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Kinderbetreuung Städtetag warnt vor Klagewelle wegen fehlender Kita-Plätze

 ·  Der hessische Städtetag warnt vor einer Klagewelle, falls es im August 2013 nicht genügend Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren geben sollte. Der SPD-Vorsitzende Gabriel verlangt einen neuen nationalen Krippengipfel.

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Klaus Dieter

Herdprämie

Es ist ein unsägliches Armutszeugnis. Deutschland ist ein reiches Land. Was zählen aber Kinder? Nichts! Genau deshalb haben wir auch eine schrumpfende Bevölkerung. Leider dauert es zu lange, bis die Einwanderer den Laden übernehmen. Nachdem die Führungspositionen von Ostdeutschen übernommen wurden, aber erst ein Vietnamese in der Regierung ist, wie lange dauert es dann bis Migranten den Laden schmeißen? Wahrscheinlich zu lange, vorher geht noch alles den Bach runter. Aber wegen der Kindergärten gibt es ja eine "Lösung".
Herdprämie, töröh!

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Thomas Böhm

Eklatantes Staatsversagen

Ich kann dieses verlogene Gejammer nicht mehr hören, daß kein Geld da sei! Der Staat hat so hohe Einnahmen wie noch nie in seiner Geschichte das ist die Wahrheit.
Es ist eine Frage der Verteilungsgerechtigkeit. Das Gesetz wurde vor Jahren beschlossen und da hatten die Kommunen und die Finanzexperten genug Zeit, sich darauf einzustellen.
Führt die Finanztransaktionssteuer zum 1. August 2012 endlich ein und es ist dann genug Geld da.

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Sascha Rieger

Der neue Politikstil ...

... wohlklingende Versprechungen, angekündigte rasche Reformen der größten Misstände - und üblicherweise entpuppt sich das alles als Luftnummer.

So auch bei den Krippenplätzen. Jahrelange gefordert, ist das Projekt nicht realisierbar, weil es an den offensichtlichsten Voraussetzungen wie Personal, Geld und Platz fehlt.

Alles, was üblicherweise VOR Projektbeginn BEREITS FESTSTEHEN sollte, wird in der Politik offenbar erst KURZ VOR ABSCHLUSS eines Projekts - wenn überhaupt - erkannt und angegangen.

Das x-te Zeichen der politischen Inkompetenz - neben Bankenrettung, Eurorettung, Steuerreform usw., die aber mit absehbarem Ergebnis gegen Volkes Wille mit höchstem Geldeinsatz und Lichtgeschwindigkeit GEGEN den Bürgerwillen betrieben werden ...

Was hat unsere politische Kaste überhaupt noch drauf, dass sie für den eigentlichen Job qualifizieren würde?

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Robert Klemme
Robert Klemme (rklemme) - 30.05.2012 13:38 Uhr

Merkwürdige Rechtsauffassung

Toll: anstatt sich darum zu bemühen, dem Gesetzestext nachzukommen, wird einfach das Gesetz geändert. Wenn das Modell Schule macht, können wir den Bundestag gleich zumachen.

Ich halte auch die Angst vor der Klagewelle für völlig übertrieben. Gabriel hat diesen Begriff aus taktischen Gründen populistisch ins Spiel gebracht. Die Anzahl der Eltern, die sich für die Klage entscheiden, wird aber eher gering sein, denn durch die Klage bekommt man ja noch keinen Platz. Bis ein Verfahren vorbei ist, sind die Kinder schon deutlich älter - und während der Zeit des Prozesses hat man immer noch keinen Platz.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 30.05.2012 13:38 Uhr

Elterliche Erziehung verbieten und Zwangskita zur besseren Indoktination schaffen.

Und dazu darf dann kein Euro fehlen! Echt-DDR, nur mit anderem Namen. Kein Kind darf zurueck gelassen werden. Alle muessen sie mit einem roten Halstuch und einem roten Buechlein in der hand durch die Strassen deutscher Staedte laufen und bestimmte marksitiscvhe SPRUECH loslassen! Eine herrliche Zukunft fuer unser Land!!!
Jede linke Regierung sagt, dass kein kind zurueckgelassen werden wird. Und die lassen tatsaechlich kein zurueck, die halten ihr Wort. Wenn die dann abgewaehlt werden (wo man noch waehlen kann) sind ALLE Kinder aermer als vorher.

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Michael Muscholl

Das Personal ist das größte Problem

In meiner Heimatgemeinde westlich von München beobachte ich, wie die Gemeinde geradezu verzweifelt versucht, neues Personal aus den neuen Bundesländern und aus wirtschaftlich schwachen dünn besiedelten Regionen Bayerns zu gewinnen, in den Speckgürtel von München zu gehen. Geld ist kein Problem, Grundstücke sind da. Es werden mehrere KITAs gebaut- aber das Personal zum Betrieb der KITAs gibt es de facto nicht. So wie meiner Gemeinde geht es auch den Nachbargemeinden, so dass ein enormer Konkurenzdruck entsteht. Schon werden Forderungen laut, mehr Schließungstage einzuführen und somit attraktiver zu werden. Dies macht KITAS aber für die Eltern unattraktiver und in Verbindung mit einer Gebührenerhöhung von bis zu 20% im letzten Jahr auch nochmal teurer. Schon lange geht es übrigens nicht mehr um die Qualität der Betreuung der Kinder- vielmehr wird diskutiert, die Gruppengröße von 25 auf 30 Kinder zu erhöhen- bei gleichem Personalschlüssel von 2 Kräften. Arme Kinder !

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Stephan Achner

Bankrotterklaerung der deutschen Familienpolitik

"Armes" Deutschland: Zunächst wird ein Rechtsanspruch für eine Kinderbetreuung gesetzlich geschaffen - dann gibt es zahlreiche Kommunen, die diesen Rechtsanspruch nicht mit Leben erfüllen wollen, weil vieles andere wichtiger ist (z.B. Straßenbau, Schuldendienst, Uebernahme von Millionenverlusten kommunaler Kliniken), nun warnt der hessische Staedtetag vor einer kostenträchtigen Klagewelle, Herr Gabriel fordert einen Krippengipfel und der Rechtsanspruch von geplagten Müttern soll wieder abgeschafft werden. Ja seid ihr denn alle verrückt geworden? Wollt ihr denn die Muetter und Vaeter in unserem Lande veraeppeln? So wird es nichts mit einer guten Familienpolitik in Deutschland!!

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