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Ländervergleich für alle Schularten Alle Neuntklässler müssen zum Test

05.12.2008 ·  2009 wird ein Ländervergleich für alle Schularten der neunten Klasse durchgeführt. Darauf haben sich die Kultusminister geeinigt. Die Mindesterwartungen für die Schülerleistungen wird aber nicht verändert - auch nicht für Hauptschulen, wie vor kurzem geplant.

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Die Kultusminister haben sich darauf geeinigt, 2009 einen Ländervergleich für alle Schularten der neunten Klasse durchzuführen. Das Anspruchsniveau der Bildungsstandards, also der Mindesterwartungen für die Schülerleistungen, wird nicht verändert, auch nicht für die Hauptschulen wie vor kurzem geplant.

Wäre der Ländervergleich, für den das Institut für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) zuständig ist, nicht zustande gekommen, hätte es keinen Ersatz für die Ergänzungsstudie Pisa-E gegeben. Darüber hinaus wäre die Zukunft des IQB aufs Spiel gesetzt worden, heißt es aus der Kultusministerkonferenz (KMK). Im kommenden Jahr werden die Schüler der neunten Klasse in Deutsch und in der ersten Fremdsprache getestet, 2011 dann in Mathematik und den Naturwissenschaften.

Arbeit an Auslandsschulen soll auch verbessert werden

Darüber hinaus hat sich die KMK darauf geeinigt, ihre Bildungsverantwortung im Ausland, konkret bei den von den Ländern zu leistenden Versorgungsbezügen für Lehrer an Auslandsschulen, weiter wahrzunehmen und das Deutsche Sprachdiplom zu stärken. Derzeit werden 72.000 Schüler an 123 deutschen Auslandsschulen mit dem Ziel eines deutschen Abschlusses unterrichtet, an weiteren 533 Einrichtungen wird deutschsprachiger Unterricht gefördert. Auch künftig wollen die Länder dafür Lehrkräfte beurlauben.

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Außerdem soll die Arbeit an Auslandsschulen durch die mit dem Auswärtigen Amt gemeinsam verantwortete Vergabe eines Gütesiegels verbessert werden. Durch das Deutsche Sprachdiplom erwerben jährlich fast 12.000 Schüler im Ausland die Voraussetzungen für ein Studium in Deutschland. Sie würden durch die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen mit Informationen zu Studium und Ausbildung in Deutschland versorgt. Außerdem will die KMK aufgrund der lückenhaften Kenntnisse über die DDR in einigen Bundesländern 2009 eine Initiative zur Demokratieerziehung auf den Weg bringen.

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