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Al-Nusra-Front : Mutmaßlicher Islamist erhängt sich in Hamburger Gefängniszelle

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Das Hamburger Untersuchungsgefängnis am Holstenglacis Bild: dpa

In Hamburg hat sich ein mutmaßlicher Islamist erhängt. Die Psychologen des Gefängnisses haben das nicht kommen sehen. Es nicht der erste Fall dieser Art.

          Der mutmaßliche Islamist Abdullah K. ist im Hamburger Untersuchungsgefängnis Holstenglacis tot aufgefunden worden – er hat sich nach ersten Erkenntnissen erhängt. Der 40 Jahre alte Mann wurde am Mittwochmorgen tot in seiner Zelle entdeckt, wie die Justizbehörde mitteilte. Anzeichen für Suizidabsichten habe es zuvor keine gegeben. Beim jüngsten Gespräch mit dem Psychologischen Dienst am 25. August habe Abdullah K. stabil und orientiert gewirkt. Den Angaben zufolge wurde die Leiche zur Obduktion ins Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Eppendorf gebracht. Zuvor hatte „Spiegel online“ berichtet.

          Abdullah K. saß seit Juni in Untersuchungshaft, nachdem ihn die Bundesanwaltschaft zusammen mit drei weiteren Syrern wegen mutmaßlicher Mitgliedschaft in einer Terrororganisation im Ausland hatte festnehmen lassen. Das Quartett soll sich spätestens im November 2012 der Al-Qaida-nahen Al-Nusra-Front angeschlossen haben.

          Den Männer wird vorgeworfen, an Kämpfen gegen syrische Regierungstruppen und die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) teilgenommen oder die Miliz dabei unterstützt zu haben. Bewaffnet mit einem Sturmgewehr hätten sie Wachdienste für die Miliz in der nordsyrischen Stadt Ra’s al-’Ain geleistet.

          Schon im Oktober 2016 erhängte sich der Terrorverdächtige Jaber Albakr in einer Leipziger JVA.

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