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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Koalitionsoptionen Keine „Ausschließeritis“ lautet das Motto

 ·  Nur zwei Zweier-Bündnisse erscheinen ein Jahr vor der Bundestagswahl wahrscheinlich: Schwarz-Rot und Schwarz-Grün. Die Urwahl der grünen Spitzenkandidaten hat den Spekulationen über künftige Koalitionen aber neuen Schwung verliehen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (12)
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Reinhold  Lichtenwald

Niemals nie sagen ..

Steinbrück sieht sich neuen Mißbrauchsvorwürfen mit der BAHN-Card ausgesetzt . Steinbrück soll auch dieses Staatseigentum für seine privaten Honorar-Vorträge genutzt haben . Andere
Medien berichten bereits hierüber . Auch im Internet sind derartige Hinwweise zu finden . Jetzt fehlt nur noch , dass Steinbrück diese Ersparnis einem "Wohltätigen Zwweck" spendet . Dann
kann Steinbrück diese Spende auch noch steuerlich für sich einsetzen . Mehr als .......
Somit braucht Steinbrück sich keine Gedanken mehr machen über mögliche Koalitionen .!

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Bernhard Sesterheim

Wahrscheinlich muss bundesweit die schwarz/grüne Koalition kommen, um...

...eine Stärkung des wirklich bürgerlich-konservativen Lagers auf längere Sicht zu erreichen. Diese würde auf keinen Fall eine Legislaturperiode wegen der absoluten Gegensätzlichkeiten auf vielen Gebieten überstehen.

Ganz schnell würde sich dann eine neue bürgerliche europabejahende aber €-skeptische Partei rechts von der CDU bilden, die sich aus frustrierten CDU-Wählern, bisherigen Nicht-Wählern und früheren nicht ideoligisierten SPD-Wählelrn zusammensetzt. Aus dem Stand würde diese Partei mehr als 25 % der Stimmen erhalten. Die CDU, aber auch die GRÜNEN würden etliche Prozente abgeben müssen. Die FDP käme wieder knapp über 5 %, mit der SPD ginge es weiter leicht bergab, und die LINKEN würden mit unter 7 % weiter politisch bedeutungslos bleiben. Alles andere würde die 5 %-Hürde nicht schaffen!

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Ralf Kowollik

Weder Schwarz-Rot noch Schwarz-Grün wäre gut für Deutschland

Schwarz-Rot bzw. Schwarz-Grün wäre vielleicht gut für den Machterhalt von Frau Merkel, aber sicher nicht gut für Deutschland. Beide Koalitionsmodelle würden zu massiven Steuererhöhungen, zu einem gesetzlichen Mindestlohn und zu einer weiteren Vergemeinschaftung der Euro-Schulden führen. Wirtschaftliche Stagnation und Massenarbeitslosigkeit wären die Folge.
Man kann nur hoffen, dass die Wähler noch rechtzeitig aufwachen und insbesondere ihre (aus welchen Gründen auch immer) gepflegte Aversion gegen die FDP überwinden. Denn alles in allen ist Deutschland mit Schwarz-Gelb gut bedient gewesen.

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Leonhard Schmidt

Die SPD würde eher ein Dreier-Bündnis mit FDP oder der Linken

eingehen als noch einmal den politischen Prellbock für die Ukermärkische zu geben. Daraus hat sie gelernt wie übrigens auch die FDP, die nach 3 Jahren unter Merkels Knute nur noch ein Schatten ihrer selbst ist. Merkel lässt ihre Koalitionspartner die unbequeme Drecksarbeit erledigen (Rente mit 67, Hotelsteuer) und wenn dann der öffentliche Shitstorm einsetzt drückt sie sich in die Büsche. So sieht "Führung" unter Fau Merkel aus. Im Übrigen wäre sie schon längst weg vom Fenster wenn die Opposition nicht ihre Eurorettungspakete unterstützt hätte da ihre eigene Regierung trotz riesiger Stimmenmehrheit im Bundestag dazu nicht fähig war.
Ich denke die Grünen werden es sich gut überlegen mit dieser Dame und die richtigen Schlüsse ziehen. Im Übrigen wäre Schwarz-grün politisch eine Totgeburt da im Bundesrat nicht der Hauch einer Mehrheit existiert. Das ganze schwarz-grün-Gewäsch ist eine Phantomdebatte von konservativen Wasserträgern in den Medien.

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Thomas Heinzow

Wer mit den "Grünen" koaliert verliert kurz- und mittelfristig die Mehrheitsfähigkeit

Die SPD hat rasch nach der Koalition mit den Grünen sowohl im Bund als auch in den Ländern Ihre Mehrheitsfähigkeit verloren. Bereits nach 4 Jahren am Ende verhinderte die durch "göttliche Fügung" erfolgte Bestimmung eines quasi stotternden Bayern zum Kanzlerkandidaten den totalen Absturz ... .

Gleiches widerfuhr der CDU in HH, die aufgrund der Koalition mit den Grünen in der Bedeutungslosigkeit versank ... . Schlechte Politik und schlechtes Personal waren mit Sicherheit ein Grund ... .

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Martin Hofmann-Apitius

Ganz gleich ....

... welche Koalition in den Tagen nach der nächsten BT-Wahl gebildet wird: die FDP wird nicht mehr im Bundestag sitzen und ihre "Führungskräfte" müssen sich dem "normalen" Erwerbsleben stellen.

Eine FDP, die sich - außerhalb des Bundestages - regeneriert, wird sich vielleicht ihrer unfähigen Führungsmannschaft entledigen und sich auf ihre Kernwerte besinnen. Gelegentlich hat man ja den Eindruck, als bräuchte es eine freiheitliche Partei nicht mehr .... dabei ist sie notwendiger denn je. Immerhin gilt es die Freiheit aller Deutschen zu schützen, ihre Enteignung zu verhindern, ihre Mitsprache zu sichern. Damit sind auch schon die Kernthemen für eine FDP ohne Guido Westerwelle genannt: gegen das sinnlose Festhalten am Euro, gegen den ausufernden Staat (der sich im Kontext EU gerade auf die nächste Ebene hieven möchte), gegen das "über die Köpfe der Menschen hinweg" - regieren.

Eine FDP, die die Menschen in Deutschland wieder ernst nimmt ... wow .... ein Traum, ich weiß ...

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joachim tarasenko

die Medien merken nichts,

Es wäre höchste Zeit die sogenannten "Volksparteien" in die Wüste zu schicken. Aber immer wenn sich eine neue Bewegung abzeichnet reagiert die D Presse sofort mit Negativ Berichten.
ist es da ein Wunder dass uns die Versager Parteien wie ein Mühlstein um den Hals hängen ? Man muss sich mal ansehen wo wir überhaupt hingekommen sind die letzten 30 Jahre. Es ist fast immer nur bergab gegangen. Aber langsam triffts die Medien auch, siehe Frankfurter Rundschau. Das sollte den Rest aufschrecken, die Bürger wenden sich ab von der Hofberichterstattung,

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Konstantin Schneider

Frau Merkel stolpert sich noch ins Abseits

Da die Rettung des EURO per Austeritätspolitik nicht funktionieren wird. Den GRÜNEN und den Sozialdemokraten wachsen dadurch neue Sympathien zu. ROT-GRÜN kommt gemeinsam auf 54% der Stimmen.

Die Masche, dass Merkel nicht alles falsch gemacht haben kann, wird 2013 nicht mehr ziehen, denn sie hat während der EURO-Krise so gut wie alles falsch gemacht.

Aller Wahrscheinlichkeit nach wird Gabriel sogar Bundeskanzler, weil Peer Steinbrück zwischendurch zuviel Gas gegeben hat und deshalb wegen urplötzlich auftretenden gesundheitlichen Problemen auf die ihm angetragene Spitzenkandidatur wird verzichten müssen.

Das Problem in Deutschland, dass die Hofberichterstatter geschaffen haben, ist, dass Frau Merkel in Europa nur noch belächelt wird, weil sie nie darüber nachgedacht hat, was passiert, wenn sie mal all ihre Konkurrenten aus dem Weg geräumt hat. Dies wird ihr 2013 in der Rekordzeit von nur 8 Jahren gelungen sein.

Eine reife Leistung, nur...

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Closed via SSO

Wir brauchen eine buergerliche Anti-Euro-Pro-Europa Partei

Das Tor ist meilenweit geoeffnet fuer genau solch eine Partei. Es wundert mich, dass es diese Partei nicht gibt, mit einem bundesweiten Anspruch und mit glaubwuerdigen Vertretern. Einer solchen Partei traue ich aus dem Stand 20% plus zu. Dann waeren Artikel wie dieser - der eine hoffnungslose und trostlose Realitaet Deutschlands beschreibt - endlich ueberfluessig.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.11.2012 08:37 Uhr
Closed via SSO

@Arthur Cichi

Zumindest in Baden Württemberg sind die "Freien Wähler" nicht so organisiert, dass sie an der BT teilnehmen können. Schade, aber das ist so!

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Arthur Cichi
Arthur Cichi (ArCi) - 13.11.2012 21:18 Uhr

Meines Erachtens kommen die "Freien Wähler" dem recht nahe

und sie werden voraussichtlich zur BT-Wahl antreten.

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Anton Schöttl

Das Volk bekommt die Regierung die sie verdient.

Geiz-ist-Geil-Profillose Politiker und Hyperventilierende Linke Ökologen die einem dann die Rechnung hinknallen.

Man lässt sich von den Medien leiten sonst würde es wohl noch drei-vier weitere Parteien im Bundestag geben..... Moment dann würde man wieder "Weimar, Weimar" oder "Kampfabstimmung, Kampfabstimmung" und "wir wollen frieden um unseren Willen" schreiende hören.

Meinungsverschiedenheiten, Streit und das sich Leistung auch Lohnen sollte gehören eigentlich auch zu einer leistungswilligen Demokratie.

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13.11.2012, 16:55 Uhr

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