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Misshandlung Vorwürfe gegen Bischof Mixa - Bistum dementiert

31.03.2010 ·  Mehrere Personen haben in einem Zeitungsgericht Züchtigungsvorwürfe gegen den Bischof Walter Mixa erhoben. Das Augsburger Ordinariat wies diese Anschuldigungen scharf zurück.

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Erstmals ist in Deutschland ein amtierender Bischof von Misshandlungsvorwürfen betroffen. Der Augsburger Bischof Walter Mixa soll nach einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ in seiner Zeit als Stadtpfarrer (1975-1996) im oberbayerischen Schrobenhausen Mädchen und Jungen wiederholt geschlagen haben.

Das Augsburger Ordinariat wies die Vorwürfe am Mittwoch zurück. Die Behauptungen seien „absurd, unwahr und offenbar in der Absicht erfunden, den heutigen Bischof von Augsburg persönlich zu diffamieren“, hieß es in einer Erklärung des Bistums. Mixa habe in seinen jeweiligen Wirkungsbereichen „zu keinem Zeitpunkt körperliche Gewalt gegen Kinder oder Jugendliche angewendet“, hieß es. Zudem habe er als Stadtpfarrer von Schrobenhausen keine erzieherischen oder pädagogischen Funktionen in dem Heim innegehabt. Man behalte sich rechtliche Schritte gegen entsprechende Behauptungen vor, mit denen der Bischof offenbar persönlich diffamiert werden solle.

Der „Süddeutschen Zeitung“ liegen nach eigenen Angaben eidesstattliche Erklärungen mehrerer Betroffener vor. Mixa habe sie wiederholt geohrfeigt, ihnen Fausthiebe auf den Oberarm gegeben und mit Teppichklopfer, Kochlöffel oder Stock auf das Gesäß geschlagen. Die Züchtigungen sollen vorwiegend vor mehr als 30 Jahren in einem von Nonnen geleiteten Kinderheim vorgenommen worden sein.

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