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Veröffentlicht: 31.08.2016, 12:54 Uhr

Gewalt gegen Politiker Mainzer AfD-Fraktionschef angegriffen und verletzt

Uwe Junge, Fraktionschef der AfD in Rheinland-Pfalz, ist von einem Unbekannten angegriffen worden. Doch Junge ist nicht der einzige Politiker der rechtspopulistischen Partei, der in dieser Woche Ziel einer Gewalttat wurde.

© dpa Uwe Junge, Fraktionschef der AfD in Rheinland-Pfalz

Der rheinland-pfälzische AfD-Fraktionschef Uwe Junge ist in Mainz angegriffen und im Gesicht verletzt worden. Vier Männer hätten den 58 Jahre alten Politiker am späten Dienstagabend in der Fußgängerzone attackiert, teilte die Fraktion am Mittwoch mit. Eine Augenzeugin sprach von einem Angreifer und drei unbeteiligten Begleitern. Ein Polizeisprecher sagte, eine Strafanzeige sei erst am Mittwoch eingegangen, Junge und Zeugen müssten noch vernommen werden. Details seien vorerst unklar.

Neben Junge war noch ein weiterer AfD-Politiker am Dienstag angegriffen worden. Ein 17 Jahre alter Junge hatte den AfD-Bundeschef Jörg Meuthen aus Baden-Württemberg bei einer Versammlung seiner Partei im niedersächsischen Landkreis Harburg mit einer tiefgefrorenen Torte beworfen. Meuthen, der im Stuttgarter Landtag Abgeordneter ist, sei dabei am Montag in Seevetal leicht am Kopf verletzt worden, teilte die Polizei am Dienstag mit. Der Politiker sei durch einen Arzt versorgt worden, er habe seine Rede nach wenigen Minuten fortsetzen können.

Staatsschutz ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung

Die Polizei konnte den Tortenwerfer mittels einer Videoaufzeichnung identifizieren. Der 17 Jahre alter Junge sei den Beamten im Kreis Harburg als Angehöriger der linken Szene bekannt, hieß es. Der Staatsschutz ermittelt nun gegen den Jugendlichen wegen gefährlicher Körperverletzung.

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„Ich habe Glück gehabt, dass der Straftäter mich nicht richtig getroffen hat, sonst läge ich mit Sicherheit im Krankenhaus“, sagte Meuthen laut Mitteilung. „Diese feige und gefährliche Tat ist nur ein weiteres Beispiel für die unzähligen Attacken auf unsere Mitglieder und Wahlkämpfer.“ Es sei ein Skandal, dass die Politiker der alteingesessenen Parteien nichts gegen solche massiven Behinderungen und Straftaten unternähmen, kritisierte Meuthen.

Quelle: wahlrecht.de
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