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Kinderbetreuung Schröder will Zuschüsse für Tagesmütter

 ·  Bundesweit fehlen rund 130 000 Kita-Plätze. Um die Lücke zu füllen, stellte Familienministerin Kristina Schröder (CDU) am Mittwoch ein Zehn-Punkte-Programm vor.

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Marco Vogt

Tagesmutter, der einzige Job für kinderreiche Familien.

Wer als Frau mehr als zwei Kinder hat, kann ohnehin nur noch als Tagesmutter arbeiten, weil die Kosten für Kinderkrippe und Kindergarten so hoch liegen, dass eine andere Erwerbstätigkeit gar nicht lohnt.

Auch dank der gezielten Ein-Kind-Politik unserer Regierung.

Was unsere Politik betreibt ist eine Ein-Kind-Politik, wie man an den Förderungen sieht, die nur auf ein, maximal zwei Kinder ausgerichtet sind. Das Elterngeld ist ein Paradebeispiel.

Es sei denn man bekommt seine Kinder so schnell hintereinander, dass die Bemessungsgrundlage von vor der ersten Schwangerschaft gültig bleibt.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.06.2012 12:01 Uhr
Marco Vogt

Nichts ist schlimm daran...

Schlimm daran ist nur, dass die Doppelverdiener so hohe Abgabenlasten haben, um die 1-Kind-Familie zu fördern, dass von ihren Doppeleinkommen weniger übrig bleibt, als die Ein-Kind-Mutti als Elterngeld bekommt.

Warum sollte eine Familie mit drei Kindern die 1-Kind-Familien finanzieren, anstatt selber ein Kindermädchen für die eigenen Kinder zu finanzieren und damit einen Arbeitsplatz zu schaffen.

Das wäre drin, wenn die Abgabenlast nicht bei fast 70% läge.

Na ja, wie ich oft schreibe: Uns tangiert das nicht, veräppelt in diesem Land wird die Mittelschicht, die sich Dinge einreden läßt, die ihr Nichts nützen, für deren Verwaltung sie aber zahlen darf.

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Heike Schneider

Und was ist daran schlimm?

Das auf 1 bis 2 Kinder gesetzt wird, sie sehen doch was wir Probleme im Land haben und wie alle verarmen weil soviel Stütze und staatlicher Transfer gezahlt wird. Zu unserer Zeit gabs gar nicht, allein die Unsummen Kindergelder die seit 1992 bezahlt werden sind nicht normal. Es gab für uns Kindergärten ab drei und Kindergeld pro Kind von 30,00 M oder so. Der Irrwitz läuft seit 1968 und keiner wollte diese Übertreibungen. Alles um Konjunktur auf Schuldenbasis anzukrubeln, und wie leben wir? In Getthos mit viel zu teueren Mieten, in Autoüberfluteten Städten, mit immer mehr Billig-und Ramschläden und Qualität ala DDR - Massenproduktion.

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Tom Schoppmeyer

Mach`s noch einmal, Angie!

"Die Posten Betreuungsgeld und Betreuungsplätze stehen in keinem Zusammenhang."

"Von der Logik her gehören Betreuungsgeld und Betreuungsplätze zusammen."

Zwei (sinngemäße) Zitate von der selben Dame (Schröder) auf der selben (!) Pressekonferenz. Frau Bundeskanzlerin; handeln Sie so entschlossen wie bei Herrn Röttgen: erlösen Sie uns von dieser personifizierten Inkompetenz und Frau Schröder von ihrem Los.

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Wilhelm Friedrich

Schröder normiert mal wieder am Thema vorbei

Viele Tagesmütter geben auf, weil die EU unsinnige Forderungen an sie stellt: Wer Essen an die lieben Kleinen ausgeben will, braucht einen Extra-Kühlschrank und ein zweites Waschbecken in der Küche. Von allen eingepackten Lebensmitteln sind die Verpackungen und Proben aufzubewahren, von den Bons ganz zu schweigen. Wer Essen zubereitet, soll helle Schutzkleidung tragen. Beim Kuchenbacken dürfen die Kids den Teig nicht mehr probieren etc. Wer mehr wissen will, surfe unter Tagesmütter und Lebensmittelunternehmerinnen. Diesen Unsinn will Schröder nicht beseitigen. Er ist es aber, der Tagesmütter zum Aufgeben zwingt. Dass Schröder - auch - das nicht verstanden hat, zeigt, dass sie nicht weiß, was Sache ist.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.06.2012 09:49 Uhr
Heike Schneider

Ist doch eindeutig

Es ist doch eindeutig was die EU damit vermitteln will, wir zahlen nicht mehr für Euch - zieht Euere Kinder selber groß, wir bezahlen Euch maximal den Kinderagrten ab drei Jahre und die Schule. Alle haben vergessen das in der EU Länder sind die sowas gar nicht machen und das auch nicht an Ihre Bevölkerung zahlen. Und die wollen auch nicht dass das wo anders durchgesetzt wird, dass dann auch noch auf Fiskalunion. Im übrigen, meine Mutter und meine Oma wußten schon sehr gut was schmeckt, was man essen darf, was verboten wird, Pummelchen waren wir trotzdem - aber ansonsten vollkommen gesund! Ansonsten Zucker, Süßigkeiten ect. ziemlich bewußt, streng geregelt sowieso arm. Und ab dem dritten Lebensjahr Kindergarten, aber Mittagessen zu Hause. Vater Unternehmer, bis auf Mittagspause rund um die Uhr im Einsatz, Mutter halbtags. Die Brote wurden von den Eltern in den Kindergarten mitgegeben, das Einzige was es gab waren Getränke, und ich erinnere mich an heiße Milch mit Traubenzucker, ecklig!

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Karl Schade
Karl Schade (J.K.S) - 30.05.2012 18:30 Uhr

Das ist vernünftig

Wenn der Staat irgendetwas subventionieren sollte, dann die Zukunft und nicht die Vergangenheit. Also nicht 18 Jahre Rentenbezug bei steigender Tendenz mit 80 Mrd. € aus dem Bundeshaushalt bezuschussen und für Kinderbetreuung, Schulen und Universitäten nichts mehr übrig haben!

Wir können uns auch nicht leisten, ein Drittel aller Frauen akademisch auszubilden und diese dann mangels Betreuungsangeboten vor die Wahl zu stellen: Kinder oder Beruf. Eine Verkäuferin kann auch nach 6 Jahren Kinderpause unproblematisch wieder einsteigen. Einer Anwältin oder Naturwissenschaftlerin wird nach 6 Jahren Unterbrechung niemand mehr viel zutrauen. Und wenn Akademikerinnen weiterhin unterproportional wenige Kinder bekommen, wird Sarrazins Szenario "Deutschland schafft sich ab" gelebte Wirklichkeit.

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Helmut Scheller

Die realen Einkommen sinken immer weiter,

aber 10.000 Euro für einen Kita-Platz pro Jahr, die sind drin?
Da stimmt was vom Grundsatz her nicht.
Wie viele Kinderärzte und Kinderpsychologen erklären und Studie beweisen, ist eine Fremdbetreuung für Kinder frühestens ab dem dritten Lebensjahr sinnvoll - außer vielleicht bei Zuwandererkindern, um deren Eingliederung in die deutsche Mehrheitsgesellschaft zu erleichtern, was aber eine deutschsprachige Umgebung in der Kita erfordert, die in den Zuwandererwohngebieten deutscher Großstädte nicht einmal realisierbar ist.
Aus meiner Sicht geht es bei der angestrebten Fremdbetreuung der Kinder nicht um das Wohl der Kinder, es geht um eine verdeckte Subventionierung der Wirtschaft.
Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen - Kita-Plätze werden vom Steuerzahler mit rund 10.000 Euro pro Platz und Jahr subventioniert, oft genug für Elternteile, deren Jahreseinkommen einen solchen Betrag nicht einmal erreicht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.06.2012 09:54 Uhr
Heike Schneider

Erkundigen Sie sich

Sehen Sie sich den Kommunismus und das DDR- System genau an,mit krippen, Subventionierungen und allem und sie werden merken das wir in einer unterwanderten Repulik leben und dass sie schon fast DDR eingeführt haben! Die Leute sind mental und auch in jeder anderen Hinsichrt nach der Wende noch mehr verarmt, es ist der Anschein von Reichtum. Denn sie haben ein Problem mit Reichen und mit Kapital und wollen auch nicht für sie arbeiten.
Gucken Sie sich die zeit ab 1968 im Vergleich DDR und West an. Es müßten schon viel mehr Menschen früher gemerkt haben, auch dass wir soviel produkte aus China und aus einer Diktatur hier zu kaufen kriegen und sie dort soviel produzieren lassen und hier Produktion sschließen, dabei sollten sie ja Deutschland nach der Wende und die EU- Wirtschaft aufbauen!
Und Arbeitsplätze schaffen und nicht nur Fussball.

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Marco Vogt

Tagesmutter, der Job der Zukunft...

Wer als Frau mehr als zwei Kinder hat, kann ohnehin nur noch als Tagesmutter arbeiten, weil die Kosten für Kinderkrippe und Kindergarten so hoch liegen, dass eine andere Erwerbstätigkeit gar nicht lohnt.

Auch dank der gezielten Ein-Kind-Politik unserer Regierung.

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Jahrgang 1970, politischer Korrespondent in Berlin.

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