http://www.faz.net/-gpf-768sl

Linkspartei : Wagenknecht Spitzenkandidatin in Nordrhein-Westfalen

  • Aktualisiert am

Spitzenkandidatin: Die stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Linkspartei, Sahra Wagenknecht, am Samstag in Essen Bild: dapd

Sahra Wagenknecht wird die nordrhein-westfälische Linkspartei in den Bundestagswahlkampf führen. In Essen wurde sie mit 94 Prozent Zustimmung auf Platz eins der Landesliste gewählt.

          Sahra Wagenknecht wird die nordrhein-westfälische Linkspartei in den Bundestagswahlkampf führen. In einer Versammlung der NRW-Linkspartei in Essen wurde sie am Samstag mit 94 Prozent auf Platz eins der Landesliste gewählt. Die 43 Jahre alte Sarah Wagenknecht ist auch Teil des Wahlkampf-Spitzenteams der Bundespartei. Sie hat ihren Wahlkreis in Düsseldorf. In der Bundestagswahl 2009 hatte die Linkspartei im Land 8,6 Prozent der Stimmen erreicht - bundesweit waren es 11,9 Prozent. Von den 76 Bundestagsabgeordneten der Linkspartei kommen derzeit elf aus NRW.

          Vor ihrer Delegiertenkonferenz zur Wahl der Landesliste beschlossen Delegierten auf einem Landesparteitag ihre Schwerpunkte für den Wahlkampf zur Bundestagswahl. „Die Linke“ will vor allem für eine Umverteilung zugunsten sozial Schwächerer eintreten und Wohlhabende stärker besteuern. Eine Koalition mit SPD und Grünen kommt für sie nur in Frage, wenn ein solcher Regierungswechsel zu einem umfassenden Politikwechsel führte.

          Quelle: FAZ.NET

          Weitere Themen

          Die Linke auf Stimmenfang in Berlin Video-Seite öffnen

          Bundestagswahl 2017 : Die Linke auf Stimmenfang in Berlin

          Die Linke nutzt die letzten Stunden vor der Bundestagswahl, um noch unentschlossene Wähler von sich zu überzeugen. Die Partei möchte als drittstärkste Partei in den Bundestag ziehen und kämpft um die letzten Stimmen.

          Topmeldungen

          Tag der Bundestagswahl : Bauch siegt über Kopf

          Für die Parteipräferenzen ist das Gefühl offenbar wichtiger als die Vernunft. Deshalb präsentierten sich die Kandidaten im Wahlkampf emotionaler. Ist das gut oder schlecht für die Demokratie?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.