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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Nach Amoklauf in Amerika „Auch in Deutschland gibt es zu viele Waffen“

 ·  Nach dem Amoklauf in Amerika wird auch in Deutschland abermals über das Waffenrecht debattiert. Die Bundesregierung verweist auf Verschärfungen in Folge des Winnenden-Dramas. Für Baden-Württembergs Innenminister Gall sind „sieben Millionen gemeldete Waffen zu viel“.

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Volker Zell
Volker Zell (vauzet2) - 20.12.2012 20:26 Uhr

Etwas zur Erinnerung:

Als erste zivilisierte Nation haben wir ein
Waffenregistrierungsgesetz.
Unsere Straßen werden dadurch sicherer werden;
unsere Polizei wird effizienter und die Welt wird
unserem Beispiel in die Zukunft folgen!

A.H., Reichsparteitag am 15. 09.1935

Fazit: Wir waren also schon immer fortschrittlich im Waffenrecht, aber dass unsere Politiker diesen Herrn auch noch übertrumpfen wollen, hätte ich vor einigen Jahren noch nicht für möglich gehalten. Kann man jetzt die geschichtlichen Unwörter (Autobahn usw.) um Waffengesetz erweitern?

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Volker Zell
Volker Zell (vauzet2) - 20.12.2012 18:51 Uhr

7 Mill. gemeldete Waffen

sind Herrn Gall also zuviel. Warum spricht aber kein Politiker von den 20 - 30 Mill. illegaler Waffen in Deutschland, die für 97 % aller Schußwaffendelikte verantwortlich sind. Offensichtlich stellt das für unsere Politíker und auch für viele Mitforisten hier kein Problem dar.

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alois schneider
alois schneider (formal) - 19.12.2012 14:07 Uhr

am gefährlichsten ist

die Messerträgerkultur, die sich hier ausgebreitet hat

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Reinhard Kropp

@Christian Bergisch, die Verwahrungspflicht in Deutschland...

...hat das Massaker von Winnenden nicht verhindern können, auch nicht Fortbildungen, Sachkunde und Waffenschrank des Waffenbesitzers, Waffen haben in Privathaushalten nichts zu suchen, Sportschützen ist deren Aufbewahrung an zentraler, sicherer Stelle zuzumuten.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.12.2012 22:19 Uhr
Christian Bergisch

Sehr geehrter Herr Kropp,

natürlich hat der Vater des Amokläufers von Winnenden grob fahrlässig gehandelt. Menschen, die sich nicht an die Regeln halten, gibt es überall. Ich wehre mich aber gegen den Generalverdacht, dem Sportschützen bei solch traurigen Ereignissen regelmäßig ausgesetzt sind. Zumal es auch gerne so dargestellt wird, als könnte man hierzulande Waffen aller Art in
unbegrenzter Anzahl problemlos erwerben. Was die zentrale Verwahrung angeht: Die sehe ich höchst kriitisch. Schießanlagen werden oft von verschiedenen kleineren Vereinen aus Kostengründen gemeinsam genutzt. Für eine zentrale Verwahrung müssten die Anlagen, die auch jetzt schon stark gesichert sind, in kleine Festungen verwandelt werden. Denn eine zentrale Verwahrstelle würde kriminelle Elemente anlocken wie der Honig die Fliegen.

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Ovo Mal
Ovo Mal (ovomal) - 18.12.2012 16:18 Uhr

Verwahrungspflicht

... Aufbewahrung an zentraler Stelle ist keine Lösung; der menschliche Faktor bleibt ein Risiko, nur dann gleich um ein Vielfaches höher !!

8.11.1012 Hildesheim: 20 Gewehre, Munition und Zielfernrohre: Eigentlich sollten die Waffen vernichtet werden - doch ein Mitarbeiter der Polizei schaffte sie zur Seite und legte sich damit ein Arsenal an. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft ...

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Reinhard Kropp

Den ehemaligen Stuttgarter FDP-Justizminister Ulrich Goll...

...könnte er ja überreden, sein Waffenarsenal zurückzugeben, mit dem der sich, schulterhalfterbewaffnet mit Smith & Wesson, in die schwäbischen Hauptstadtniederungen begab samz rotem Ferrari, cowboyähnlich, wie die Stuttgarter Presse schrieb, zum Entsetzen seiner Parteikollegen, Miami Vice am Killesberg.

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Alex Wegenast
Alex Wegenast (wegimex) - 17.12.2012 20:39 Uhr

Es wäre schön

wenn deutschen Politikern ausser Verboten und Steuererhöhungen mal urgend etwas anderes einfallen würde. Zum Kotzen.

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Hanns Czeslik
Hanns Czeslik (haczes) - 17.12.2012 19:47 Uhr

Sportschützen

Gut, daß es Sportschützen gibt, deren Waffen registriert sind u. gegen die man Repressalien
richten kann. Nebenbei kann mit diesen Waffen auch olympisches Gold erworben werden.
Vielleicht sollte man sich eher gegen illegale Waffenbesitzer richten u. verhindern, daß
Geisteskranke in Waffenbesitz kommen können.

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Erwin Stahlberg

Werter Herr Thamm…

Werter Herr Thamm…

mir geht es um den aufrechten Gang des Menschen.

Es ist einfach menschenunwürdig, daß man uns zumutet,
uns vor jedem dahergelaufenen Strolch kleinmachen zu sollen.

Wir sind mit Verstand begabt und wehren uns,
und zwar gehörig mit einer Waffe.
Sonst hilft nichts.
Die POLIZEI ist weit weg.

"Seien wir ehrlich,
Leben ist immer lebensgefährlich."

= Ein schöner Hinweis von Erich Kästner.

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Christian Bergisch

Ich kenne das amerikanische Waffenrecht und das des Staates Connecticut nicht,

aber wahrscheinlich ist es so, dass dort die Registrierung ausreichend ist. In Deutschland ist den Sportschützen die sichere Verwahrung zwingend vorgeschrieben (Stahlschrank in geeigneter Ausführung, Waffe und Munition igetrennt), der Besitz von Kurzwaffen ist auf zwei begrenzt.
Ferner wird auf Lehrgängen die Sachkunde vermittelt und die beschränkt sich nicht darauf zu wissen, wo das gefährliche Ende einer Waffe ist. Als Sportschütze muss man damit rechnen, dass gelegentlich die Polizei auf der Matte steht und sich von der ordnungsgemäßen Verwahrung der Waffen überzeugt. Wenn sie einen Sportschützen zum Nachbarn haben, haben sie einen gründlich
durchleuchteten und unbescholtenen Mitbürger nebenan wohnen, denn auch geringe Vergehen führen zum Verlust der Zuverlässigkeit und zum Einzug der Waffen. Zudem ist in Deutschland der legale Erwerb von automatischen Schußwaffen nicht möglich. Insofern ist die Situation in Deutschland und Amerika überhaupt nicht vergleichbar.

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Closed via SSO

Ein Vergleich ...

Hessen - 21.000 qkm, 6,1 Mio Einwohner, knapp 16.000 Polizeibeamte.
New York City (mit den schärsten Waffengesetzen der USA) - 1.200 qkm, 8,1 Mio Einwohner, gut 34.000 Polizeibeamte (Spezialitäten und "Sonderpolizeien" nicht mitgezählt.

Wundert sich da noch jemand?

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Dr. Wolfgang Klein

Wir werden sehen ...

Die Waffenlobby ist ein maechtiger Gegner, nicht nur in den Vereinigten Staaten, sondern auch in Deutschland. Die Zuschriften hier kommen mir fast koordiniert vor. Immer die gleichen stereotypen, teilweise falschen Argumente. Ich vermute jedoch, dass es sich hier nur um eine besonders massiv und aggressiv auftretende Minderheit handelt waehrend die Mehrheit, die keine Schusswaffe in der Schublade liegen hat und auch keine haben will, derweil noch schweigt. Wir werden sehen, wo die Mehrheiten liegen.

Bei der Tabakindustrie hat es Jahrzehnte gedauert, bis sie bezwungen war. Das war nicht leicht, aber die Vernunft hat letzten Endes gesiegt. Ich bin guter Hoffnung, dass das beim Thema "Waffen" auch frueher oder spaeter gelingen wird.

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Antworten (10) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.12.2012 18:43 Uhr
Jens Muche
Jens Muche (Me-110) - 18.12.2012 18:43 Uhr

@ Wolfgang Hock „...es sei denn, dass Preußen 1866 Bayern heimtückisch überfallen hat.“

Das Königreich Bayern war im Deutschen Krieg 1866 mit Österreich/Ungarn verbündet und hat mit ihm diesen Krieg verloren. Überfallen wurde Bayern nicht, es war Kriegsteilnehmer.

„Jeder zieht aus der Geschichte das heraus, was er sehen will.“

Wer sich nicht für Geschichte seines Vaterlandes interessiert, kann auch nichts aus ihr herausziehen.
Was den Adler betrifft, hätte es für Sie folgende Möglichkeit gegeben, a: ihn zu ignorieren, b: die konstruktive Variante, zu fragen. Sie haben sich für die Variante c entschieden und mich in die rechte Ecke gestellt und für Ihren Auftritt hier ihr Selbstbildnis gewählt. So hat jeder das gewählt, was ihm gefällt.

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Wolfgang Hock

Herr Jäger

Schön ausgedacht mit viel Mühe, leider aber völlig daneben.

Welche Mehrheit ?
Habe ich je von einem "Weltjudentum" gesprochen oder angedeutet ?
Vorsicht bitte: Meine Oma war Jüdin in Prag ! Ich bin also 1/4 Jude.
Was ist da "pathologisch", wenn es um "abweichende" Meinungen geht - abweichend von der Mehrheit ???

Dagegen sprechen Sie von "Entwaffnung des Volkes": Ist das nicht sehr ideologisch ???
Was widerspricht dem "Freiheitsdenken des Individuums" ? Ist das ein Naturgesetz ?
Ich befinde mich "argumentativ" im Hitlerdeutschland und in der DDR ? Gleichzeitig ??
Wie soll das möglich sein, wenn ich 18 Jahre in Brasilien gelebt habe, zuvor in den USA.

Ist dann Obama auch einer, der gegen den "Freiheitsdrang des Individuums" verstößt ?
Und "Links" war ich nie und nimmer !
Was Sie nicht ertragen, ist, dass hier einer gegen einen vermeintlichen Mainstream verstößt !
Sie haben sich da eine tolle Welt zusammengebastelt, passen Sie nur auf damit.

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Florian Jäger
Florian Jäger (DaJaga) - 18.12.2012 14:27 Uhr

Linke Arroganz.

Wissen Sie, Hock, Ihre Denkweise ist von linker Arroganz geprägt. Sie glauben wohl, weil Sie ja die alleinseligmachende Wahrheit besitzen, dass jede Mehrheit, die eine andere Ansicht als Ihre vertritt, ganz zwangsläufig von finsteren Lobbygruppen, Rechtspopulisten, den Bilderbergern oder gleich dem Weltjudentum gesteuert und finanziert sein muss.
Auch geradezu pathologisch ist der Drang, bei jeder abweichenden Meinung, wohlfeile Assoziationen hervorzuwürgen, die jede andere als Ihre Ansicht als irgendwie "rechts" delegitimieren.
Faktisch ist es aber so, dass eine Entwaffnung des Volkes immer von Vertretern von Ideologien gefordert wurde, die ausschließlich diktatorisch durchzusetzen sind, weil sie dem Freiheitsstreben des Individuums widersprechen. Das Tragen von Waffen wurde freien Bürgern in Deutschland durch Hitlersozialisten und DDR Sozialisten verwehrt und das ist die Gesellschaft in der Sie sich argumentativ befinden.

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Wolfgang Hock

Herr Hochmuth

"Das Bild von Herrn Muche zeigt den preußischen Königsadler":
Warum sollte man das wissen ???
Was sagt das politisch ???
Ich bin aus Bayern, habe also mit diesem preußischen Geschichten weniger zu tun, es sei denn, dass Preußen 1866 Bayern heimtückisch überfallen hat. Deshalb sind wir heute bei Deutschland, sonst wären wir das wahrscheinlich nicht, wären mit Österreich zusammengeblieben.
Sie sehen, dass "wir Deutschen" uns dadurch nicht näher kommen. Von daher ist das alles Quatsch.
Ich finde die Verwendung von alten Wappen für uns heute unnötig und überholt. Jeder zieht aus der Geschichte das heraus, was er sehen will.

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Michael Hochmuth

Sehr geehrter Herr Dr. Klein

Ich kann leider nicht feststellen das Ihre Worte hier bei den Foristen wirklich verwendet werden. Finde eigentlich genau das Gegenteil. Aber wenn Ich Ihren Beitrag zu Herrn Muche lese, dann versteh ich vielleicht einiges.
Das Bild von Herrn Muche zeigt den preußischen Königsadler!!! sollte man wissen und politisch sagt das garnichts, oder?
Wär schön, wenn Sie sich wie viele andere Foristen an Anstand, Akzeptanz einer anderen Meinung und den Regeln halten würden. Das sollte bei der FAZ normal sein.
Ansonsten gibt es auch noch die Zeitung mit 4 Buchstaben da ist sowas wohl gern gesehen...

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Wolfgang Hock

Herr Theobald

So hätten Sie es gerne.
Bei meinem Beruf allerdings ist das schlecht möglich, ich komme automatisch mit sehr unterschiedlichen Menschen aus unterschiedlichen Schichten und Regionen zusammen, auch aus ganz unterschiedlichen Nationalitäten.
Gerade das verstärkt bei mir den Eindruck, dass sich hier in den Foren manchmal koordinierte Zuschriften zusammenfinden. Wird der eine unangenehm angesprochen, verteidigt ihn ein anderer. Das hat System. So soll z.B. der Eindruck entstehen, es gäbe eine flächendeckende rechte Opposition aus der bürgerlichen Mitte gegen die sogenannten "Blockparteien".
Wenn ich dann mit den vielen Menschen, mit denen ich persönlich zu tun habe, diese Themen versuche zu diskutieren, kommen ganz andere, ja überraschende Ergebnisse heraus.
Diejenigen, die mit Ihnen übereinstimmen, liegen max. bei 3%, sind also unbedeutend.

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Jens Muche
Jens Muche (Me-110) - 17.12.2012 19:16 Uhr

@ Dr. Wolfgang Klein „die ihre politische Einstellung durch einen Reichsadler als Signet kundgeben.“

Welche politische Einstellung gebe ich denn kund? Dieser „Reichsadler“ ist eben kein Reichsadler und die deutsche Geschichte besteht nicht nur aus der Zeit von 1933 bis 1945, gefolgt von der Geschichte Trizonesiens.

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Wolfgang Hock

Herr Dr. Klein

Ich stimme Ihnen 100%ig zu in dieser Sache. Es gibt immer bei bestimmten Themen hier koordinerte Zuschriften. Da bin ich mir ganz sicher, denn wenn ich mit meinen Mitmenschen in meiner Umgebung rede und diskutiere, kommen ganz andere Meinungen heraus als diese, die hier die meisten Zustimmungen bekommen.

Je weniger Waffen, desto weniger Gewalt. Das ist ganz klar. Ich war immer totaler Waffengegner.

Es gibt hier bestimmte Schreiber mit alten Wappen und alten Reichsadlern, die sich neuerdings besonders "belesen" zeigen wollen. Wölfe im Schafspelz. Man versucht mit allen Mitteln, rechtspoulistisches Gedankengut wieder salonfähig zu machen, um die bürgerliche Mitte zu erreichen. Das wird ihnen aber nicht gelingen.
Interessant ist, dass diese sich hier für den Waffenbesitz aussprechen. Ich dachte, sie wären geschickter, aber jetzt haben sie sich entlarvt.

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Dr. Wolfgang Klein

@Jens Muche - Zur Kenntnis genommen ...

... aber ich denke, es macht keinen Sinn mit Leuten zu diskutieren, die ihre politische Einstellung durch einen Reichsadler als Signet kundgeben.

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Jens Muche
Jens Muche (Me-110) - 17.12.2012 17:47 Uhr

@ Dr. Wolfgang Klein „...dass es sich hier nur um eine besonders massiv und aggressiv auftretende

Minderheit handelt....“

Wenn hier jemand aggressiv auftritt, dann SIE.

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Christoph Rohde

In falschen Händen

Die Brutalität von serbischen und rumänischen Banden und in gewissen Milieus nimmt bedenklich zu. Die Politik schaut weg. Statistisch kann man dann wieder das militaristische deutsche Volk beschimpfen. Echt übel.

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Heike Schneider

Statt im Sinne des Allgemeinwohls...

...Justiz und Polizei mit Stellen aufzustocken, wird auch in diesem Bereich noch gespart, obwohl die Beamten zum Teil nicht mal mehr mit der Arbeit hinterherkommen. Und die Politiker die solche Entscheidungen treffen müssen ja wie immer nicht die Drecksarbeit machen. Wo kommen wir hin, wenn sich jeder einzelne Bürger im Land nicht mehr sicher fühlt und anfängt sich zu bewaffnenen. Die Menschen mit dem Jugenwahn werden doch nicht ehrlich meinen, dass sie alte Leute noch ins Fitnesszentrum oder zum Kampfsport schicken können, oder Leute, die eh schon am Rollator gehen. Der Staat ist für die Sicherheit seiner Bürger verantwortlich. Für mich wird in diesem Land Arbeit eh nicht gewertschäftzt, alle scheinen irgendwie im Prominentenhype zu leben. Politiker und diese bekommen sogar Sonderschutzstaffel obwohl Ihr Leben nicht mehr wert ist! Schluss mit der Ausrede vom sozialverträglichen Ableben!

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Dirk Subjetzki

Aufklärungsarbeit und Herr Gall

Herr Gall findet, daß es zu viele registrierte Waffen gäbe.
Warum stört es Herrn Gall nicht, daß die Anzahl der nicht registrierten, also illegalen, Schußwaffen in Deutschland nach BKA Schätzungen doppelt so groß ist?
Herr Gall polemisiert gegen Sportschützen, Jäger etc. um vom illegalen Waffenbbesitz abzulenken. Das ist in meinen Augen Lobbyismus für Kriminelle. Es gibt in Deutschland ca. vier Millionen Schützen und ca. 0,5 Millionen Jäger. Diese sollen nach Herrn Gall ihre registrierten Waffen beim Blockwart abgeben damit die Republik sicherer wird? Es git in Deutschland vor allem zu viele Politiker wie Herrn Gall, die zu ernsthaften Themen kompetenzfei Agitation auf Stammtischniveau produzieren.

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Horst Rachinger

Nicht aufregen

Das ist nur der übliche Reflex der Kriechtiere namens Politiker. Ich freue mich über solche Reaktionen, zeigen sie uns doch nur die triviale Ganglienstruktur dieser Spezies.

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Erwin Stahlberg

Wir sollten uns nicht narkotisieren lassen


ZEIT ONLINE v. 13.5.12
Kriminalstatistik: Alle vier Minuten ein Einbruch

„Sie kommen über Balkone, durch offene Fenster
und manchmal sogar am helllichten Tag:
Alle vier Minuten steigen Einbrecher in Deutschland in eine Wohnung
oder ein Haus ein...
Demnach gab es im vergangenen Jahr so viele Diebstähle
bei Wohnungseinbrüchen wie seit zehn Jahren nicht mehr.
Entwickelt sich Deutschland zu einem Paradies für Einbrecher?...“
----------------------------------------------------------

Die Verbrecher können bei uns in DEUTSCHLAND
immer dreister werden, weil sie uns w e h r l o s wissen.

FEIGHEIT wird hierzulande kultiviert!

Unsere POLIZEI wird immer schwächer und unsere JUSTIZ
mit ihren Glacehandschuhen für Kriminelle eignet sich
nur noch zum Witzemachen.

Wenn Einbrecher und Diebe davon ausgehen könnten,
daß Hausbewohner oder Autobesitzer bewaffnet sind,
würde sich die Kriminalität sicher erfreulich drastisch mindern.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.12.2012 18:31 Uhr
Erwin Stahlberg

Werter Herr Thamm…

...mir geht es um den aufrechten Gang des Menschen.

Es ist einfach menschenunwürdig, daß man uns zumutet,
uns vor jedem dahergelaufenen Strolch kleinmachen zu sollen.

Wir sind mit Verstand begabt und wehren uns,
und zwar gehörig mit einer Waffe.
Sonst hilft nichts.
Die POLIZEI ist weit weg.

"Seien wir ehrlich,
Leben ist immer lebensgefährlich."

= Ein schöner Hinweis von Erich Kästner.

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Ulrich Mayer
Ulrich Mayer (Bayer01) - 17.12.2012 16:04 Uhr

Feindpropaganda

Viele Medien machen sich zum willigen Helfer der Feinde von Freiheit und Bürgerrechten.
Sie geben einfach weiter, was die dpa oder sonstige Nachrichtenproduzenten liefern.
Dass, wie von Kommentatoren schon oft betont, nur ein verschwindend geringer Anteil der Morde in Deutschland durch legale Waffen verübt wird, bedeutet, dass wir in allererster Linie EIN PROBLEM MIT ILLEGALEN WAFFEN haben.
Darüber will ich Informationen lesen und darüber will ich Vorschläge der ach so klugen Politiker hören, z.B. wann wird mit der Durchsuchung besonders kriminalitätsbelasteter Stadtteile begonnen? Wann werden die Grenzkontrollen wieder eingeführt, besonders auf den Haupfteinführrouten des illegalen Waffenhandels?
Na?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.12.2012 16:35 Uhr
Dirk Subjetzki

legl, illegal - scheißegal würde wohl Herr Gall sagen!

Herr Mayer, Sie stellen die richtigen Fragen!
Die Anzahl illegaler Waffen in Deutschland ist viel größer als die der legalen. Diese Befinden sich aber tendenziell in den Händen einer Klientel gegendie Politik und Justiz nicht vorgehen möchten, da das "rassistische Diskriminierung" wäre! Da kann man lieber die Schützen und Jäger pauschal diffdamieren, kriminalisieren und deren Grundrechte kassieren!

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Tobias Streifinger

Es freut mich, dass hier beide Meinungen vertreten werden. [ACHTUNG teilweise IRONIE]

Es gibt zu viele Schusswaffen. Wow, was für ein Statement. Und jetzt soll man sie auf diejenigen beschränken, die eine haben müssen (z.B. Jäger). Mein Gott, das ist überhaupt die Lösung! Dass da noch keiner draufgekommen ist!
Ich bin durchaus nicht davon überzeugt, dass wir in naher Zukunft auch nur in die Nähe einer Situation kommen könnten, die es erfordert, dass wir uns selbst mit der Waffe in der Hand schützen müssen. Dieser Irrsinnsgedanke ist es ja überhaupt erst der den Wahnsinn in den USA so beflügelt.
Aber ich halte mich für einen mündigen Bürger bin. Ich halte mich (bis auf Ordnungswidrigkeiten) an die Gesetzte und verhalte mich angemessen wohl. Und wenn ich jetzt als Sport das Schießen ausgewählt hätte, dann ist das mein gutes Recht. Die Politik hat aber die Ansicht, dass wir, wenn nicht alle latent kriminell, so doch zumindest komplett unverantwortlich und unzuverlässig sind.
Machts doch wie beim Autofahren und beim Strom: macht es unbezahlbar, dann sind wir sicher...

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Timor Germanicus II

Wie zu erwarten bleibt der Fukushima-Effekt nicht aus. Ich habe mich damals ja schon gewundert, dass im Allgäu keine Tsunami-Dämme gebaut wurden. Nun haben unsere Verbotsparanoiker wieder Hochkonjunktur.

Vielleicht sollten sich die Damen und Herren mal um unsere Probleme kümmern. z.B. um in Deutschland real lebende Terroristen und deren zwanghaften Drang Banhöfe in die Luft zu jagen um dabei möglichst viele Ungläubige zu ermorden.

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Stephan D

Wer hat Angst vorm bösen Sportschützen?

Oh ja, da ist sie wieder, die Angst der Deutschen vor ihren Sportschützen. Geht munter Hand in Hand mit der Angst vor dem bösen "Großkaliber". Und keiner der Schlaumeier, die in diesem Artikel zu Wort kommen, lässt sich durch Fakten vom (Partei-)Kurs abbringen.
.
Sorgen machen sollten wir uns über die illegalen Waffen in Deutschland. Mit denen wird täglich unerkannt bedroht, verwundet und getötet. Und niemand hat ein Rezept dagegen.
Die legalen Waffen in Deutschland sind alle registriert und amtlich Probebeschossen. Ihre Besitzer, die Jäger und Sportschützen, sind spätestens seit dem Amoklauf von Winnenden vor dem Gesetz gläsern. Wenn zuwenig kontrolliert wird, ist das ein Fehler der Kontrollierenden, nicht der Kontrollierten.
.
Das Reizwort "Großkaliber" ist in dieser Situation leider wieder nur Propaganda; Geheimdienste und Mafia bevorzugen das Kleinkaliber, es ist genauso tötlich.
.
Fordern die Herren nach dem nächsten Geisterfahrerunfall etwa das Verbot von Turbomotoren?

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Antworten (13) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.12.2012 01:15 Uhr
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Till Diesing (Zabel24) - 20.12.2012 01:15 Uhr

Herr Muche,

als Mensch, der seine Mitmenschen nicht nach Religionszugehörigkeit bewertet, bin ich dazu in der Lage.

Mit Wissenschaft hat das nichts zu tun.

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Till Diesing (Zabel24) - 19.12.2012 17:01 Uhr

Aber selbstverständlich sind sie für sie tolerierbar.

Herr Muche, Sie schreiben dutzende von Kommentaren zur "islamischen Gefahr" in unserem Land. Sie nutzen dafür den emotionsbeladenen Vorwurf, unsere "Multikulti-Politik" der "Verharmloser" gefährde das Leben unserer bahnfahrenden Kinder. Schön und gut. Aber: Zum Massaker in der Grundschule, veübt mit "Sport"waffen in der USA einen Tag später fällt Ihnen nur ein, dass Mitforisten bitte in Schützenvereine eintreten sollen und stellen Waffennarren auf eine Stufe mit Tennisspielern (die machen ja auch Lärm) - Zynismus in Reinkultur.

Klar, der Täter war halt dummerweise weder Moslem noch in Ihrer Gedankenwelt verdächtig.

Nun ja, vielleicht sollte man eben auch einfach nicht zu viel Differenzierung von einem Mitforisten erwarten, der eine Nazi-Wunderwaffe als Chatnamen passend findet.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen, besinnlichen Abend.

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Till Diesing (Zabel24) - 19.12.2012 01:27 Uhr

Herr Muche,

ganz im Ernst, wieso sind jetzt die realen toten Kinder in den USA tolerierbar und die hypothetischen in Bonn nicht, das wollten Sie doch gerade erläutern oder?

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Jens Muche
Jens Muche (Me-110) - 18.12.2012 18:04 Uhr

@ Klaus Theobald "... kriege ich auch eine Zuckerstange ;-)?"

Klar doch, ich würde Ihnen auch einen Julestock zukommen lassen. Hier reicht es nur für einen virtuellen. ;-)

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Till Diesing (Zabel24) - 17.12.2012 22:56 Uhr

Hallo Herr Muche, schön Sie hier wieder zu treffen...

..sind Sie nicht der selbe Herr Muche, der gestern im Rahmen des "Attentats" (also dieser Stümperbastelei) am Bonner Hauptbahnhof folgende Zeilen geschrieben hat:

"Die Verharmloser fühlen sich sicher, weil sie kein Gefühl für Gefahrensituationen haben. Eventuell haben sie sogar keine Kinder im schulpflichtigen Alter, nie Kinder gehabt oder fühlen sich deshalb nicht gefährdet, weil sie ihre Kinder mit dem Auto in die Schule bringen. Warnungen werden von diesen Menschen ignoriert, der Warner als alles mögliche diffamiert. Wenn es dann tatsächlich gekracht hat, sind sie die Ersten, die dem Staat Versagen vorwerfen. "

Sie sind doch der selbe Herr Muche, der, wenn jemand Ihrer Meinung, das Muslime in Deutschland trägen Schuld für den Bonner Spinner, widerspricht, von Ihnen als "Verharmolser" tituliert wird?

Da komm ich noch nich mit...

Wann genau waren tote Kinder noch mal tolerierbar und wann nicht? Bei den Sportschützen oder bei den Islamterroristen? Ech schwer Ihnen zu folgen...

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Jens Muche
Jens Muche (Me-110) - 17.12.2012 19:55 Uhr

@ Klaus Theobald „..der Adler des Königreichs Preussen sein.“

Wie heißt es so schön: Alle schossen vorbei, nur Kaiser Wilhelm schoß ganz dicht vorbei. ;-) Der Kandidat hat daher nur 99 Punkte. Es ist das Wappen der Preußischen Könige. Trotzdem, eins rauf mit Mappe und Schwamm.;-)

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Jens Muche
Jens Muche (Me-110) - 17.12.2012 19:32 Uhr

@ Dr. Wolfgang Klein „..wes Geistes Kind Sie zu sein scheinen.“

Wes Geistes Kind vermuten Sie denn dahinter? Wem die Argumente ausgehen, der versucht den anderen zu diffamieren. Das, was Sie als „Reichsadler“ identifiziert haben wollen, ist kein Reichsadler. Wolfgang Hock, der Ihnen weiter oben so eifrig bepflichtet, nervt er sogar. Deutsche Geschichte ist nicht jedermanns Sache. Aber schön, daß wir mal darüber „geredet“ haben. Bisher habe ich Katzenfreunde, ich nehme an Sie sind einer, immer als sehr ausgeglichen erlebt, wie die Katzen eben auch. Bei Ihnen scheint das anders zu sein.
Nun, wenn Sie selbst Schütze wären, würde Sie der Krach nicht stören, denn Sie wären dabei. Sie würden zudem den richtigen und sorgfältigen Umgang mit Waffen lernen und mit den Mitschützen in Konkurrenz treten können.

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Dr. Wolfgang Klein

@Jens Muche - Der Reichsadler ...

... in Ihrem Bildchen deutet schon an, wes Geistes Kind Sie zu sein scheinen. Wozu um alles in der Welt sollte ausgerechnet ich in einen Schuetzenverein eintreten?

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Jens Muche
Jens Muche (Me-110) - 17.12.2012 17:34 Uhr

@ Dr. Wolfgang Klein „..ersten halte ich Schiessen fuer eine gesellschaftlich unerwuenschte

Freizeitbeschaeftigung..“

Gut, daß Sie es nur meinen, das dürfen Sie auch, anderen Menschen geht das plopp, plopp auf den Keks, weil sie neben einem Tennisplatz wohnen, andere stören sich immer noch an Kinderlärm usw. Treten Sie doch dem Schützenverein bei, da lernen Sie ihre Nachbarn und noch andere nette Menschen kennen.

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Oliver Marquardt

mich stoeren...

- langsame Touristenbusse in der Innenstadt
- Passanten, die in Grueppchen regelmaessig an der engsten Stelle eines Buergersteigs stehen
- LKWs, Busse, Kleintransporter und jedes andere grosse Fahrzeug vor mir
- Sitzriesen im Kino
- Nervige Mobiltelefontoene in Bus & Bahn
- Laute &alkoholisierte Fussballfans auf den Strassen
- Aufdringliche Parfums
- (ich koennte die Liste weit ueber 1000 Zeichen fortsetzen)...

Sollte man das auch alles gleich verbieten? Ist das die Sorte Gesellschaft in der wir leben wollen? Als ob die Freiheiten in unserem Land nicht ohnehin schon aktiv demontiert werden von unseren Obersten.

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Stephan D

Tut mir leid, ich füttere keine Trolle.

Ich halte trollen für eine unverwünschte Freizeitbeschäftigung.

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Stephan D

Nachtrag in eigener Sache

1) ich bin kein Sportschütze, habe aber bei der Bundeswehr schießen gelernt
2) tödlich muss es heißen

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Dr. Wolfgang Klein

@Stephan D - Angst habe ich keine ...

aber ersten halte ich Schiessen fuer eine gesellschaftlich unerwuenschte Freizeitbeschaeftigung und zweitens stoert mich das daemliche Geballer aus dem Schuetzenhaus in unserer Gemeinde an jedem Wochenende schon.

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17.12.2012, 14:38 Uhr

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