Was erlauben Rösler! Da will die CDU unverwechselbar sein und dem Ökostrom-Wahn den Saft abdrehen - und dann das: Lob von der FDP, mit der man nicht mehr verwechselt werden will, obwohl im Irrtumsfall vielleicht auch ein paar Leihstimmen zur CDU zurückflössen. Der Niedersachsen-Schock steckt der Union aber noch so in den Knochen, dass ihr die Abgrenzung von der FDP wichtiger zu sein scheint als die Unterscheidung von der SPD.
Fraktionschef Kauder will das Thema Gerechtigkeit ins Zentrum des Wahlkampfs stellen, Minister de Maizière keinen Koalitions- und, anders als Rot-Grün, nicht einmal einen Lagerwahlkampf führen: Man dürfe die Wähler nicht abschrecken. „Kleinbürgerliches Auftreten“ sei nicht attraktiv. Nachtigall, ick hör dir trapsen! Leihstimmen sind also nur schlecht, wenn sie von der CDU an die FDP gehen, aber nicht, wenn sie von SPD und Grünen zur CDU fließen. Diese Wanderung könnte nämlich als Zeichen gedeutet werden, dass die Wähler eine andere Koalition wollten. Welcher künftige Kanzler würde es schon wagen, diesen Wunsch zu ignorieren?
Alles zurück auf Anfang
gisbert heimes (gisbert4)
- 30.01.2013, 09:28 Uhr
Leihstimmen
Jochen Wagner (jochenwagner)
- 29.01.2013, 19:16 Uhr
Große Koalition? Viel Spaß, CDU!
Ralf Kowollik (InterNETkobold)
- 29.01.2013, 16:52 Uhr
Die Grünen sind die bürgerlichen Nachfolger der CDU
Paul Rabe (heidelpaul)
- 29.01.2013, 14:14 Uhr
Hier geht es nicht um kleinbürgerlich, großbürgerlich
oder Stadt/Land etc. Sondern, dass die CDU
Bryan Hayes (bhayes)
- 29.01.2013, 13:10 Uhr