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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Kommentar Unter Vorbehalt

 ·  Die Karlsruher Richter haben der Ratifizierung des ESM-Gesetzes keine unüberwindbaren Hürden in den Weg gestellt. Doch das Urteil ist eine Mahnung an die Kanzlerin, für ihre Europa-Politik zu werben. Jetzt ist der Zeitpunkt, eine öffentliche Europa-Debatte zu führen.

Artikel Lesermeinungen (29)

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thomas schulz

Humpty Dumpty

Wie soll jemand, der selbst keine Überzeugungen und Prinzipien hat, andere überzeugen ? Sie hat von Kohl nur gelernt, wie man durch Intrigen und Opportunismus wie ein Fettauge immer oben schwimmt, ohne begriffen zu haben, daß das kein Selbstzweck, sondern lediglich ein notwendiges Übel ist, um regieren zu können. Im Klartext, eine Debatte darüber, was für ein Europa wir haben wollen, ist überfallig, aber Merkel sollte einfach mal die Klappe halten. Sie hat schon genug Porzellan zerdeppert.

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Otto Berger
Otto Berger (Novaris) - 12.09.2012 21:53 Uhr

Das Ziel

Die Zustimmung des Bundestages zur Erhöhung der Haftungsgrenze über 190 Milliarden EUR hinaus dürfte als Placebo für das Volk zu verstehen sein. Erforderliche Mehrheiten wird man im Bedarfsfall da schon unter Anwendung des notwendigen "Druckes" organisieren können.
Schon jetzt werden in Finanzkreisen über das Gesamt-Kapital von 700 Milliarden EUR hinaus Zahlen im Bereich mehrerer Billionen gehandelt bzw. nach OBEN offen.
Feststellbar über diese ganzen "Rettungsmechanismen" hinaus ist, dass Deutschland seine Kreditwürdigkeit "exportiert",insoweit zum Export-Weltmeister ganz anderer Art aufsteigt, absehbar im Rating abgestuft wird und in der Zukuncft hohe Zinsen für eigene Anleihen zahlen wird.
Wurde der fehlerhafte EURO vielleicht eingeführt, um mittels der erwarteten "Fehlentwicklungen" einen großen Teil der deutschen Wirtschaftsleistung über hohe Zinsen abschöpfen zu können ?????

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Klaus Ermecke

Wir sind das Volk

Ich habe in diesem Leserforum in den letzten Jahren immer wieder darauf hingewiesen, daß Deutschland eine neue freiheitliche Partei braucht. Ich freue mich, daß inzwischen auch viele andere Leser diese Forderung äußern. In der Zwischenzeit sollte sich jeder treue Staatsbürger vornehmen, innerhalb der nächsten 30 Tage zumindest zwei Parteimitglieder aus seinem Freundes- und Bekanntenkreis zum Austritt zu überreden.
Es ist unser Land. Packen wir es an!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.09.2012 20:26 Uhr
Bernd Winkler

Eine zeitlich begrenzte Einthemenpartei

Ich stelle mir eine Partei vor mit nur einem Thema. Freiheit, Demokratie und Selbstbestimmung. Anpassung und Demokratisierung aller Institutionen in Deutschland und Europa. Vollkommene Selbstbestimmung aller Abgeordneten. Keine Zulassung von Lobbyisten, weder in Partei noch später in der parlamentarischen Arbeit. Beamte können nur beitreten, falls sie den Staatsdienst unumkehrbar verlassen und auf Beamtenpensionen verzichten ( Begründung: Abgeordnete als Mitglieder der Legislative können nicht der zu kontrollierenden Exekutive angehören). Ziel muss sein, dass sich - nach der Einführung echter Demokratie in Deutschland - die Partei wieder auflöst. Motto: Macht auf Zeit, maximal zwei Wahlperioden. Alle Themen jenseits des Kernthemas werden ideologiefrei und in freier Entscheidung freier Abgeordneter entschieden unter häufiger Einbeziehung des Volkes im Rahmen von Initiativen, ähnlich wie in der CH, jedoch nach einem neuen Modell.

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Closed via SSO

wer hat denn nun den Hut auf?

Ich sagte bereits vorige Woche, dass sich Frau Merkel mit ESM und EZB- Planung vollstaendig aller Macht entledigt hat. Niemand braucht sie jetzt noch, aber mir ist noch nicht klar geworden, wer denn nun die Regierung der Eurozone ist. Nun klar ist, das wohl die Wallstreet wichtiges zu sagen hat, aber auch die kann eigentlich mit der Regierungsgewalt der wertlosen, weil voellig ueberschuldeten, Eurozone nichts anfangen. Herr Draghi hat nun wesentlich mehr zu melden als die gesamte Einheitspartei in D, aber was will er regieren? Die PIGS kann niemand regieren, sie sind voellig von der Entwicklung der globalen Wirtschaft angetrennt, sie muessen reformieren und koennen es jedoch nicht, denn die Menschen brauchen Arbeit, Reformen fangen jedoch mit Freisetzung nicht benoetigter Kraefte an, eine Katastrophe. Draghi kann das eine Weile bezahlen, D durch inflationaere Politik schwaechen, bis D ebenfalls ins schleudern kommt. Nicht einmal ein Reset kann Europa jetzt retten, was tun sprach Zeus

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 12.09.2012 19:29 Uhr

So sieht man es im Ausland. Auszug aus einem Kommentar von Beat Gygi (Neue Züricher Zeitung)

...... "Das Verfassungsgericht traut dem deutschen Parlament offenbar zu, dass es in der Politik die Interessen der deutschen Bürger energisch genug wahrnehmen werde.
Dies ist aber eine kühne Annahme. Dass die Politiker ihre politischen Ziele höher gewichten als wirtschaftliche Risiken für die Bürger, hat sich bereits beim Übergang zur Währungsunion 1998 gezeigt, als die Regierung Kohl die D-Mark aufgab und den mit viel Unsicherheit behafteten Euro einführte, ohne das Volk zu fragen. War bereits dieses Vorgehen damals mit einer Politik, die die Bürger ernst nimmt, schwierig vereinbar, so ist die Kluft heute, nach dem Auftauchen riesiger Schuldenprobleme und ungelöster Haftungsfragen, noch grösser. Derart schwerwiegende Entscheide wie eine Zustimmung zum ESM kann eine politische Elite zwar treffen, ohne Einbezug des Volkes wird diese Zusage aber wenig glaubhaft sein."

Dem ist nichts hinzuzufügen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.09.2012 20:21 Uhr
Closed via SSO

Was Herr Gygi meint, mit wenig glaubhaft, ist der Umstand, daß eine künftige Regierung



in Deutschland den ganzen Mist hochgehen läßt !

Auf einen Vertragsbruch mehr, wurscht, mit welcher Argumentation, kommt es nicht an .

Deutschland zahlt nicht, und jetzt was ??

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Hans-Jörg Rechtsteiner

Es ist überaus vielsagend, ..

daß man einen solch geradlinigen und einleuchtenden Kommentar nur in einer Zeitung des Auslands lesen kann.

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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 12.09.2012 19:16 Uhr

Eine Mahnung an die Kanzlerin

muss wohl anders aussehen. Den Druck der Strasse (noch gibt es den nicht) den wird die DDR-Bürgerin 20 Jahre später verstehen.

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Michael Scheffler

Alles eine Soße

68er, wohin man blickt:in Politik, in Justiz und natürlich auch bei den Journalisten, die uns den Ausverkauf Deutschlands in wohlgesetzten Worten nahebringen. So ähnlich war es in der Endzeit der DDR. UNd Herr Dr. Leineweber, die 190 wird mit Sicherheit in ein paar Monaten fallen, denn unser Parlament beschließt einmütig neue Grenzen, wetten dass?

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Andreas Müller

Das Parteienkartell

Schliessen sich alle große Parteien hinter einer bestimmten Ideologie zusammen, wie z.B. in der DDR dem Marxismus oder in der Bundesrepublik der Vision von europäischer Integration und gemeinsamer Währung, wird der Wille des Souveräns, des Wählers, irrelevant. Er hat schlichtweg keine Wahl mehr, es sei denn, er hält sich die Nase zu und wählt eine unappetitliche Partei. Dies geschah Anfang der neunziger Jahre, als der Wähler durch den Einzug der Republikaner in die Parlamente der herrschenden Klasse seinen Willen aufgezwungen hat, den massiven Mißbrauch des Asylrechtes zu beenden.
Zwar hat heute das Verfassungsgericht der schrankenlosen Ausplünderung Deutschlands vorläufig einen Riegel vorgeschoben, die darüberhinausgehende Wahrung der Interessen des Deutschen Volkes bleibt dem Wähler an der Wahlurne vorbehalten.

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Jochen Werner
Jochen Werner (Ar-one) - 12.09.2012 18:52 Uhr

Genug der überflüssigen Worte…

Wenn ich heute höre und lese: „Ein guter Tag für Europa“, weiß ich, so sicher wie das Amen in der Kirche, dies ist „Ein schlechter Tag für Deutschland“ !!!!!

Mehr gibt es nicht mehr zu sagen – handeln wäre angesagt!!!!!!!!

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 12.09.2012 18:48 Uhr

Und so ganz nebenbei hat das Bundesverfassungsgericht Schäuble und Kauder .....

.... der Lüge überführt. Denn die haben uns und dem Bundestag ja weismachen wollen, dass 190 Mrd. die oberste Haftungsgrenze sei. Die Tatsache, dass das Gericht hier ein Zusatzprotokoll verordnet hat, ist wohl der beste Beweis, dass wir wieder alle für dumm verkauft werden sollten und tatsächlich eine höhere Haftung droht. Sehr oft sind jedoch "Milchmädchenrechnungen", wie sie der "Hunderttausend-DM-Vergesser" Prof. Sinn vorwarf, dann doch richtiger als die von nicht praktizierenden Advokaten.

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Monika Lorenz

Hr. Dr. Leineweber, Ihre bejubelte "Auflage" von 190 Mrd Euro

ist für Draghi nicht bindend. Das BVG könnte ja auch der Bank of England keine "Auflagen" machen.

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Hans-Jörg Rechtsteiner

Die Europa-Debatte wird nicht nur im FAZ.net-Forum seit Jahren unter großer Leserbeteiligung geführt

Offensichtlich meint der Artikel etwas anderes, wenn er eine „öffentliche Debatte“ fordert. Die Öffentlichkeit, welche in der Lage ist, ihre Meinung per AV- oder Printmedien millionenfach verstärkt in deutsche Wohnzimmer zu transportieren, besteht aus einer winzigen Schicht von großzügig geschätzt 200 Leuten. In einem 80-Millionen-Volk entspricht das einem Verhältnis von 1 zu 400.000. Im übrigen ist die Ansicht fast jedes einzelnen dieser Meinungselite zu Europa und Euro dem Publikum bereits sattsam bekannt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.09.2012 19:56 Uhr
Peter Hinz
Peter Hinz (redouble) - 12.09.2012 19:56 Uhr

Nicht so sehr die Europa-Debatte

aber umso mehr die Euro-Debatte ist für viele Deutsche ein sehr sensibles Thema. Das zeigen auch die Umfragen. Jeder, ob im privaten Umfeld oder im Internet, kann die Debatte befeuern.
Wo will Deutschland hin? Daran können alle mitwirken.

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Closed via SSO

Der Zeitpunkt eine öffentliche Debatte zu führen

ist nach Unterzeichnung des ESM- und Brechung des Mastricht-Vertrages überflüssig, weil aus dem uns untergejubelten Trojanische Pferd EURO und der Schlange TARGET2" längst gerissene Krieger unsere Kassen leeren. Was wollen wir noch diskutieren? Wer am meisten aus unseren Kassen stehlen oder unsere Waren mit bunten Zettelchen bezahlen darf?
Wenn die Kassen leer sind, wird Angela Merkel Margot Honnecker in Chile besuchen und die Damen werden sich gemeinsam über die popeligen deutschen Renten beschweren, während die Eurosklaven die Schulden bei den "Märkten" abzahlen dürfen.

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Michael Leh

Wenn Günther Nonnenmacher schreibt ...

"jetzt ist der Zeitpunkt, eine öffentliche Europa-Debatte zu führen", dann kann ich mir schon denken, wie er das meint. Nämlich ein Trommeln für (noch) "mehr Europa", so wie er es regelmäßig in seinen Beiträgen tut.

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Günter Fischer
Günter Fischer (Terenz) - 12.09.2012 17:51 Uhr

Die Hohepriester des Bundesverfassungsgerichts

...haben dem üppigen Geldopfer der Deutschen ihren Segen nicht verweigert, wenn auch mit kleinen Vorbehalten. Der rauschende Beifall aus ganz Europa für diese Öffnung der Geldschleuse spricht eine beredte Sprache. Selbst das gegen Deutschland hasserfüllte Griechenland äußert Zeichen des Wohlwollens. Fast alle Bundestagsabgeordneten gerieten in einen regelrechten Begeisterungstaumel. Sollten sich jetzt noch vereinzelte Bürger nicht beglückt fühlen, kann es sich nur um unverbesserliche Ignoranten handeln.

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Thomas Kobler

Halten wir mal fest:...

...Während der erzwungenen Denkpause vor dem BVG-Entscheid der Euro und Europa nicht untergegangen. Auch die Märkte hielten still. Mit dem Entscheid, dass ESM-Beschlüsse zwingend durch den Bundesttag müssen, stärkt das Gericht den Einfluss des Volkes. Die Politiker werden strenger in die Pflicht genommen - Parteidisziplin wird verstärkt auf Volkswillen treffen. Das wird zu sorgfältigerer und differenzierter Arbeit bei den Parlamentariern führen, wenn sie ihre Polit-Karriere nicht durch Abwahl gefährden wollen. Allerdings bleibt die reale, faktische Einsprachemöglichkeit des deutschen Volkes nach dem EZB-Beschluss von letzter Woche ziemlich beschränkt.

Eine vertiefte Europa-Debatte ist längst fällig in Deutschland. Wenn es wirklich Ernst wird, käme die Regierung nicht um ein Referendum herum, um eindeutige Klarheit zur europäischen Zukunft Deutschlands zu schaffen. Ein möglichst aufgeklärtes Volk würde mindestens einen durchdachteren Entscheid fällen, wie immer der auch ausfiele.

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 12.09.2012 17:36 Uhr

Die öffentliche Debatte wird AM nicht führen

das hat Gauck schon gefordert und wurde von AM im Sommerinterview glatt abgebügelt. AM hat bis heute dem Volk nicht erklärt, wohin die Reise gehen soll. Wir werden fortlaufend vor vollendete Tatsachen gestellt. Es bleibt nur zu hoffen, dass den Abgeordneten von den Bürgern nun Dampf gemacht wird, sich endlich konkret mit der Sache zu beschäftigen, nicht alles mit der Alternativlosigkeit zu rechtfertigen. Die Drohung, wenn der Euro scheitert, ginge es uns noch viel schlechter, kann nicht aufrecht erhalten werden. Wir wissen nicht, was die fortschreitende Krise noch kosten wird, wir wissen aber ziemlich genau, was ein Ausstieg aus dem Euro kosten würde. Das muss auf den Tisch, aber das wird uns AM nicht präsentieren. Lieber lobt sie sich heute über den grünen Klee und das Parlament applaudiert...

Und niemand fragt heute, warum Karlsruhe nicht die Unkündbarkeit des ESM thematisiert hat. Die Immunität kann ich mir ja noch halbwegs erklären, aber unkündbar? Einmal ESM, immer ESM?

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Caspar Mendrzyk

Beerdigung 3. KLasse des Bonner Grundgesetzes

Die letzte Barriere gegen einen politisch längst ausmäanderten Europabegriff, der nur noch dazu benutzt wird, dem Deutschen eine Transferunion aufzuzwingen, ist vor dem parteipolitischen Funktionärsgericht in Karlsruhe gefallen ( die FAZ berichtete überzeugend über
die Karrieren ). Die angeblichen Auflagen werden im Rahmen des parlamentarischen Farktionszwanges weggenickt. Wer noch Widerstand leistet wird geweidmannt und hängt wie der Bundesbankpräsident als Trophäe in Frau Merkels Büro. Wie Funk und Fernsehen wird Deutschland nun auch auf den restlichen politischen Gestaltungsebenen wieder gleichgeschaltet.
Daher bitte nicht auch noch eine weitere Scheindebatte über Europa, bei der Deutschland
nur weiter verlieren wird. Im übrigen bestätigt das Gericht, die Bonner Verfassung ist tot, es zählt nur noch das Völkerrecht und die Exekutive bestimmt welches.

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Hans-Jörg Rechtsteiner

Stärkung der Parlamentsrechte?

Ja, aber gegen den Willen ebendieses Parlaments. Und wenn man Hunde zum Jagen tragen muß... na ja, man verzeihe mir die abgegriffene Metapher.

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Bernd Winkler

Wir brauchen eine neue Partei

Das Gericht hat wiederum angemahnt, Demokratie und Selbstbestimmung sind oberstes Verfassungsprinzip. Das Gericht hat aber auch richtig gesagt: die Entscheidungen zu Euro und EU sind politisch und nicht juristisch zu treffen. Da es in Berlin keine Partei mehr gibt, die Demokratie, Freiheit und Selbstbestimmung als einzig wahre Grundlage unseres Staatswesens anerkennen, wird in Deutschland dringend eine neue Partei gebraucht. Das wesentliche Verbindende dieser Partei muss die Treue zur Demokratie, Freiheit und Selbstbestimmung sein. Alle wahren Demokraten sollten sich, jenseits aller anderen und ggf. trenenden Ideologie, unter dem Schirm dieser Einprogrammpartei versammeln. Es müsste doch gelacht sein, wenn es uns Bürgern nicht gelänge die jetzige Kanzlerin mit samt ihrem undemokratischen Anhang und die ebenso undemokratische Opposition in die Wüste zu schicken. Wir Bürger müssen unser Schicksal nun selbst in die Hand nehmen und nicht weiter auf berobte Helfer in Karlsruhe hoffen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.09.2012 22:11 Uhr
Otto Berger
Otto Berger (Novaris) - 12.09.2012 22:11 Uhr

Neue Partei ? Neue Verfassung !

Neue Partei ? Was Deutschland braucht ist eine neue Verfassung, in der die Möglichkeit eines Referendums zu Vorhaben von besonderer Bedeutung festgeschrieben ist.
Lt. Prof. Dr. Carlo Schmid in seiner Rede vor dem Parlamentarischen Rat ist das Grundgesetz
ein Gesetz für ein Staatsfragment und die künftige Vollverfassung Deutschlands darf nicht durch Abänderung des Grundgesetzes entstehen, sondern muß originär entstehen.

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Jahrgang 1948, Herausgeber.

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