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Linkspartei Vorwärts, ihr wenigen Genossen!

 ·  Die Linkspartei hat ihre Mitgliederkartei aktualisiert und verfügte Ende 2012 über 63.761 Mitglieder, weniger als zur Zeit ihrer offiziellen Gründung. Aber die Beitragsehrlichkeit hat zugenommen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (4)
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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 27.03.2013 14:54 Uhr

Wenn man die Beitragshöhe bei der Linken mit 0,4 % vom Netto liest

dann stellt sich die Frage ob alle zahlenden Mitglieder auch daran denken zu Riestern.

Der Beitrag zu Riester ist in etwa gleich.

Und Altersvorsorge ist sicher wichtiger oder ?

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Erika Fuchs
Erika Fuchs (ntroP) - 27.03.2013 11:59 Uhr

Wer im Prekariat fischt, hat selbstverständlich Probleme finanzieller Art.

Welcher Hartz 4 Empfänger kann schon den Mitgliedsbeitrag aufbringen? Welcher Aufstocker?
Was an dieser Nachricht wirklich erfreut, ist, dass die SPD niemanden wieder einsammeln konnte, der über die WASG bei der Linken gelandet ist.
Hier lässt sich m.E.n. die grosse Frustrierung einer breiteren Wählergruppe nachvollziehen.
Das Projekt LINKE kommt nicht voran, während eine Prognose das neoliberale Projekt betreffend nach der anderen genau so eintritt, wie von ihr vorhergesagt.
Nun darf die Linke zuschauen, wie die von ihr proklamierten Gegenmaßnahmen plötzlich anderswo zu Stimmen gemacht werden.
Für die Basis, seien es aktive Parteimitglieder oder Wähler, ist dies auf Dauer desillusionierend.
Und andere Alternativen gibt es keine. Lediglich der rechte Rand formiert sich neu, mit Diagnosen, die direkt bei der Linken abgeschrieben sein könnten aber mit Rezepten, die mal wieder eine Zuzahlung der sowieso schon Gebeutelten vorsehen.

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Otto Kaldrack

LINKE

Je mehr von den ewig Gestrigen das Zeitliche segnen, umso geringer wird die
Mitgliederzahl. Das ist rechts wie links so und kein besonders großer Fehler.

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Stefan Neudorfer
Stefan Neudorfer (sttn) - 27.03.2013 11:11 Uhr

Im Gegensatz dazu entwicklen sich die Kirchen

nicht so dramatisch. Insbesondere wenn man bei der SED-Nachfolgeorganisation die Entwicklung der letzten 20 Jahre betrachtet.
Gerade die vielgescholtene katholische Kirche, der man ja große Austrittszahlen nachsagt, hat im Vergleich zu allen anderen gesellschaftlichen Gruppen vergleichsweise stabile Mitgliederzahlen. Bei den evangelischen Kirchen sind die Austritte häufiger.

Und das was man bei der SED-Nachfolgeorgansiation feststellen kann ist ihn ähnlicher Form auch in allen anderne Parteien festzustellen. Entweder beharren sie auf extrem niedrigen Niveau (FDP, Grüne) oder sie haben seit 30 Jahre massive Verluste. Bei Vereinen und Gewerkschaften ist es nicht anders.

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27.03.2013, 09:41 Uhr

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