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Misshandlung im Gefängnis Schlag in die Magengrube

 ·  Das Martyrium der ukrainischen Oppositionsführerin Julija Timoschenko im Gefängnis dauert an. Nun werden immer Details öffentlich, wie brutal sie in der Haft misshandelt wurde.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (9)

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Madeleine Pyka

Knaststory

Sie schreiben: "So bleiben derzeit nur die Aussagen Julija Timoschenkos, um den Vorgang zu dokumentieren."
Und daraus machen Sie eine Riesenstory ...
In den BBC-Nachrichten kein Wort zu diesem Thema, ganz im Gegensatz zum deutschen Staats-TV, wo gar Ministerpräsidenten der Länder die Drohkulisse aufbauten, dem Eröffnungsspiel eines internationalen sportlichen Großereignisses fernbleiben zu wollen.
Und was wollen die Provinzler hierbei, außer sie hätten als Privatpersonen ihre Flüge, Hotels und Eintrittskarten selbst bezahlt?
Genauso wahrscheinlich wie der Inhalt Ihres Artikels!

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Ulrich Gröschel

Warum wehrt sich Frau Timoschenko gegen eine Untersuchung in der Ukraine?

Ich habe soeben im Morgenmagazin erfahren, dass es in der Ukraine, einem Land mit 45 Mio. Einwohnern, keine geeignete Behandlungsmöglichkeit für Frau Timoschenko geben soll. Kann das sein? Ihre Einweisung in eine Klinik hatte im März der Europäische Gerichtshof angewiesen. Sie hat sich dagegen gewehrt.

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Michael Scheffler

Herr Wilde, glauben Sie der Dame und den Medien

wirklich, ich nicht! So blöde sind die Ukrainer nicht, so etwas zu machen. Kommt es Ihnen nicht komisch vor, wie Merkel und die Medien im Gleichklang auf die Ukraine eindreschen.? Unabhängige Ärzte sollten feststellen, wie die Verletzungen zustande kamen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.04.2012 10:39 Uhr
Franz-Josef Wilde

Glaube?

Ich bin der Meinung, dass Frau Merkel sich nicht in die Diskussion einschalten würde, wenn sie völlig unsichere Informationen hätte. Solche Schüsse gehen dann nämlich ganz schnell nach hinten los. Ich weiß auch nicht, warum man gerade jetzt auf die Ukraine eindreschen möchte, was willman denn erreichen? Ich nehme die Berichte über die Zustände in ukrainischen Gefängnissen ernst - ich toleriere Ihre Einstellung, aber halte sie für abwegig. Eine unabhängige Untersuchung finde ich auch sinnvoll. Die wird es aber nicht geben oder erst in einigen Wochen und wenn, bleibt immer noch der Vorwurf, dass die Dame sich selbt verletzt habe.
Im Raume steht immer noch die nicht widerlegte Behauptung der Abstrafung Oppositioneller und die Einflußnahme der Regierung auf die Prozesse und was weiß ich noch alles. Alles erfunden? An Timoschenkos Stelle wollte ich auch nicht, aus der Narkose nicht aufzuwachen oder im Rollstuhl zu sitzen.

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Franz-Josef Wilde

Gewalt gegen Häftlinge ist bei Reichtum erlaubt oder was?

Viele Kommentare in den beiden FAZ-Aktikel machen ihr Bedauern wohl abhängig vom Reichtum eines Gefängnisinsassen. Die erkennbaren Mißhandlungen (dieser Bericht der FAZ spricht eine deutliche Sprache) werden also billigend in Kauf genommen. Ich erkenne klare Verstöße gegen die Menschlichkeit und MEINE Reaktion darauf ist - auch wenn es wohl kaum jemanden nutzen wird - dass ich mir kein Spiel aus der Ukraine ansehen werde.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.04.2012 08:25 Uhr
Fritz Reinhardt

Reichtum - Wovon?

Es wird immer mehr falsch berichtet und es ist legitim solche Berichte an zu zweifeln bzw. sie zu hinterfragen. Nehmen sie Griechenland, ESM, dem Bürgern wird vorgegaukelt die Griechen seien ein faules Volk. Die Rolle der Banken, Versicherungen und Milliardäre wird dabei verschwiegen. Schröder hat Deutschland zu 40% für 30 Jahre an Gasprom verkauft, auch dieser Fall gehört vor Gericht.

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Ulrich Hinderer

Prinzessin Leia

wie war das noch in Star-Wars mit Prinzessin Leia - deren Frisur ist ja ihr Markenzeichen: Verhaftet von Darth Vader aka Anakin Skywalker und gefoltert auf dem Todesstern etc. pp.

Allerdings wurde Prinzessin Leia nicht wegen schamloser Bereicherung im Amt (Korruption) verhaftet.
Nicht die einzige Inkonsistenz in der Storyline. Ob auch diesmal das Gute siegen wird - und vor allem: Was oder wer ist im vorliegenden Fall gut? Schwer zu beantworten

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Bernhard Miszczuk

Könnte es sich auch anders zugetragen haben?

M.E. hat sich Frau Timoschenko dagegen gewehrt zur Behandlung gebracht zu werden. Im Handgemenge bekommt sie zwei kleine blaue Flecken ab. Eine Sache die sich so in vielen Gefängnissen und psychiatrischen Kliniken jeden Tag abspielt.
Ich kann schon verstehen, daß die Haft für Frau Timoschenko einen Alptraum darstellt. Sie hat vermutlich fest damit gerechnet ein paar hundert Millionen € straffrei beiseite bringen zu können Statt dessen sitzt sie jetzt in Haft.

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Dr. Michael Menzel

Das ist ein Fall für den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte,

und zwar schon jetzt!
Janukowitsch und seine Schergen gehören bereits jetzt angeklagt. Es sind ja auch andere Minister der vorherigen Regierung in Haft genommen worden und es muß befürchtet werden, daß sie unter noch schlimmeren Umständen gepeinigt werden. Sie sind nicht so populär wie Frau Timoschenko, darum hört man nicht so viel.

Janukowitsch gehört m.E. auf die seibe Stufe gestellt wie Gaddafi und international geächtet. Sofort und heute. Bis zur WM wird möglicherweise Frau Timoschenko nicht mehr leben, wenn das so weitergeht. Dann werden Boykotte sinnlos.

Es muß JETZT etwas passieren, ohne Verzug!
Wo bleiben denn die Grünen Berufsempörer, die sich auch bei Gaddafi erschreckend bedeckt zurückgehalten haben.

Warum spricht nicht der lupenreine Putin ein Machtwort, von dem man durchaus annehmen kann, daß ein Wort von ihm Gewicht hätte.

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Jahrgang 1971, Redakteur im Ressort Politik in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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