10.04.2012 · Gesine Lötzsch ist von ihrem Amt als Parteivorsitzende der Linkspartei zurückgetreten. Als Grund nannte sie eine Erkrankung ihres Mannes. Bodo Ramelow schlägt jetzt eine Doppelspitze aus Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch vor, andere sehnen sich nach Oskar Lafontaine.
Richtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
Der FAZ ist es anscheinend als einziger Zeitung gelungen, ein halbwegs symphathisches Foto dieser Dame zu finden. War bestimmt nicht so einfach ;-)
Job war eine Nummer zu groß...
Keine unsympathische Dame, aber der Parteivorsitz war einfach eine
Nummer zu groß für sie. (Das gilt leider auch für Herrn Ernst.)
Manchmal frage mich mich, ob die ostdeutschen Spitzen der
"Linken" nur zu ihren Jobs gekommen sind, weil sie halt
zufälllig in Berlin (Ost) lebten und sozusagen "vor Ort" waren.
Obwohl: alle Parteien haben Riesenprobleme mit ihrem Spitzenpersonal!
Symptomatisch die "S"PD: drei verbrauchte,
sauertöpfische, unsympathische, mehr oder minder
übergewichtige Bürokratennaturen - das soll das Beste aus
einer knappen halben Million Mitglieder sein? Just kidding!
Oder die "Grünen" - seit einem Vierteljahrhundert
diesselben drei, vier Leutchen an der Spitze. Man stelle sich vor, die
deutsche Fußballnationalelf spielte noch mit Kohler, Reuter,
Buchwald und Augenthaler...
Warum nur wächst in der Politik - das gilt für alle Parteien
außer den "Piraten" - nichts und niemand mehr nach?
Hört, hört
Also, wenn nicht im Besonderen Frau Lötzsch die perfekte Verkörperung von mehr oder minder übergewichtiger, unsympathischer Sauertöpfigkeit darstellt, dann weiß ich aber auch nicht. In den 'alten' Parteien gibt es natürlich die Platzhirsche (die dadurch aber nicht automatisch verbraucht oder unfähig sind), es gibt aber durhaus auch gute neue Leute. Die bisher in den Medien herumgereichten Chefpiraten wie Herr Nerz und dieser 'lustige' Brillenträger (Name entfallen), mögen zwar an Jahren jung sein, überzeugt haben Sie mich bisher nicht, kamen im Gegenteil entweder altbacken (Nerz) oder neunmalklug (der andere) daher. Interesse an den Menschen, Aufgeschlossenheit und Wachheit hat im Übrigen nichts mit dem Geburtsjahrgang zu tun.
Die Parteispitzen sind selten Spitze.
Walter Wasilewski
...abhalten können die doch gar. In der neuen deutschen Politlandschaft 2.0 ist neuerdings führungs- und programmloses Surfen extrem angesagt. Da können lahme, auf Einheit und Planwirtschaft geimpfte Debattierkommis doch gar nicht mehr mithalten. So ein Pech aber auch.
Kleiner Nachtrag: Sorry, ich vergas Oskar. Der konnte aber nur noch im Saarland punkten.
In NRW und SH wird seine Partei nicht mehr über die 5 % Marke kommen. Die Linke wird sich über kurz oder lang auch in den neuen Bundesländern selber dezimieren, da mit dem sich langsam abzeichnenden und entwickelnden "Aufschwung" sich die Grundlagen à la Lafontaine, (abgeguckt bei Hollande 75 % Steuer nicht umsetzen lassen). Eine Vermögenssteuer einführen zu wollen ist lachhaft, dient nur dazu um Stimmen einzufangen. Das Ergebnis der Erhebung ist gleichzusetzen mit den Personal- und Verwaltungskosten, eine Luftnummer also, allein dem Deutschen Michel geschuldet, der nicht weis was eine Milchmädchenrechnung ist. Ähnlich wie die SPD Jahre zuvor immer von der Umverteilung von Oben nach Unten zu gerne sprach. Pointe am Rande- Der Lehrer Gabriel hatte hier wohl schon seinen Beratervertrag bei VW im Blick !
Sollte der Rücktritt von Frau Lötzsch tatsächlich ein Schritt der Partei Die Linke von der SED, DDR-Verherrlichung und Kommunismus sein? Allerdings ist Lafontaine unberechenbar und Ernst ultralinks.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.04.2012 10:41 UhrBesser bzw. noch verbohrter ist die werte Frau " Dr. Marianne Linke"
Marianne Linke die am 13.8.2011 zum Gedenken der Maueropfer beim
Parteitag in Rostock nicht aufstand-es war der Geburtstag von
Liebknecht. Ein Antrag auf Parteiausschluss durch eine Mitarbeiterin der
Volkssolidarität und zugleich parteimitglied wurde
zurückgezogen, da Frau Linke in einem Vorstands-Gremium der
Volkssolidarität sitzt und die Frau um ihren Arbeitsplatz
fürchtete. Alles "einwandfrei".
Bin froh das mein alter Wahlspruch - nicht zum Tragen mehr kommt:
`Lieber tot als rot´.
Marginalie - bin bzw. war in der BRD, ehem. DDR und im heutigen Polen zu
Hause, lebe jetzt als Europäer !
Katja Kipping, Petra Pau oder Sahra Wagenknecht.
Pau passt besser zu Bartsch.
Sahra passt besser zu dem Porsche-Fahrer: Ernst hieß er wohl.
Machen wird es wohl als Kompromisskandidatin Kipping?
Gysi wird sich hier Oskar´s Wünschen unterordnen, dies war ja
in Margot´s Kommentaren zwischen den Zeilen abzulesen.
Für mich wird es diese Partei zudem nicht mehr lange geben. Ein
Verbotsverfahren liegt hier realistisch eher auf dem Tisch , nicht bei
der NPD-geht es beweistechnisch nach Abzug der V´-Leute. Bei den
Untergliederungen Marxistisches Forum, Kommunistsiche Plattform und Cuba
Si ist es viel leichter anzusetzen. Das Bundesinnenministerium bewertet
Cuba Sí in den Verfassungsschutzberichten 2007 bis 2010 als
„offen extremistisch“.
Ein von Bayern weiter voranzutreibender Verbotsantrag hat Aussicht auf
Erfolg, da die Verletzung der "Freiheitlich demokratischen
Grundordnung gem . Art. 22 II GG“ die Grundlage für ein
Verbot durch das Bundesverfassungsgericht darstellt. Auch Gregor Gysi
ändert nichts daran,s. sein Diss-Thema hierzu !
Sie sollten sich einmal mit der Verfassungstreue
der Regierungsparteien, hier vor allem der CSU, beschäftigen. Wer bringt denn ständig verfassungsfeindliche Gesetze in den Bundestag ein und verabschiedet diese dann mit Regierungsmehrheit? Obwohl doch diese Gesetze von Juristen der Regierung "ausgearbeitet" wurden? Auch der Fiskalpakt ist wieder so eine Nummer, mit der die Regierung ganz bewußt gegen das GG verstößt. Die Linke jedenfalls hat sich bisher als verfassungskonform bewiesen. Lieber Mann, wachen Sie endlich auf.
setzen sie sich doch bitte nur einmal mit "Cuba Si" auseinander, aber ohne Cubra Libre bitte
von 2007-10 stand bis dato Cuba Si unter Beobachtung des
Bundesinnenministeriums jetzt Friedrich CSU zuvor CDU besetzt und meines
erachtens kein Stammtisch in Bayern. Das Bundesinnenministerium bewertet
Cuba Sí in den Verfassungsschutzberichten 2007 bis 2010 als
„offen extremistisch“.
Vieleicht sollten sie sich falls sie lesen und annalysieren können
mit Schriften vom Marxistischen Forum, Kommunistische Plattform und
Cuba si auseinandersetzen- alle drei Untergliederungen der Partei
"Die Linke". Marginalie. habe seit 40 Jahren praktische
Erfahrung mit der verbalen Auseinandersetzung mit K-Gruppen, begonnen in
Augsburg -sorry Bayern- und Göttingen im Rahmen meines
Jura-Studiums. Empfehle auch einmal Artikel 21 GG zu lesen. Die Linke
wird wenn noch vor der NPD - dies nüchtern und realistisch von den
vorliegenden Fakten her gesehen einem Verbotsverfahren unterliegen.
Übrigens träumen tue ich nur bei der Arbeit-jetzt habe ich
Urlaub und ansonsten einen Traumjob, " habe fertig".
Sie sollen nicht träumen!
Ein Verbotsantrag ist unrealistisch, wie auch die ganze Politik der CSU. Sie ist dem Stammtisch geschuldet. Im übrigen würde schon ein Verbotsantrag der Linkspartei wieder Stimmen bringen. Wollen Sie das?
Kleine Anmerkung zu Margot´s Interview von Eric Fiedler
Am 2. April strahlte Das Erste den Film "Der Sturz - Honeckers
Ende" von Eric Friedler aus. Die Dokumentation enthielt
längere Interviewpassagen mit der früheren DDR-Ministerin und
Witwe des DDR-Staatschefs Erich Honecker, Margot Honecker. Wie die in
Berlin erscheinende Tageszeitung junge Welt (Samstagausgabe) berichtet,
erklärte Margot Honecker nun: "Ich habe dieses Interview
diesem Kanal nicht gegeben." Offenbar kam das Interview mit ihr, so
die Zeitung, unter falschen Angaben zustande. Die junge Welt verweist
darauf, daß unbefugte Aufnahmen von nichtöffentlich
gesprochenem Wort einen Straftatbestand darstellen.
`Der Ansatz zu diesem hier zuvor vorgetragenem Tatbestand liegt ja nicht
vor und wenn es vor Gericht gehen sollte heißt der Anwalt bestimmt
nicht Gregor Gysi` gez. Peter Herbeck.
Der Anwalt
Welch schmerzlicher Verlust. Wer soll uns nun über den
glückschaffenden Kommunismus informieren, wer gibt uns Hoffnung und
Halt in den endlosen Talk-Pallavern?
Im Ernst: Wird sie jemand vermissen, wenn sie wieder
Hinterbänklerin ist?
Damit hat sie nicht nur ihrer Familie einen Gefallen getan, sondern auch ihrer Partei.
Vor ein paar Monaten sandte sie noch Glückwünsche zu Fidel Castro für den "gelungenen Aufbau" des Sozialismus. Da wunderte man sich nicht nur in der Linkspartei über so viel Weltfremdheit. Und Gysi mußte einen Salto rückwärts machen, damit die Wähler ihm nicht davon liefen, die er mühsam bei der letzten Wahl gewonnen hatte. Hoffentlich bleibt diese verbohrte Frau in der Versenkung und taucht nicht wieder mit neuen Ideen auf.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.04.2012 13:16 UhrNeue Ideen?
In der kommunistischen Kirche?Eher wird der nächste Pabst ein Mädel sein.