http://www.faz.net/-gpf-8y03b

Nach NRW-Wahl : SPD und Schulz weiter im Abwärtstrend

  • Aktualisiert am

Hat deutlich an Beliebtheit eingebüßt: SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz Bild: EPA

Nach drei verlorenen Landtagswahlen ist die Beliebtheit der SPD auch bundesweit gesunken. Nach neuen Umfragen hat die Union große Chancen, wiedergewählt zu werden. Und Merkel ist derzeit deutlich beliebter als Schulz.

          Die SPD mit ihrem Kanzlerkandidaten Martin Schulz setzt nach der Wahlniederlage in Nordrhein-Westfalen beim ARD-Deutschlandtrend ihren Abwärtstrend fort. Bei einer Direktwahl würden sich nach der am Freitag veröffentlichten Umfrage momentan unverändert 49 Prozent der Wählerinnen und Wähler für Angela Merkel als Bundeskanzlerin entscheiden.

          Schulz würde von noch 32 Prozent die Stimme erhalten – ein Minus gegenüber der Vorwoche von vier Punkten. Auch die SPD sackt in der Wählergunst um einen Punkt weiter ab und liegt derzeit mit 26 Prozent zwölf Punkte hinter der Union, die um einen Punkt auf 38 Prozent zulegt. Das ist der höchste Wert für die Union in einer Infratest-dimap-Umfrage seit Januar 2016.

          AfD und FDP könnten mit jeweils neun Prozent der Stimmen rechnen, die Grünen mit acht Prozent und die Linken mit sechs Prozent. Linke und AfD büßten damit einen Prozentpunkt gegenüber der Vorwoche ein, die Grünen blieben unverändert und die FDP gewinnt einen Punkt.

          Nach Niederlage in NRW : Die SPD-Basis leckt ihre Wunden

          Fast die Hälfte der Bundesbürger, genau 48 Prozent, wünscht sich der Umfrage zufolge weiter eine CDU/CSU-geführte Bundesregierung. Damit verbesserten sich die Unionsparteien um einen Punkt. Eine Regierung unter der SPD könnten sich 32 Prozent der Befragten vorstellen - vier Punkte weniger als in der Befragung vom 11. Mai. Zwei Drittel der Befragten äußerten, die Bundeskanzlerin sorge dafür, dass es ihnen in einer unruhigen Welt gutgehe. Für die Umfrage wurden 1017 Wahlberechtigte am 16. und 17. Mai interviewt.

          Quelle: Reuters

          Weitere Themen

          Streit über den Brexit Video-Seite öffnen

          Merkel im Livestream : Streit über den Brexit

          In Brüssel geht heute der EU-Gipfel zu Ende. Über erste Ergebnisse will Bundeskanzlerin Angela Merkel von 13 Uhr an über die Ergebnisse informieren. Verfolgen Sie die Rede hier im Livestream.

          Merkel sieht britische Regierung am Zug Video-Seite öffnen

          Brexit-Verhandlungen : Merkel sieht britische Regierung am Zug

          Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte nach dem EU-Gipfel in Brüssel, sie hoffe auf einen Startschuss für die nächste Phase der Verhandlungen im Dezember. Eigentlich wollten die Staats- und Regierungschefs auf diesem Treffen in die nächste Phase der Verhandlungen einsteigen. Wegen der Differenzen zwischen beiden Seiten wurde daraus nichts.

          Topmeldungen

          Freundlich im Umgang, hart in der Sache: Angela Merkel und Emmanuel Macron lachen mit Theresa May.

          Brexit-Verhandlungen : Ohne Qualen geht es nicht

          Theresa May flehte diese Woche in Berlin, Paris und Brüssel um Hilfe bei den Brexit-Verhandlungen. Die Europäer blieben hart. Aber sie gaben sich Mühe, nett zu sein.

          SPD : Der wahre Sieger der Bundestagswahl

          So ein bisschen freuen sich die Sozialdemokraten über das katastrophale Ergebnis der Bundestagswahl. Endlich sind sie die Union los. In der Opposition soll alles besser werden.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.