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Leistungsschutzrecht Von Googles Gnaden?

 ·  Ein Leistungsschutzrecht hat sich auch schon in anderen Branchen bewährt. Es schränkt weder die Informationsfreiheit ein, noch ist es insgesamt freiheitswidrig. Wer die Freiheit des Wegnehmens propagiert, der will einen anderen Staat.

Artikel Lesermeinungen (25)
Lesermeinungssuche (gesamt):
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Wolfgang Höfft

„Was sind mir unabhängige Information und Orientierung wert?“ so Müller, müsse ...

sich jeder fragen lassen – wobei er offenbar diese Zeitung als Beispiel der Lieferung unabhängiger Information verstanden wissen will. Zu Recht? tIm Vergleich zu den Tausenden Euro pro Jahr, die mancher für geistiges Diebesgut ausgibt, ist die gute, alte Originalzeitung preisgünstig.“

Ein Beispiel aus der F.A.Z. zu einer gewerkschaftsorientierten (unabhängigen?) Information über das sog. „Streikrecht“:

Während Gesetz und Straf-Rechtsprechung zu entnehmen ist, daß der nach § 253 StGB strafbare Streik von der Strafjustiz geahndet (RGSt 21, 114) und heute mit einer deutlich höheren Strafe als 1890 bedroht ist, § 253 Abs. 4 StGB, lieferte die F.A.Z. hierüber die angebliche Grundgesetz-„Information“, es gebe ein „Grundrecht auf Streik“ (jja . „Ein Fall für die Justiz“, F.A.Z., vom 06.03.2006, Seite 13).

Irreführung, die als „Information“ daherkommt, ist ein Ärgernis und ihr Geld niemals wert – und spricht gegen die Zeitung, die sie liefert selbst wenn diese Zeitung F.A.Z. heißt.

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Nils Büngener

Die Verlage haben Angst vor dem Wettbewerb

Es ist vielleicht immer noch zu wenig bekannt, dass jede Internetseite ganz einfach verhindern kann, von Suchmaschinen gefunden zu werden. Das tun die Verlage natürlich nicht, sie wollen auf diesem Wege auf ihre Produkte aufmerksam machen und Google soll sie auch noch für diese kostenlose Werbung bezahlen.

Mit den angezeigten Textfragmenten kann niemand viel anfangen. In Wahrheit möchte man sich nicht dem Wettbewerb stellen und stattdessen bequem bei Google den Saugrüssel ansetzen. Das wirkt besonders komisch bei Zeitungen, die sonst unermüdlich den freien Markt predigen. Aber bitte nur für die anderen.

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Ralf Armbrüster

Urheber und der Neid der Besitzlosen

Wer einen Text schreibt, und das Recht für dessen Nutzung nicht ausdrücklich anderen überlässt, ist und bleibt Urheber und hat damit alle Rechte an diesem Text.
Google indiziert den Teil der Texte, den die Verlage für die Indizierung bereitstellen, und finanziert diesen -für den Nutzer kostenlosen- Dienst mit Werbung, die zwischen den Beiträgen platziert wird. Davon profitieren die Verlage und Google.
Nun ist der vor allem in Deutschland bekannte Neid ausschlaggebend dafür, dass die Verlage nun Geld aus der Geschäftsidee schlagen wollen, die sie selbst nicht umsetzen konnten. Vergessen werden nun die Grundlagen seriösen Journalismus und man hetzt nun gegen Google. Aber gerade Google indiziert nur das, was dafür freigegeben wurde. Jedem steht es frei, den gesamten Inhalt oder Teile davon für die Indizierung zu sperren. Raubkopierern kann man mit dem Urheberrecht das Handwerk legen. Das Leistungsschutzrecht ist nicht mehr als ein linkes Umverteilungsgesetz, das keiner braucht und will.

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Klaus Letis

Die hysterische Übertreibungen von "Diktatur" und "Zensur" beweisen die völlige Aufgelöstheit der ..

Internetsüchtigen

man braucht nur mal bei youtube reinschauen, und man wird sehen, dass Google ein Dieb ist

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.12.2012 20:43 Uhr
Michael Thomas

@Herr Letis: Dieb und Plattform

Wenn Google ein Dieb ist, d.h. sich straffällig gemacht hat, dann zeigen Sie Google an. Wenn nicht, warum nicht? Sie habe doch erkannt, dass hier jemand straffällig geworden ist.

Google ist sicherlich kein Unternehmen mit einer reinen Weste. Ich würde aber behaupten, dass jedes Unternehmen versucht, im Rahmen des Gesetzes alles auszunutzen, um wirtschaftlich zu bleiben.

Die Inhalte auf YouTube kommen von den Internetnutzern. Die hier eher einen Diebstahl begangen haben könnten. Um also korrekt zu sein, ist nicht Google der "Dieb" sondern jemand, der eine Plattform betreibt, auf der ggf. "Diebesgut" ausgetauscht wird . Wenn Sie also ein Video sehen, welches eindeutig "gestohlen" wurde, dann wird Google sicherlich dankbar sein, wenn sie es Google mitteilen (bevor ein Anwalt eine Abmahnung verschickt). Es gibt unter dem Video ein kleines Fähnchen, wo sie das Video als "unangemessen" markieren können... (wie bei der FAZ)

Wenn nicht, dann würde ich nicht solche Behauptungen aufstellen...

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Erik Staack
Erik Staack (E_Staack) - 01.12.2012 20:09 Uhr

Ich kann den Grund für diesen und den anderen Artikel nachvollziehen

Auch wenn mir das unter den Mitkommentatoren kein Lob bescheren wird, kann ich nachvollziehen, dass Menschen sich für den Beruf einsetzen der Ihnen Spass macht und den sie aus Überzeugung ausüben. Auch kann ich nachvollziehen, dass sie sich dafür einsetzen Geld für ihre Leistungen zu bekommen. Dieses Recht würde ich niemandem Absprechen.
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Sicher Google ist ein Monopolist, und Google ist der größte Profiteur der Abwanderungen von Werbeeinnahmen. Weiterhin ist es schweirig in einem Umfeld Geld zu verdienen in dem die Arbeit immer geringer geschätzt wird nicht nur die Journalistische.
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Nur bei den Methoden muss ich den Kopf schütteln.
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Der Federhandschuh wurde gegen Google geworfen. Ohne eine genaue Analyse was man bezwecken will, welche Gegenreaktionen zu erwarten sind, wem man sonst noch auf die Füsse tritt.
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Im Heimatland von Google sind Kampagnen zur Kunst perfektioniert unter dem Thema "Anti-Saloon League" kann man das erkennen das dies nicht erst seit dem Internet der Fall ist.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.12.2012 20:34 Uhr
Michael Thomas

@Herr Staack: Einsetzen für den Beruf

Ja, ich kann es auch einsehen, dass die FAZ (wie auch andere Zeitungen/Verlage) Wege suchen, um zu neuen Einnahmequellen zu kommen.

Die Methode und der Missbrauch des Vertrauens, durch Zeitungen glaubwürdige Informationen erhalten zu können, ist nicht nachvollziehbar und nicht akzeptabel.

Die FAZ (wie auch ein paar andere Zeitungen wohl) brechen hier den Pressekodex, dass Artikel etc., bei denen Eigeninteresse besteht, entsprechend kenntlich zu machen sind (bzw. auch die Gegenseite adäquat dargestellt werden).

Die Google-Kampagne ist verglichen dazu harmlos, da man bei Google keine der Wahrheit verpflichtete Nachrichten erwartet.

Mit der Darstellung des Fehdehandschuhs haben sie recht. Ob die FAZ wirklich sich bewusst ist, was ein Shit-Storm ist? Die erste Stufe haben sie sicherlich schon erreicht, die aber noch harmlos ist...

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Max Wiedemann
Max Wiedemann (maicaj) - 01.12.2012 17:21 Uhr

Hochgradig peinlich, liebe FAZ

Dieser Kommentar auf der Titelseite sollte der FAZ hochgeradig peinlich sein. An anderer Stelle loben Sie heute den kritischen Umgang der New York Times mit sich selbst. Diesen Maßstäben werden Sie leider nicht gerecht. Sie verbreiten Unwahrheiten, indem Sie suggerieren, dass Google Ihre Inhalte gegen Ihren Willen indiziert. Tatsächlich erwirtschaften Sie aber mit den dadurch auf Ihre Website kommenden Besucher höhere Werbeeinahmen. Es ist wohl absoluter Blödsinn, Google als Arm der amerikanischen Regierung zu bezeichnen. Für wie blöd halten Sie eigentlich Ihre Leser? Letztendlich schaden Sie sich mit der ganzen Kampagne nur selbst, da Sie Ihre eigene Glaubwürdigkeit untergraben. Aber polemisieren Sie nur weiter für ein Leistungsschutzrecht. Vielleicht kommt es ja. Dann listet Google Sie einfach nicht mehr und Sie haben kein Cent mehr, aber ein paar Leser weniger. Vor allem haben Sie Ihrem höchsten Gut geschadet, das Ihre Zukunft langfristig sichern könnte: Ihrer Glaubwürdigwürdigkeit.

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Eric Varnhagen

Traurig, liebe FAZ-Redaktion

Ich habe die Debatte nicht verfolgt, nur die hierzu erschienenen FAZ-Artikel gelesen. Das allein hat mir aber schon verraten, dass hier eine völlig einseitige Kampagne gefahren wird. Man erklärt den Lesern nicht die tatsächliche Ausgestaltung des "Leistungsschutzrecht". Man erwähnt die Gegenargumente nicht. Man versucht die emotionale Ebene anzusprechen, indem auf die "Milliardengewinne" des "Internetgiganten" verwiesen wird. Google ist nun gar ein verlängerter Arm der amerikanischen Regierung. Apple und amazon wird Zensur vorgeworfen. Über all das kann man reden, nur: Was hat das mit dem "Leistungsschutzrecht" zu tun? Wer dermaßen unsubtil ad hominem argumentiert, dem fehlen offensichtlich die Sachargumente. Was mich wirklich traurig stimmt ist aber, dass ich nun auch sonstigen FAZ-Artikeln nicht mehr trauen kann. Warum merkt die FAZ nicht, dass ehrlicher, objektiver, unabhänger Journalismus DIE Marktlücke schlechthin wäre! Ich würde dafür sofort zahlen.

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Michael Thomas

Glaubwürdigkeit

O-je, da sind - nach meiner Wahrnehmung die meisten - Kommentare kritisch zu der Haltung der FAZ in Bezug auf das Leistungsschutzrecht und dennoch wird fleißig weiter argumentiert. Und immer absurder...

Üblicherweise wird in der FAZ - und das finde ich gut - gegen staatliche Umverteilung argumentiert - wie bei der GEZ oder GEMA - aber wenn es um die eigenen Finanzen geht, findet man es plötzlich gut, dass der Staat durch ein Gesetz Gelder umverteilt werden, eine ganze Branche subventioniert wird.

Ich bleibe lieber bei der alten Kommentierung und halte es für besser, wenn der Markt es selbst bereinigt. Wie Kommentator Herr Andreas Müller richtig geschrieben hat: wir brauchen Google nicht. Und nach Google wird es andere Firmen geben, die mit neuen Ideen Geld verdienen. An dieses Gesetz müssen sich aber auch die Verlage halten.

Staatliche Subventionen/Umverteilungen sorgen in den meisten Fällen für einen langsamen Tod, da fehlende Innovation unterstützt wird.

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Sophia Orti
Sophia Orti (rum) - 01.12.2012 16:27 Uhr

Don Quixite kämpft gegen Google

Wenn Herr Müller und Herr Hanfeld die Meinung der FAZ vertreten, dann werden wir in nicht allzu ferner Zukunft das Ende der FAZ trauern. Mehrere Forenteilnehmer, darunter auch ich, haben schon mehrmals ihre Meinung über die Sache geäußert. Die wirklichkeitsfremde Aufsätze von Müller und Hanfeld machen wirklich traurig. Die Zeitungen konkurrieren mit Google, der nicht ein Konkurrent, sondern eher ein allierter sein sollte. Der Gesetzgeber wird die Zeitungen mit einem "Leistungsschutzrecht" trösten und die Rundfunkanstalten mit weiteren Zwangsbeiträgen belohnen, bis die letzten die ersten völlig verdrängt haben.

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Felix Berow
Felix Berow (fberow) - 01.12.2012 16:22 Uhr

Verschwörungstheorien? Ein neuer Tiefpunkt

Google ist also der verlängerte Arm der US-Regierung? Könnte man diese Aussage auch nur ansatzweise substanziieren und gleichzeitig darlegen, inwiefern die von Belang ist?

Und wer zahlt tausende von Euros für zusammengeklaute von "Dienstleistern", und welche Dienstleister sind das? Ist das eine seriöse Vorgehensweise solche Szenarien anzureissen, ohne irgendwelche Belege dafür zu liefern? Und was hat das alles mit der Gnade von Google zu tun?

Fakt ist auf jeden Fall, dass Google von der Gnade der Verleger abhängig ist. Möchte ich als Verleger nicht, dass Google als "Ladendieb"/"Raubkopierer" oder sonstige irreführende Bezeichnungen, die Qualitätsinhalte (wie diesen perfiden Artikel, den ich gerade kommentiere) nutzt, dann sollen sie Google gefälligst aussperren. Dann "bereichert" sich Google nicht mehr, liefert entsprechend auch keine Massen an Besucher an die Zeitungen, und man könnte glücklich sein.

Doch halt! Natürlich wollen die Zeitungen die Besucher, aber eben auch noch Geld.

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Andreas Müller

Warum wir Google nicht brauchen

Der Google-Konzern gibt nichts und nimmt dafür sehr viel. Als Suchmaschine kann man ihn jeder Zeit ersetzen. Wer einmal eine absolut unabhängige Suchvariante bemüht hat, wird merken wie stark Google die Ergebnisse sortiert und nicht nur dem Nutzer, sondern auch den persönlichen Interessen anpasst. Und auch die anderen Google-Dienste werden von anderen Unternehmen angeboten. Wozu braucht man dann also Google? Warum ein Monopol erlauben, dass nicht mehr oder weniger das Ziel hat, über Kalender, Suchmaschinen, Social-Networks und Handy-Betriebssysteme in jeden Bereich des Lebens einer jeden Person reinzusehen?
Wir brauchen Google nicht - es gibt keinen unersetzbaren Google-Dienst. Dennoch begeben sich ganze Generationen in eine wahnwitzige Abhängigkeit.

Aber Hauptsache kostenlos...

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.12.2012 16:26 Uhr
Max Muster

Eine Frage

Sie haben nicht unrecht mit Ihren Aussagen, aber inwiefern steht Ihr Kommentar in Bezug zu diesem Artikel?

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Felix Berow
Felix Berow (fberow) - 01.12.2012 16:24 Uhr

Dann nutzt man Google eben nicht!

Ja, dann soll man Google eben nicht nutzen, bzw. seine Inhalte für Google sperren. Beides ist möglich. Dafür brauchen wir kein neues Gesetz, dass den Verlegern ein unverdientes Zusatzeinkommen beschert.

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Michael Salbeck

Einseitig!

Dieser Kommentar ist extrem einseitige Propaganda.
Man weiß gar noch wo man anfangen soll, so viel krudes Zeug ist in dem Artikel enthalten.

Sie schreiben:
"Es ist ein Recht, das aus anderen Branchen bekannt ist und sich bewährt hat. "
Welche Branchen? Fakten bitte.
Ich kenne zum Beispiel das Gegenteil, und zwar der Einzelhandel. Viele Produzenten müssen Geld dafür bezahlen, dass sie in die Regale der Supermärkte kommen.
Und weiterhin geht es hier nur um "Snippets", nicht um ganze Artikel.

Sie schreiben:
"Der Konzern, übrigens kein internationaler Wohlfahrtsverband, sondern auch mächtiger Arm der amerikanischen Regierung, kämpft um sein Monopol."
Was soll den das jetzt wieder? Mächtiger Arm der amerikanischen Regierung? Wo haben sie das denn her? Monopol? Google ist sicher sehr erfolgreich (gerade in Deutschland) und hat bei Suchmaschinen einen sehr hohen Marktanteil, aber es gibt genug Wettbewerber, z.B. Bing von Microsoft und Yahoo.

Leider passt nicht mehr in ein Kommentarfeld ..

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Jürgen Wiemer
Jürgen Wiemer (jwiemer) - 01.12.2012 16:04 Uhr

Von der GEZ lernen heisst verdienen lernen...

Es ist schon eine Ironie des Schicksals, dass gerade die Zeitungsverleger unter dem Druck der Internet-veränderten Rahmenbedingungen sich auch eine Gelddruckmaschine von Staates Gnaden erhoffen, die ihr -leider- schlechtes Geschäftsmodell auf Kosten anderer aufzubrezeln gestattet, die offensichtlich ein besseres haben.

Der Verweis auf den einen Headline- Satz von "Google News"- Funden als IP-Raub ist einfach nur absurd.

Ich bin kein Google Liebhaber, aber ich hoffe, falls das zustande kommt, die Suchmaschinen deutsche Zeitschriften schlicht und ergreifend delisten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.12.2012 16:30 Uhr
Sophia Orti
Sophia Orti (rum) - 01.12.2012 16:30 Uhr

Ich hoffe es auch, Google soll es tun, die Zeitungen sollten weder in Google News noch ...

... in den Suchergebnisse erscheinen, keine Zeitung. Nur so können die Verlagen anfangen, sich seriöse Gedanken über ihr Geschäftsmodell zu machen.

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Ralf Heimann

Bitte auch Stefan Niggemeier lesen

Wer sich für die Kritik am Leistungsschutzrecht und die an der Berichterstattung der FAZ (und anderer Zeitungen) über das Leistungsschutzrecht interessiert, der möge mal bei Google nach Stefan Niggemeier suchen. Vor allem sein Text vom 1. Dezember ist sehr erhellend.

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Valentin xyler
Valentin xyler (xyler) - 01.12.2012 15:03 Uhr

Google gibt uns das,

was wir uns verdient haben, da wir beim Kauf jedes "Speichermediums" (DVD, Festplatte, ...) ja schon eine Pauschalabgabe leisten müssen!
Wir leisten schon im vorhinein weil wir unter Pauschalverdacht gestellt werden..

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Markus Dres
Markus Dres (dres1988) - 01.12.2012 15:01 Uhr

Die Verlage sollten sich fragen...

Angesichts der vollkommen einseitigen, teilweise wahrheitswidrigen Kampagne pro "Leistungsschutzrecht" zur Wahrung eigener, rein wirtschaftlicher Interessen sollten sich die Verlage eventuell einmal Gedanken darüber machen, warum immer mehr Menschen die im Artikel gestellte Frage "Was sind mir unabhängige Information und Orientierung wert?" mit einer Gegenfrage beantworten: "Was für unabhängige Informationen eigentlich?" Unabhängige Informationen im Zusammenhang mit dem Leistungsschutzrecht sucht man in 99% aller Zeitungen (online wie offline) vergeblich.

Die Nicht-Einführung des LSR als Untergang der Pressefreiheit hochzustilisieren, wie Herr Müller in seinem Kommentar, steigert den Vorwurf an Google geradezu ins absurde!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.12.2012 17:35 Uhr
Felix Berow
Felix Berow (fberow) - 01.12.2012 17:35 Uhr

Die journalistische Sorgfaltspflicht

würde es auch nahe legen, einmal KORREKT darzustellen, wie eine Zeitungswebseite überhaupt bei Google News gelistet wird (also das einzelne Artikel bei Google News in AUSZÜGEN auftauchen).

Der mündige Leser kann dies ja zum Glück direkt bei Google News recherchieren. Dann wird er feststellen, dass man bei Google News nur nach ANMELDUNG auftaucht (und bei dieser Anmeldung muß man außerdem bestätigen, dass man nur eigene Inhalte und keine Promotion produziert - was für eine Vielzahl der dt. Verlagsseiten klar zu verneinen ist).

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Andreas Spengler

Freiheit des Wegnehmens?

Jeder Suchmaschinenanbieter (als ob es nur google gäbe) verschafft den Verlagen Klicks auf ihr freiwillig(!) kostenlos ins Internet gestellte Angebot (für die sie dann noch Werbeeinnahmen haben). Die dazu verwendeten Snippets erhöhen dabei auch noch die Genauigkeit für den Benutzer.

Wenn sie das nicht wollen, könnten die Verlage das jederzeit mit verschiedenen technischen Mitteln unterbinden. Aber dann könnten Sie nicht mehr den Staat bemühen, ihnen von den angeblich so horrenden Einnahmen der Suchmaschinenbetreiber etwas wegzunehmen.

Ein Leistungsschutzrecht wäre ein weiterer Schritt in einen Staat, wo sich jede Interessengruppe ihr Schärflein per staatlicher Gewalt sichert. Es ist schon schlimm genug, wie es jetzt ist.

Und ich bin ehrlich gesagt schockiert, wie jemand, der bei der FAZ das Ressort "Staat und Recht" verantwortet, die Dinge so diametral anders darstellen kann.

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Jonas Cords
Jonas Cords (jcords) - 01.12.2012 14:30 Uhr

Es ist ganz einfach...

"Nach der Übereinkunft des Robots-Exclusion-Standard-Protokolls liest ein Webcrawler (Robot) beim Auffinden einer Webseite zuerst die Datei robots.txt (kleingeschrieben) im Stammverzeichnis („root“) einer Domain....]
"- Quelle Wikipedia.

Mit den folgenden Befehlen wird allen Webcrawlern die Indexierung der kompletten Webpräsenz verboten.

User-agent: *
Disallow: /

Sicherlich wird es doch den Webadministratoren der Verlage möglich sein, diese kleine Änderung eben mal aufzuspielen.

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Max Muster

Hoffentlich kommt das Leistungsschutzrecht.

Denn ich würde nur ungern die dummen Gesichter verpassen wollen, wenn Google "völlig überraschend" den Online-Angeboten der Verlage buchstäblich den Hahn zudreht und sie aus den Suchergebnissen nimmt.

An Google gibt es gerne viel auszusetzen, sehr viel sogar. Aber wenn die Verlage nicht gefunden werden wollen würden, genügte auf der eigenen Internetseite eine winzige Änderung in der kleinen, aber feinen Datei namens robots.txt. Stattdessen wollen die sonst ach so marktwirtschaftlich gesonnenen Verleger lediglich die staatliche Umverteilungsmaschinerie anwerfen lassen, die sonst so vehement abgelehnt wird. Denn wenn es um den eigenen finanziellen Vorteil geht, da ist man ganz schnell vorn mit dabei, nach Papa Staat zu rufen.

Sie wollen im Internet gefunden werden und finden Google doof? Machen Sie Werbung für andere Suchmaschinen, bauen Sie eine eigene auf – es gibt genug Möglichkeiten. Diese Show hier ist aber einfach nur billig.

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01.12.2012, 13:26 Uhr

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