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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Malu Dreyer im Gespräch Das Rentenniveau soll über 43 Prozent kommen

 ·  Malu Dreyer ist die designierte Nachfolgerin des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck. Im Interview spricht die Sozialministerin über ihre Pläne als Regierungschefin und die Rentendebatte in der SPD.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (20)

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Peter Henningsen

Interessante Bürgerbeteiligung

Nicht, dass ich direkt auf ihr rumhacken will - ich lebe sehr gerne in Rheinland-Pfalz und es geht uns nach 18 Jahren Kurt Beck ja auch nicht schlecht (vom Finanziellen mal abgesehen), aber:

Ich würde mich doch schämen, in einem Interview mehr Bürgerbeteiligung zu fordern, um dann auf die Frage, wie man denn zum höchsten Amt im Land gekommen ist, zu sagen, "Ich wurde von Kurt Beck angerufen und habe Ja gesagt", zu antworten.

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Dietmar Blum

Frau Dreyer,

wie wäre es mit:
Pensionen dem Rentenniveau angleichen, insbesonders die obszön hohen der Politiker!

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Peter Otto Wolff

Ich will die eigentliche SPD wieder!

Ich hoffe für Frau Dreyer, dass sie sich noch an die Arbeiter-- und ehrbare Partei SPD erinnert, bevor die Parvenüs wie Schröder, Clement,Hartz, Riester, Rürup u.a. ihre Wähler und Mitglieder verraten und ans Kapital verkauft haben. Habe mich nach 25 Jahren aktiver Mitgliedschaft angewidert von der SPD abgewendet und werde diese vielleicht wieder wählen, wenn die SPD die Fehler der letzten 10 Jahre nicht nur anerkennt, sondern auch korrigiert. Bei Steinbrück, den ich als Type schätze, habe ich meine Zweifel.

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Uwe Adamiak

Etablierte Parteien - nein DANKE !

Niemand der seine Sinne beisamen hat - ausser die bewusten 10 % - kann eine der etablierten Parteien wählen - die schicken UNS in die Altersarmt oder verscherbeln uns an EU Banken oder Grosskapital - Nein bin kein Linker Spinner - WAR mehr als 20 Jahre in der Partei - Gewerkschaft- Betriebrat - und muss einsehen WIR wurden verraten und verkauft - genau wies
jetzt die Reg.-Parteien und die "Oposition" mit UNS machen ....

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.10.2012 00:48 Uhr
Peter Kroll
Peter Kroll (pekrop09) - 07.10.2012 00:48 Uhr

Experimente - nein danke

Wer soll denn Ihrer Meinung nach dann regieren? Etwa die Piraten, die von so gut wie nichts eine Ahnung haben? Dann Gnade uns Gott! Seine Wahlstimme sollte man nicht von Stimmungen abhängig machen. Wahlen sind kein Anlass zu sinnlosen Experimenten.

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Jürgen Schölzel

zuerst zieht man den Rentnern die Hosen aus,

um dann in der politischen Nachfolgegeneration die Gutmenschen zu spielen, das Heil zu versprechen und nachher den Rentnern ein paar Lumpen zu spendieren. Anstatt Renten auf Sozialhilfeniveau zu erhöhen senkt man lieber die Beiträge. Das kann man schließlich wieder rückgängig machen. Bestandsrenten kann man nicht mehr absenken.
Aber Frau Dreyer ist als zukünftige MP von RP nicht Entscheidungsträgerin. Da kann man viel sagen. So what.

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bernd stegmann

Ich möchte nur mal daran erinnern, das die SPD das Niveau auf 43% gesenkt hat, das die SPD

die Rente mit 67 eingeführt hat, das die SPD die Niedriglohnjobs und 400€ Jobs ohne Sozial- und Rentenversicherung explosionsartig vermehrt hat, die SPD hat Hartz4 eingeführt, die SPD hat....

Was für einen Witz die politische Landschaft in Deutschland mittlerweile darstellt, ist schier unglaublich.
Aber, das muß leider konstantiert werden, diese Landschaft wurde vom Wähler gewählt und gewollt. Er könnte ja auch andere wählen.....

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.10.2012 14:36 Uhr
Ralf Weis
Ralf Weis (RWeis) - 07.10.2012 14:36 Uhr

Nur die halbe Geschichte

Und wir wollen auch nicht vergessen, daß unter 16 Jahren Kohl nicht das Geringste unternommen wurde um die Sozialversicherungen zu erhalten. Stattdessen wurden Reiche entlastet, Industrie und Handel bevorzugt und nicht mal elementare Änderungen zur Arbeitsförderung unternommen . Die Union und ihre gelben Satelliten versuchen seit über dreissig Jahren alles, um die Sozialgesetzgebung zu zerstören.
Unabhängig davon haben Sie natürlich recht und darum ist die SPD in ihrer derzeitigen Verfassung unwählbar und mit Steinbrück bleibt sie das auch.

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Peter Kroll
Peter Kroll (pekrop09) - 06.10.2012 18:36 Uhr

Spitzenamt kein Job

Wenn Frau Dreyer mit 50 nochmal etwas Anderes, Neues machen will, so sollte sie die Politik schleunigst verlassen und sich irgendeinen Spaßjob verschaffen. Als Ministerpräsidentin politisch tätig zu sein, ist kein Job, schon gar kein Spaßjob. Das hätte ihr Kurt Beck mit Nachdruck deutlich machen müssen. Ihre Einlassung in dem Interview lässt den notwendigen Respekt vor dem Amt, das sie anstrebt, vermissen. Und sie lässt den Respekt vor den Wählerinnen und Wählern vermissen. Sie haben Anspruch darauf, das Spitzenamt nicht nur mit einer netten Person zu besetzen, sondern mit Jemandem, der sich über ein Fachressort hinaus im breiten politischen Feld bewährt hat. Das kann Frau Dreyer beim besten Willen nicht behaupten. Was die Wähler abstößt, ist, dass hier ein Spitzenamt zum Erbhof von Parteien oder besser einer Partei gemacht wird, ohne dass der Souverän, die Wähler, etwas zu sagen haben. Frau Dreyer wird das Amt ohne die persönliche Legitimation durch die Wähler antreten.

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Marcel Meier

Wer soll das bezahlen?

Keiner kann sagen er habe nicht gewusst wie hoch die Rente sein wird. Jahr für Jahr kommt die Renteninformation per Post ins Haus und auf zusätzliche private Vorsorge wird auch hingewiesen!

Alle wissen es und wer nicht handelt soll nun vom Vollkaskostaat alimentiert werden? Nein!

Glück auf!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.10.2012 19:26 Uhr
Gerhard Krüger
Gerhard Krüger (GeKue) - 07.10.2012 19:26 Uhr

Diese private Vorsorge

ist doch nur ein Geschenk an die Versicherungsindustrie. Das sollte doch nun mittlerweile klar sein. Riester und wie diese Modelle alle heissen sind für den Niedrig- und unteren Durchschnittsverdiener ein Flop. So alt werde ich nicht um davon zu provitieren. Warum das Geld nicht in die gesetzliche RV geben und ein Gesetz schaffen, das es den Politikern verbietet in diese Töpfe zu greifen. Und endlich mal die gesamte Bevölkerung einzahlen lassen, damit meine ich auch die überversorgte und überalimentierte Beamtenschaft in diesem Land.

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Jürgen Schölzel

aber hallo,

Frau Dreyer sie kommen bei mir ausgesprochen sympathisch rüber,
aber was ich hier lese sagt mir, dass Sie eine abgebrühte Politikerin sind,
die die selbstherrliche, sogar gegen geltendes Recht verstoßende Schuldenpolitik des MP schön redet. Es geht nicht allein den Nürburg Ring.
Sie reden von der Erfordernis zu sparen und von der Bildung, die viel Geld kostet. Diese faule Begründung mit der Bildung, trotz gigantischer Steuermehreinnahmen ständig die öffentliche Meinung darauf hin abzuklopfen, wo man Abgaben und Steuern erhöhen kann. Das gilt für Regierung wie Opposition gleichermaßen, ob Autobahn-Maut für PKW oder Städte-Maut bis hin zu staatlichen Zwangsanleihen. Ich denke dann an BW, wo der Landeshaushalt eine Neuverschuldung von 3,3 Mrd vorsieht, bei gleichzeitigem Abbau von 2000 Lehrerstellen.
Zuletzt das Problem Rente. "Riester" hat damals das massive Absenken des Rentenniveau beschlossen und uns die Riester-Rente als gute Tat verkauft -
Märchen können sie Ihrem Frisör erzählen.

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Markus Dorr
Markus Dorr (retareB) - 06.10.2012 16:22 Uhr

Sozialpolitik

Zukünftige Wahlen werden in meinen Augen nun mal nur über die Sozialpolitik entschieden. Und da ist Frau Dreyer nun mal bestens aufgestellt. Ob es kurzfristig ausreicht eine Wahl zu gewinnen, bleibt abzuwarten. Frühestens in 10 Jahren haben wir soziale Probleme. Das wird nämlich der Zeitraum oder Zeitpunkt sein, in denen das Geld der Eltern, Onkels und Verwandten von Hartz-IV-Beziehern ausgeht und dieses Klientel tatsächlich nur noch über das Geld verfügen, was sie vom Amt bekommen. Was dann kommt ist auch klar. Schwarzarbeit wird boomen und die Einnahmen des Staates werden weiter sinken.

Wer das nicht glauben will, braucht nur in die USA zu schauen. Also muss von den Linken die Stimmen zurückgeholt werden. Ob man das nur mit Sozialpolitik erreicht mag auf Länderebene hinhauen, auf Bundesebene allerdings nicht.

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Hans Fleckenstein

Ich freue mich sehr

- als Ex - Hesse - auf Frau Dreyer - und ich denke Sie wird das genauso gut machen oder besser wie Kurt Beck. Ich jedenfalls lebe ausgesprochen gerne in Rheinland-Pfalz und Kurt Beck hat das bis auf wenige Ausnahmen sehr gut gemacht. Wenn ich daran denke, was unter Herrn Koch in Hessen alles gelaufen ist, ist der Nürburgring doch ein Klacks!

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Volker Kulessa

typisch Sozi

Wunschträume formulieren, wer es erarbeiten und bezahlen soll, darüber wird nicht gesprochen. Geld fällt vom Himmel, die Sozis kümmern sich ums Verteilen..

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Closed via SSO

Politik ohne Geld ist wie ein Fisch ohne Fahrrad - Her mit der Kohle!

1. Jeder Bürger in RLP ist mit mehr als 8.000,- € verschuldet.
2. Nach der "Rettung" des Flughafens Hahn noch mit etwas mehr als 8.000,-. €.
3. Sparen? Angesichts der nahenden Schuldenbremse wurden die Ausgaben vorgezogen und ein Strohfeuer-Wachstum angefacht. Es wird schon genug Umgehungstatbestände geben: ESM und "Weginflationieren" der Schulden durch EZB-Druckerei.
4. Kommunale Haushalte: Sparen? Ja, aber Gewerbesteuer besser abschaffen. Vorher aber noch mal ordentlich die Stadt modernisieren! Dann die Grundsteuer erhöhen (die Grunderwerbssteuer wurde schon von 3,5 auf 5% angehoben) und die Tränen der Mieter trocknen - SPD schafft sich ihre eigene Klientel - H4 anheben.
5. Was bleibt? Omas Häuschen auf den Kopp hauen und die Erbschaftssteuer für alle Gruppen ohne Rücksicht auf irgendwas auf faire 50% anheben. Dann ist der Landeshaushalt ruckzuck ausgeglichen und neue Schulden für die Überweisung an die GIPS können gemacht werden!

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Cornelia  Holtmann

Frau Dreyer ist bestimmt eine nette Frau. Das Interview aber gibt zu denken.

Bedenklich ist für mich vor allen Dingen, dass sie selbst erklärt, sie habe sich bisher nur vorstellen können, Sozialpolitik zu machen. Für mich zeigt das, dass sie nur auf diesem Gebiet über Kompetenzen (welche auch immer) verfügt. Die "Lust ..., noch einmal etwas anderes zu machen" erscheint als Nachweis der Eignung für das Amt doch etwas mager.

Zu denken gibt auch die Antwort auf die - doch wohl kritische - Frage nach den gebührenfreien Kitas und Universitäten. Hier sieht Frau Dreyer nur "eine unserer großen Stärken im Wettbewerb der Länder". Die Frage nach der Finanzierung kommt ihr gar nicht in den Sinn. Eine solch naive Haltung wäre allenfalls angebracht, wenn Rheinland-Pfalz nicht auf den Länderfinanzausgleich angewiesen wäre. So ist es das klassische "Wir gewähren, andere bezahlen."


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Hans-Jürgen  Steffens

Lassen wir einmal außen vor, ob ich Marie Luise Dreyers Standpunkte für politisch reif halte,

ob man also per politischer ordre die sich aus der Mathematik ergebenden demograph. Randbedingungen für die Rente so einfach ausschalten kann.

Lassen wir auch aussen vor, ob es vernünftig ist "eine hundertprozentige Gewissheit im Inneren (zu) haben, dass es die richtige Entscheidung ist", obwohl es in aller Regel auch bei solchen Entscheidungen stets mehr als eine "richtige" Entscheidung gibt.

Und lassen wir last but not least auch außen vor, ob wir es hier mit passenden Zielidentifikationen zu tun haben: "Das ist die Bürgerbeteiligung, da können wir noch weitergehen. Und das ist das Thema demographischer Wandel." Denn das erste ist bestenfalls ein Mittel zur Zielerreicheung und das zweite (nur) eine Randbedingung, die für die Ziele zu beachten sind.

Lassen wir das alles beiseite, dann ist es der Punkt, dass ein Ministerpräsident auch im 21. Jahrh. noch per Telefonanruf gekürt werden kann, der mich zum Antidepressivum greifen lässt.

Soviel zur "Bürgerbeiligung" von Marie Luise.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.10.2012 16:42 Uhr
Matthias Elger
Matthias Elger (melger) - 06.10.2012 16:42 Uhr

In Deutschland sind wir sehr weit weg von angebrachter Bürgerbeteiligung!

Ich konnte es auch kaum glauben, ein Ministerpräsident tritt zurück. Warum ist fraglich, sei es Gesundheit, seien es die Fehler in seiner Amtszeit, sei es Absicherung seiner Nachfolge. Aber danach muss doch wenigstens die Fraktion in einer Sitzung entscheiden, wer der Nachfolger wird. Und nicht wie bei M. Dreyer oder P. Steinbrück einfach jemanden präsentieren.

Fakt ist, wir wählen eine Partei und schauen 4/5 Jahre zu was passiert, kopfschüttelnd oder zufrieden. Während dieser Zeit haben die Wähler keinen Einfluss und kurz vor der Wahl werden sie mit Versprechen zu staatlichen Wohltaten angefüttert - reine Wählerkauf-Demokratie. Die SPD vertritt dies besonders rabiat, man überzeugt nicht durch nachhaltige sinnvolle Regierungsarbeit, aber verteilt an alle kräftig Gaben, natürlich auf Pump. Das überragende Industrieland NRW wurde von der SPD heruntergewirtschaftet und fordert nun für einige seiner Städte Hilfen.

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Peter Ammelmeyer
Peter Ammelmeyer (pammel) - 06.10.2012 15:03 Uhr

Fallen Sie Beck in den Rücken und drängen Sie ihn aus dem Amt, denn

er ist krank und bepöbelt die Leute in München, an Stelle sich um den Nürburgring zu kümmern. Nehmen Sie Ihre Verantwortung war!!!

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