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Kritik an Christian Wulff : „Die Affäre hat dem Amt nicht gut getan“

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Sichtlich angeschlagen: Bundespräsident Wulff an diesem Freitag bei einer Gedenkveranstaltung zum 70.Jahrestag der Wannsee-Konferenz in Berlin Bild: AFP

Der Bundespräsident sollte „alles tun, um Vertrauen zurückzugewinnen“, sagt Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) im F.A.Z.-Interview. Sie fordert Christian Wulff zur Beantwortung aller Fragen rund um die Kredit-Affäre auf.

          Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat Bundespräsident Christian Wulff zur Beantwortung aller Fragen aufgefordert. „Der Bundespräsident sollte alles tun, um Vertrauen zurückzugewinnen“, sagte sie im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z vom Samstag). Sie fügte hinzu: „Wenn sich neue Tatsachen ergeben, gehören sie bewertet.“

          Die „Affäre“ habe „mit Sicherheit dem Amt nicht gut getan.“ Wenn ein Politiker Informationen über sein Privatleben herausgebe, „dann darf er sich nicht wundern, dass das dann vielleicht auch zu einer Berichterstattung führt, die ihm nicht passt“, sagte die Bundesjustizministerin der F.A.Z.: „Jeder Politiker muss wissen, was er von sich preisgeben möchte. Und wenn Fragen gestellt werden, sollte man sie umfassend beantworten. Das ist eine Lehre, die jeder Politiker ziehen kann.“

          Bundesjustizministerin  Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP): „Jeder Politiker muss wissen, was er von sich preisgeben möchte“

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