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Landärzte Warum nur will niemand nach Bischweier?

08.07.2010 ·  Sie bekommen Anerkennung, Marmelade oder Eier. Dennoch fehlen in Deutschland selbst dort Landärzte, wo Theater und Kinos nicht fern sind. Warum? Die Mediziner klagen über zunehmende Bürokratie und hohen Druck. Ein Besuch.

Von Matthias Wyssuwa, Bischweier/Dresden
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Wenn Doktor Kneise nichts mehr hören will von Weh und Leid, wenn er nichts mehr wissen will von Abrechnungscodes und Behandlungspauschalen, dann geht er auf den Hügel. Dann verlässt Doktor Kneise das Dorf über die Landstraße, fährt mit dem Fahrrad vorbei an den alten Obstwiesen, an den flachen Mauern aus Holzscheiten, hinüber ins nächste Dorf, immer höher, bis die Kirschbäume in ihrer Blüte wie ein weißer Teppich unter ihm liegen. Dann wartet er auf den Sonnenuntergang.

Zu seiner Seite erhebt sich der Schwarzwald, sein Blick sucht das Straßburger Münster. An Tagen ohne Dunst, sagt er, liege das Münster wie eine Streichholzschachtel in der Ferne, der Turm sehe aus wie ein einzelnes Streichholz, das aus der Schachtel emporragt. Doktor Kneise sagt, das Leben auf dem Land habe viel von ihm gefordert - und viel habe es ihm gegeben. Seit mehr als 30 Jahren ist Dr. med. Ulrich Kneise Landarzt.

Wenn Doktor Kneise nicht auf dem Hügel ist, dann steht er meist in seiner Praxis: ein halbes Dutzend Räume im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses. Drei Behandlungszimmer, Warteraum, Labor, Empfang. Die Praxis liegt in einer kleinen Seitenstraße, für Patienten gibt es Parkplätze vor dem Haus. Das Dorf, in dem er arbeitet, heißt Bischweier, gut 3200 Menschen wohnen hier, Doktor Kneise ist der einzige Allgemeinarzt. Die Dörfer in der Umgebung heißen Kuppenheim, Oberweier und Muggensturm. In ihnen sitzen Ärzte, die schon so lange arbeiten wie Doktor Kneise. Ärzte, die sich zur Ruhe setzen möchten, aber niemanden finden, der ihre Praxis übernehmen mag. Auch Doktor Kneise will aufhören. Auch er wird seine Praxis nicht los.

Seine alten Preisvorstellungen hat er längst verworfen

Doktor Kneise sitzt in einem Behandlungszimmer, das Stethoskop in seiner Kitteltasche, und spricht über die Zukunft. Wenn er redet, scheinen seine Augenbrauen die wichtigen Satzbausteine zu unterstreichen. Er sieht jünger aus, als er ist. Auch die grauen Schläfen ändern daran nichts. Am Abend zuvor noch war er beim Bürgermeister gewesen und hat mit ihm über Anzeigen beraten, mit denen er nach Käufern für seine Praxis suchen will. Er hat gefragt, ob die Gemeinde auch mitbezahlt für die Anzeigen, es sei ja auch in ihrem Interesse.

Der Bürgermeister hat zugestimmt. Doktor Kneise hebt leicht die Augenbrauen und sagt, er habe gehofft, dass es einfach wird, einen Nachfolger zu finden. „Einfach so“ - er schnippt mit den Fingern. Seit gut zwei Jahren sucht er nun schon. Seine alten Preisvorstellungen hat er längst verworfen.

Dabei scheint seine Hoffnung nicht unbegründet gewesen zu sein. Schließlich sieht es hier in Baden nicht aus wie in ostdeutschen Landstrichen, wo die Schönheit der Natur auch schlicht der Menschenleere zu verdanken ist. Nicht so wie in Mecklenburg, wo viele Bahnhöfe, durch die der Regionalzug tuckert, nur noch Ruinen sind. Nicht so wie in Brandenburg, wo es wieder Wölfe geben soll.

Dort ist der Ärztemangel auf dem Land schon lange ein Problem. Doch Bischweier liegt in Baden-Württemberg. Vor den frisch verputzten Häusern steht auch auf dem Land nicht selten ein Mercedes. Die Firma mit dem Stern baut hier in der Nähe Autos und auch Einzelteile. Nah ist die Autobahn, keine halbe Stunde entfernt liegt Baden-Baden im Süden und Karlsruhe im Norden. Arbeitsplätze, Theater und Kino - alles ist nicht fern. Seine Praxis wird Doktor Kneise trotzdem nicht los.

Auf dem Land wird es leer - auch im Westen

Nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) fehlen in Deutschland 3600 niedergelassene Ärzte, 1400 davon im Osten. Besser wird die Situation in den kommenden Jahren kaum werden. Unter den gut 120 000 niedergelassenen Ärzten betrug der Altersdurchschnitt im Jahr 2008 52 Jahre, fast 20 Prozent waren älter als 60 Jahre. Bei der KBV heißt es, man rechne damit, bis 2015 gut 40 000 Ärzte ersetzen zu müssen. Die Lücke reißt weiter auf. Und auf dem Land wird es leer - auch im Westen.

Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württembergs hat in ihrem aktuellen Versorgungsbericht zwar festgestellt, dass die Zahlen für den Südwesten „einen ausgesprochen guten Versorgungsstandard ausweisen“. Rechnerisch kommt auf 1500 Einwohner ein Hausarzt. Also ist es kein Mangel in absoluten Zahlen - es ist eine Unwucht. Während sich in Freiburg die Ärzte drängeln, mag in Bischweier keiner arbeiten.

So sei schon heute im „ländlichen Raum“ festzustellen, dass Ärzte, die ihre Praxis übergeben wollen, keine Nachfolger mehr finden. Das bereite große Sorgen. Die Gesundheitsministerin Monika Stolz spricht von „Versorgungsengpässen“, die sich abzeichneten. Doktor Kneise spürt sie schon deutlich. Interessenten gab es zwar für seine Praxis in Bischweier, doch schnell kam stets die Absage. „Ärzte können sich derzeit die Praxen aussuchen“, sagt er. Und wer die Wahl hat, meidet das Land.

Wer einmal in Bischweier wohnt, zieht nicht oft weiter

Meist ist Doktor Kneise der Erste in seiner Praxis, der Letzte ist er sowieso. Er öffnet die Fenster und startet die Computer. Dann kommen auch schon die ersten Patienten. Natürlich kennt er sie alle, und auch seine Empfangsdame weiß schon vor dem Computer, welches Leiden den Patienten plagt. Vor gut 20 Jahren, erzählt Doktor Kneise, fing er an, die Daten der Patienten nicht mehr nur handschriftlich zu erfassen, sondern auch in den Computer einzugeben. Noch heute schauen ihn Patienten manchmal mürrisch an, wenn er auf den Computerbildschirm blickt.

Während im Vorraum eine alte Dame sich einen Termin holt und Pralinen für den Herrn Doktor dalässt, empfängt Doktor Kneise den Mann mit dem Stechen im Herzen und den schlechten Ohren, der schon so oft gekommen ist in den vergangenen Monaten. Er redet mehr mit ihm, als dass er ihn untersucht. Und während die nächsten Patienten im Zimmer mit den abstrakten Bildern an der Wand schon warten, sitzt Dr. Kneise in seinem Stuhl, die Brille tief auf der Nase, und fragt, wie es der Lebensgefährtin gehe.

Wer einmal in Bischweier wohnt, zieht nicht oft weiter. So begleitet Doktor Kneise seine Patienten häufig über Jahrzehnte hinweg. Wenn sie schließlich in Altersheimen oder in ihren Häusern liegen, kommt er mit seinem Fiat Punto immer noch vorbei, um mit den Patienten abermals mehr zu reden, als sie zu behandeln. Es riecht nach Urin, als der Doktor das Altersheim betritt, die Pflegerinnen winken nur müde, und er eilt sogleich über die Treppen von Zimmer zu Zimmer. Bei den Besuchten fehlen mal Beine, mal Erinnerungen und manchmal auch nur die Lust. Doktor Kneise hält ihre Hand so oder so, mit dem Daumen streichelt er dann über die pergamentenen Handrücken und fragt:

„Wie geht es Ihnen?“ - „Ach, was soll ich sagen?“ - „Wie es Ihnen geht.“ - „Wenn es nicht schlimmer wird, dann geht es.“ - „Na dann, ade.“ - „Ade.“ Kurz Luft holen, ein anderer Gang, ein anderes Stockwerk: „Wie geht es Ihnen?“ - „Ich würde gern heim.“ - „Aber daheim ist niemand.“ - „Bringen sie mich heim.“ - „Das steht nicht in meiner Befugnis.“ - „Ich will heim.“ - „Aber es geht Ihnen doch gut hier.“

„'S ist nur ein Arzt, 's ist nur ein Arzt“

Am Bild vom Landarzt haften so viele Vorstellungen vom Leben und Arbeiten in einer Dorfgemeinschaft. Der Arzt als Seelsorger, als heimlicher Ortsvorsteher. „Ich muss auch Pastor sein“, sagt Doktor Kneise. „Es gibt Bedarf für die Seelennot.“ Und: „Das ist eine gleichwertige ärztliche Arbeit.“ Doch redet er mit seinen Patienten nicht nur über Mobbing, Eheprobleme oder Erziehungsfragen. Er hat auch schon viele Tage am Bett von Sterbenden verbracht, die Blicke der Angehörigen im Rücken. In einem Zimmer im Altersheim hängt an der Wand ein Bild vom Enkelkind der alten Dame. Ein properer Junge mit dunklem Haar. Er ist tot. Doktor Kneise erkannte ihn vor vielen Jahren in der Leichenhalle, noch bevor die Familie von dem Unglück wusste.

In der Kurzgeschichte „Ein Landarzt“ lässt Franz Kafka seine Hauptfigur dem Leser sagen: „So sind die Leute in meiner Gegend. Immer das Unmögliche vom Arzt verlangen.“ Und während der Landarzt zu einem sterbenden Jungen ins Bett gedrängt wird, singt ein Schulchor: „Entkleidet ihn, dann wird er heilen/ Und heilt er nicht, so tötet ihn!/ 's ist nur ein Arzt, 's ist nur ein Arzt.“

Doktor Kneise spricht von persönlichen Herausforderungen und von Angst - nicht nur bei den Patienten. Nichts, was Abrechnungscodes und Behandlungspauschalen abdecken könnten. Gut 40 Euro bekommt er je Patient im Quartal, ein paar Euro dazu für Sonderleistungen. Trotzdem kriegt er auch viel mehr für seine Arbeit. Anerkennung und Respekt zum Beispiel. Oder Marmelade und Eier von seinen Patienten. Doktor Kneise sagt: „Nach vielen Jahren mit dem Druck hier habe ich gelernt, gelassener zu sein - und vielleicht auch dankbarer.“

„Sicher war das Geld ein Argument“

Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg zählt in ihrem Versorgungsbericht Gründe dafür auf, dass Ärzte wie Doktor Kneise keine Nachfolger mehr finden. Die finanzielle Situation für Ärzte habe sich im Südwesten verschlechtert, steht da. Das Regressrisiko „im Zusammenhang mit den Wirtschaftlichkeitsprüfungen im Arznei- und Heilmittelbereich“ und der „ausufernde bürokratische Aufwand“ hätten die Attraktivität des Berufes gesenkt. Im Osten werden schon Lösungen gesucht. In Sachsen zahlen sie Studenten der Medizin zum Beispiel Geld, wenn sie sich verpflichten, später auf dem Land zu arbeiten. Einige hundert Euro im Monat bekommt auch Petra Mattheschke dafür, dass sie so einen Vertrag unterschrieben hat. „Sicher war das Geld ein Argument“, sagt sie.

Petra Mattheschke ist das Dorf nicht fremd, sie ist auf dem Land aufgewachsen. Freiwillige Feuerwehr, Dorffeste, Wildschweine. Sie kennt es seit ihrer Kindheit, sie mag es. Noch heute verlässt sie ihren Studienort Dresden fast jedes Wochenende, um nach Hause zu fahren. Ihre Kommilitonen aber haben ihre Entscheidung nicht verstehen wollen: „Willst du dir das wirklich antun?“ 300 Euro bekommt sie derzeit im Monat, vier Jahre lang muss sie nach ihrer Facharztausbildung in einem „unterversorgten Gebiet“ arbeiten. Oder sie zahlt die Förderung zurück.

„Allgemeinmedizin ist vielleicht das schwerste Fach - mit dem geringsten Ansehen“, sagt sie. Alte Patienten, lange Gespräche, mehr Klagen als Krankheiten, mehr finanzielle Risiken durch die Übernahme einer Praxis, Bürokratie, Management. Im Studium bekomme man kaum mit, was das bedeute, sagt Petra Mattheschke. Seitdem sie in dem „Landärzte-Programm“ ist, hat sie eine Allgemeinärztin als Tutorin. Bei ihr hat sie zum ersten Mal Kontakt zu Patienten gehabt. Sie sagt, sie kann es sich vorstellen, auf dem Land zu arbeiten.

Sie kann sich aber auch noch andere Sachen vorstellen - sie ist 24 Jahre alt. In den vergangenen Semesterferien hat sie in der Gerichtsmedizin gearbeitet, Hirne in Scheiben geschnitten. „Das war wie im Fernsehen.“ Sollte sie einst eine Praxis auf dem Land eröffnen, will sie am Wochenende „auf den Helikopter“ - Notfallmedizin. Ein wenig Abwechslung.

Bis zum nächsten Jahr noch will er warten

Seit Doktor Kneise die Praxis in Bischweier 1979 übernahm, ist er im Dorf nur noch der Herr Doktor, seine Frau ist die Frau Doktor. Lange war er den Pfaden seines Vaters gefolgt, wollte wie er in einer Klinik Karriere machen. Dann wurde ihm die Praxis angeboten - zu Sonderkonditionen. Er hat zugestimmt. „Ich wollte mein eigener Chef sein“, sagt er. Vielleicht war es auch ein Schritt aus dem Schatten des Vaters. Seitdem heilt er keine seltenen Krankheiten mehr, sondern kuriert Erkältungen. Damals gab es immer Hochphasen in seiner Praxis, wenn die Obsternte anstand und die Männer von den Holzleitern auf die Wiesen knallten.

Heute sind es Viren, die sich im Dorf verbreiten und immer mal wieder sein Wartezimmer zum Überlaufen bringen. Doktor Kneise sagt, die Arbeit sei zu schaffen. Mit den Ärzten in den anderen Dörfern teilt er sich die Bereitschaftsdienste, er sagt, er schlafe weit mehr Nächte ruhig, als dass er zu Einsätzen gerufen werde. Trotzdem liegt das Telefon neben dem Bett. Darüber flucht er nicht, sondern viel mehr und immer wieder über Abrechnungscodes und Behandlungspauschalen. Dann bleiben seine Augenbrauen oben.

Es hat sich im Dorf herumgesprochen, dass der Herr Doktor in Rente gehen möchte. Seitdem wird er ab und an schon mal gefragt, ob er denn noch bleibe, bis der Fragende stirbt. Doktor Kneise sagt, so etwas berühre ihn. Doch langsam wird auch er alt, das Geld für die Praxis ist fest in seine Altersvorsorge eingeplant. Mitte Juli soll die nächste Anzeige im „Ärzteblatt Baden-Württemberg“ erscheinen, mit der er einen Nachfolger sucht. „Im Südwesten lebt es sich am besten“, wird dort stehen. Bis zum nächsten Jahr noch will er warten, dass ein Arzt es ihm glaubt.

Landarztquote und Stipendienprogramme

Die Debatte über die Aufrechterhaltung der medizinische Versorgung in ländlichen Regionen ist nicht neu: Schon 2002 hatte sich die Gesundheitsministerkonferenz der Länder mit dem Thema befasst. Der Druck ist seither nicht kleiner geworden: Junge Ärzte ziehen ungern aufs Land, junge Menschen vom Land aber in die Ballungszentren. Zurück bleibt eine alternde Bevölkerung mit alternden Ärzten. Länder, Kommunen und Kassenärztliche Vereinigungen suchen dem mit Versorgungsmodellen entgegenzuwirken, die von der mietfreien Praxis bis zum Zuschuss für das Studium reichen, wenn der Student sich verpflichtet, später eine Landarztpraxis zu übernehmen. An diesem Montag hat Sachsen-Anhalts Gesundheitsminister ein solches Stipendienmodell für sein Land vorgestellt.

Bundesgesundheitsminister Rösler (FDP) hat unlängst eine „Landarztquote“ vorgeschlagen. Studenten sollten bevorzugt einen Medizinstudienplatz bekommen, wenn sie sich verpflichten, später aufs Land zu gehen. Der Haken: Hochschulrecht ist Ländersache. Rösler will auch die Bedarfsplanung der Kassenärzte reformieren. Die Zahl der für die Behandlung von Kassenpatienten zugelassenen Arztsitze ist reglementiert. Gleichwohl gibt es vor allem in städtischen Gegenden oft ein rechnerisches Überangebot an Ärzten. Die Gesundheitsminister der Länder haben sich erst in der vergangenen Woche wieder mit der Sicherstellung der medizinischen Versorgung in der Fläche befasst. Sie gehen davon aus, das sich der Bedarf an medizinischer Grundversorgung auf dem Land in den kommenden Jahren vor allem wegen der Alterung der Bevölkerung um ein Fünftel erhöhen wird.

Um die Versorgung zu verbessern, empfehlen sie einen langen Maßnahmenkatalog. Der beginnt mit einer gezielten Förderung von Medizinstudenten, dem Ausbau allgemeinmedizinischer Lehrstühle, der stärkeren Konzentration auf allgemeinärztliches Wissen und der Einrichtung von Hospitationsprogrammen für Medizinstudenten. Die Ärztekammern sind aufgerufen, die Weiterbildung in der Allgemeinmedizin zu intensivieren und Imagekampagnen für die hausärztliche Tätigkeit auf dem Land anzubieten. Überdies sollten Hausbesuche besser vergütet werden. Schließlich sei aus dem Honorartopf der Kassenärzte ein Anteil zur Förderung der Landarzttätigkeit zu reservieren. (ami.)

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Jahrgang 1982, Redakteur in der Politik.

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