Home
http://www.faz.net/-gpg-75kdw
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER

Linkspartei Riexinger will Gysi nicht als alleinigen Spitzenkandidaten

Der Linkspartei-Vorsitzende Riexinger ist gegen die Nominierung Gregor Gysis als alleinigen Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl. Zuvor war berichtet worden, Gysi habe eine Doppelspitze mit seiner Stellvertreterin Wagenknecht verhindert.

© dapd Vergrößern Viel Raum bis Gysi: Der Linkspartei-Vorsitzende Bernd Riexinger

Linkspartei-Chef Bernd Riexinger ist Spekulationen entgegengetreten, nach denen die Parteiführung sich für Gregor Gysi als alleinigen Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl entschieden haben soll.

„Die Zeit einsamer Häuptlinge und Entscheidungen ist vorbei. Die Spitzenkandidat/innen werden im Parteivorstand nominiert, nirgendwo sonst“, schrieb Riexinger auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.

Zuvor hatte der „Spiegel“ berichtet, Fraktionschef Gysi habe eine Doppelspitze mit seiner Stellvertreterin Sahra Wagenknecht verhindert und werde die Partei als alleiniger Spitzenkandidat in den Wahlkampf führen.

Dem 64 Jahre alten Gysi solle ein vierköpfiges Team mit Wagenknecht, Fraktionsvize Dietmar Bartsch, Parteichefin Katja Kipping und dem stellvertretenden Parteivorsitzenden Jan van Aken zur Seite gestellt werden.

Mehr zum Thema

Quelle: dpa

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Streit in der Linkspartei Frieden in Hufeisenform

Die Linkspartei diskutiert wieder – diesmal über Gregor Gysis Plädoyer für deutsche Waffenlieferungen an Kurden im Nordirak. Kritiker nennen seine Position „total falsch“. Der Vorsitzende selbst fühlt sich missverstanden. Mehr

15.08.2014, 09:20 Uhr | Politik
Selbstkritik der Grünen „Forderung nach Abschaffung des Ehegattensplittings war falsch“

Die Grünen haben in der Steuerpolitik viel Zustimmung verspielt. Das sagte die Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Für die nächsten Landtagswahlen wollen sie aus ihren Fehlern lernen. Mehr

23.08.2014, 14:35 Uhr | Politik
Wowereit tritt ab Der Riese unter den Berliner Zwergen

Seinen Rückzug aus der Politik hat er lange hinausgezögert. Erst als das Murren in der Berliner SPD unüberhörbar wurde, verstand Klaus Wowereit die Signale. Seine Rücktrittsankündigung inszenierte Berlins Regierender wie immer - launig und selbstbewusst. Mehr

26.08.2014, 17:11 Uhr | Politik
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 07.01.2013, 01:25 Uhr