Home
http://www.faz.net/-gpg-6z5g2
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

„Lage hat sich verschärft“ Uhl fordert Überwachung von Salafisten

 ·  Während radikalislamische Salafisten auch am Wochenende in Fußgängerzonen kostenlos Koran-Exemplare verteilen, fordert der innenpolitische Sprecher der Union eine „minutiöse Überwachung“ der Salafisten. Die Lage habe sich verschärft, so Uhl der F.A.S.

Artikel Bilder (1) Video (1) Lesermeinungen (15)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Johannes Volkmar

Die Jünger Mohammeds von der strengen Observanz (an-)erkennen die Tatsache, daß die Verfassung ...

... unseres politischen Systems durch den souveränen Willen der Nation getragen ist. Die Restauration des Kalifats verfolgen sie daher nicht mehr auf dem Wege des (offen militärischen oder klandestinen) Umsturzes, sondern der kulturellen Überprägung in dem Sinne, daß ein geändertes kult. Selbstverständnis sich zwangsläufig eine angemessene politische Verfaßtheit herstellen wird. Die Abwehr solcher Bestrebungen liegt daher weniger im Vermögen der ausführenden Organe staatlicher Gewalt, sondern vielmehr derer, die das kult. Erbe der Nation bis hin zu seinen Ursprüngen und Quellen wachhalten. Salafisten (und andere) haben es freilich leicht in Zeiten abnehmender kult. Selbstgewißheit. Die großen Riten kult. Selbstvergewisserung werden ja zunehmend nur noch als äußerer Anlaß für weitgehend inhaltsleeres "Feiern" wahrgenommen. Die Frage ist, ob die nun verteilten Korane dasselbe Schicksal erleiden werden wie die zu Hunderttausenden in deutschen Bücherregalen verstaubenden Bibeln.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.04.2012 17:53 Uhr
Ulrich Stauf
Ulrich Stauf (DH7XU) - 15.04.2012 17:53 Uhr

Nein, die Korane erleiden nicht das Schicksal wie die Bibeln bei uns ...

die ersten werden derzeit bei eBay angeboten und stehen schon bei rd. 8 EUR.

Empfehlen
Franz Höhne

Sich auf ein Recht berufen

Man beruft sich auf das Recht der Religionsfreiheit und nutzt dieses um das Recht anderer auf Meinungsfreiheit zu untergraben.

Drohungen gegen Leib und Leben sollen Menschen in ihrer freien Meinungsäußerung einschüchtern, damit die öffentliche Wahrnehmung nur noch positiv ist und man seinen Zielen näher kommt.

Ich möchte mich nicht missionieren lassen.

Ein Verein, der sich "Die wahre Religion" nennt, muss nach meinem Verständis in der Lage sein physikalische Gesetze in all ihrer Gesamtheit zu erklären.
So einfach und klar, dass das Herz jedes Menschen erreicht wird.

Denn es gab schon Gesetze als es noch keine Religion, als es noch keine Menschen gab.

Ein Beispiel? Widerstand ist gleich Spannung geteilt durch Strom.

Einen Verhaltenskodex für andere Menschen und den Eingriff in deren Persönlichkeitsrechte kann ich daraus nicht ableiten.

Empfehlen
hans dampf

xxl

Der Frankfurter Flughafenmörder war auch ein Salafist!

Empfehlen
Tilo Amsberg

WildWestWahn langsam mal entwildern

Wenn mein Gedächtnis hier taugt, herrscht Religionsfreiheit. Also ist die Quran-Verteilung kein Problem. Aber: diejenigen Gläubigen, deren Glaube primär der Glaube an die Vernichtung allen Unglaubens ist, gehören schon im Interesse der Religionsfreiheit der "Anderen" gebremst. Gebremst, sobald sie die allgemeinen Gesetze beugen und brechen. War da nicht vor einigen Tagen ein Berliner SPD-Politiker, der bei Verfolgung seiner innerparteilichen Interessen finstere Gestalten auf einen SPD-Kollegen ansetzte? Hier schlägt zu oft Post-III.Reich-Laissez-Faire um in beängstigende Unterlassungssünden des Rechtsstaat, der die Zielpersonen organisierten Bandentums zu wenig zu schützen vermag.

Empfehlen
Wolfgang Richter

Unterschied

Warum die Unruhe?
Die bösen Salafisten verteilen nur den Koran, das heilige Buch der Religion des Friedens, die ja laut unserem Herrn Bundespräsidenten und unseren politisch korrekten Leitmedien eindeutig zu Deutschland gehört.
Wer ist nun böse? Der Inhalt des Koran? Der kann nicht böse sein.
Oder die Salafisten? Nur, weil sie den Inhalt des Buches wörtlich nehmen?
Wie es jeder gute Moslem zu tun verpflichtet ist.

Empfehlen
Ulrich Wahr

Der pure Irrsinn

Ich dachte immer solche Gruppen würden bereits überwacht? Die Linken, eine etablierte Partei überwacht man und die radikalen Islamisten läßt man gewähren. Wo leben wir denn?

Empfehlen
thomas ackermann

Amüsantes von der CDU

Herr Abou Nagie hetzt schon seit einigen Jahren auf youtube - mit mäßigen Zugriffszahlen aber eindeutiger Botschaft. Und erst jetzt entdeckt die CDU dieses Thema. Ausgerechnet die CDU. Die in Köln für den Bau von Europas größter Moschee verantwortlich zeichnet, deren neuer Kölner Kreisvorsitzender Bernd Petelkau ausgezeichnete Kontakte zu islamischen Verbänden pflegt und die den Islamisierungskritiker Uckermann in die Arme von Pro NRW trieb. Letztere wurde für ihre Kritik auch in die Nähe des Rechtsextremismus gedrückt obwohl sie nur das wiedergab, was Herr Uhl jetzt auch nicht viel anders sagt. Man sollte das bei der nächsten Wahl berücksichtigen.

Empfehlen
Konstanze Hoffmann

Koran geschenkt....

ich würde es gut finden, wenn wir auch einen Talmud geschenkt bekämen denn es kann nicht schaden zu wissen, was unsere Brüder und Schwestern denken und wie sie möglicherweise handeln....nämlich nach dem Koran und nach dem Talmud. Ich finde nichts schlimmes oder schlechtes dabei, einen Koran oder einen Talmud geschenkt zu bekommen.

Empfehlen
Walter von den Driesch

Ahmadiyyaner, Salafisten

Muß man das noch verstehen? Erst werden über lange Jahre z.B. die Ahmadiyyaner selbst vom sunnitischen Mainstream wegen der diskreten Verteilung von Qur'an-Übersetzungen angefeindet, jetzt verteilen Salafisten, d.h. wahabitische (sunnitische) Hardliner, den Qur'an in deutscher Übertragung buchstäblich auf der Straße. - Was ist denn nun die reine islamische Lehre? Darf der Qur'an jetzt offiziell übersetzt werden? Und welche Übersetzung ist autoritativ ("imprimatur") und zitierfähig?

Empfehlen
Rolf Joachim Siegen

Die Legende von den beiden Journalisten

Weder diese noch andere Meldungen belegen genau, ueber was diese berichtet haben sollen und auf was genau sich die Einschuechterung beziehen soll. Doch bereits diese Legende dient als Grundlage, um dem Verteilen weltanschaulicher Schriften die Berechtigung abzusprechen. Dergleichen verdient die Bezeichnung Hysterie.

Empfehlen
Klaus Koch

Es geht also auch ohne Vorratsdatenspeicherung

Wenn ein besonnener Politiker wie Hans-Peter Uhl die Überwachung von Personen fordert, können wir davon ausgehen, dass er stichhaltige Beweise dafür hat, dass die online-Drohungen gegen Journalisten tatsächlich von den Personen ausgehen, die auch für die Verteilung der Koran-Drucke verantwortlich sind, und nicht etwa von Dritten, denen es nur um Provokation geht.

Das ist bemerkenswert. Offensichtlich ist die Aufklärung der Urheberschaft dieser Drohungen auch ohne die von Herrn Uhl geforderte Vorratsdatenspeicherung gelungen.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.04.2012 23:21 Uhr
Wolfgang Richter

Wahrscheinlich anders

Wahrscheinlicher ist, daß irgendeine Stelle doch (illegal) gespeichert hat.
Das ist natürlich weder gerichtsverwertbar noch veröffentlichbar.
Daher wird das auch niemand zugeben, er würde sich ja strafbar machen.
Nun sitzen die Herren auf ihren Erkenntnissen. Vielleicht gibt es demnächst einige zufällige verdachtsunabhängige Kontrollen, die ganz zufällig ein Treffer werden.

Empfehlen
Franz Josef FJSiebert

Die Lage hat sich Verschärft; Salafisten

Wer den kritischen Presseartikelschreibern zum tausendfachen Koran-Geschenk droht u. diese Schweinen u. Affen gleichsetzt, kann in unserer wehrhaften Demokratie für sein Tun m. E. keinen Schutz des Grundgesetzes unter dem (Deck-) Mantel der Religionsfreiheit erwarten.

Empfehlen
Walter Kühn
Walter Kühn (agrus) - 14.04.2012 15:01 Uhr

Es wir wieder nichts,

geschehen. Wie bei den Rechten wird auch hier wieder nur heiße Luft von den Regierenden produziert. Die Gefährlichkeit der Salafisten ist rieseig, doch unser Verfassungschutz pennt wieder und die Polizei sieht weg, weil ja alles der Gesetzeslage entspricht. Muss erst wieder ein Unglück geschehen, bevor man diesen Typen das Handwerk legt??

Empfehlen
Weitersagen