17.12.2012 · Der Bund deutscher Kriminalbeamter unterstützt Bundesinnenminister Friedrichs Ruf nach mehr Videoüberwachung. Kritiker meinen, dies biete nur eine Suggestion von Sicherheit.
Von Peter Carstens, BerlinRichtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
Der Ruf nach effektive Polizei
Ich bin wirklich begeistert, wenn die Rot/Grünen-Politiker nach effektiver Polizeiarbeit rufen, jedoch die Bedingungen für effektive Arbeit nicht zur Verfügung stellen. Das ist so, wenn ich die Landwirte auffordere, noch mehr zu produzieren, ihnen die Energie für Landmaschinen oder Traktoren verbiete. Das ist reine Förderung und Unterstützung der Kriminalität.
Die Diskussion über Videoüberwachung und Datenschutz/ Freiheitsrechte ist hier doch ganz unerheblich
denn immerhin geht es um Überwachung öffentlicher Plätze.
Da hatte die Poizei schon immer das Recht zu schauen wer was macht. as
ist kein Eingriff in die Freiheit des einzelnen. Ebensowenig die
Speicherung (auf Zeit, natürlich, weil auf Dauer wäre die
Datenmenge gar nicht zu bewältigen).
Sonst müsste ja auch der Politesse verboten werden mich auf der
Straße anzusehen und mein Gesicht dürfte sie sich auch nicht merken.
Das ist alles Quatsch. Videoüberwachung öffentlicher
Plätze macht Sinn und ist bei immer kleiner werdenden
Polizeipersonal nicht zu umgehen. Solange sie mir keine Kamera ins
Wohnzimmer stellen sehe ich nicht wo meine Persönlichkeitsrechte in
Gefahr wären.
auf wie wenig Kritik die Forderung nach mehr Videoüberwachung
trifft. Videoüberwachung verhindert keine Straftat und Bomben erst
recht nicht. Diesen Attentätern ist es in der Regel egal wenn sie
geschnappt werden oder dabei drauf gehen.
Wenn ich das Argument : " Wer nichts zu befürchten
hat..." höre, wem ist das Eu Überwachungsprogramm INDECT
bekannt ?? Leicht zu Googeln ect. Dieses Programm ist die Reinkarnation
des Generalverdachts ! Computerprogramme entscheiden dann ob sie sich
"Verdächtig" verhalten. Zb. Laufen entgegengesetzt der
Laufrichtung der "Massen" ( weil sie vielleicht den Bus noch
kriegen wollen ) ect. ect. Dieses Programm ( der feuchte Traum aller
Innenminister ect ) braucht Flächendeckende Videoüberwachung.
Und wie setzt man so was durch.. ? Wenn nicht Bomben beinah oder
tatsächlich Hochgehen ( von wem auch immer ) dürfte das nur
schwer durchzusetzen sein. So eine "Beinah Bombe" kann da
schon recht hilfreich sein. Wie beim Lesen der Kommentare leicht zu
erkennen.
Diese kann zwar meist keine Verbrechen verhindern, erhöht aber
drastisch die Aufklärungsquote.
Das fehlende Glied ist eine funktionierende Justiz, die
Möchtegern-Massenmörder und all ihre Helfershelfer auch
konsequent zu den verdienten langjährigen Gefängnisstrafen
verurteilt, die dann bis zum letzten Tag abzusitzen sind.
Möchtegern-Täter müssen durch schnelle Verhaftung und
harte Verurteilung ihrer Idole und Vorbilder abgeschreckt werden.
Es geht doch bei der Videoüberwachung nicht in erster Linie um ein
größeres Sicherheitsgefühl, sondern darum besser und
sicherer diese hinterhältigen Meuchelmörder zu erkennen.
Dabei ist es mal wieder bezeichnend dass sich genau wieder die Linken
und linke SPD ler dagegen aussprechen. Wieso eigentlich, wer nichts zu
verbergen hat kann doch auf öffentlichen Plätzen mit Video
aufgenommen werden. Immerhin ist nach Gesetzeslage, sind nach einer
gewissen Frist diese Aufnahmen wieder zu löschen. Manchmal
drängt sich der Eindruck auf, Hauptsache was geschwätzt (Stegner)
Wir sollten schon sagen was uns wichtig ist. Ist uns die Sicherheit der Menschen wichtig
und erreichen wir, dass Verbrecher immer auch zuvor annehmen
können, dass man sie rechtzeitig stört oder erwischt. Dass
sie auf jeden Fall sehr schnell zu ermitteln sind.
Dann sollten so viel und hochqualifizierte Technik eingebaut werden
dass öffentliche Plätze aber auch in der Umgebung von Banken
außen entsprechende Aufzeichnungen rund um die Uhr möglich
sind sodass schon im Vorfeld die Kriminellen vor dem Anziehen der Maske
erfasst sind.
Alle Aufzeichnungen müssten aber wenn kein Vorfall festgestellt
wurde gelöscht werden.
Was wollen wir das ist die Frage. Eine Aufzeichnung ist auf keinen
Fall ein Problem weil mit der Aufzeichnung keinerlei persönliche
Daten oder Merkmale verbunden sind.
Aber wie immer es darf nicht sein, dass die Minderheit bestimmt oder gar einzelne.
Wenn die Mehrheit für Videoüberwachung ist, dann sollten auch
die Datenschützer das akzeptieren.
...wenn ein Grundrecht mit der wohlgemeinten Verhütung von
Verbrechen kollidiert! Wir erleben dieses gerade in den USA und sind
zutiefst erschüttert über die Argumentation der Waffennarren
die ihr 'Grundrecht' einfordern...
...leider zum Leidwesen der vielen Opfer!
Flächendeckende Videoüberwachungen Grenzübergangsstellen
Flächendeckende Videoüberwachungen an Grenzübergangsstellen nach niederländischem Vorbild wäre auch für Deutschland nicht schlecht. Diese könnten mithilfe von Kameras Nummernschilder und Gesichter erkennen und bei Fahndungen erheblich helfen und dies kostengünstig.
In Bonn streiten Bahn und Bundespolizei ja immer noch darum, warum die ja vorhandenen Kameras exakt null Material lieferten. Vielleicht wäre es sinnvoll, erstmal vorhandene Ressourcen weniger dilettantisch zu nutzen.
Alles, was in Deutschland einen Beamtensessel und ein Politpolsterstühlchen drücken kann, träumt von der Präkognition. Aber nicht um der Menschen, sondern um der eigenen Bequemlichkeit willen.
Hatte jemand der Kritiker schon einmal den Gedanken das dies die Stafverfolgung erleichtert?
Strafvereitelung im Amt ist das Leblingsdelikt von Frau Künast,der
Linken sowie der SPD.
Das die Bahn nicht überwacht hat überrascht nicht. Wer
interessiert sich schon für die Sicherheit der Bahnkunden. Das
Hauptproblem der Bahn sind Reisende. Wäre man konsequent würde
man sich auf Güter beschränken. Vergl USA, dort konzentriere
man sich lange auf Güter u. überließ Personen Flugzeugen
und Bussen.
Ich würde ja ein Fahrrad nehmen und den Rahmen befüllen,
Leitungen würden auch nicht auffallen.
Auf Videoüberwachung setzten - wie hysterisch ist das denn!
Verstößt das nicht gegen die unveräußerlichen Persönlichkeitsrechte, ja sogar gegen die Datenschutzgesetze hier bei uns im linken Liberal-Trallalla-Deutschland. Mal Herrn Baum fragen, eine alte linksliberale Stütze der Gesellschaft von früher, aber immer noch allüberall mit heißer Polit-Action befaßt, mal ihn fragen, der hat schon oft gegen den furchtbaren Überwachungsstaat geklagt. Herr Baum, sagen Sie es, sagen Sie es laut: Das ist Hysterie und verstößt gegen die Menschenrechte. Der Preis der Freiheit besteht eben auch darin, mal ne Bombe hochgehen zu lassen. Muß aber nicht sein. Dem kann durchaus linksliberal vorgebeugt werden. Eine aktuelle linksliberale Stütze der Gesellschaft mit menschlichem Antlitz hat allen Ernstes gestern vorgeschlagen, man möge dafür sorgen, daß die Bomben erst gar nicht auf die Haupt- und Klein- wie auch Nebenbahnhöfe gelangen - so ist sie nun mal, unsere einfallsreiche Justizministerin, liebevoll von den Nichtstützen der Gesellschaft Schnarre genannt.
Zuerst würde ich alle Politiker 24 h/d 365d/Jahr mit Livestream in's Internet komplettüberwachen.
Dass man mal so sieht, mit wem sie sich wo treffen und wieviel Geld sie von wem wofür erhalten.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.12.2012 16:57 UhrVorzügliche Idee!
Und gar nicht mal so aufwendig.