Mit der Frage, was das Glück ist und wo es anfängt, haben schon Heerscharen von Philosophen und Psychologen gerungen, ohne dabei zu einer alle beglückenden Antwort zu gelangen. Die neue Vorsitzende der Linkspartei, Kipping, sagt uns jetzt wenigstens klipp und klar, wo das Glück aufhört: bei 40.000 Euro im Monat. Darüber gebe es „kein Mehr an Lebensgenuss“. Einkünfte, die diese Schwelle überstiegen, flössen nur in politische Bestechung oder in zerstörerische Finanzspekulationen.
Endlich einmal eine Fortentwicklung der Theorien zum Mehrwert und zur Entfremdung! Gerne wüsste man, woher Frau Kipping diese Einsichten hat, denn so gut zahlt die Linkspartei wohl nicht. Und warum sie sich mit einem Steuersatz von hundert Prozent begnügt, wenn das Kapital jenseits der Genussgrenze doch nur Unglück stiftet, im privaten wie im öffentlichen Leben. Selbst noch in China greift die Verblendung um sich, Millionen machten glücklich. Was wiederum kein Wunder ist, sitzt doch die kommunistische Partei, die allein weiß, was gut für den Menschen ist, in Deutschland.
Nur mal so hingerotzt,
Norbert Unger (Nachleser)
- 17.06.2012, 19:39 Uhr
Es ist eine verfassungsrechtliche Frage, keine philosophische.
Norbert Dr. Leineweber (Dr.NorbertLeineweber)
- 17.06.2012, 18:40 Uhr
inkonsequent
Volker Kulessa (solelite)
- 17.06.2012, 18:29 Uhr
Vielleicht ist es so zu verstehen,
Michael Leh (Michael007)
- 17.06.2012, 18:23 Uhr