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Samstag, 18. Februar 2012
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Mitgliederzuwachs bei Linkspartei Lafontaine: „Das ist wie Weihnachten“

04.07.2008 ·  Über 200 neue Mitglieder auf einen Schlag hat der saarländische Landesverband der Linkspartei zu verzeichnen - und wächst damit um zehn Prozent. Aus Angst vor Privatisierung traten fast alle Bus- und Bahnfahrer Saarbrückens geschlossen ein.

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Der saarländische Landesverband der Partei „Die Linke“ hat den Masseneintritt von mehr als 220 Bahn- und Busfahrern des städtischen Unternehmens der Saarbrücker Saarbahn Gesellschaft bekanntgegeben. Insgesamt seien rund zwei Drittel der Belegschaft des Unternehmens in die Partei eingetreten.

„Das ist wie Weihnachten“, sagte der Bundes- und Fraktionsvorsitzende Oskar Lafontaine bei der Übergabe der Mitgliedsanträge durch den Betriebsratsvorsitzenden des Unternehmens, Winfried Jung.

Angst vor Privatisierung

Als Hauptgründe für den Eintritt in die Linkspartei nannte Jung die Angst der Beschäftigten vor der Privatisierung des Unternehmens, drohende Einkommenseinbußen und die Furcht vor der Rente mit 67.

Mit den Eintritten stieg die Zahl der Mitglieder der saarländischen Linken um gut zehn Prozent von etwa 2280 auf jetzt rund 2500. Die Linke ist damit weiter die drittstärkste Kraft an der Saar hinter der SPD mit rund 23.000 und der CDU mit rund 20.850 Mitgliedern.

Parteichef Lafontaine wird die Linke als Spitzenkandidat in die Landtagswahl 2009 führen. Umfragen zufolge könnte die Linke mehr als 18 Prozent der Stimmen im Saarland holen. Zur Zeit ist die Partei mit einer fraktionslosen Abgeordneten im Saarbrücker Landtag vertreten, die von den Grünen übergetreten war.

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