30.05.2012 · Bundesweit fehlen rund 130 000 Kita-Plätze. Um die Lücke zu füllen, stellte Familienministerin Kristina Schröder (CDU) am Mittwoch ein Zehn-Punkte-Programm vor.
Von Majid Sattar, BERLINRichtlinien für Lesermeinungen
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Tagesmutter, der einzige Job für kinderreiche Familien.
Wer als Frau mehr als zwei Kinder hat, kann ohnehin nur noch als
Tagesmutter arbeiten, weil die Kosten für Kinderkrippe und
Kindergarten so hoch liegen, dass eine andere Erwerbstätigkeit gar
nicht lohnt.
Auch dank der gezielten Ein-Kind-Politik unserer Regierung.
Was unsere Politik betreibt ist eine Ein-Kind-Politik, wie man an den
Förderungen sieht, die nur auf ein, maximal zwei Kinder
ausgerichtet sind. Das Elterngeld ist ein Paradebeispiel.
Es sei denn man bekommt seine Kinder so schnell hintereinander, dass die
Bemessungsgrundlage von vor der ersten Schwangerschaft gültig
bleibt.
Nichts ist schlimm daran...
Schlimm daran ist nur, dass die Doppelverdiener so hohe Abgabenlasten
haben, um die 1-Kind-Familie zu fördern, dass von ihren
Doppeleinkommen weniger übrig bleibt, als die Ein-Kind-Mutti als
Elterngeld bekommt.
Warum sollte eine Familie mit drei Kindern die 1-Kind-Familien
finanzieren, anstatt selber ein Kindermädchen für die eigenen
Kinder zu finanzieren und damit einen Arbeitsplatz zu schaffen.
Das wäre drin, wenn die Abgabenlast nicht bei fast 70% läge.
Na ja, wie ich oft schreibe: Uns tangiert das nicht, veräppelt in
diesem Land wird die Mittelschicht, die sich Dinge einreden
läßt, die ihr Nichts nützen, für deren Verwaltung
sie aber zahlen darf.
Und was ist daran schlimm?
Das auf 1 bis 2 Kinder gesetzt wird, sie sehen doch was wir Probleme im Land haben und wie alle verarmen weil soviel Stütze und staatlicher Transfer gezahlt wird. Zu unserer Zeit gabs gar nicht, allein die Unsummen Kindergelder die seit 1992 bezahlt werden sind nicht normal. Es gab für uns Kindergärten ab drei und Kindergeld pro Kind von 30,00 M oder so. Der Irrwitz läuft seit 1968 und keiner wollte diese Übertreibungen. Alles um Konjunktur auf Schuldenbasis anzukrubeln, und wie leben wir? In Getthos mit viel zu teueren Mieten, in Autoüberfluteten Städten, mit immer mehr Billig-und Ramschläden und Qualität ala DDR - Massenproduktion.
"Die Posten Betreuungsgeld und Betreuungsplätze stehen in
keinem Zusammenhang."
"Von der Logik her gehören Betreuungsgeld und
Betreuungsplätze zusammen."
Zwei (sinngemäße) Zitate von der selben Dame (Schröder)
auf der selben (!) Pressekonferenz. Frau Bundeskanzlerin; handeln Sie so
entschlossen wie bei Herrn Röttgen: erlösen Sie uns von dieser
personifizierten Inkompetenz und Frau Schröder von ihrem Los.
Schröder normiert mal wieder am Thema vorbei
Viele Tagesmütter geben auf, weil die EU unsinnige Forderungen an sie stellt: Wer Essen an die lieben Kleinen ausgeben will, braucht einen Extra-Kühlschrank und ein zweites Waschbecken in der Küche. Von allen eingepackten Lebensmitteln sind die Verpackungen und Proben aufzubewahren, von den Bons ganz zu schweigen. Wer Essen zubereitet, soll helle Schutzkleidung tragen. Beim Kuchenbacken dürfen die Kids den Teig nicht mehr probieren etc. Wer mehr wissen will, surfe unter Tagesmütter und Lebensmittelunternehmerinnen. Diesen Unsinn will Schröder nicht beseitigen. Er ist es aber, der Tagesmütter zum Aufgeben zwingt. Dass Schröder - auch - das nicht verstanden hat, zeigt, dass sie nicht weiß, was Sache ist.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.06.2012 09:49 UhrIst doch eindeutig
Es ist doch eindeutig was die EU damit vermitteln will, wir zahlen nicht mehr für Euch - zieht Euere Kinder selber groß, wir bezahlen Euch maximal den Kinderagrten ab drei Jahre und die Schule. Alle haben vergessen das in der EU Länder sind die sowas gar nicht machen und das auch nicht an Ihre Bevölkerung zahlen. Und die wollen auch nicht dass das wo anders durchgesetzt wird, dass dann auch noch auf Fiskalunion. Im übrigen, meine Mutter und meine Oma wußten schon sehr gut was schmeckt, was man essen darf, was verboten wird, Pummelchen waren wir trotzdem - aber ansonsten vollkommen gesund! Ansonsten Zucker, Süßigkeiten ect. ziemlich bewußt, streng geregelt sowieso arm. Und ab dem dritten Lebensjahr Kindergarten, aber Mittagessen zu Hause. Vater Unternehmer, bis auf Mittagspause rund um die Uhr im Einsatz, Mutter halbtags. Die Brote wurden von den Eltern in den Kindergarten mitgegeben, das Einzige was es gab waren Getränke, und ich erinnere mich an heiße Milch mit Traubenzucker, ecklig!
Wenn der Staat irgendetwas subventionieren sollte, dann die Zukunft und
nicht die Vergangenheit. Also nicht 18 Jahre Rentenbezug bei steigender
Tendenz mit 80 Mrd. € aus dem Bundeshaushalt bezuschussen und
für Kinderbetreuung, Schulen und Universitäten nichts mehr
übrig haben!
Wir können uns auch nicht leisten, ein Drittel aller Frauen
akademisch auszubilden und diese dann mangels Betreuungsangeboten vor
die Wahl zu stellen: Kinder oder Beruf. Eine Verkäuferin kann auch
nach 6 Jahren Kinderpause unproblematisch wieder einsteigen. Einer
Anwältin oder Naturwissenschaftlerin wird nach 6 Jahren
Unterbrechung niemand mehr viel zutrauen. Und wenn Akademikerinnen
weiterhin unterproportional wenige Kinder bekommen, wird Sarrazins
Szenario "Deutschland schafft sich ab" gelebte Wirklichkeit.
Die realen Einkommen sinken immer weiter,
aber 10.000 Euro für einen Kita-Platz pro Jahr, die sind drin?
Da stimmt was vom Grundsatz her nicht.
Wie viele Kinderärzte und Kinderpsychologen erklären und
Studie beweisen, ist eine Fremdbetreuung für Kinder frühestens
ab dem dritten Lebensjahr sinnvoll - außer vielleicht bei
Zuwandererkindern, um deren Eingliederung in die deutsche
Mehrheitsgesellschaft zu erleichtern, was aber eine deutschsprachige
Umgebung in der Kita erfordert, die in den Zuwandererwohngebieten
deutscher Großstädte nicht einmal realisierbar ist.
Aus meiner Sicht geht es bei der angestrebten Fremdbetreuung der Kinder
nicht um das Wohl der Kinder, es geht um eine verdeckte Subventionierung
der Wirtschaft.
Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen - Kita-Plätze
werden vom Steuerzahler mit rund 10.000 Euro pro Platz und Jahr
subventioniert, oft genug für Elternteile, deren Jahreseinkommen
einen solchen Betrag nicht einmal erreicht.
Erkundigen Sie sich
Sehen Sie sich den Kommunismus und das DDR- System genau an,mit krippen,
Subventionierungen und allem und sie werden merken das wir in einer
unterwanderten Repulik leben und dass sie schon fast DDR eingeführt
haben! Die Leute sind mental und auch in jeder anderen Hinsichrt nach
der Wende noch mehr verarmt, es ist der Anschein von Reichtum. Denn sie
haben ein Problem mit Reichen und mit Kapital und wollen auch nicht
für sie arbeiten.
Gucken Sie sich die zeit ab 1968 im Vergleich DDR und West an. Es
müßten schon viel mehr Menschen früher gemerkt haben,
auch dass wir soviel produkte aus China und aus einer Diktatur hier zu
kaufen kriegen und sie dort soviel produzieren lassen und hier
Produktion sschließen, dabei sollten sie ja Deutschland nach der
Wende und die EU- Wirtschaft aufbauen!
Und Arbeitsplätze schaffen und nicht nur Fussball.
Tagesmutter, der Job der Zukunft...
Wer als Frau mehr als zwei Kinder hat, kann ohnehin nur noch als
Tagesmutter arbeiten, weil die Kosten für Kinderkrippe und
Kindergarten so hoch liegen, dass eine andere Erwerbstätigkeit gar
nicht lohnt.
Auch dank der gezielten Ein-Kind-Politik unserer Regierung.