutet nicht : neoliberale Politik mit maximaler Geschwindigkeit umzusetzen

um der Kapitalseite alle gesetzlichen ,natürlichen , ethischen und moralischen Grenzen

entgültig zu nehmen .

Eigentlich war die soziale Marktwirtschaft Bonner Prägung ein

außergewöhnliches erfolgreiches Produkt .

Aber`` diese ``wurde von Gerhard Schröder, Riester und Hartz

in Anbetracht der verarmenden Elite verschrottet .

Jetzt geht es nur noch um ein Ziel :

reich , reicher , egoistischer , toller , besser usw zu sein .

Christliche , soziale Grundsätze , Werte , Moral , Tugenden

verblassen und das ist nur die Spitze des Eisberges :

Diese Werte werden nun von unseren Spitzenpolitikern maßlos ausgenutzt !!!!!!!!!

Dank an Gerhard Schröder und der SPD Führung !!!!!!!!!!!!!!!!!

Mal schauen , wie ernst es Hollande meint .

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Shqipdon Kastrati

Schade, dass...

die SPD keine Wähler mehr bekommt und die enttäuschten Linke-Mitglieder förmlich anbetteln muss, damit sie die Linke verlassen und der SPD beitreten. Aber was kann man von einer Partei erwarten bei der sich das "Super-Trio" an Ungeschicklichkeit überbietet und jeder den anderen hinter den Rücken versucht auszustechen. Dann kommt noch eine Frau Nahles, die meiner Meinung nach keine Ahnung von Politik hat sondern nur das "nachlabert" was das "Super-Trio" vorplappert. Ich frag mich wie die SPD im nächsten Jahr gewinnen will, ohne eine kompetente Spitze und einem Programm, dass dem Schuldenmacher Hollande ähneln wird. Aber naja lassen wir uns überraschen, was mit der SPD sonst so passieren wird.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.06.2012 17:35 Uhr
Shqipdon Kastrati

Fehlende Sympathie oder harte Wahrheit?

Parteiübertritte sind meiner Ansicht nach für Leute die nicht für ihre Überzeugung stehen sondern nur den personellen Erfolg verfolgen. Wenn die Linke-Mitglieder jetzt austreten nur weil sie nicht mit der DEMOKRATISCH gewählten Spitze einverstanden sind, dann gehören sie in keine Partei. Denn in der Demokratie, da werden auch Sie mir zustimmen, werden Entscheidungen gefällt, die nicht zugunsten aller sind und damit muss man klar kommen. Um ehrlich zu sein bin ich kein Sympathisant der Linke und der SPD aber das ist weder eine Abneigung noch sind es finstere Ängste gegenüber diesen Parteien. Diese Parteien verfolgen Ziele die nicht realisierbar sind. Sie wollen "Wohlstand für alle" oder durch Schulden die Wirtschaft ankurbeln. Aber "Wohlstand für allle" hat schon in der DDR geklappt und durch die Schuldenpolitik der rot-grünen Regierung hat die Kommunen in NRW nur noch mehr belastet anstatt, dass diese Schulden die Wirtschaft angekurbelt haben.

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Ilse Engels
Ilse Engels (I.Engels) - 04.06.2012 22:17 Uhr

Keine Wähler?

Wähler bekommt sie schon, siehe NRW! Es hat immer Parteiübertritte gegeben, und wenn man Herrn Bartsch mag, darf man das sagen. Sicher gibt es in der Linkspartei gute Leute, auch wenn ich die Partei nicht wähle. Wenn Sie Links oder SPD sowieso nicht mögen, dann ist das ok. Hier bei der FAZ ist man sowieso sehr konservativ, um es milde auszudrücken. Viele hier haben nur Abneigung und finstere Ängste. Nüchterne politische Analyse-Fehlanzeige. Ach, ja, und warum ist Oskar in der Linkspartei?

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Heiner Hannappel

Ein zu blasses Ergebnis

Ein zu blasses Ergebnis
Es gab für die Linken nur diese zwei Optionen ohne in Bedeutungslosigkeit zu versinken.Bartsch wäre eine koalitionsfähige Option gewesen,Wagenknecht hätte dies erst noch beweisen müsse,was bei ihrem Talent wohl keine Schwierigkeit gewesen wäre.Nur muss mit der neuen Doppelspitze diese elende Beschäftigung nur mit sich selbst bei den Linken aufhören,da aber mit diesem Ergebnis die schon fast erotisch zu nennende Streitsucht nicht endet sind sie bald weg vom Fenster.Eigentlich schade,waren es doch gerade die Linken die vor dem Eurodesaster zuerst gewarnt haben mit akzeptablen Argumenten,welche die anderen Fraktionen im Bundestag abfällig kommentierten.Jeder der beiden Unterlegenen wäre besser gewesen,Bartsch wie Wagenknecht!
Heiner Hannappel
Raiffeisenstrasse 63
56072 Koblenz
Heiner.Hannappel@gmx.de

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Closed via SSO

Na, da können die Linken froh sein,

dass der Favorit des Seeheimer Kreises nicht ihr neuer Vorsitzender geworden ist.

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Erwin Stahlberg

Da lachen ja die Hühner!

Die SPD sei „die starke linke Volkspartei“, sagte Kahrs dem „Handelsblatt Online“.
Der Mann wird „links“ kaum buchstabieren können!

Was hält der Gute von Privatisierungen?!

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Paul Banaschak

die SPD schämt sich nicht - und wird noch brüskiert

schlimmer geht es einfach nimmer.
Aber hoffentlich hat der Enrst recht und wir erleben die Auflösung möglichst schnell.

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Jahrgang 1954, politische Korrespondentin in Berlin.

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