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Kleiner Parteitag SPD beschließt Rentenkonzept

 ·  Nach einer ein Jahr dauernden Debatte hat ein kleiner Parteitag der SPD das neue Rentenkonzept der Sozialdemokraten einstimmig gebilligt. Neben der Mindestrente von 850 Euro soll es eine abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren geben.

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Adalbert Doliwa

Politbanditen

Sind eigentlich 20 Millionen Rentner der BRD dem Schwachsinn verfallen und merken nicht was seit Jahren passiert? Während die Renten seit 2002 um sagenhafte 1,53% und drei Nullrunden angehoben wurden, bei einer Inflationsrate von 24,4%, haben sich unsere sauberen Volksvertreter knapp 19% bewilligt. Ihre Renten werden wohl kaum auf unter 50% sinken. Statt dessen, volle Bezüge ohne auch nur einen müden Euro eingezahlt zu haben. Nach 8 Jahre Bundestagsmandat 1682 €, nach 23 Jahre 4836€. Nach 18 Jahren ist das Pensions-Eintrittsalter auf 55 Jahre abgesenkt, nicht auf 67 angehoben. Egal ob SPD oder CDU/CSU oder FDP, diese Banditen verfolgen nur ihre ureigensten Interessen und 20 Millionen Rentner schauen ungläubig und vor allem untätig zu. Wählt diese Staatsschmarotzer ab. 2013 haben wir die möglichkeit. 850 € für über 40 Jahre Arbeitsleistung, eine Schande. Dafür zahlen wir für marode Staaten, die seit Jahren weit über ihre Verhältnisse gelebt haben.

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Thomas Müller
Thomas Müller (tholer) - 25.11.2012 10:24 Uhr

Was kann man als Jüngerer eigentlich noch wählen?

Umverteilung vom arbeitenden Mittelstand hin zu Prekariat, Beamten, Alten, Frauen und diversen Lobbys sowie vom arbeitenden Mittelstand in Richtung der EU, in Richtung der Stadtstaaten ... Was ist das hier für eine Masche?

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Alex Wegenast
Alex Wegenast (wegimex) - 24.11.2012 22:23 Uhr

Ein Hoch auf die SPD !

Also ich finde das klasse wenn die Nahles erst nach 45 Jahren Rente kriegt. Muss sie aber bald mal anfangen zu arbeiten.
Die SPD hat nicht verstanden dass das Geld dieser und der nächsten 3 Generationen schon verschenkt und verzockt wurde (solidarisch von allen Blockparteien natuerlich weil ohne solidarisch waere das ja kaum durchzusetzen bei der SPD :-)). Die Reichen sind entweder bald arm oder weg, vermutlich meist zweiteres. Auf wem will der Herr Steinreich denn dann rumhacken ? Auf sich selber ? Wer kann dieses Gelaber dieser Leute eigentlich noch ertragen ? Wann fangen diese A............. eigentlich mal an die Probleme zu loesen die sie geschaffen haben ?

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 24.11.2012 18:15 Uhr

Ein Wahlkapfaussage soll ein Angriff auf was sein?

Diese Frau Nahles, hört der überhaupt jemand zu ?

Und der Peer mit seiner Beinfreiheit wird er sich an irgend etwas erinnern wenn er überhaupt in irgend ein Amt kommt ?

Ja Steuern erhöhen das wird er sicher nur lässt sich damit wirklich die Rente von mehr als 3/4 aller Rentner die heute weniger als 800 € haben aufbessern ?

Kaum ein Rentner zahlt überhaupt Steuer. Oder wenn überhaupt nur einige Cent.

Wer also soll die Steuern zahlen? Einige Tausend Einkommensmillionäre bringen selbst bei 50% nicht viel ein, weil ja 45 % schon bezahlt wird. 5% Steuerunterschied ist bei einigen tausend Einkommensmillionären nur ein winziger Betrag.

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Kai Schraube

"Entscheidend sei, die Ursachen von Altersarmut zu bekämpfen..."

Klasse! Der Meinung bin ich auch - obwohl es dafür nach 40 Jahren unsoliden Renten-Haushaltens zu spät sein dürfte. Mit etwwas Glück gelänge es ja noch, den Staatshaushalt zu sanieren, damit für die künftig unumgänglichen Rentenzuschüsse aus Steuermitteln noch genügend übrig ist.

Wie wäre es also, Genossen, mal mit dem Verzicht auf sinnfreie Steuergeschenke (z.B. "Herdprämie") oder kontraproduktive grenzenüberschreitende Geldtransfers (die sogenannte "Euro-Rettung")?

Aber dazu reicht die Courage natürlich nicht. Ist aber auch kein Mangel - die Gefahr, demnächst die Regierung zu stellen, besteht ja kaum...

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Closed via SSO
Norbert G. Kaess (GeJN) - 24.11.2012 17:52 Uhr

Ein ärmlicher Versuch,

im Lager der Geringverdiener (die durchaus Hilfe benötigen) auf Stimmenfang zu gehen. Wer von den heute handelnden "SPD- Politikern" kann dann in 2020 (man hätte als Datum auch das Jahr 2525 wählen können) zur Rechenschaft gezogen werden?
Eine abscheuliche Truppe!

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Jürgen Schäfer

Die Ost-Renten will die SPD bis 2020 stufenweise an das West-Niveau angleichen.

könnte man auch damit meinen das ma die renten west nun senkt?

grübel

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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 24.11.2012 17:15 Uhr

SPD beschließt Rentenkonzept?

Das klingt so als ob die Volksabzocker schon an der Macht währen. Das Gelabere der Genossen die sich zuerst mal selber bedienen, ist dem anständigen, politikverdrossenen Bürger und Steuerzahler herzlich egal. Wir brauchen einen Neustart ohne die Abzocker von rechts bis links, die sich die Taschen vollstopfen und im Parlament entweder dummes Zeug labern oer ganz fehlen.

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Ralf Wagner

Gesicherte Armut für alle

Die Renten der anderen sind der Beamtenpartei SPD sicher kein Herzensanliegen, denn sonst hätten die ansonsten auf Sozialneid programmierten Genossen sicher nicht vergessen zu erwähnen, dass sich die Pensionen derzeit bereits auf 200 Prozent vergleichbarer Renten zubewegen - und das ohne eigene Beitragsleistung. Auch zum Hausfrauenprivileg findet sich kein einziges Wort. Dafür müssen „Besserverdiener“ unter der Beitragsbemessungsgrenze“ mehr zahlen und sie bekommen weniger.
Die SPD organisiert so eine gesicherte Armut für alle – außer für Staatsdiener und Berufspolitiker. Zusätzlich wird ein flächendeckender Mindestlohn nach spanischem oder französischem Vorbild angepeilt, der dafür sorgen wird, dass sich viele schon vor der Rente ans Transferempfängerdasein gewöhnen können.
Von Wahl zu Wahl können die Parteien dann darum wetteifern, wer die Almosen am meisten erhöht. Die Grünen haben gerade damit angefangen.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 24.11.2012 15:31 Uhr

Ein Wahlkampfthema das aber in 2012 nur mit dem Blick auf den Wahlkampf

so beschlossen wurde. Ob die SPD je in die Lage versetzt wird nur teile daraus zu verwirklichen oder gar diese Regelungen von Frau von der Leyen schon ins Gesetzbuch geschrieben werden wer weiß das schon ?

Natürlich muss jede Partei auch die SPD etwas zu den Renten sagen. Nur wie sie das Problem löst dass Rentner die schon heute ganz sicher aus eigener Leistung und 40 Jahren 820 € im Monat Rente erhalten anderen aber gleich 850 € einstieg verspricht das dürfen alle mal hinterfragen.

Die Durchschittsrente aller Rentnerinnen liegt heute brutto bei 840 €

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Peter Clajus
Peter Clajus (petercl) - 24.11.2012 15:16 Uhr

Die Dummheit höret nimmer auf!

Über derart die Realität der Bevölkerungsstruktur ignorierende Beschlüsse kann man nur den Kopf schütteln. Wer soll das bezahlen? Natürlich die "Reichen". Mit Geld konnte diese Partei noch nie umgehen!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.11.2012 17:18 Uhr
Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 24.11.2012 17:18 Uhr

Nicht ganz richtig.

Dummheit hört nimmer auf - richtig. Die Genossen können nicht mit Geld umgehen - mit dem eigenen abgezockten schon. Das der Bürger darf nach Ansicht der üblen Genossen verbrannt werden wo es gerade Spaß macht.

Mit dem eigenen Geld aus SPD-Betrieben, Spenden von denen, die sie schmieren wollen und dem Steuergeld, das wir Bürger diesen Abzockern in den Rachen stopfen müssen - da können die schon zum eigenen Nutzen umgehen.

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Hans-Jürgen  Steffens

„Wir haben nun als einzige Partei ein geschlossenes Rentenkonzept.“

Ja.

Konsistent - aber falsch. Denn der Bekämpfung der Altersarmut mit den Mitteln der Rentenstellschraube entspricht die Betankung eines Fahrzeugs durch den Auspuff.

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Marianne Spring
Marianne Spring (0915) - 24.11.2012 14:19 Uhr

Ich glaub kein Wort

die SPD hat die Rentner schon einmal belogen - der Dämpfungsfaktor von Blüm wurde nur kurz ausgesetzt, um den den Nachhaltigkseitsfaktor einzuführen (gleicher Effekt-Absinken desa Rentenniveaus). Das Absenken des Rentenniveaus auf 43% ist ebenfalls ein Produkt aus SPD-Feder, jetzt wird wieder kurz etwas für eine große Gruppe der Bevölkerung versprochen, um es nach der Wahl aus nicht vorherbaren zwängen wieder zu kassieren.
Keiner hat so viele Wahlversprechen gebrochen wie die SPD - und der Kandidat Steinbrück steht für alles aber nicht für soziale Gerechtigkeit. So viel Kreide kann der gar nicht fressen.

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joachim tarasenko

850 Euro ist gar nix, für 45 Jahre Arbeit

45 Jahre? Wie viele Prozent der angehenden Rentner hat 45 Jahre? Dann kann diese Nahles ja gleich sagen,wir geben Jedem 4000 Euro im Monat, Denn sie weiss ja, das bekommen nur die Wenigsten. Warum machen wir nicht die SPD Leute auf 800 Euro im Monat?

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Jürgen Vogel
Jürgen Vogel (pascht) - 24.11.2012 13:58 Uhr

An ihren Taten soll ihr sie erkennen, nicht an ihren Worten

Sonst nur wohlfeile Parolen.

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24.11.2012, 13:16 Uhr

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