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Leistungsschutzrecht Guter Tag für die Freiheit

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Artikel Lesermeinungen (27)

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Jonathan Ullwer

Ihr sägt am Ast...

Wenn eines Tages die ehedem übermächtigen Verlage samt ihrer billigen, willigen Sprachrohre (sogenannte Redakteure) an der eigenen Selbstzufriedenheit und Bequemlichkeit ersticken, wird sich Autor Müller hoffentlich an diesen "Gipfel des leserverarschenden Zynismus" (perlentaucher) erinnern.
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Es war kein guter Tag für die Freiheit, es war auch kein guter Tag für die Verlage und es war erst recht kein guter Tag für die unterbezahlten Mundstücke, die das Leistungsschutzrecht verklären und einer müden Öffentlichkeit anpreisen.
Glauben die Verlage wirklich, sie besäßen noch immer das Meinungsmonopol?
Man muss angesichts des traurigen deutschen Feuilletons von Prantl bis Hank davon ausgehen.
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Müller fabuliert, mit dem LSR sei der "Internet-Gigant" (wie ihn die Presse fantasiefrei landauf landab nennt) ernsthaft um sein Monopol gebracht.
Doch wenn Google wie angekündigt reagiert, zieht es den Verlagen mir nichts dir nichts den Stecker - man sollte schonmal Popcorn horten.

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Joachim Schmitt

Mir ist schwindelig

Bei den ganzen Artikeln über das Leistungsschutzrecht ist mir leider etwas schwindelig geworden, weshalb ich das ganze gerne in einfachen Sätzen zusammenfassen möchte.

1. Zeitungen wollen nicht, dass Google (News) ihre Inhalte so nutzt, wie es der Fall ist.

2. Die selben Zeitungen sind an Google herangetreten, und haben sich darum bemüht, unter Google News gelistet zu werden.

3. Es gibt bereits Zeitungen mit Paywall. Diese Paywall greift aber nur, wenn man über die Internetseite der Zeitung darauf zugreift. Besucher via Google erhalten den Artikel kostenlos.

4. Wenn man mit den Geschäftspraktiken eines Unternehmens nicht einverstanden ist, kündigt man seinen Vertrag oder geht erst keinen ein. Letzteres können Zeitungen durch ein an Verbot an Google, ihre Seite zu indizieren, erreichen ("robots.txt").

Somit sollte also bereits im status quo Friede Freude Eierkuchen herrschen. Jede Zeitung kann sich für oder gegen Google entscheiden.

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Eduardo Preuß
Eduardo Preuß (windei) - 31.08.2012 21:52 Uhr

Dann geht doch alle unter...

Ja, es ist bestimmt nicht so boese gemeint wie es sich liest:

Wenn ihr (Geschaeftsfuehrer, Regierung, Politiker, Cybercompetenzzentrum) oder die von uns fuer euch bezahlten Experten (wer war das gleich?) auch keine Ahnung von der Materie Internet habt - dann geht doch bitte mit wehenden Fahnen unter... meine Daten - pah die koennt Ihr gerne haben - Ihr braucht eh noch 10 Jahre bis ihr die verarbeiten koennt...

Google hat es doch schon laengst geschafft. Es wird nicht im Internet gesucht es wird ge-googled. Ich bekomme echte Kopfschmerzen bei dem Gedanken Google dazu zu zwingen auf MEINE Seite (und Inhalte) NICHT zu linken. Mir fehlen da echt die Worte.

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christopher blunt

Medienverdrossenheit

Ein Kommentar, wie der von Reinhard Müller, verstärkt die Verdrossenheit vieler, nicht nur junger Menschen gegenüber der Rechtschaffenheit der etablierten Medien. Was ich als - wie ich ausdrücklich betonen möchte - überzeugter Zeitungsleser sehr schade finde.
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Die ganze Geschichte des Leistungsschutzrechts ist schlichtweg eine Posse über den katastrophalen Einfluß von Lobbygruppen auf unsere Politik. Reihen sich neben den Verlagshäusern auch deren Journalisten so eindimansional in diese Front ein, so gefährden sie damit das wichtigste Kapital der freien Presse: ihre Glaubwürdigkeit.

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Jan Nebendahl
Jan Nebendahl (Flin2) - 31.08.2012 10:25 Uhr

Umsatz per Gesetz ist das Gegenteil von Freiheit

Wieso der Autor des Artikels meint, ein Klientelgesetz, das sich gegen innovative Firmen richtet und diese dazu zwingen soll, etwas von ihrem Umsatz abzugeben, stünde für Freiheit, ist ein Rätsel. In meinen Augen hat dies nichts mit Freiheit zu tun. Weder mit freier Marktwirtschaft, noch mit Meinungs- oder Pressefreiheit. Im Gegenteil. Es ist das hässliche Gesicht der alten Deutschland AG, wo mit Gemauschel und Kumpanei alle Neue und Fremde naserümpfend betrachtet wird und so gut wie möglich behindert, verhindert und bekämpft wird. Das Fax lässt grüßen. Man kann nur froh sein, dass die ursprünglichen Wünsche der Verlage in Bezug auf weitreichende quasi-Patentierung auch kleinster Textschnipsel inzwischen nicht mehr in diesem Gesetz enthalten sind. Wieso allerdings von den Verlagen freiwillig kostenlos ins Internet gestellte Inhalte von Suchmaschinen nicht mehr verwendet werden sollen, wo doch die Verlage dies jetzt schon leicht verhindern können, bleibt ungeklärt.

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David Riewe
David Riewe (Dividian) - 30.08.2012 23:05 Uhr

Erstens: Wenn die Verlage nichts mehr

"umsonst" ihre Beiträge verfügbar machen wollen könnten sie das technisch relativ einfach tun. Punkt.

Zweitens: Wenn sie tatsächlich denken das Google denen jetzt was dafür zahlt: Goggle nimmt sie einfach aus dem Index und denn können sie ihre Werbeerträge gleich ganz vergessen weil der Traffic um 30-50% einbricht

Und letztlich: die hier angesprochenen ach so bösen öffentlichen-rechtlichen Internetmedien sind gar nicht die meistgelesenen

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Fritz Iversen

Angeblich ist es Volkes Wille, lieber selbst zu zahlen ...

Die Argumentationen sind vor allem deshalb so verfahren, weil die ganze Zeit über den falschen Punkt diskutiert wird. Diskutiert wird über die Refinanzierungsprobleme der Verleger, wobei die am lautesten midiskutieren, gar nicht davon betroffen sind. Nicht diskutiert wird über das Einzige worum es gehen kann, nämlich um die Qualität des Journalismus und wie sich die refinanziert. Es lässt sich mit billig produziertem Klickstrecken-Journalismus ganz gut leben, zumal wenn man noch Nebenverdienste als Tierfutterverkäufer hat wie Burda. Nicht rosig ist die Lage für Journalisten, kleinere Verlage und bestimmte Qualitäten. Und die LSR-Kritiker behaupten, sie würden lieber selbst zahlen, als dass Google Kleingeld auf die Thekle legt?! Quark! Guardian hat letztes Jahr 40 Mio. € Verlust gemacht. 2% der iPad-Nutzer zahlen Guardian was dafür. Schlechte Tage für Google oder das Internet wird es nie geben. Täglich schlechtere Tage für Journalisten gibt es schon die ganze Zeit.

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Dietrich Dozer

Die größte Frage ist doch...

...was hat Reinhard Müller geraucht?

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Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 30.08.2012 14:14 Uhr

Das ist ein knallhartes Klientelgesetz gegen die Bürger: Gummiparagraphen sollen die Meinungs-

diktatur durchsetzen.
Dieser Befehl (Gesetz kann man das nicht nennen) der Exektive (die überhaupt kein Gesetzgebungsrecht hat!) ist an Verlogenheit, Unbestimmtheit etc. kaum zu überbieten. Es werden alle, aber auch wirklich alle Grundsätze der Gesetzgebung gebrochen. Weder ist das Gesetz notwendig, noch ist es hinreichend bestimmt, noch ist es geeignet, noch ist es verfassungsgemäß, gar nichts.
Es ist der Versuch, FUD (fear, uncertainty, doubt = Angst, Unsicherheit und Zweifel) unter Veröffentlichern zu sähen, sie klein zu halten, sie zu Duckmäusern und Eigenzensoren zu erziehen, damit die Politkader es nur noch mit einigen großen Medienhäusern zu tun hat, die sie leicht kujonieren oder "regulieren" (=knechten) kann.
Dieser schwerkriminelle Versuch der Zerstörung der freiheitlichen Ordnung muss unbedingt gestoppt werden.

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Bernhard Dresbach

Kopfschuß, beide beine weg...

Google hat das wohl schon kommen sehen und stellt zum 1.11.2013 iGoogle ein. Ich werde also nicht mehr über diverse Anbieter verteilt meine Nachrichten lesen, sondern nur noch die Großen (Spiegel, Focus, Zeit, nix mehr FAZ) aufsuchen und dort mein tägliches Pensum an Nachrichten konsumieren.

Die Verlegerlobby, welche hier ihren Einfluss geltend gemacht hat, hat ihren Mitgliedern einen Bärendienst erwiesen. Denn nun werden viele sich IHRE SEITE in die Lesezeichen setzen und die anderen haben das Nachsehen.
Ich möchte nicht wissen, wieviele kleine Zeitungen, insbesondere regionale, nun massenhaft Einbußen durch ausbleibende Werbeeinnahmen hinnehmen müssen. Ihr hättet Google für den Hinweis auf eure Seite bezahlen sollen, statt zu jammern, sie nähmen euch Einnahmen weg.

Geht Google noch einen Schritt weiter und lässt die Seiten von Verlagen in den Suchergebnissen aus, mir wäre das Risiko in Haftung genommen zu werden entschieden zu groß, findet euch keine Sau mehr.

Dumm gelaufen!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.08.2012 16:35 Uhr
Dietrich Dozer

hmm

also ich habe lediglich die FAZ als bookmark :-)

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Dietrich Dozer

Wette verloren!

Habe gerade mit einem Kollegen um ein Mittagessen gewettet und verloren.
Es ging darum, daß sich alle über die Artikel von Bild und Spiegel bez. LSR amüsiert haben. Ich habe dann mit Inbrunst verkündet, daß die FAZ mit Sicherheit die ganze Sache etwas differenzierter und unparteiischer behandele...naja ich habe leider verloren!!... :-/

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Andreas Spengler

Die ganze Welt lacht über Deutschland

Es ist fast unglaublich, dass im Zusammenhang des LSR von Freiheit gesprochen wird, wo es sich doch um eine konzertierte sozialistische Umverteilungsaktion von Staat und Verlegerlobby gegen den größen bösen Schmarotzer google am anderen Ende der Welt mit seinem fetten Geldspeicher handelt.

Wie es Stefan Niggemeier so schon formuliert hat: "Wenn Angebote wie die »FAZ« zu zig Prozent davon leben, dass Google ihnen kostenlos Leser bringen (und mit diversen Tricks dafür sorgen, dass es möglichst noch mehr werden), ist das legitim.
Wenn Google zu einem deutlich kleineren Anteil davon profitiert, dass Verlage Inhalte produzieren, nach denen Leute suchen, ist es nicht legitim."

Die ganze Welt fragt sich, ob die jetzt eingeführte Steuer für Verweise auf (kostenlos im Internet zugänglich gemachte, aber erst durch google wirklich schnell und übersichtlich auffindbar) Inhalte ein schlechter Scherz ist. Ich für meinen Teil, werde ganz bestimmt keine Zeitung (off- oder online) mehr abonnieren.

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Stefan Rienits

Die Lösung für Google

ist doch ganz einfach....Die deutschen verlage wollen doch / müssen doch in den Suchergebnissen gefunden werden...Dann müssen die halt dafür zahlen oder landen auf den Seiten 20 bis 30 der Suchergebnisse....Oder tauchen gar nicht erst auf...

Da Google ein Privatunternehmen ist, besteht auch kein irgendwie gearteter Rechtsanspruch darauf in den Suchergebnissen aufzutauchen....

Ein äußerst fragwürdiger "Sieg" für die Verlage. So etwas gab es in Belgien glaube ich auch schonmal und das Ende von Lied war, das die Verlage bettelnd angekrochen kamen bei Google, weil die Werbeeinnahmen und klicks auf die eigenen Seiten massiv einbrachen...

Aber so sieht die Politik in einem Land aus die vom Geld und den Lobbiisten gesteuert wird und nicht zum Wohle des Volkes....

In Deutschland haben die Herren in der Politik und in den Managerbüros anscheinend noch nicht begriffen was Internet ist....Mag an Ihrem fortgesetzten Alter liegen....

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Daniel Naber
Daniel Naber (dnaber) - 30.08.2012 00:53 Uhr

Freiheit?

Freiheit besteht wohl nur noch darin, anderen Menschen Dinge zu verbieten? Toll, was es da alles für Instrumente gibt: Leistungsschutzrecht, Patente, Geschmacksmuster, Urheberrecht, .... Hauptsache einmal quer mit dem Flammenwerfer durchs Internet und sich freuen, weil (auch) Google was abbekommt.

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aboe .
Alexander Böhm (aboe) - 29.08.2012 23:30 Uhr

Politisches Statement

Der Einstieg "Guter Tag für..." entlarvt den Text als politisches Statement im Mantel des journalistischen Kommentars (vgl. "Das ist ein guter Tag für Deutschland!").

Die Verlage geben all ihre Online-Texte für lau an die Leser weiter und bemängeln dann eine Gratis-Kultur? Es gibt in Slowenien inzwischen von "Piano Media" ein erfolgreich erprobtes Modell für Bezahlschranken, dass eine Vielzahl von Verlagen einschließt. Darauf könnten sich die Herrschaften der Presse einigen. Aber nein, den großen Ami zu bekämpfen, fällt natürlich viel leichter.

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Werner Grunewald

Die ärgerliche Hetzjagd auf Urheber im Netz geht weiter!

Es geht hier nicht um Abzocke, wie so oft behauptet oder auch nur suggeriert wird, sondern schlicht und einfach darum, daß Urheber für ihre Werke bezahlt oder zumindest gefragt werden wollen!

Auch bei YouTube ist nicht die GEMA der Böse, obwohl durch die Formulierung auf der YouTube-Seite der Eindruck entsteht bzw. vielleicht sogar gerade entstehen soll. Es gibt ein klar erkennbares Eigeninteresse an den Werken Fremder. Google als YouTube-Eigner sieht sich "seltsamerweise" nicht in der Lage, bei auf YouTube veröffentlichten rechtlich geschützten Werken 0,6 Cent pro Aufruf zu zahlen. Google, das Milliarden-Unternehmen!

In letzter Zeit wird leider eine sehr ärgerliche und schädliche Hetzjagd auf das Eigentum von Urhebern gemacht. Die wehren sich zurecht gegen diese Gratismentalität, die nicht nur in der Bevölkerung grassiert, sondern auch bei Unternehmen, die von diesen Inhalten massiv profitieren. Wie YouTube. Wie Google. Suchen Sie bei YouTube doch mal nach "kompletter Film"!

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.08.2012 11:32 Uhr
christopher blunt

Thema verfehlt

Das "Leistungsschutzrecht" hat NICHTS mit dem Urheberrecht zu tun.

(Und - wenn auch andere Baustelle - zu Ihrem Beispiel: Wer ein bisschen von Ökonomie versteht, der weiß, dass die geforderten Beiträge der GEMA für Youtube nicht refinanzierbar sind.)

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Andreas Spengler

Grotesk, Herr Grunewald

Zunächst: die Urheber der Werke, die Autoren, sind gefragt worden - die Verlage haben mit ihrer Erlaubnis deren Werke kostenlos(!) ins Online-Verlagsangebot gestellt.

Nun kommt google daher und verschafft den Verlegern über die eigene Suchmaschine Zugriffe auf diese Angebote (die den Verlagen noch Einnahmen für Werbung einbringen). Und dafür soll google nun zahlen?

Man fragt sich, in was für einer grotesken Welt wir eigentlich leben...

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Ralph Delzepich
Ralph Delzepich (delze) - 30.08.2012 09:40 Uhr

viel gebrüllt, Löwe.

Wie gelangen Sie an Informationen im Internet? Beschreiben Sie mir, wie Sie zu einem beliebigen Begriff Informationen finden? Wikipedia? Wer hat die Informationen dort eingetragen? Andere Portale bzw. Webseiten? Wie kommen die Inhalte dort rein? Wurden sie geklaut, sind die zuständigen doch jetzt schon mit der gültigen Rechtsprechung zu belangen. Die Diskussion gerade geht nicht um YouTube, sie geht um deutsche Verlagsangebote, können wir uns darauf einigen beim Thema zu bleiben? Danke. Gerne hätte ich Ihre Meinung zu den Punkten auf dieser Webseite: [link entfernt, bitte Richtlinien beachten; Mod.]
Ich freue mich auf eine Diskussion mit Ihnen (und da ist keine Ironie enthalten).

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Hubert Matig
Hubert Matig (humatik) - 29.08.2012 21:41 Uhr

Ist dieser Artikel ironisch gemeint?!?

Ich hoffe es doch. Oder wer kann glauben, daß Sätze wie "Presseverlage sind weder Hotelketten noch Autohersteller, die mitunter „systemische“ Bedeutung haben und nicht dem freien Spiel des Marktes überlassen werden dürfen." tatsächlich ernst gemeint sind? Oder generell die Idee, Google sei das eine Ende einer Presselandschaft, dessen anderes der ÖR-Rundfunk sei? Frau Nachtmann hat den Artikel schon auf den Punkt gebracht: abstrus. Wie die Behauptung, es ginge um die Abwehr von "Usurpation schöpferischer Leistungen zu kommerziellen Zwecken, um den Schutz vor Verletzungen keineswegs überholter Rechtspositionen im digitalen Zeitalter." Wer seine schöpferischen Leistungen nicht von Google "usurpiert" sehen will, kann das heute schon ganz einfach mit einer kleinen Code-Zeile tun, dafür hätte es keines Gesetzes bedurft. Auch werden keineswegs "keineswegs überholte Rechtspositionen" geschützt. Diese Rechtsposition wird mit dem Leistungsschutzrecht erst neu erfunden, bisher gab es sie nicht.

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Alex Merck
Alex Merck (AlexM3) - 29.08.2012 20:26 Uhr

Hätten die Herren Journalisten doch auch vor 15 Jahren die Leistungsschutzrechte von

Musikern und Plattenfirmen so verteidigt, hääten manche Märchen und Diskussionen, die dafür gesorgt haben, das man nur noch mit Konzerten Geld verdienen kann, vielleicht nicht stattgefunden. Späte Erkenntnis ...

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.08.2012 18:58 Uhr
Alex Merck
Alex Merck (AlexM3) - 31.08.2012 18:58 Uhr

Casting TV-Shows waren eine der Antworten auf Raumkopieren und Filesharing ..

Da das Finanzierungsrisiko (ca. 4 bis 8 Mio pro Album; ca. 12 bis 25 pro "Marke" sprich "Star" , "Promi" oder wie auch immer wir es nennen. Was de Bauer net kennt, hört/kauft/besucht/bezahlt er net und mit Castingshows wird das Geld und die Macht der TV-Sender (für einen entsprechend hohen Gewinn-Anteil der je zur Hälfte von Plattenfirmen und Musikern abgezockt wird) für das Marketig eingesetzt. Ohne Internet-Play kann man erfolgreich werden - ohne TV nicht!

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Thomas Semanski
Thomas Semanski (Kuroro) - 31.08.2012 17:49 Uhr

Seltsam, mir kams vor dass mit den ganzen Popstars Casting shows in jedem westlichen Land

mehr Stars geboren worden und auch immernoch Geld gemacht wurde . Die sind halt alle nur nicht mehr reich *tränen vergieß*
Aber ja die Unterhaltungsindustrie kann jetzt dazu lernen was man nicht machen soll wenn aufeinmal 30 % der Werbeeinnahmen wegbrechen wenn das böhse Internet bzw. google ;D sie aus dem listing werfen wegen der Hexenjagd.

Vielleicht lernen sie ja doch aus itunes und den böhsen Programmierung/Software Entwicklern (und somit auch Urhebern von geistiger Leistung) die seit Jahren OpenSource und freeware anbieten weil die Patentkriege nur noch Rückschritt bedeuten und trotzdem sind sie nicht verhungert *schock!*

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Ulla Nachtmann

Abstrus

"Wenn dadurch aber die Macht eines Monopolisten gebrochen wird, so ist das ein guter Tag für die Freiheit."
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Ich bin kein Freund von Google (vor allem nicht von deren Herrn Schmidt).
Ich hasse die neue dämliche Anordnung dieser Suchmaschine wo man nichts mehr schnell findet..
Aber wenn Sie meinen, dass so die Macht gebrochen wird, liegen Sie imo völlig daneben.
Google wird dt Verleger vielleicht ganz rausschmeissen. Und wie findet man die dann?
Warum gibt es diese Art von unsinnigen Aktionen eigentlich nur in Deutschland?
Man hat hier offensichtlich noch nicht verstanden was Internet ist.
In keinem anderen demokratischen Land erscheinen auch jene blöden Meldungen wie bei youtube, dass "in deinem Land" man das oder jenes nicht sehen darf.
Ich wette, Herr Müller, in einem Jahr werden Sie dieses Gesetzt verdammen.
Es wird auch zum Schaden der FAZ sein.

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Ralph Delzepich
Ralph Delzepich (delze) - 29.08.2012 20:26 Uhr

Zweifelhafter "Sieg"

Erst wenn der letzte Link in Google-News nicht mehr gesetzt ist, keiner Blogger mehr auf Verlagsseiten verweist, kein tweet und keine facebook-Status mehr auf Inhalte der Presse zeigt,
werdet ihr merken, dass niemand eine Verlags-URL händisch eintippt.

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Jahrgang 1968, in der politischen Redaktion verantwortlich für „Zeitgeschehen“ und für „Staat und Recht“.

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