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F.A.Z. Woche : Linksextremismus wird als großes Problem empfunden

  • Aktualisiert am

Linksextreme Randalierer beim G-20-Gipfel in Hamburg Bild: KOALL/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Anfang Juli zogen randalierende Linksextremisten durch Hamburg, schockierten Bürger und Politiker. Eine neue Umfrage zeigt, wie der Linksextremismus plötzlich ins Zentrum der Debatte gerückt ist.

          Nach den G-20-Ausschreitungen in Hamburg ist der Linksextremismus zunehmend ins Problembewusstsein der Deutschen gerückt. Laut einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach, deren Ergebnisse in der Frankfurter Allgemeinen Woche vom Freitag veröffentlicht werden, sehen 44 Prozent der Bürger im Linksextremismus ein großes Problem. Im Herbst 2016 waren lediglich 21 Prozent dieser Meinung.

          Den Rechtsextremismus betrachtet die Mehrheit der Bürger schon lange als großes Problem. Zuletzt waren 55 Prozent dieser Meinung. 2013 waren es 57 Prozent. In der Umfrage wurden rund 1400 Personen befragt.

          Der Linksextremismus rückte durch die Ausschreitungen im Rahmen des Gipfels der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer am 7. und 8. Juli in Hamburg ins Zentrum der öffentlichen Debatte. Das Treffen war von schweren Ausschreitungen mit Hunderten Verletzten überschattet worden. 51 Haftbefehle gegen Randalierer wurden damals erlassen. Bisher kam es zu einer Verurteilung.

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