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Nach dem Rücktritt Viel Respekt für Schavan

 ·  Annette Schavan hat nach ihrem Rücktritt als Bildungsministerin viel Anerkennung bekommen. Die Mehrheit der Bundesbürger hält Kanzlerin und Union für beschädigt. Bisher allerdings sind die Stimmenverluste klein.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (96)
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Benjamin  Conrad
Benjamin Conrad (jouk) - 10.02.2013 20:32 Uhr

Gäbe es keine Bundestagswahl dieses Jahr...

... würden wir statt des (relativ) sauberen Rücktritts jetzt Guttenberg II erleben. Respekt zollen? Ich würde mich an Frau Schavans Stelle etwas schämen. Es ist anderen gegenüber nicht fair, sein Leben, seine Karriere und letztlich auch seine finanzielle Absicherung auf einer kriminellen Leistung aufzubauen. Mir selber gegenüber könnte ich es aber noch viel weniger verantworten, all das auf einer Lüge aufgebaut zu haben. Was ist das bitte für eine charakterliche Einstellung zur eigenen Verantwortung, Moral, Lebensweise, was muß solch ein Mensch für Ideale und Wertvorstellungen haben?

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Wolfgang Ebel

mein Respekt

mit Frau Schavan hält sich in Grenzen. Bedauern über den Rücktritt kann ich nicht empfinden.

Schon vor ihrem etwas verlogenen und hämischen Verhaltens im Falle des erzwungenen Rücktritts ihres " Schummelkollegen " von und zu Guttenberg, bekam der Titel ihrer zusammengepfuschten Doktorarbeit " Person und Gewissen " eine Kausalität zu dem nun herbeigeredeten ehrenvollen Abgang. Aber das ist ja nicht neu in der CDU.

Sie profitierte von der Nähe zur amtierenden Bundeskanzlerin, vergaß aber dabei die Binsenwahrheit, dass man nicht mit Steinen werfen sollte, wenn man selbst im Glashaus sitzt. Allerdings ist diesbezüglich die geschaßte Ministerin nicht allein.

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Rolf-Dirk Maehler

Also mir persönlich fällt es ziemlich schwer jemandem Respekt zu zollen, der sich einen ...

Titel mit Schummelei erschlichen hat. Die einzige weitere Frage die sich mir stellt, ist die, was ein Doktortitel eigentlich wert ist, wenn man davon ausgehen muss, dass die drei aufgedeckten Fälle bei Politikern sicher keine "Einzelfälle" sind, Nur sehr viele "Titelträger" sind vermutlich nicht interessant genug, um entsprechende Nachforschungen zu tätigen. Und vielleicht sollte sich die Gesellschaft auch einmal die Frage stellen, was eine Promotion wirklich wert ist oder ob evtl. nur Dünkel gefördert werden.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.02.2013 18:01 Uhr
Ingrid Hoyer

Einen Titel, egal welcher Art, sich durch Betrügerei erschleichen ist kriminell. Basta!!

Hallo Herr Maehler,

es ist eine Klatsche ins Gesicht, für alle die sich ihre Titel mit viel Mühe und Fleiß erarbeiten. Meinen Enkelkindern werden, genauso wie meinen Kindern früher von mir, Werte vermittelt die unumstößlich sind. Es kann einfach nicht sein, dass nur weil andere Betrügen, alle Werte fallen gelassen werden sollen. Ich glaube weiterhin, dass eine Promotion, wenn sie ehrlich betrieben wird, schon ihren Wert hat.

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Heinrich Hans

"Denk ich an Deutschland in der Nacht,

bin ich um den Schlaf gebracht!"Nach dem heutigen Deutschland hätte sich der Namensgeber einer in Verruff geratenen Bildungseinrichtung sicherlich nicht gesehnt.Ein Land,das von Menschen regiert werden darf,die mit Steinen nach Polizisten werfen, ein Land,in dem ein Elektriker Millionen und Abermillionen Euro an Steuergeldern aus dem Fenster wirft und zum Abschied noch gefeiert wird. Ein Land, in dem Lolita Brieger am 4.November 1982 getötet wird. Etwa zur gleichen Zeit, als Anette Schavan eine Monografie an der Philosophischen Fakultät der bereits benannten Institution einreichte. Heute, 30 Jahre später, ist der Täter im Fall Brieger gefasst und freigesprochen.Die Tötung ist verjährt! Schavan darf sich auf eine solche Rechtssicherheit nicht berufen.Sie ist den Internetschnüfflern auf den Leim gegangen.Herr Riebele, Frau Weber-Wulf, Herr Heidingsfelder und Konsorten, auch Sie haben in der Vergangenheit Verwaltungsakte der verschiedenen Art in Empfang genommen. Deutschland wird suchen!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.02.2013 17:29 Uhr
Heinrich Hans

Denk ich an Deutschland....

Heine verfasste die Zeilen im ausländischen Exil und sehnte sich sehr wohl nach seiner Heimat.

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Dieter Zorn

Noch eins!

"Schavan soll Ehrendoktorwürde der Universität Lübeck erhalten." Bumbä, bumbä, bumbä! Natürlich berichten das heute nur wenige linke Medien, weil es dem Fass die Krone aufsetzt. Sie hatte der medizinischen Fakultät in 2012 ca 12 Mill. Euro über "einen Buchungstrick" zugeschoben und sie so vor der Schließung bewahrt (FR) und soll dafür nun die Ehrendoktorwürde verliehen bekommen. Noch Fragen, Kienzle? Ach ja, meint man DAS, wenn gesagt wird, sie sei eine hervorragende Ministerin gewesen?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.02.2013 16:04 Uhr
Rüdiger Kramme

Links und Links

gesellt sich gern. Danke für die Information Herr Zorn.

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Christoph Wirtz

Respekt hätte Frau Schavan meiner Ansicht nach gebührt, ...

... wenn sie früh Verantwortung für ihre Handlungen, umfangreiche Plagiate in ihrer Dissertation, übernommen, und die Konsequenzen getragen hätte. Über Monate politischen Druck auszuüben und mit Hilfe ihrer Netzwerke aus der finanziell verbundenen Wissenschaft zu versuchen, die Fakten zu klittern, das verdient keinen besonderen Respekt, im Gegenteil.

Die aufrechte Haltung der Uni Düsseldorf hat die Glaubwürdigkeit wissenschaftlicher (und moralischer) Prinzipien gerettet, vermutlich wird sie dafür lange Jahre mit Benachteiligung bei der Zuteilung von Fördergeldern bezahlen müssen. Denn die Schavanschen Netzwerke bestehen ja auch nach ihrem Rücktritt weiter.

Dieser Rücktritt war nicht Frau Schavans Entscheidung, die Fakten (Titelentzug) und die eindeutige öffentliche Meinung haben das bewirkt.

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David  Cohnen

Alles verjährt?

Nach meinem Kenntnisstand hat sich Schavan fremden geistigen Eigentums bemächtigt, das ist dann geistiger Diebstahl. Oder einfach Diebstahl. Es ist und bleibt Diebstahl, auch wenn man nach 30 Jahren erst erwischt wird und straffrei ausgeht. Kann man dann das Diebesgut behalten? Ist man dann auch moralisch geläutert? Ein normaler Dieb wird im Allgemeinen nicht wohlwollend betrachtet.

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Dieter Zorn

Umwertung aller Werte.

Merken unsere Spitzenpolitiker und die sie medial begleitenden Journalisten eigentlich gar nichts mehr? "Viel Respekt und Anerkennung für eine hervorragende Ministerin." Respekt dafür, dass sie in ihrer Dissertation vorsätzlich getäuscht und betrogen hat? Respekt dafür, dass sie sich als Vorzeige-Katholikin nicht etwa dafür entschuldigt und Buße tut? Respekt dafür, dass sie stattdessen uneinsichtig und bockig weiterhin behauptet, sie hätte nicht getäuscht, obwohl sich doch jeder, der Lesen kann, davon überzeugen kann? Respekt dafür, dass sie nun auch noch gegen die Uni klagt? Anerkennung für was, bitte? Wer präzisiert diese Worthülse einmal? Wer erklärt mir, einem Leser mehrerer Tages - und Wochenzeitungen einmal, was die besonderen Leistungen von Frau Schavan sind? Erstaunlich nur eins: Die katholische Kirche und das Cusanuswerk, auf deren Ticket sie vierzig Jahre lang Politkarriere gemacht hat, halten sich auffällig zurück! Fürchtet man die Nähe zum armen Sünderlein?

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.02.2013 10:03 Uhr
Karin Gossmann-Walter

Wie recht Sie haben Herr Zorn,

die Umwertung der Werte - die sich nun wieder einmal mehr offensichtlich zeigt.

Wie kann jemand das Wort Respekt in den Mund nehmen, die Politiker tun das ungerührt,
das finde ich tragisch.

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Helga Zießler

Hervorragend, Herr Zorn!

Ich kann mich Ihren Fragen nur anschließen. Eine Antwort werden wir aber nicht bekommen...

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Christoph Wirtz

Medien

Ich teile Ihre Ansicht, finde das unglaublich, wie hier geheuchelt und handfest gelogen wird. Die Fakten liegen auf der Hand, doch in der "Berichterstattung" vieler Medien (z.B. Öffentlich-Rechtliche) mutieren umfängliche Abschreibereien, verteilt über die ganze Arbeit, zu "Zitierfehlern" (also eine Petitesse), zudem ist der Ziel von Kritik, der die Verfehlung benennt.

Wie viele Medien sich da zum Teil der Kampagne machen, und versuchen, die Tatsachen zu klittern, finde ich besorgniserregend.

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Alfred Vomberg

Was mich traurig stimmt,

ist nicht die Beschädigung von Kanzlerin und Union.
Es ist die Beschädigung unser Demokratie.
Und die werden wir nicht an einem Stimmenverlust der Union, sondern an einer Zunahme der Nichtwähler bemerken.

Hier hat jemand die Beschädigung das Amtes und der deutschen Wissenschaft in Kauf genommen, weil ihm sein persönliches Gerechtigkeitsgefühl und seine Karriere wichtiger war.
Das schlimmste ist aber, dass die gesamten Partei dazu eisern und diszipliniert geschwiegen hat!
Wenn die Fraktionsdisziplin das eigene Gewissen derart abwürgt, wird aus einer demokratischen Partei ein Kanzlerwahlverein.

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Alfred Vomberg

Merkel hat Schavans Charakter

doch in ihrer Verabschiedung klar beschrieben:

»und genau deshalb stellt sie jetzt (gezwungenermaßen, weil endgültig untragbar), in dieser Stunde, ihr eigenes persönliches Wohl, hinter das Wohl des Ganzen, hinter das Gemeinwohl. Diese Haltung macht Anette Schavan aus.«

Das Gemeinwohl steht also so lange zurück, bis es für den Eigennutz keine Chance mehr gibt.

Wenn sie die Gefahr, dass ihr der Titel aberkannt werden könnte, nicht erkannt hat, war sie für dieses Posten völlig ungeeignet.
Wenn sie die Gefahr gesehen hat, aber die damit einhergehende Beschädigung des Amtes und des Ansehens der deutschen Wissenschaft billigend in Kauf nahm, war das reiner Egoismus.

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Johannes Weinmann

Showspiel

Schavan soll sich nichts vormachen. Das Bildungsbürgertum weis genau, wie man wissenschaftliche Arbeiten verfasst. Ergo kann man aus dem Internet genau ersehen, was ex-Dr. Schavan abgeschrieben hat und wie sie, wenn auch durchaus intelligent und perfide, getäuscht hat. Richtig dreist wird sie aber, wenn sie versucht, bei ihrem Abgang die Unschldige zu spielen und so honorige Personen wie Fritz Teufel als Deckmantel zu benutzen. Schavan will die Wand nicht sehen, an die sie fährt, also muss man ihr das immer und immer wieder klarmachen

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Jürgen M. Backhaus

angesichts des geäußerten Respekts von Rösler, Seehofer und Gabriel

könnte man fast auf den Gedanken kommen, man dürfte gerade an einer Kostprobe von schwarz-grünem Schaulaufen live teilhaben. Wenn's der nächsten Koalition dient, dann sollte selbst Schavan Trittins Beurteilung nicht auf die leichte Schulter genommen haben? Den Oppermann lassen mir mal außen vor, der weiß morgen auch nicht, was er heute lautstark verkündigt hat, insofern hat das Wort des Steinbrück-Aufpassers Gabriel dann doch noch mehr Gewicht, und der äußertes tiefstes Mitgefühl, als hätte ihr Verbleiben im Amt auch eine Art Mitgift sein können. Dass Rösler ähnlich denkt, kann wohl auch nicht ernsthaft ausgeschlossen werden. Dessen rascher Abgang könnte allerdings auch auf dem Wunschzettel der CDU stehen (über die Bande Hahn gespielt), gilt doch die "gelbe Gefahr" bisher noch nicht als gebannt, zumindest wenn man an die Anstrengungen der EU denkt, ein starkes und vereinigtes Europa zu präsentieren? Alaaf! Hellau, wir sind gespannt. Von Falstaff lernen, heißt siegen lernen, Mr. Gröhe.

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Uta  Böer
Uta Böer (u.boeer) - 10.02.2013 14:34 Uhr

Stimmen die Verhältnisse noch?

Wenn jemand 1980 sich des sexuellen Missbrauchs, der Vergewaltigung schuldig gemacht hat, so ist diese Straftat 33 Jahre später, also 2013, (leider) längst verjährt, wenn jemand 1980 sich des Betrugs schuldig gemacht hat, ebenso. Auch Firmenunterlagen, mit denen Steuerhinterziehung u.ä. nachzuweisen wären, dürfen nach 10 Jahren geschreddert werden.
Einzig Mord und Völkermord verjähren nach deutschem Recht nie.
Wie kann es da sein, dass wer einen Dr.-Grad erworben hat, bis zu seinem Lebensende befürchten muss, dass dieser wieder aberkannt werden könnte, falls Jarzehnte später doch noch "Schummeleien"entdeckt werden, die den Prüfern entgangen waren.
Ich hoffe für Frau Schavan und viele andere, dass die Gerichte ihr Recht geben, dass eine Frist gesetzt wird, nach der eine einmal erteilte Promotion nicht mehr anfechtbar ist, dass dieser neu entbrannten Internet-Hexenjagd auf "Promotionsschummler" ein schnelles Ende gesetzt wird.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.02.2013 16:38 Uhr
Helga Zießler

Auch wenn ein Vergewaltiger

nach Ablauf der Verjährungsfrist nicht mehr strafrechtlich belangt werden kann, so ist er doch, kommt seine Tat später ans Tageslicht, ein in der Gesellschaft geächteter Mensch.

Mehr geschieht ja auch der Ex-Doktorin nicht. Ihren Doktorhut ist sie zwar los, aber ansonsten wird ihr nichts passieren. Sie wir Bundestagsabgeordnete bleiben, von Merkel gestützt, und wenn erst etwas Gras über die Sache gewachsen ist, kriegt sie einen prima Job in Brüssel. Ihre nicht gerade dürftige Pension kann ihr auch niemand streitig machen.

Bedaure - aber ich finde, sie kommt (viel zu) billig davon :- (

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Ulla Nachtmann

@ Uta Böer

Internet-Hexenjagd? Falls Sie Herrn Gutschkers herausragenden Kommentar gestern verpasst haben, hier ist er:
.
Der Fall Schavan
,Die Maßstäbe der Wissenschaftsfunktionäre'
09.02.2013 ·  Annette Schavan muss ihr Amt aufgeben, um vor Gericht um ihren eigenen Ruf zu kämpfen. Da ist ihr gutes Recht. Aber ihr Fall hat die Wissenschaft korrumpiert. Das ist schlimmer als bei Guttenberg. -
Von THOMAS GUTSCHKER
.
Vielleicht überdenken Sie nochmal Ihre Meinung?

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Ulla Nachtmann

Respekt für Respektlose?

Das ist zuviel verlangt. Abgesehen davon, dass die nicht enden wollenden freiwilligen und unfreiwilligen Rücktritte inzwischen ein schrilles Licht auf Merkels eigene Urteilsfähigleit werfen.
Mit was für Leuten umgibt sie sich und was sind ihre Beweggründe?
,Beurteilt' sie unsere s.g. Freunde und Partner im EU Ausland auch falsch?
Und wer gibt einer selbst ernannten politischen ,Elite' - immerhin ermöglicht ihr der Steuerzahler ein von diesen Leuten erzwungenes Wohlleben - OHNE Verantwortung für die Folgen ihres Tuns das Recht uns ständig zu täuschen?
Man schaue sich in Welt online mal die ,Leistungen' der schwarz-gelben Regierung bei den Steuern an: viel versprochen, NIX gehalten!
Das Internet verândert die Welt auch für Politiker, nicht nur für uns alle.
Ehrlichkeit kann jetzt nämlich erzwungen werden. Ist das schlecht oder gut!?

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.02.2013 21:37 Uhr
Ulla Nachtmann

Ganz einfach, Frau Hoyer

"Was erwarten diese unseligen Politiker-Marionetten eigentlich noch von uns Bürgern??? "
.
Sie erwarten, dass wir alles weiterhin schlucken - ohne zu murren, wie in der Vergangenheit!
Da die involvierten Bürgschaften, Steuergelder (und die EZB Bilanz!), bestimmt für die Brüssel Mafia und ausländische Ganoven, immer grotesk höher werden, dürfen wir den Einheitsbrei einfach nicht mehr schlucken! Wir müssen uns wehren und diesen Leuten zeigen, dass wir ihr Tun durchschauen.

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Ulla Nachtmann

Danke, Herr Kramme, für..

Ihre freundlichen Worte.
Ich genieße Ihre Kommentare übrigens auch immer, empfinde sie geradezu als frischen Wind!
Weiter so.
Wir müssen dieses unter den Blockparteien völlig verrottete Land ändern.
Niemand darf/sollte ein Monopol haben, weder in einer wirklich freien Wirtschaft noch in der Politik!
Hier wird politisch nur noch im Trüben gefischt und das muss aufhören - bevor wir alle bankrott sind.

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Ingrid Hoyer

Der blanke Hohn - sollen die Deutschen jetzt auch noch Respekt für Betrüger zeigen????

Hallo Frau Nachtmann,

Sie haben es wieder auf den Punkt gebracht.
Was erwarten diese unseligen Politiker-Marionetten eigentlich noch von uns Bürgern??? Haben wir uns nicht schon genug zum Affen gemacht, indem solche Parteien immer wieder gewählt werden. Ich habe nicht vor einem einzigen in dieser Riege Respekt sondern nur Verachtung.
Es kann nur gut sein, wenn Ehrlichkeit jetzt durch das Internet erzwungen werden kann.

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Rüdiger Kramme

Werte Frau Nachtmann,

danke für Ihre konstruktiven und interessanten Stellunmgnahmen, die ich seit einiger Zeit verfolge. Dafür Respekt! Danke für Ihr mutiges und engagiertes Eintreten! Meine Empfehlung: WA2013

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Karin Gossmann-Walter

Gut ist das, dass Ehrlichkeit durch Internet erzwungen wird.

Wieso Respekt vor einer Person, die täuscht, und es immer noch nicht zu ihrem Fehler steht ?, wie man hören konnte. Solchen Leuten kann ich keinen Respekt zollen, Schavan ist dickköpfig und uneinsichtig, soll sie klagen......

Man kann sich schon gut ausmalen, wenn es mit dem Euro kracht, wills auch keiner gewesen sein von diesen Lügnern und Täuschern.

Respekt hat es aber für Deutschland in Italien eingebracht - kein Wunder bei den Leuten, die sich hier in der Politik herumtreiben und nicht zu vertreiben sind.

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Sebastian Müller

Leistungen?

Leute, die Frau Schavan Nahe stehen, aber keine Ahnung von den Wissenschaften haben, sprechen ihr hervorragende Verdienste aus. Aber welche sollen das sein.

Der Bachelor, der wegen seiner Kürze nicht einmal wirklich international anerkannt ist (im Gegensatz zum deutschen Diplom; letzteres wurde offiziell abgeschafft, um international vergleichbare Abschlüsse zu bekommen. Eine Farce)?
Die Zerstörung des akademischen Mittelbaus?
Die Bereitstellung von Mitteln nur für Leute mit bestimmten Merkmalen (unter dem Schlagwort Gerechtigkeit)?
Die "Reform" des Schulwesens?

Es wirkt eher so, als bedanken sich hier Leute, deren persönliche und politischen Interessen im Sparen an der Wissenschaft liegen. Doch genau das erwarte ich von einem Wissenschaftsminister höchstens, wenn es der Wissensschaft nicht schadet!

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Stephan Müller

Gestern Abend in der Tagesschau gab es nicht ein kritisches Wort über die Frau. Stattdessen gabs

einen Nachruf und Karriererückblick, als sei sie verstorben.

Das Märchen vom der freiwilligen Rücktritt wurde verbreitet. Es wurde von Vorwürfen der Uni gesprochen anstatt von Verurteilung und monatelangen Ermittlungen.

Peinlich was die ARD sich da leistet. Sehr peinlich.

Ich kennen niemanden, der Respekt für diese Betrügerin empfindet. Echt nicht.
Sie sieht gut aus neben Wulff, zu Guttenberg, Mappus, Koch, Stoiber und anderen Subjekten aus dem Clan.

Ich spiele mit dem Gedanken die Plagiatsjäger mit einer Spende zu unterstützen. Diese Arbeit der Wahrheitsfindung muss unterstützt und gewürdigt werden.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.02.2013 17:32 Uhr
Ingrid Hoyer

Es ist nicht nur peinlich, was die ÖR sich leisten bei ihrer Berichterstattung.

Hallo Herr Müller,

leider haben wir in den ÖR nur noch Märchenstunden und das auch noch bei "Zwangsabgaben". Das finde ich mittlerweile ungeheuerlich und anmassend. Freiwillig ist die Schavan beileibe nicht zurückgetreten, dass hätte sie schon bei Aufdeckung der Plagiate machen müssen, wenn sie auch nur einen Funken Anstand gehabt hätte. Aber wenn sie den hätte, hätte sie gar nicht erst Betrogen. Sie hat sich nur jahrelang in der Politik den Allerwertesten gewärmt und sich bestens entlohnen lassen. Alles nur mit einem Abitur, das schlägt dem Fass den Boden aus. Ich wäre auch bereit für Plagiatsjäger zu spenden. wer weiß, was sich da noch für ein Sumpf auftun würde.

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Helga Zießler

Das mit der Spende für die "Plagiatsjäger"

ist eine gute Idee, Herr Müller! Aber wo findet man die? Wissen Sie das? Ich bin dabei.

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Ulrich Heinrich

Respekt, m. (l. respectus Zurücksehen), Achtung, Ehrfurcht.

So Keysers Fremdwörterlexikon, Heidelberg 1951.

Achtung und Ehrfurcht anläßlich des Rücktritts einer Bundesministerin, die ihre Karriere auf einer systematischen und vorsätzlichen Täuschung durch Plagiat - so die Feststellungen der Universität Düsseldorf - aufgebaut hat?
Welche Wertvorstellungen haben diejenigen, die Respekt bekunden?

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Ulrich Stauf
Ulrich Stauf (DH7XU) - 10.02.2013 13:41 Uhr

Wieso wird eigentlich nicht auch den Doktorvätern-und -müttern ...

zumindest der akademische Grad des Professors aberkannt, wenn sie sich ganz offensichtlich als unfähig erwiesen haben, die Arbeiten ihrer Schützlinge nach wissenschaftlichen Vorgaben hin zu überprüfen ???

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.02.2013 13:58 Uhr
Werner Drente

Antwort

Weil man als Professor ohnehin ein eher durchschnittliches Gehalt bekommt, und nach einer solchen Geschichte für den Rest seiner Karriere als Trottel dasteht, der in seiner Studierstube vor sich hinwurschteln kann, aber nicht mehr ernst genommen wird.

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Sebastian Müller

Logik?

Wieso werden Sie nicht verhaftet, wenn man Ihnen Falschgeld andreht?

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Ralf Kowollik

"Bisher allerdings sind die Stimmenverluste klein"

Wie groß die Stimmenverluste für die CDU sind, werden wir erst bei der Bundestagswahl erkennen können und nicht anhand der Zahlentricksereien irgendwelcher Demoskopen, die bei den letzten drei Landtagswahlen in S-H, NRW und NDS völlig versagt haben.
Ich fürchte, für die CDU wird es am 22. September ein böses Erwachen geben.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.02.2013 21:53 Uhr
Georg Schuster
Georg Schuster (amwald) - 10.02.2013 21:53 Uhr

herr Kowollik, ich befürchte

dass es für die CDU am 22.09. kein allzu böses erwachen geben wird.

etwa die gleiche wählermasse, die diese volkskammervorsitzende über den grünen klee lobt -also lt. den umfragen bis zu 2/3 der befragten - glaubt, dass "diese beste aller regierungen seit wiedervereinigung" schaden aus der causa schavan erlitten habe. ich frage mich, wie kann an einem wrack wie dieser " besten ......" noch ein schaden entstehen. allenfalls darin, indem es mit (ideologischem) schaum zugedeckt wird, um das restliche ausglühen noch zu behindern.

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Helga Zießler

"dann treibt uns der Peer weiter......... "

aber wohin?

Ich sage: noch weiter ins Elend...

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George Gerhardt

Na hoffentlich...

gewinnen dann die Roten mitsamt ihrer Clique, dann treibt uns der Peer weiter.........

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Rüdiger Kramme

"Die Herrschaft der Dummen

ist unüberwindlich, weil es so viele sind und ihre Stimmen genauso zählen wie unsere". A. Einstein
So einfach wird zitiert , Frau Schavan nebst Claque!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.02.2013 15:42 Uhr
Rüdiger Kramme

Fauler Trick, Herr Klettke,

diese Scheinalternative wird auch in der Rhetorik als Dilemma-Technik bezeichnet. Sie nehmen Thesen und Termini von mir auf und geben ihnen einen falschen Sinn (perversion oder reflexio -Figur). Sie sind ein Schavanianer, oder Claquer. Dem ist nichts mehr hinzufügen!

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Gernot Klettke

Die Dummen sind

die unüberwindlichen Herrscher, weil sie in der Mehrheit sind.

Ist das ein Plagiat oder darf ich das Urheberrecht für mich in Anspruch nehmen?

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10.02.2013, 04:30 Uhr

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