http://www.faz.net/-gpf-75kdw
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER

Veröffentlicht: 07.01.2013, 01:25 Uhr

Linkspartei Riexinger will Gysi nicht als alleinigen Spitzenkandidaten

Der Linkspartei-Vorsitzende Riexinger ist gegen die Nominierung Gregor Gysis als alleinigen Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl. Zuvor war berichtet worden, Gysi habe eine Doppelspitze mit seiner Stellvertreterin Wagenknecht verhindert.

© dapd Viel Raum bis Gysi: Der Linkspartei-Vorsitzende Bernd Riexinger

Linkspartei-Chef Bernd Riexinger ist Spekulationen entgegengetreten, nach denen die Parteiführung sich für Gregor Gysi als alleinigen Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl entschieden haben soll.

„Die Zeit einsamer Häuptlinge und Entscheidungen ist vorbei. Die Spitzenkandidat/innen werden im Parteivorstand nominiert, nirgendwo sonst“, schrieb Riexinger auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.

Zuvor hatte der „Spiegel“ berichtet, Fraktionschef Gysi habe eine Doppelspitze mit seiner Stellvertreterin Sahra Wagenknecht verhindert und werde die Partei als alleiniger Spitzenkandidat in den Wahlkampf führen.

Dem 64 Jahre alten Gysi solle ein vierköpfiges Team mit Wagenknecht, Fraktionsvize Dietmar Bartsch, Parteichefin Katja Kipping und dem stellvertretenden Parteivorsitzenden Jan van Aken zur Seite gestellt werden.

Mehr zum Thema

Quelle: dpa

 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Wiener Hausaufgaben

Von Reinhard Müller

Österreich hat durch sein Verhalten die Schließung der Balkan-Route herbeigeführt. Ist die Wiener Asylpraxis europarechtswidrig, ein Verstoß gegen Völkerrecht? Mehr 310