Die CSU-Bundestagsabgeordneten sind erbost über ihren Parteivorsitzenden. Nach einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (F.A.S.) hat das Verhalten von Horst Seehofer im Zusammenhang mit dem geplanten neuen Meldegesetz zu großer Verärgerung in der CSU-Landesgruppe geführt. Die F.A.S. beruft sich auf Kreise der Landesgruppe.
Seehofer hatte zu Beginn der Woche von einem „dicken Fehler“ gesprochen, nachdem sich sowohl Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) als auch der CSU-Innenpolitiker Hans-Peter Uhl hinter einen veränderten Gesetzentwurf zum Meldegesetz gestellt hatten.
Nach dem Streit zu Wochenbeginn war die Landesgruppe zu einer mehrtägigen Reise nach Portugal aufgebrochen. Während der Reise, an der Seehofer nicht teilnahm, sei der Ärger über den Parteivorsitzenden von den Abgeordneten deutlich artikuliert worden, wurde berichtet.
Gegenüber der F.A.S. reagierte Uhl auf Seehofers Kritik: „Man muss die Vor- und Nachteile einer Widerspruchslösung mit den Fachleuten diskutieren, bevor man von dicken Fehlern spricht.“
Null Einsicht heißt Entlassung
Wolfgang Richter (langweiler2)
- 15.07.2012, 01:14 Uhr
Ach Herr Uhl..............
Siegfried Kellner (S.97Dobi)
- 14.07.2012, 15:46 Uhr