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Nach Attentatsversuch in Bonn Ruf nach mehr Videoüberwachung

 ·  Der Bund deutscher Kriminalbeamter unterstützt Bundesinnenminister Friedrichs Ruf nach mehr Videoüberwachung. Kritiker meinen, dies biete nur eine Suggestion von Sicherheit.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (10)
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Tobias Streifinger

Die Diskussion über Videoüberwachung und Datenschutz/ Freiheitsrechte ist hier doch ganz unerheblich

denn immerhin geht es um Überwachung öffentlicher Plätze. Da hatte die Poizei schon immer das Recht zu schauen wer was macht. as ist kein Eingriff in die Freiheit des einzelnen. Ebensowenig die Speicherung (auf Zeit, natürlich, weil auf Dauer wäre die Datenmenge gar nicht zu bewältigen).
Sonst müsste ja auch der Politesse verboten werden mich auf der Straße anzusehen und mein Gesicht dürfte sie sich auch nicht merken.
Das ist alles Quatsch. Videoüberwachung öffentlicher Plätze macht Sinn und ist bei immer kleiner werdenden Polizeipersonal nicht zu umgehen. Solange sie mir keine Kamera ins Wohnzimmer stellen sehe ich nicht wo meine Persönlichkeitsrechte in Gefahr wären.

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michael maukisch

Erstaunlich

auf wie wenig Kritik die Forderung nach mehr Videoüberwachung trifft. Videoüberwachung verhindert keine Straftat und Bomben erst recht nicht. Diesen Attentätern ist es in der Regel egal wenn sie geschnappt werden oder dabei drauf gehen.
Wenn ich das Argument : " Wer nichts zu befürchten hat..." höre, wem ist das Eu Überwachungsprogramm INDECT bekannt ?? Leicht zu Googeln ect. Dieses Programm ist die Reinkarnation des Generalverdachts ! Computerprogramme entscheiden dann ob sie sich "Verdächtig" verhalten. Zb. Laufen entgegengesetzt der Laufrichtung der "Massen" ( weil sie vielleicht den Bus noch kriegen wollen ) ect. ect. Dieses Programm ( der feuchte Traum aller Innenminister ect ) braucht Flächendeckende Videoüberwachung. Und wie setzt man so was durch.. ? Wenn nicht Bomben beinah oder tatsächlich Hochgehen ( von wem auch immer ) dürfte das nur schwer durchzusetzen sein. So eine "Beinah Bombe" kann da schon recht hilfreich sein. Wie beim Lesen der Kommentare leicht zu erkennen.

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Wolfgang Richter

Pro Videoüberwachung

Diese kann zwar meist keine Verbrechen verhindern, erhöht aber drastisch die Aufklärungsquote.
Das fehlende Glied ist eine funktionierende Justiz, die Möchtegern-Massenmörder und all ihre Helfershelfer auch konsequent zu den verdienten langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt, die dann bis zum letzten Tag abzusitzen sind.
Möchtegern-Täter müssen durch schnelle Verhaftung und harte Verurteilung ihrer Idole und Vorbilder abgeschreckt werden.

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hajo kistenmacher

Videoüberwachung

Es geht doch bei der Videoüberwachung nicht in erster Linie um ein größeres Sicherheitsgefühl, sondern darum besser und sicherer diese hinterhältigen Meuchelmörder zu erkennen.
Dabei ist es mal wieder bezeichnend dass sich genau wieder die Linken und linke SPD ler dagegen aussprechen. Wieso eigentlich, wer nichts zu verbergen hat kann doch auf öffentlichen Plätzen mit Video aufgenommen werden. Immerhin ist nach Gesetzeslage, sind nach einer gewissen Frist diese Aufnahmen wieder zu löschen. Manchmal drängt sich der Eindruck auf, Hauptsache was geschwätzt (Stegner)

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 17.12.2012 19:18 Uhr

Wir sollten schon sagen was uns wichtig ist. Ist uns die Sicherheit der Menschen wichtig

und erreichen wir, dass Verbrecher immer auch zuvor annehmen können, dass man sie rechtzeitig stört oder erwischt. Dass sie auf jeden Fall sehr schnell zu ermitteln sind.

Dann sollten so viel und hochqualifizierte Technik eingebaut werden dass öffentliche Plätze aber auch in der Umgebung von Banken außen entsprechende Aufzeichnungen rund um die Uhr möglich sind sodass schon im Vorfeld die Kriminellen vor dem Anziehen der Maske erfasst sind.

Alle Aufzeichnungen müssten aber wenn kein Vorfall festgestellt wurde gelöscht werden.

Was wollen wir das ist die Frage. Eine Aufzeichnung ist auf keinen Fall ein Problem weil mit der Aufzeichnung keinerlei persönliche Daten oder Merkmale verbunden sind.

Aber wie immer es darf nicht sein, dass die Minderheit bestimmt oder gar einzelne.

Wenn die Mehrheit für Videoüberwachung ist, dann sollten auch die Datenschützer das akzeptieren.

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Franz Darmstadt

so ist das...

...wenn ein Grundrecht mit der wohlgemeinten Verhütung von Verbrechen kollidiert! Wir erleben dieses gerade in den USA und sind zutiefst erschüttert über die Argumentation der Waffennarren die ihr 'Grundrecht' einfordern...
...leider zum Leidwesen der vielen Opfer!

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Torsten Gingemeyer

Flächendeckende Videoüberwachungen Grenzübergangsstellen

Flächendeckende Videoüberwachungen an Grenzübergangsstellen nach niederländischem Vorbild wäre auch für Deutschland nicht schlecht. Diese könnten mithilfe von Kameras Nummernschilder und Gesichter erkennen und bei Fahndungen erheblich helfen und dies kostengünstig.

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Dietmar Fleischhauer

Wenn es denn helfen würde

In Bonn streiten Bahn und Bundespolizei ja immer noch darum, warum die ja vorhandenen Kameras exakt null Material lieferten. Vielleicht wäre es sinnvoll, erstmal vorhandene Ressourcen weniger dilettantisch zu nutzen.

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Vespasia Pellegrino

Minority Report

Alles, was in Deutschland einen Beamtensessel und ein Politpolsterstühlchen drücken kann, träumt von der Präkognition. Aber nicht um der Menschen, sondern um der eigenen Bequemlichkeit willen.

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Johann Otto

Auf Videoüberwachung setzten - wie hysterisch ist das denn!

Verstößt das nicht gegen die unveräußerlichen Persönlichkeitsrechte, ja sogar gegen die Datenschutzgesetze hier bei uns im linken Liberal-Trallalla-Deutschland. Mal Herrn Baum fragen, eine alte linksliberale Stütze der Gesellschaft von früher, aber immer noch allüberall mit heißer Polit-Action befaßt, mal ihn fragen, der hat schon oft gegen den furchtbaren Überwachungsstaat geklagt. Herr Baum, sagen Sie es, sagen Sie es laut: Das ist Hysterie und verstößt gegen die Menschenrechte. Der Preis der Freiheit besteht eben auch darin, mal ne Bombe hochgehen zu lassen. Muß aber nicht sein. Dem kann durchaus linksliberal vorgebeugt werden. Eine aktuelle linksliberale Stütze der Gesellschaft mit menschlichem Antlitz hat allen Ernstes gestern vorgeschlagen, man möge dafür sorgen, daß die Bomben erst gar nicht auf die Haupt- und Klein- wie auch Nebenbahnhöfe gelangen - so ist sie nun mal, unsere einfallsreiche Justizministerin, liebevoll von den Nichtstützen der Gesellschaft Schnarre genannt.

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17.12.2012, 15:45 Uhr

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