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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Kommentar Zerstört

 ·  Die Trickserei der linken Parlamentsseite offenbart, dass die Koalition ganz nah daran war, eine Mehrheit für das Betreuungsgeld zu sichern – sonst hätte Rot-Rot-Grün nicht die Notbremse gezogen. Das Betreuungsgeld kommt. Jetzt erst recht.

Artikel Lesermeinungen (35)

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Jürgen M. Backhaus

bei aller Sympathie für die Argumente gegen die Lufthoheit des Staates über den Kinderbetten

Es ist doch nicht ausgemacht, dass mit der Berliner Posse lediglich ein Prozedere gefunden wurde, bei dem, außer Dobrindt, niemand das Gesicht verlieren musste um "Zeit für weitere Gepräche zu gewinnen". Die CDU-Frauenverbände, die das Betreuungsgeld sofort scheitern lassen würden, konnten wohl schlecht in erster Lesung ihre Ablehnung zum Ausdruck bringen. Und Seehofer soll ja noch den ESM-Vertrag mittragen, was er drohte abzulehnen, für den Fall, dass das Betreuungsgeld scheitern würde. Jetzt hat jede "Partei" ihr Gesicht gewahrt, und das Betreuungsgeld kann nun still und leise nach der Sommerpause entsorgt werden und Fiskalpakt und ESM sind gerettet?

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Wilhelm Surmann

Nützliche Gepflogenheiten

Ich hätte mir gewünscht, dass der Autor in diesem Zusammenhang das Pairing ein bisschen kritischer beleuchtet. Denn was ist das eigentlich? Eigentlich ein ausgleich für kranke Abgeordnete. Soweit ok. Aber de facto macht man mit der Opposition ab, dass so viele Oppositionspolitiker abstimmen, dass es für die Gültigkeit des Beschlusses ausreicht und gleichzeitig so wenige, dass es für eine Ablehnung zu wenig ist. Das wäre meiner Meinung nach aber nur legitim, wenn tatsächlich alle jeweiligen Fraktionsmitglieder in ihrer Fraktion einer Meinung wären oder meinetwegen noch bei offensichtlichen Nichtgewissensentscheidungen. Denn das Prinzip des Pairing ist für mich nicht mit dem Grundsatz vereinbar, dass Abgeordnete zuerst ihrem Gewissen verpflichtet sind. Im Gegensatz zum Autoren halte ich das ganz und gar nicht für eine “nützliche parlamentarische Gepflogenheit”, sondern insbesondere bei bedeutenden Entscheidungen für eine Verzerrung des Parlamentarismus durch Absprachen auf Führungsebenen

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Tom Schoppmeyer

Der Autor hat Recht,...

...wenn er den das Aufkündigen demokratscher Gepflogenheiten anspricht - gemeint ist hier das sog. "Pairing". Allerdings hat er vergessen darauf hingewiesen, dass diese Pairing-Vereinbarung in jüngerer Vergangenheit schon einmal zeitweise aufgekündigt wurde. und zwar von Angela Merkel im 15. deutschen Bundestag (zwischen 2002 und 2005). Das dabei der nur marginale Stimmenvorsprung von Rot-Grün eine Rolle gespielt haben mag ist natürlich nur eine Unterstellung...

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Kay Schmelzer

Abgeodnete werden Erwachsen

Erkennen, dass Sie das Volk vertreten von dem sie gewählt werden..
Die Regierung benimmt wie in einem totalitären System und bestimmt was Gesetz wird.
Dieses falsche Verhalten aus der Zeit der kleinen Oberlippenbärte wird nun langssam durch das Parlament ersetzt..
Ganz zarte Versuche im Jahr 2011 erstmals eingeführt
Noch mal damit es auch die Anhänger von H.P. Friedrich und Schäuble verstehen:
Regierung erarbeitet eine Gesetzesvorlage.....
UND DIE A B G E O R D N E T E N
insgesamt mit einfacher oder 2/3 Mehrheit bestimmen das dann im Sinne ihrer Aufgabe dem Volk das Bestmögliche sowohl an geringsten Kosten und der höchsten Qualität zu bieten

Nur mal so zum Tip

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Wilhelm Friedrich

Was sind das nur für Menschen? ;-)

Für die hohen Diäten, die die Damen und Herren Abgeordnete erhalten, darf man ja wohl auch deren Anwesenheit im Parlament erwarten. Und zwar auch an einem Freitag, an dem sich die meisten Bundestagsabgeordnete der Union - wie hier - wohl schon ins Wochenende begeben. Da die meisten Unionsabgeordneten aber offenbar nicht bereit sind, für ihr Geld auch ordentlich zu arbeiten, sollte man generell eine gesetzliche Anwesenheitspflicht für Bundestagsabgeordnete vorsehen. ;-)

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George Rauscher

Nein, nein, und nochmal nein

auch wenn es eine 'Gepflogenheit' ist die nötigen Anwesenheitszahlen für die parlamentarische Beschlussfähigkeit einfach vorzugaukeln, damit kann und darf man sich einfach nicht zufrieden geben, gerade bei wichtigen Beschlüssen. Dieses "geht schon", "passt schon", "wird schon keiner merken" ist geradezu zum Kotzen, gerade angesichts der Tatsache daß die Öffentlichkeit ja regelmäßig die leeren Ränge Des Bundestags sehen kann. Wer kann es sich leisten, seinen Chefs oder Auftraggebern ein solches Bild der eigenen Arbeitsmoral zu bieten?

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Closed via SSO
Zoufal Johann (Johanik) - 16.06.2012 05:28 Uhr

Sieg

Die Linken haben einen großartigen Sieg gegen diejenigen errungen, die es für richtig halten, sich einige Jahre ganz ihren Kindern zu widmen. Das wundert mich nicht, denn die Abgeordneten der linken Fraktionen haben schließlich deutlich weniger Kinder als andere Abgeordnete. Es sind die linken Parteien, die die Familie nur für eine von beliebig vielen gleichwertigen Lebensformen halten.

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Marie Louise

Die Idiotie ist ja nicht das Betreuungsgeld

Die Idiotie sind die staatlich finanzierten Kinderbetreuungen. Wieso sollte jemand, der sein Leben darauf ausgerichtet hat, sich um seine Kinder selbst kümmern zu können (ein Urbedürfnis sogar in der Tierwelt) und sich deshalb keine zwei Vollverdiener leisten kann, seine Steuern für staatliche Kinderbetreuung zahlen, die andere in Anspruch nehmen? Der Kindergarten, in den ein Kind gehen darf aber nicht gehen muss, den gibt es fast nicht mehr. Wenn der Staat Betreuung finanziert, dann muss er auch denen zahlen, die sie nicht in Anspruch nehmen möchten. Das ist aber unbezahlbar. Richtig wäre es, wenn der Staat sich raushalten würde. Dann könnten Gutverdiener (sofern sie das wollen) ihre Kinder fremdbetreuen lassen gegen Aufpreis, Schlechtverdiener müssten selber den Hintern des Nachwuchses abwischen und würden dann vielleicht eine Liebe zu ihm entwickeln, könnte ja sein. Geliebte Kinder braucht man, mit abgeschobenen Kindern ist es schwieriger.

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Bernhard Kraus

Diese Arten ...

... der Mandatsausübung - ob nun das Durchdrücken eines Gesetzes (gegen die Mehrheitsmeinung des Volkes) oder das Ersetzen einer Debatte durch derartiges Verhalten - sind nur möglich aufgrund des erschreckend konstanten Desinteresses vieler Bürger an ihren Vertretern.

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Dr. Michael Menzel

Was sind das nur für Menschen?

Ist das das Abbild unserer Gesellschaft? Ist diese Verrohung aller Sitten, Werte und Ehre typisch für das Volk, das diese Leute dort vertreten? Wohl eher nicht. Hoffentlich nicht.
Gysi hatte schon recht, als er kürzlich seiner Partei blanken Haß vorwarf, der zwischen Subfraktionen herrscht.
Aber sie scheint eben inzwischen bei fast allen Parteien Platz gegriffen zu haben, diese ordinäre Dekadenz, die den Gegner weder kennt noch achtet und nur noch hemmungslos einen schmutzigen Krieg mit allen Mitteln gegen Feinde betreibt und dann auch noch stolz sein möchte.
Vielleicht haben die Deutschen mit ihrer anerzogenen lauen Teilnahmslosigkeit und ihrem abgewöhnten Staatsbürger-Bewußtsein so ein so ein außer Rand und Band mutiertes Parlament verdient.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.06.2012 07:37 Uhr
Wilhelm Friedrich

Niedriger hängen!

Enbenso gut könnte man sagen, es sei ein Lehrstück praktischer Demokratie gewesen ;-)

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Franz Siebrech
Franz Siebrech (rosi110) - 15.06.2012 20:21 Uhr

Jetzt hat sich mal wieder deutlich gezeigt,

wie totalitär und faschistisch die Linken eingestellt sind. Und wie arrogant sie über die Rechte der Eltern und das Wohl kleinster Kinder hinwegtrampeln.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.06.2012 10:42 Uhr
Herbert Nau

Eine sehr einseitige Meinung ...

Ich finde Ihre Wortwahl verfehlt. Wenn Sie die aktuellen Reaktionen der Presse aufmerksamer verfolgen würden, müssten Sie auch die Spannungen in der Koalition wahrnehmen und erkennen, dass sehr wohl auch bei der CDU und FDP sehr kritische Stimmen und Ablehnung zum Betreuungsgeld zu erkennen sind.

Aber Ihr Kommentar passt gut zu den unqualifizierten Äußerungen der Herren Dobrindt und Gröhe und ignoriert so kompetente Aussagen wie die von Bundestagspräsident Lammert.

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Herbert Weidinger

Unklar

Erklären sie uns, was an der Sache totalitär und faschistisch ist? Mir scheint das Vokabular wurde sinnfrei verwendet - sieht aber eindrucksvoll aus, das muss man zugeben. Vor allem, wenn es mit dem "Wohl kleinster Kinder" in einen Kontext gestellt wird. Da erschrickt man sich fast vor soviel Gefahr am Horizont.

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Peter Pehlke
Peter Pehlke (Valluga) - 15.06.2012 21:03 Uhr

Abstimmung Betreuungsgesetz

Danke Herr Siebrech

für die kurze aber prägnante Stellungnahme zu dem leidigen Thema.

Hoffen wir gleichwohl auf eine gute Zukunft unserer, als auch der noch nicht geborenen Kinder.

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Cleverle

Wenn unsere Volksvertreter mal in der Frage der EFSF, ESM und sonstiger Rettungsschirme so kritisch wäre. Beim Billionen-Verbraten zugunsten fremder Nationen und ausländischer Bankster
haben unsere Abgeordneten, bis auf einige wenige Ausnahmen überhaupt keine Skrupel. Es geht immer nur um Ideologie. Das Volk ist denen vollkommen egal. Hauptsache ihre Pfründe bleiben bei den parteitaktischen Spielchen erhalten.

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Christian Köhler

Die Trickserei besteht in meinen Augen eher darin,

die Beschlussfähigkeit eines Parlaments einfach zu fingieren, wenn sie in Wahrheit nicht gegeben ist. Ich kann nachvollziehen, dass viele Abgeordnete am Abend lieber was anderes tun als im Plenarsaal zu sitzen, aber sie haben sich freiwillig ins Parlament wählen lassen.
Wer monatlich einen fünfstelligen Betrag dafür bekommt im Parlament zu sitzen, sollte seinen Wählerinnen und Wählern auch ruhig die Arbeitsdisziplin vorleben, die ja zumindest die Konservativen und Liberalen so gerne von anderen Empfängern staatlicher Leistungen einfordern.
Wenn es nach der Koalition der Bequemen ginge und das Bundesverfassungsgericht nicht immer Nein sagen würde, würden heute schon sämtliche eurofiskalischen Maßnahmen nicht mehr im Plenum, sondern in einem Hinterzimmerausschuss beschlossen.
Offen gesagt finde ich das Desinteresse der Abgeordneten an ihrem Kerngeschäft gefährlicher für die Demokratie in Deutschland und Europa, als es die Euro-Krise jemals sein könnte.

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Gerd Schäfer

Trickserei wegen Betreuungsgeld

Es ist doch unglaublich, daß ein Parlament solcherart zum Hinterhof gemacht wird - dies hat mit Würde, Anstand und Verantwortung "unserer" Volksvetreter (?) nichts mehr zu tun! Dies ist Schmierentheater - und das auf Kosten der Steuerzahler! Armes Deutschland!
Gerd Schäfer

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Wilhelm Friedrich

Die Normen der Geschäftsordnung des Bundestages bestehen aus guten Grund.

Die Normen der Geschäftsordnung des Bundestages sichern die demokratische Willensbildung. Gäbe es sie nicht, könnten 20 Abgeordnete der Regierungskoalition über das Wohl und Wehe dieser Republik abstimmen. Sie können es bei uns in der Tat, aber nur dann, wenn die Opposition nichts dagegen hat (auch ne Form v. checks and balances). Fordert die Opposition aber die Feststellung der Beschlussfähigkeit des Parlaments, was ihr gutes Recht ist, und wird wie hier mangels der erforderlichen Mehrheit die Beschlussunfähigkeit des Parlaments festgestellt, haben diese 20 "Regierungs-Nasen" - zum Glück - nichts mehr zu melden. Denn es soll ja da Mehrheit der gewählten Abgeordneten entscheiden. Das ist in jeder Demokratie so, die diesen Namen verdient. Was das mit Trickserei zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht. Das sollten nicht nur Verfassungsjuristen so sehen, sondern müsste auch für jeden aufrechten, aber juristisch laienhaft argumentierenden Demokraten zu den absoluten Essentials gehören

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.06.2012 07:59 Uhr
Rolf Weidemann
Rolf Weidemann (RolGe) - 16.06.2012 07:59 Uhr

Komisch nur...

..dass der Linken das gerade jetzt einfällt. Hören Sie doch auf, Rot/Grün Weiß zu waschen.

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horst bender

wenn schon nicht einmal

die Ministerin bei der Abstimmung anwesend war ......

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Detlef Symietz
Detlef Symietz (Symietz) - 15.06.2012 17:31 Uhr

Vielleicht hat man die linksgrünsozialistischen Trickser auch einfach nur in Angst und Schrecken

versetzt und sie so zum fluchtartigen Verlassen des Saales veranlasst.
Das geht nämlich ganz einfach:
Man braucht ihnen nur Art. 6, Abs. 2 laut vorzulesen in dem es heisst, dass Pflege und Erziehung der Kinder das natürliche Recht und die zuvörderst obliegende Pflicht DER ELTERN sind. Von Fremdbetreuungszwang steht da nichts.
Wenn man das tut, dann stiebt der rot-grüne Haufen auseinander als wäre ein Habicht in einen Hühnerschwarm gestürzt.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.06.2012 19:20 Uhr
Angelika Steckhan
Angelika Steckhan (eslis) - 15.06.2012 19:20 Uhr

Wie kommen sie auf die Idee,

daß das Betreungsgeld gezahlt wird, damit die Eltern ihr Kind selbst erziehen?

Es wird gezahlt, damit ein Kind nicht in öffentlich geförderten Einrichtungen betreut wird.

Jede andere Art von Fremdbetreuung wird auch mit Betreuungsgeld honoriert...und ist zusätzlich von der Steuer absetzbar.

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Wolfgang Graf von Ballestrem

Rot-Rot-Grün arbeitet kräftig an der "Pflicht des Staates zur Kindeserziehung"

Sehr geehrter Herr Lederer, es steht m.W. im GG auch nicht, dass der Staat sich in die Kindeserziehung einmischen soll, indem er für j e d e s Kind einen Kita-Platz zur Verfügung stellt. Es ist bedauerlich für unsere Gesellschaft, dass es durchaus viele Eltern gibt, die einer Erziehung nicht gewachsen sind. Da ist Abhilfe nötig. Aber die Kita-Idee unserer Parteien, insbsondere bei Rot-Rot-Grünen, zielt auf eine Gesamtvereinnahmung der Kleinstkinderab, auch von denen, deren Eltern erziehen können! Uns Bürgern sollte stärker bewußt werden, dass einige poltische Richtungen das derzeitige Grundgesetz aushebeln möchten und die "Pflicht" der Eltern zur Pflege und Erziehung der Kinder aus dem GG streichen möchten. Statt dessen soll der Staat die Pflicht übernehmen. Wenn also elterliche Pflicht abgelehnt wird, dann ist der "Ausgleich für die staatliche Leistung", also das "Betreungsgeld", wohl doch gerechtfertigt!
Nicht das Geld stört letztlich, sondern die Hoheit über die Kinder!

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Anton Schöttl

Fundamentalopposition

Man kann ja gespalten sein wegen dem Betreuungsgeld, so ein benehmen ist aber wirklich unter aller Niveau.

Hätte die CDU/CSU sowas gemacht würden jetzt die drastischen Vergleiche nur so reinprügeln

Da kann man nur hoffen das Rot-Grün 2013 verhindert wird.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.06.2012 18:03 Uhr
Hubert Matig
Hubert Matig (humatik) - 15.06.2012 18:03 Uhr

Die Union hat sowas schon vor Jahren gemacht...

Ihre Empörung wäre verständlicher, wenn sie nicht durch blanke Unkenntnis getrübt wäre. Die Linke hat eine "nützliche parlamentarische Gepflogenheit zerstört"? "In einem Anflug von Hochmut und Hilflosigkeit zugleich"? Das mag man so sehen. Man sollte dann nur nicht vergesen, daß es eine gewissen Angela Merkel war, die 2002 als Fraktionsvorsitzende der CDU genau das gleiche tat, nachdem Rot-Grün nur eine recht knappe Mehrheit geholt hatte. Die damaligen Regierungsfraktionen mußten auch schwerkranke Abgeordnete ins Parlament karren, um sich gegen dieses Verhalten zu wehren.

Wie gesagt, ich werfe keiner Seite vor, daß sie die (immerhin rechtsgültigen) Regeln der Geschäftsordnung zum Tricksen verwendet. Nur wenn man vor Empörung darüber zittert, sollte man schon wissen, daß das keine besondere Bösartigkeit ist, die nur Linken einfallen würde.

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Klaus Wege
Klaus Wege (covenants) - 15.06.2012 17:25 Uhr

ZDF Politbarometer: Ablehnungsquote B-Geld in der Bevölkerung 71% ( 64% bei Unionsanhängern)

Das ZDF Politbarometer meldet eine steigende Ablehnungsquote beim Betreuungsgeld:
Wies die Novemberumfrage noch 53% an Nein-Stimmen aus, stieg die Ablehnung im April bereits auf 61% .
Aktuell stehen nach einer weiteren Steigerung 71% an Nein-Stimmen einer 25%-igen Zustimmung gegenüber.
Herr Hefty hat natürlich Recht - um so etwas trotzdem durchzudrücken, braucht es "modernen Parlamentarismus" und "nützliche Bräuche".

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Christina Dongowski

Alarm, Alarm, Alarm

der Parlamentarismus ist durch die Anwesenheit von Parlamentariern geschwächt! Oder wie war jetzt nochmal gleich das Argument?
Die Regierungsfraktionen haben 330 Stimmen, das sind sogar, wie Herr Jansen schon angemerkt hat, 20 über Bedarf – und die Regierungs-Fraktionsführung ist in einem solchen Dämmerschlaf, dass ihr nicht klar ist, dass sie zu einem der kontroversesten Alimentierungsvorschlägen der letzten Monate die komplette Fraktion antreten lassen muss, stattdessen verlässt man sich lieber auf die schöne Gewohnheit, dass im Parament ja eh nur abgenickt wird... Da hat nicht die Opposition ein Problem, da haben Kauder et al. ein Problem.

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