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Nach dem Auftritt bei „Jauch“ Kritik an Sarrazin und Steinbrück

 ·  In der SPD gibt es Unmut über den Auftritt Peer Steinbrücks in der ARD-Sendung „Günther Jauch“: mit Sarrazin solle sich niemand mehr in eine Talkshow setzen, hieß es. Der schleswig-holsteinische SPD-Vorsitzende Stegner legte Sarrazin den Parteiaustritt nahe.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (79)

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lu fauk
lu fauk (Fauck) - 24.05.2012 10:57 Uhr

Inhaltliche Auseinandersetzung ist aber nicht die Stärke der SPD

Emotion, Totschreien, Totschweigen, Ausgrenzen. Das sind die Methoden dieser Partei. Die etwas besonneren Köpfe - wenn sie überhaupt etwas werden, dann abgesägt.

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Oliver Titze
Oliver Titze (Flight) - 23.05.2012 07:51 Uhr

Diese Aufregung um Sarrazin

ist doch nur Stimmenfang. es ist mir unbegreiflich wie ein Mann der jahrelang Politik und sogar unsere Bundesbank leitete auf einmal "Doof im Kopp" sein soll. Auffallend ist allerdings das er entgegen Steinbrück bei der Möglichkeit seine Thesen den Bürgern am TV nicht verständlich erklärt hat. er ist halt kein Redner. Inhaltlich hat er aber sicherlich in vielen Dingen recht. Ausdrittsrufe sind blinder Aktionismus. Wenn einer wie Sarrazin mit dem Wissen und Backraund nicht weiss was er sagt (EURO) dann möge mir mal einer sagen wer von dem Rest aus Berlin überhaupt weiss warum diese Krise entstanden ist. Wer lässt denn die Griechen voll ins Messer laufen und verdient dabei? Es ist ein Schmierentheater aber alle machen mit da es um viel Geld geht.

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alex gremch
alex gremch (agre) - 22.05.2012 18:37 Uhr

Medienzirkus

Jetzt fängt das schon wieder an! Herr Sarrazin veröffentlicht irgendeinen Unsinn in Buchform und die Medien stehen Gewehr bei Fuß zur Unterstützung des Projekts! Von den üblichen Verdächtigen STERN und SPIEGEL erwarte ich mir ja gar nichts mehr, aber unsere liebe alteTante FAZ?
Zum Euro ist alles gesagt. Von guten Medien erwarte ich, dass sie die eintreffenden Nachrichten für mich filtert und mir die Lektüre von Texten erspart, die nichts Neues zum Thema beitragen. Und die Verwendung des Begriffs Holocaust sollte nun wirklich nicht ausreichen, um eine Medienresonanz auszulösen. Und schon gar nicht ein Auftritt eines Autors bei dem Schwiegermütterliebling der Nation!
Auch zum Thema Euro gibt es Originelleres als das, was Sarrazin dazu zu sagen hat, z. B. mehreren Währungen in der Eurozone, also der Drachme und der Peseta neben dem Euro in Griechenland und Spanien oder zeitlich begrenzter Austritt Deutschland mit einer drastisch aufgewerteten DM bis zum Wiedereintritt nach der Krise.

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Wolfgang Ebel

die Sendung

hob sich in jeder Beziehung von der überwiegenden Mehrzahl der "Quasselrunden ". Man kann beiden - sowohl Steinbrück auch Sarrazin - zugestehen, dass beide wussten von was sie sprachen.

Mich ärgert insbesonders, dass sich prompt " Kritiker " finden, welche am liebsten Maulkörbe verteilen möchten. Querdenker wie Sarrazin sind unerwünscht und Steinbrück muss als möglicher Kanzlerkandidat " verbrannt " werden. Ein unwürdiges Gerangel. Kaum besser als Merkels brachiale Rundumschläge und Seehofers Gefasel.

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Claudia Schasiepen

Demokratieverständnis

Was ist das nur für ein seltsames Demokratieverständnis, das das Teile der SPD, aber natürlich allen voran die Grünen zur Schau tragen? Man darf sich nicht mit Sarazzin zeigen, nicht mit ihm auftreten? Frau Künast fordert sogar die Programmverantwortlichen auf, Herrn Sarazzin nicht mehr einzuladen? Diese Verhalten sollte uns mehr zu denken geben, als Sarazzins Thesen, die, wenn man es genau betrachtet, weder neu noch überraschend sind. Es ist doch auch so, dass es keine volkswirtschaftlichen Argumente gibt, die ein Verbleib Griechenlands im Euro stützen könnten. Bleib also der politische Wille. Und warum nicht? Warum sollten wir uns nicht gemeinsam für ein demokratisches, geeintes Europa stark machen? Weil uns die klugen Köpfe, die Vordenker Europas ausgehen? Weil ein bis dato höchst undemokratisch organisiertes Europa eher abschreckend ist? Weil man über Jahre das Europaparlament und die europäischen Organe als Abstellgleis für ausgediente Politiker missbraucht hat?

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Emil  Pohl
Emil Pohl (Pohlemil) - 22.05.2012 15:16 Uhr

So ganz falsch ist es ja nicht, was Sarrazin über deutsches Verhalten sagt -

den Holocaust in diesem Zusammenhang anzusprechen, finde ich aber instinktlos.

Dass die Euro-Einführung ohne entsprechende Harmonisierung der Wirtschafts-, Sozial- und Finanzpolitik der beteiligten Länder geschah, war sehr dilettantisch und wurde wider besseres Wissen durchgezogen. Kohl und die ihn unterstützenden Politiker aus Union, SPD und FDP begründeten es ja freimütig mit der Notwendigkeit, den Nachbarländern die Angst vor dem Land zu nehmen, unter dem sie ein halbes Jahrhundert gelitten hatten.
Besser wäre es allemal gewesen, den großen Schritt zur Währungsunion mit mehr Verantwortung zu tun und nicht wegen des kurzfristigen Scheinerfolges, eine Zeitbombe zu legen.

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otto kaldrack

sarrazin

das einzige was mich an sarrazin stört, ist der verbleib in einer partei, die zu lasten der
anständigen leistenden, die der wahrheit verbunden sind, das stinkend faule in diesem
europa hegen und pflegen wollen. wie kann man das als einer der wenigen vernünftigen
nur aushalten bei so viel dummheit und primitivität um einen herum?????????????

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alois schneider
alois schneider (formal) - 21.05.2012 23:47 Uhr

Sarrazin war eine Nummer zu groß für Steinbrück

das Steinbrück sich mit der Diskussion mit Sarrazin als Kanzlerkandidat profilieren wollte, stimmt natürlich, ist aber gründlich schief gegangen.
Sarrazin steckte ihn intellektuell in die Tasche, da half auch alles schnodderige Rumgemaule nichts.
Das mühsam und hinter vielen überflüssigen Fremdworten versteckte Halbwissen Steinbrücks erschreckt mich sehr, die mangelnde Qualität unseres politischen Personals macht mir Angst um Deutschland.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.05.2012 08:00 Uhr
Oliver Titze
Oliver Titze (Flight) - 23.05.2012 08:00 Uhr

Wenn nicht Sarrazin

wer soll dann den Mund aufmachen und Insider Wissen der Öffentlichkeit darstellen. Ich stimme Ihnen völlig zu das selbst eon Per Steinbrück Sarrazin nicht das Wasser reichen konnte. Der Mangal bei Sarrazin ist leider das er mit seiner hervorragenden Sachlichkeit emotional nicht an die Bürger hernakommt. Den Inhalt seines Wissens kann er zu den meisten nicht transporteieren. Ein Günter JAuch ist für mich auch der falsche, da dieser oftmals PArtei ergreift und seine Sympathien deutlich zum Ausdruck bringt.

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Markus Roland

Sie sind schuld!

Denn in einer Demokratie sind Politiker so gut oder so schlecht, wie die Wähler es zulassen. Und? Tun Sie was? Engagieren Sie sich politisch? Politikerschelte zählt leider nicht - sie hilft nämlich kein bisschen!

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Michael Schreiber

Berechtigte Bedenken

Ihre Bedenken hinsichtlich der Qualität unseres politischen Personals halte ich für berechtigt. Dieses Problem beschränkt sich jedoch bei nicht auf eine politsche Kraft. Schauen Sie sich unsere Regierung an!

Wurde Deutschland seit Gründung der BRD jemals schlechter regiert?

Wie viele fähige Unions-Politiker wurden bereits von unserer ach so tollen Kanzlerin verschlissen/"weggebissen"?

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 21.05.2012 23:04 Uhr

Interessantes Interview Voss fragt Sarrazin auf 3Sat

wesentlich aufschlussreicher als das Geschwätz mit Steinbrück. Evtl. über die Mediathek abrufbar.

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günther reichert

Wenn Zwei sich trefflich streiten,kann d auch Unterhaltung sein-und man erfährt ggf insider-Wissen

Aus der Sicht der Systemtheorie des Biologen Humberto Maturana und des Soziologen Niklas Luhmann muss man den Satz:1.Die politische Entscheidung der Einführung einer gemeinsamen Währung mit dem Namen Euro als richtungsweisendes Merkmal zur Zusammenführung der europäischen Gesellschaften trennen von dem 2.Satz des Funktionieren/Nichtfunktionieren des Euros unter den finanz-und wirtschaftstechnischen Bedingungen.
Das Funktionieren des Euros kann man nicht vom 1.Satz ableiten und deshalb auch nicht grübeln, ob die Zusammenführung der europ.Gesellschaften mittels einer gemeinsamen Währung richtig oder falsch ist.
Das Funktionieren/Nichtfunktionieren des Euros ist nur ein Beleg,ob er funktioniert oder nicht-mehr nicht.
Da nun der Euro nicht richtig funktioniert,kann man nur sagen,dass daher eine schlampige Art (Probiererei)der Einführung (eingeschlossen der schlampigen Bedingungen)dazu geführt hat, die Wirkung des Euros zu vernichten mit all den aktuellen Folgewirkungen.

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Klaus-Peter Last

Ideologieproduzenten III

Es gibt noch eine Großorganisation in der BRD, deren Funktionäre regelmäßig den Schuldkult erneuern. Wie jüngst wieder geschehen durch die EKD anläßlich des "Tages der Befreiung". Politisch korrekt, mit deutlichem Linksdrall versorgt die EKD hauptsächlich die SPD, aber auch andere Parteien mit ihren Ideologemen. Es ist durchaus angebracht, daß Herr Sarrazin auf solche Hintergründe hinweist.

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Eduardo Preuß
Eduardo Preuß (windei) - 21.05.2012 19:31 Uhr

schäm dich SPD

wenn auch nur einer irgendwannmal "Sarrazin" sagt, geht die ganze Orgie wieder los. Alle müssen, ohne den Sachverhalt zu kennen, auf ihn einschlagen. Sarrazin ist sicher eine streitbare Persönlichkeit, aber diese gespielte Empörung von SPD, Grünen und anderen ist einfach nur noch peinlich! Sarrazin spricht das aus, was viele denken. Wenn die Spitzenpolitiker das nicht wahrhaben wollen, dann sollten sie doch bitteschön alle miteinander zurücktreten. Das sind doch keine Volksvertreter mehr ...

Nur Herr Steinbrück hat den Mut, sich sachlich mit Sarrazin auseinanderzusetzen. Er ist einer der wenigen, der das Buch, über das sich alle aufregen, überhaupt gelesen hat, und der SACHLICH dazu Stellung nimmt, anstatt den Empörten zu spielen und sich vor einer Diskussion zu drücken. Daumen hoch!!!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.05.2012 19:35 Uhr
Michael Schreiber

Warum schämen?

Die SPD muss sich nicht schämen, denn es ist (jedenfalls derzeit) nicht DIE SPD, die auf Sarrazin einprügelt. Es sind vereinzelte Stimmen, die reflexartig aufschreien. Die Leute, die meinen Parteibücher seien zurückzugeben, wenn etwas nicht "linientreues" geäußert wird, müssen sich in der Tat schämen.

Die Vergleiche Sarrazin mögen oft geschmacklos und/oder unwürdig sein, jedoch, sie lösen etwas aus was uns als Land guttun kann.

In Wahrheit, so scheint mir, neidet die Union der SPD den Sarrazin.

Warum eigentlich hört man so wenig aus Union und FDP zu Sarrazin?

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Reinhard Wolf

Europa braucht den Euro nicht!

Ich schließe mich an!

Sie auch?

Aber bitte Vorsicht mit dem "Empfehlen"-Button: Ihre IP-Adresse wird mindestens sechs Monate gespeichert. Sie sind erkannt und registriert!

Bezüglich möglicher Nebenwirkungen fragen Sie bitte den Politiker Ihres Vertrauens.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.05.2012 20:11 Uhr
Markus Roland

Was braucht Europa denn?

Vertrauen! Auch in die Politik. Denn das sind letztlich wir selbst.
Das wäre Grundwissen Politik für Grundschüler. Und eine Selbstverständlichkeit für alle Bürger.
Wäre - denn offenbar interessiert sich in unserer Demokratie niemand mehr für Demokratie. Von der Teilnahme ganz zu schweigen!
Schade - um uns...

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Ulrich Wahr

Die SPD sollte sich schämen

Diese linken Brüder von der SPD möchten am liebsten allen die nicht ins Konzept passen einen Maulkorb verpassen und nennen das Meinungsfreiheit, pfui schämt euch..

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.05.2012 19:40 Uhr
Michael Schreiber

Na klar!

Die linken Brüder? Was glauben Sie wie weit Frau Merkel die CDU noch nach links bringt um Ihre Macht in einem realistisch betrachtet sozialdemokratischen Land zu erhalten? Oder anders gefragt: wieviele linke Brüder braucht die Union zum Machterhalt? (Achtung: Ironie!)

Für die Kanzlermehrheit wurde ja auch immer total gut auf die Meinungsfreiheit der Abgeordneten (Kauder und co) geachtet ...

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Reinhard Wolf

Warum nicht gleich eine ordentliche Bücherverbrennung?

Aber die Neuauflage ist eigentlich auch nicht schlecht: Statt die Verbreitung von Schrift und Wort zu verbieten, verbietet man postum das Lesen, Hinhören und Ddiskutieren unerwünschten Denkens. So hat man nicht nur den Urheber, sondern auch all jene bei denen die Saat seines Denkens aufzugehen droht und kann entsprechend weitreichend Sanktionieren. Systemlinge wissen es schon lange: Wer nichts Falsches denkt, dem passiert auch nichts. Kein Systemling hat etwas zu befürchten. Alle Anderen werden schon bald am eigenen Leib erfahren was es bedeutet illegale Schriften von Geächteten zu lesen und zu diskutieren. Die Gedankenpolize läßt grüßen.

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Wolfgang Tischendorf

Demokratie statt Ideologie

Ich fand dieses Gespräch gut, weil es stattfand. Die sachliche Auseinandersetzung mit der Meinung des Anderen - ohne den Anderen persönlich zu verletzen - zeugt von menschlicher Reife. Und die haben beide Gesprächspartner bewiesen. Einen solchen sachlichen Diskurs wünsche ich mir viel öfter in unserem Land. Und außerdem: Nie wieder möchte ich in einer Gesellschaft leben, die mir vorkaut, welche Meinung ich zu vertreten habe und welche nicht und die mir vorschreibt, welche Bücher ich lesen darf und welche nicht.

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Horst Henn
Horst Henn (glufa) - 21.05.2012 18:47 Uhr

ARD sollte Sendungen mit Fakten und nicht über Faxen machen

Bei Talkshow Sendungen mit Politikern zumal abgehalfterten wie Steinbrück und Sarrazin tendiert der Fakten basierte Informationsgehalt gegen Null. Hat einer der Akteure mal ein paar Fakten parat, haben die anderen Talkeure in der Regel keine Fachkenntnisse und können folgerichtig "falsche" und "richtige" Fakten nicht unterscheiden. Wo hat man je bei den öffentlich rechtlichen einen sauber recherchierten Bericht gesehen, der die Finanzströme von und nach Griechenland sowie die Verwendung des Geldes aufzeigt? Ohne diese Basis gibt es keine sinnvolle Diskussion sondern nur mehr oder weniger geschickt platzierte Meinungen. Damit läßt sich vielleicht Stimmung machen aber kein problem lösen. Fachbegriff: Sarrazainieren !

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Fritz Reinhardt

Talkshows und Demokratie

Die Talkshow, ein von den USA übernommene, für die Politiker kostenlose, Parteienwerbung. Wann fängt unsere angeblich freie Presse endlich einmal an sich mit dieser Thematik ausführlich zu beschäftigen. Überhaupt ist es an der Zeit sich ausführlich mit unseren Fernsehanstalten und ihrem Verhältnis zu den Staatsverträgen zu beschäftigen. Die deutschen Haushalte bezahlen einen großen Haufen Millionäre in Form von weitgehend völlig unqualifizierten, sogenannten Moderatoren. Warum eigentlich?

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nikolaus hesse

Steinbrück selbst wies in der Sendung den Vorwurf seines Nachfolgers im Amt des Bundesfinanzmi-

nisters, Wolfgang Schäuble (CDU), als „Unverschämtheit“ zurück, er, Steinbrück, glaube vielleicht, „dass ihm solche Auftritte im Gerangel um die Kanzlerkandidatur helfen“.
Interessant, wie schnell sich der selbsternannte Staatsphilosoph Schauble,( "Deutschland war nie
souveraen", "die europ. Integration ist ein Muss, die europaeischen Voelker haben es nur noch nicht begriffen"...), wie schnell sich Schaeuble das gruen-linke Geschnatter +die damit einhergehende gerechte Entruestung zugelegt hat. Das scheint der Schaeuble ja aus dem
ff zu beherrschen. --
Man kann es nicht oft genug sagen: Das, das Sarrazin hier ausspricht sind Gemeinplaetze.
Das hoere ich hier in Italien von jedem Busfahrer und Markthaendler:
"Die Griechen machen euch fertig. Sie geben es euch,(deutschen), von h..."
Es gibt aber nicht nur Busfahrer. In "La Revista Italiana di Geopolitica" 4/2011 gehen
ital. Volkswirtschaftler, Staatsrechtler, Filosofen,(echte), noch viel weiter und beschreiben
"Deutschland in der Falle"

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Wolfgang Gruber

Déjà-Vu

Woran erinnern mich nur die gestrigen Claqueure mit ihren jungen Gesichtern und glänzenden Augen ?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.05.2012 18:39 Uhr
Klaus-Peter Last

DDR 2.0

Mich erinnern sie an meine reichliche DDR-Erfahrung.

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Jahrgang 1970, politischer Korrespondent in Berlin.

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