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Linkspartei Wagenknecht Spitzenkandidatin in Nordrhein-Westfalen

 ·  Sahra Wagenknecht wird die nordrhein-westfälische Linkspartei in den Bundestagswahlkampf führen. In Essen wurde sie mit 94 Prozent Zustimmung auf Platz eins der Landesliste gewählt.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (24)
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Dekin Strun

Opposition

Man kann über Die Linke denken was man möchte, dennoch scheint es derzeit die einzige Opposition im Bundestag zu sein. Und sie hält ihre Linie im Großen und Ganzen konsequent. Alle anderen Parteien würden sich zum Selbstzweck beliebig jederzeit in alle Windrichtungen drehen wenn es Vorteil erbringt. Nebenbei : Wer gelegentlich den Bundestag verfolgt kann feststellen, dass Gysie so ziemlich der einzige ist der konsequent mit Zahlen, Ereignisketten und Kausalitäten argumentiert. Auch wenn man die zugehörigen Meinungen nicht vertritt, scheint es dennoch dem, wie Politik in Rede ausgeübt werden sollte am nächsten zu kommen.
Ansonsten was Wagenknecht betrifft : Ihr wird noch eine wohlige Karriere bei Links bevorstehen, da sie zu den wenigen in der Partei gehört die auch richtig sprechen kann (wörtlich bezüglich Satzbildung, Wortschatz etc. gemeint), die meisten können sich nur mangelhaft artikulieren (diese Fertigkeit ist wichtig wenn man erhört werden möchte).

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Gerhard Katz

Gib es in der Ruhr

Hummer?

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Stefan Neudorfer
Stefan Neudorfer (sttn) - 03.02.2013 11:40 Uhr

Sexismus?

Ich frage nach Sexismus weil Frau Wagenknecht den Anschein erweckt das sie sich durch die Beziehung zu Oskar Lafointaine hochgeschlafen hat. Dem möchte ich entschieden entgegen treten.
Denn obwohl es sich bei dem Pärchen um eine ursprünglich unbedeutende Frau gehandelt hat die einen mit sehr bedeutenden Politiker einlässt, ist das ein reiner Zufall. Das Frauen sich hochschlafen gibt es nicht, gerade nicht bei den ach so emanzipierten Linken.

PS: oder doch? ;-)

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.02.2013 14:43 Uhr
Dirk  Lehmann

Her Neudorfer, sie sollten sich vielleicht doch mehr mit Wagenknechts ARGUMENTEN beschäftigen..

... anstatt hier die Person Wagenknechts in infamer weise zu diffamieren.

Lesen Sie einfach mal die Bücher von Wagenknecht und VERSUCHEN Sie wenigstens, die überaus sachlich-brillianten Analysen der Wagenknecht ansatzweise zu verstehen.

Im Gegensatz zu Ihnen gibt es nämlich stockkonservative WIRTSCHAFTSFACHLEUTE, die Wagenknechts Argumente als KORREKT und weiterführend klasifizieren, zumindest aber als ZUTREFFEND.

Ihre recht durchsichtige Art, die Person Wagenknechts auf infame Art zu verunglimpfen, verrät wohl mehr über SIE selber als über Wagenknecht....

Lafontaine und Wagenknecht haben politisch wohl schon länger Parallelen, zumal Lafontaine bereits bei der BT-WAhl 1990 KORREKT und EHRLICH harte zeiten voraussagte, während jede menge deppen unserem Lügenkanzler mit seinen "blühenden Landschaften" an den Lippen hingen.
Und alles, was jetzt nach und nach hinsichtlich Finanzmarktderegulierung RÜCKGÄNGIG gemacht wurde, hat Lafontaine bereits 1990 bekämpft.

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Bert Tiebe

Linkspartei Wagenknecht Spitzenkandidatin in Nordrhein-Westfalen

Wer die Linkspartei wählt, oder meint sie ist das kleinere Übel, der hat keine Ahnung wie es war in einem Land zu leben, welches kommunistisch regiert wird. Nicht die geringste!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.02.2013 12:07 Uhr
Reni Levia
Reni Levia (r1levia) - 03.02.2013 12:07 Uhr

Den Leuten ist es hier noch zu wohl

sonst kämen sie nicht auf die Idee den Kommunismus zu wählen, denn dann ist es aus mit der Freiheit, entweder man ist ein Kommunistenboss oder der Knecht der Bosse ! Etwas anderes kennt der Kommunismus nicht . Was ist mit den Menschen die aus der DDR fliehen wollten? Wenn es der Geiß zu wohl wird geht sie auf`s Eis tanzen......

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Sabi Alberto
Sabi Alberto (Sabi9999) - 03.02.2013 09:35 Uhr

auch

Eine Wander-Zähl-Spitzenkandidatin !
Die Vorzeigedame der Linken war schon in Niedersachsen Spitzenkand., oder ? !
Eine Art Wanderpokal und wo sie erscheint verlieren die PDSler !

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beat stocker

Rätselhafte deutsche Wähler

Ist hier jemand (möglichst aus Niedersachsen) so freundlich und erklärt mir europapolitisch interessiertem Ausländer, der grosse Mühe hat, die dt. Politik zu verstehen, warum die Linke in Niedersachsen so miserabel abgeschnitten hat? Wenn ich Deutscher wäre, würde ich aus rein taktischen Gründen die Linke wählen, um die SPD auf einen sozialverträglichen Kurs zu zwingen. Warum haben die von der SPD seit Schröder verschaukelten Niedriglöhner und H4-Abhängigen in den alten Ländern 23 Jahre nach dem Mauerfall immer noch einen offensichtlich anhaltenden Horror vor der Linken? Da sind doch auch neue (West-)Leute dabei! Wenn ich mir die Linke-Website ansehe, kann ich diese Ablehnung nicht verstehen. Bei EFFEKTIV 12-15% Arbeitslosen (im Westen!) müsste die Linke doch viel besser abgeschnitten haben!?

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Bernd L. Mueller

Herbert Leonhardt , Plädoyer für soz.Schwache und Mindestlohn

Guten Morgen lieber Forenteilnehmer,

" Linkenhasser " , ist doch auch so eine Keule, die Nazis , Kommunisten permanent gegen Andersdenke mit Totschlagsargument verwendeten, aktuell wie heute.

Linkenhasser bin ich eben nicht, verachte jedoch Kommunistisch / Linkes / Nazi Gedankengut
bzw. Ideologie.

Aus Erfahrung, pers. Erleben, als Berliner(West-Berlin) dort geboren und sozialisiert, konfrontiert mit Unterdrückung,Verbrechen gegen Menschlichkeit durch SED-Diktatur.

Diesen bekennenden Nachfolgern des SED - Regimes soll ich Respekt entgegenbringen ?

Zur Unterstellung, mir ginge es gut - wohl abwertend gemeint - kann entgegenhalten normaler Durchschnittsbürger, gleichwohl hart arbeitend, mit soz. Anerkennung durch IHKs für Projekte " Jugend in Arbeit " , bin stolz darauf.

Mindestlohn kein Problem für Kollegen und Verfasser dieser Zeilen, Voraussetzung, mit Leistung arbeiten, wie viele soz. Schwache, junge Menschen bewiesen haben, das ist gebotene Einstellung.

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Olaf Lieser
Olaf Lieser (olieser) - 03.02.2013 00:24 Uhr

3 Direktmandate - keine 5%-Hürde

An alle die schon rechnen und davon trüumen, dass die Linke doch 4.9% bekommen könne:

Mit 3 Direktmandaten wird die 5%-Hürde außer Kraft gesetzt. Erreicht sie die, so bekommt sie Mandate entsprechend ihrem Zweitstimmenanteil (nicht nur diese Direktmandate). Darauf achten nichtmal etliche Politjournalisten. Da im Moment das Wahlrecht geändert wird, gäbe es die Möglcíchkeit dies abzuschaffen -- nix davon gehört. Da hätte sich die Linkspartei bestimmt gerührt.

Nur die Linkspartei und die CSU (wenn es in Bayern mal unter die 40% herunter ginge) können in der derzeitigen Parteienlandschaft im Bund davon profitieren.

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Wolfgang G. Runte

AHA

Und wie heißt bitte der Spitzenkandidat/in der NPD für NRW?

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Wolfgang G. Runte

@Gruber

Der Punkt ist, wenn die LINKE SED wiederum drei Direktmandate in der heißen aber armen Luft Berlins bekommt, dann zählen auch die 2,5% von NRW wieder, und Frauz Wagenknecht sitzt als neokommunistische Sozialistin wieder im Bundestag.

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Teito Klein

Die Linke ist das kleinere Übel

Wenn es um rot-grün oder die Linke geht, ist die Lnke klar das kleinere Übel.
Sahra Wagenknecht, Gregor Gisy und Oskar Lafontaine haben Verstand und wissen, wovon sie reden.
Gabriel, Steinbrück und Steinmeier lassen daran zweifeln.
Auch Trittin, Roth und Özdemir sind damit nicht gerade gesegnet.
Am besten, wir behalten den Status quo, da wissen wir, was wir haben.

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Closed via SSO
klaus keller (klkeller) - 02.02.2013 20:35 Uhr

Ich hoffe sie holt genug Stimmen so das es für Schwarz-Gelb reicht

Wenn Rot-Rot-Grün die Wahl gewinnen will sollten sie sich nicht wechselseitig die Wähler abjagen. Ich habe nichts dagegen wenn die Linke der SPD und den Grünen etwas Wasser abgräbt.

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Teito Klein

Lieber Sahra Wagenknecht als P€€R Geldbrück

Sahra sagt wengstens was sie denkt. Im Gegensatz sagt P€€R nur noch, was man ihm vorgibt.
Klartext/klare Kante, das war gestern.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.02.2013 22:23 Uhr
Dietmar Fleischhauer

Na ja

Wenn man hier wenigstens die Wahl zwischen Regen und Cholera hätte, würde ich Ihrem Vergleich ja noch etwas abgewinnen können. (Das soll die Pappnasen anderer Parteien keineswegs besser aussehen lassen als sie sind.)

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Bernd L. Mueller

Wagenknecht, Diktatoren und Demokratie

Wagenknecht hatte 2012 in Bad Oeynhausen auf Einladung sozialdemokratischer Geschäftsführung " Poetische Quellen, Aqua Magica " Thema : Demokratie.

Gerade " Die " , es war nicht auszuhalten, Sahra hat danach Demokratie in der DDR erfunden und gelebt, erhielt viel Beifall.

Unvergessen ihre Ergebenheitsgüsse und Grüße an Diktator Chavez / Venuzuela, an irren Diktator Castro, auch so eine Pseudodemokratie, hier bei uns haben einige "Kuba-Träume".

Kandidatin der Linken in NRW, paßt doch mit dieser SED-Vita, Wählerstimmen wird sie mit Sicherheit erhalten.

Outfit und Rhetorik einsetzend - machen andere auch - für Kommunismus light, immer im Focus die potenziellen Wähler bzw.Klientel Nörgler, Zukurzgekommende, Neidgesellschaft auf vermeintlich Reiche/Millionäre (!) , gleichwohl selbst nicht ohne Wohlstand wie ihr Partner Lafontaine, bläst ins gleiche Horn in der Toscana.

Herrlich sorglos mit Abgeordnetensalär lebt es sich in Deutschland !



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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.02.2013 12:11 Uhr
Reni Levia
Reni Levia (r1levia) - 03.02.2013 12:11 Uhr

Richtig!

Mit Abgeordnetendiäten lebt es sich hier bei uns gut , da kann man ab und zu noch das Maul aufreißen und gut is. Wenn die politiker arbeiten müssten wie die anderen Sterblichen, dann wäre denen nicht so wohl wie Roth und Wagenknecht und ander !

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Franz Holzinger

Sarah Wagenknecht ist die einzige Opposition in Deutschland

@Bernd L. Müller:
Sie tun Sarah Wagenknecht unrecht. Denn sie hat sich große Verdienste um die Demokratie in Deutschland erworben. Ohne Sarah Wagenknecht gäbe es überhaupt keine Opposition mehr in Deutschland. Zu allen wichtigen Themen wie Euro, ESM, Experimente an Embryonen und Kriegseinsätze stimmen GRÜNE und SPD jeweils der Politik von CDU/CSU und FDP ohne Widerspruch vorbehaltlos zu. Im Deutschen Bundestag werden wichtige Gesetze, welche die EU stärken und Deutschland zum ewigen Zahler und Verlierer machen, einfach ohne viel Kommentar abgenickt. Nur Sarah Wagenknecht hält dagegen und zeigt sehr ausführlich und gut erklärend die Missstände auf.

Wenn jemand einem Diktator freundlich die Hand schüttelt, dann bedeutet das keinesfalls, dass man mit allen seinen Taten auch einverstanden ist. Ganz im Gegenteil ist das Diplomatie. Das ist wesentlich vernünftiger als militärisch aufzurüsten und eine Kriegsgefahr heraufzubeschwören.

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Rüdiger Fischer

Sehr geehrter Herr Müller, bleibebn Sie doch sachlich

nur ein kurzer Kommentar zu dem Erguss:

Sahre Wagenknecht war 1989 19 Jahre alt. Sie hat also sicher, wie sie behaupten, das System in der ehem. DDR erfunden.

Herr Chavez ist gerade mit großer Mehrheit demokratisch (wenn Sie wissen, was das ist) wiedergewählt worden, international überwacht und ganz ohne Betrug, auch wenn Ihnen das nicht gefällt.
Beschweren Sie sich lieber über Pinochet, die Familie Saud, oder auch die chinesische Führung, ach so, mit denen mach(t)en wir ja Geschäfte.

"SED Vita" naja , sie war 19...

Sie spendet übrigens, ganz im Gegenteil zu einem Großteil der cdu/fdp Abgeordneten, soweit ich weiss, einen Großteil der Diäten an ihre Partei und - Warum soll es eigentlich Menschen mit einer sozialen Überzeugung nicht gut gehen?

Ihnen geht es ja offenbar auch gut und lese ich da etwa Neid.

viele Grüße

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Dietmar Fleischhauer

@Hr. Leonhardt "die anderen Parteien haben hier die Forderung der Linken aufgenommen"

Sie ahnen gar nicht, wie satt Sie diesen Nagel auf den Kopf getroffen haben. Die Bundestagsblockflöten nehmen sich da alle nicht viel.

Aber woraus schließen Sie eigentlich, daß es Herrn Mueller sehr gut zu gehen scheint? Ein klassischer linker Fehlschluß. Wenn weil einer nicht dem sozialistischen Wahn anheimgefallen ist, heißt das noch lange nicht, daß er etwas auf der hohen Kante haben muss. Vielleicht eine Charakterfrage.

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herbertt leonhardt

Wagenknecht, Diktatoren und Demokratie

Bernd, wenn ich Ihren Beitrag lese scheint es Ihnen sehr gut zu gehen und Sie sind ein eingefleischter Linkenhasser. Dabei ist die Linke die einzige Partei welche sich für die sozial Schwachen einsetzt, sie waren die Ersten welche sich für einen Mindestlohn einsetzten, die anderen Parteien haben hier die Forderung der Linken aufgenommen. Hätte es die Linke nicht gegeben würde das Wort Mindestlohn noch keine Rolle spielen

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 02.02.2013 17:58 Uhr

In NRW aber geht die Linke mit etwa 2,5 % unter und ob sie überhaupt

im Bund die 5% Marke schafft?

Für alle die darauf hoffen dass Merkel weiter Kanzlerin bleibt wäre das Scheitern der Linken der Gau.

Nur wenn die Linke in den Bundestag einzieht ist Merkel auch 2014 Kanzlerin.

Wie ist es denn wenn in NRW sang und klanglos unter geht ?

Hat Sahra Wagenknecht trotzdem eine Chance in den Bundestag einziehen zu können?

Werden die Landeslisten in den Neuen Ländern Vorrecht haben ?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.02.2013 20:13 Uhr
herbertt leonhardt

In NRW aber geht die Linke mit etwa 2,5 % unter und ob sie überhaupt

Marie im Prizip haben Sie recht das die Linken mithelfen können das die Frau Merkel wieder Kanzlerin wird, Sie vergaßen aber zu betonen das es nur so bei einer niedrigen Wahlbeteiligung kommen kann. Also alle zur Wahl, will man keinen Den ganzen Zettel durchstreichen, liebt mann alle- bei jedem 1 Kreuz. Das ergibt dann 100% Wahlbeteiligung und 15% Zustimmung, Da wollen wir mal sehen was dann kommt?

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02.02.2013, 15:56 Uhr

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