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Nach Brandanschlägen : Merkel mahnt zu friedlicher Kritik an G20-Gipfel

  • Aktualisiert am

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprich twährend des C20-Gipfels in der Hamburger HafenCity-Universität. Bild: dpa

Die Behörden rechnen zum G20-Gipfel mit Tausenden gewaltbereiten Demonstranten. Die Kanzlerin ermahnt angesichts der Bahn-Attacken am Montag Gegner dazu, friedlich zu bleiben.

          Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Kritiker des G20-Gipfels aufgerufen, ihren Protest friedlich zu äußern. Es verstehe sich von selbst, dass Kritik an dem Treffen in Hamburg möglich sein müsse. Aber „es sollte auch friedliche Kritik sein“, sagte Merkel am Montag bei einer Veranstaltung mit Organisationen der Zivilgesellschaft in der Hansestadt.

          Die Behörden rechnen damit, dass zum G20-Gipfel am 7. und 8. Juli neben vielen tausend friedlichen Demonstranten auch bis zu 8000 gewaltbereite aus dem In- und Ausland anreisen werden. Eine linksautonome Demonstration am Tag vor dem Spitzentreffen steht unter dem Motto „G20 - Welcome to hell“ - „Willkommen in der Hölle“.

          Am Montag wurden in mehreren Bundesländern Feuer in Bahnanlagen gelegt. Der für politisch motivierte Taten zuständige Staatsschutz der Polizei nahm die Ermittlungen dazu auf. Ob ein Zusammenhang zu dem Gipfel besteht, ist unklar. Linksextremisten hatten wiederholt Aktionen und Anschläge vor dem Gipfel angekündigt.

          Verkehr : Bundesweite Brandanschläge auf Kabel der Deutschen Bahn

          Quelle: dpa

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