23.01.2013 · Eine Testpatientin hatte im Frühjahr geprüft, ob ihr in katholischen Kliniken die „Pille danach“ verschrieben wird. Das Erzbistum ließ sich von Lebensschützern treiben. Diese hatten katholische Kliniken verdeckten „Tests“ unterzogen.
Von Reiner BurgerRichtlinien für Lesermeinungen
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Die ganze Geschichte, direkt vor der Niedersachsenwahl. Ist ja ein Ding.
Im übrigen hatte diese Geschichte und die mit dem Pfeiffer, der ja
selber die Reißleine gezogen hat, einen Einfluss auf die Wahl in
Niedersachsen. Viele erz-konservative Katholiken in
Osnabrückerland, Papenburg, Celle etc sind aus Frust nicht zur Wahl gegangen.
Da nützte natürlich auch die morgendliche Meldung aus dem
öffentlich-rechtlichen Radio nichts, dass die Wahlbeteiligung so
niedrig sei. Diese Meldung nütze ehr der Opposition, denn
Rot/Grün bleibt wohl traditionell ehr auf den Sofa sitzen.
Die Geschichte war gut abgestimmt, dass die Wahrheit über die
Krankenhausgeschichte ert hinterher rausgekommen ist. Ich meine die vom
ÖR haben überhaut noch kein Korrektiv geliefert. Jetzt ists
auch egal. Die Sauhaufen wird bis zu Bundestagswahl seinen Job so weiter
machen. Dann wird das Teil umgekrempelt. Oder es wird noch der
Türkeibeitritt mit schönen Meldungen aus Ankara durchgeprügelt.
Wenn sich Katholiken als Protestanten aufführen ..
.. wirkt das schon etwas lächerlich von außen.
Im übrigen hatte diese Geschichte und die mit dem Pfeiffer, der ja
selber die Reißleine gezogen hat, einen Einfluss auf die Wahl in
Niedersachsen. Viele konservative Katholiken sind aus Frust nicht zur
Wahl gegangen. Da nützte natürlich auch die morgendliche
Meldung aus dem rot/grünem öffentlich-rechtlichen Radio
nichts, dass die Wahlbeteiligung so niedrig sei. Die nütze ehr der
Opposition, denn die bleiben traditionell ehr auf den Sofa sitzen.
Die Geschichte war so getimt, dass die Wahrheit über die
Krankenhausgeschichte ert hinterher rausgekommen ist. Ich meine die vom
ÖR haben überhaut noch kein Korrektiv geliefert.
Wann wird investigative Recherche zur Denunziation?
Journalisten bedienen sich regelmäßig solcher investigativer Methoden wie ProLife. Günter Wallraff ist das bekannteste Beispiel. Es ist im Grunde sein Geschäftsmodell. Vor einiger Zeit wurden Abgeordnete des Europäischen Parlamentes mit vermeintlichen Honoraren für Lobbyarbeit geködert und das Ergebnis dann breit in den Medien ausgewalzt. Ich kann mich nicht erinnern, dass es in der FAZ Kritik daran gab. Wann und bei wem ist das also Denunziation und bei wem nicht?
Der neue Artikel von Herrn Burger zu den Machenschaften der Psycho-Sekte "ProLife", deren
Claqueure sich hier vital im Forum tummeln, ist äußert gut
recherchiert und sehr lesenswert.
Es geht der kath. Kirche nur um Geld - nicht um Menschen. Entlarvend.
Und traurig.
Wichtige Ergänzung zum Sachverhalt
Nur fünf der zahlreichen Kölner Kliniken sind berechtigt, nach
einer Vergewaltigung die „Anonyme Spurensicherung“ (AAS)
durchzuführen. Die anonyme Spurensicherung für männliche
Vergewaltigungsopfer ist nach Angabe der Kölner Stadtverwaltung
sogar nur an einer einzigen Klinik möglich, diese ist nicht einmal
in öffentlicher Trägerschaft. Alle anderen Kölner
Krankenhäuser – darunter Kliniken in öffentlicher
Trägerschaft - müssen offenbar einen Vergewaltigungsfall an
diese fünf Kliniken weiterüberweisen, sobald die Frage nach
anonymer Spurensicherung aufkommt. Die Liste dieser fünf Kliniken
(davon sind nur drei in öffentlicher Trägerschaft) steht auf
der Seite der Kölner Stadtverwaltung.
Demnach hätte auch die Mehrheit der anderen Kölner Kliniken -
darunter auch solche in öffentlicher Trägerschaft - das
mutmaßliche Vergewaltigungsopfer nicht vollständig unter
Einschluss der AAS betreuen können, unabhängig von der Frage,
ob die sogenannte „Pille danach“ verabreicht worden
wäre oder nicht.
Ist schon interessant, was da alles heraus kommt
Der Kirche und den Krankenhäusern kann man nicht vorwerfen,
dass sie sich an der "Pille danach" nicht beteiligt.
Es gehört zu einem Grunddogma dieser Kirche,
welches ja zumindest nicht völlig abwegig ist.
Wie bei der Beschneidungsdebatte muss man feststellen,
dass religiöser Unterschiede und Unverständnis zu
explosionsartigen Auseinandersetzungen
mit Hass und Häme führen können.
Notwendig wäre mehr aufgeschlossenes Interesse und Toleranz an den
jeweils anderen Religionen und Lebensformen.
Man muss ja nicht gleich zujubeln, wenn jemand in der
Öffentlichkeit ruft: "Hurra, ich bin Schwul".
Un natürlich gibt es auch Grenzen, die die Rechtsordnungen vorgeben.
Was Herr Vormbaum verschweigt ist, dass besagte kath. Klinik laut Aussage Ihres Direktors
nur deshalb aus dem System raus ist, weil sie die "Pille danach" nicht mehr geben will - und woran das liegt, hat Herr Burger von der FAZ seriös recherchiert. Daran ändert auch die gloria tv-Attitüde von Herrn Vormbaum nichts.
Jeder sollte sich das Interview des Ärztlichen Direktors vom Kölner Vinzenzhospital ansehen
Dann weiß man, wo der Skandal liegt und kann die Fanatiker sehr
genau lokalisieren.
Es ist wirklich beschähmend, dass auf dem Rücken von
Ärzten eine solch widerliche Schlammschlacht veranstaltet wird, die
auch noch jeder sachlichen Grundlage entbehrt.
Diejenigen, die hier groß von einem Skandal geschrieben haben,
sollten sich demnächst mehr zurückhalten und die
"erfahrene" Notärztin hätte mal genauer zuhören
sollen und sich ordentlich informieren sollen, bevor sie mit ihrer
Geschichte an die Presse geht.
Muss man Ihre Sichtweise teilen, um ein moralisch integrer Mensch zu sein?
Die Kirche lehnt die Verschreibung der "Pille danach", die ja
auch ein Abtreibungsmittel ist, aus den Gründen, die der Kardinal
Meisner dargelegt hat, ab.
Eine Frau, die diese Pille nehmen möchte, kann sich diese Pille
anderweitig verschreiben lassen. Es bleibt letztendlich die moralische
Entscheidung der Frau.
Warum sollen aber Ärzte in einer Katholischen Klinik einem
Verschreibungszwang unterworfen werden, nur weil Sie und andere
Fanatiker das so wollen?
Nun verlassen Sie mal ganz entspannt, das kreuz.net- und gloria.tv-Niveau, Herr Vormbaum :)
Entscheidend ist nach Aussage des Ärztlichen Direktors, dass die
Klinik die anonyme Feststellung von Beweismitteln bloß deshalb
nicht machen darf, weil sie die "Pille danach" einer
vergewaltigten Frau nicht zu verschreiben bereit ist. Vorher durfte die
Klinik das. Und wie es dazu kam, dass sich das änderte, hat Herr
Burger präzise ermittelt.
Meinen Sie es ernst, dass eine vergewaltigte Frau sich in einer kath.
Klinik behandeln lassen soll, wenn sie nicht nur die "Pille
danach" nicht bekommt, sondern deshalb dort auch nicht festgestellt
werden kann, wer der Täter war? Was sind Sie eigentlich für
ein Mensch?
Ich bin - wie Sie wissen - generell gegen Abtreibung. Bei Vergewaltigung
ist aber eine Ausnahme geboten.
Ihre Denunziationen und Sachverhaltsverfälschungen sind typisch
für die Hardliner der kath. Kirche.
@Fischer : Wer ist dafür zuständig, festzulegen welche Klinken zum Netzwerk der anonymen
Spurensicherung gehört und welche nicht ? Entsprechend werden die
Kliniken mit Personalschlüsseln versehen und erhalten entsprechende
Ausstattung und andere Kliniken bekommen andere Aufgaben zugewiesen.
Klären sie das doch mal sachlich.
Anstatt ihre widerliche Instrumentalisierung für ihre politischen
Eigeninteressen weiterzubetreiben.
Ist das Ihr "redlicher" Argumentationstil?
"Warum verschweigen Sie, dass der Ärztliche Direktor dort
sagt, man dürfe Vergewaltigte nicht mehr behandeln, weil man die
"Pille danach" nicht verschreibe, Herr Vormbaum?"
Wo spricht denn der Ärztliche Direktor Professor Dietmar Pennig vom
Kölner Vinzenzhospital davon vergewaltigte Frauen nicht mehr zu
behandeln? Er sagt nur, dass eine forensische Untersuchung nicht
möglich ist. Selbstverständlich, und so sagt es auch der
Ärztliche Direktor Professor Dietmar Pennig, werden
Vergewaltigungsopfer notärtzlich in seiner Klinik versorgt. Sie
unterschieben da einem honorigen Arzt Aussagen, die er nie tätigen würde.
Nochmals, Abtreibungsmittel (auch die "Pille danach") durften
in Katholischen Kliniken noch nie verschrieben werden.
Beantworten Sie doch bitte einfach die Frage, warum die angeblich
erfahrene Notärztin nicht gewusst haben will, dass eine Katholische
Klinik keine Abtreibungsmittel verschreibt und dann aus einem bekannten
Sachverhalt einen pressewirksamen Skandal macht?
Sie denunzieren doch unentwegt
Abtreibungsmittel, auch die "Pille danach" durften noch nie in
Katholischen Kliniken verschrieben werden, ein neuer Sachverhalt ist das
auch nicht und hat mit dem angeblichen Skandal, bei dem es
ausschließlich um die angebliche Verweigerung der forensischen
Untersuchung ging, nichts zu tun.
Sie wollen hier eine Kampagne pro Abtreibung durchziehen und die Rolle
dieser angeblich erfahrenen Notärztin, die ganz genau wissen muss,
dass die Kliniken die "Pille-danach" nicht verschreiben, ist
auch sehr fragwürdig.
Für mich ist das eine Hetzkampagne von Fanatikern, die ihre
Position zur Abtreibung mit allen Mitteln durchsetzen wollen, wie die
Eiferer auf der anderen Seite auch.
Warum verschweigen Sie, dass der Ärztliche Direktor dort sagt, man dürfe Vergewaltigte nicht mehr
behandeln, weil man die "Pille danach" nicht verschreibe, Herr Vormbaum?
Sie denunzieren nicht anders, als Gloria TV es macht, mit dem die Kirche
immer noch offiziell zusammenarbeit.
Diesmal nicht "Titanic", sondern Diözese Mailand:
Wie der General-Anzeiger mitteilt, hat die Diözese Mailand ihren
12. (!) Exorzisten eingestellt. Der Generalanzeiger:
"Immer mehr Bischöfe sind überzeugt, dass Exorzismen ein
wichtiges Mittel im Kampf gegen das Böse sind", behauptet Don Validio.
...
Bis heute sind Exorzismen mit der gängigen Lehrmeinung in der
katholischen Kirche vereinbar und sogar gewünscht. Im Katechismus
sind sie ausdrücklich erklärt. In Rom gibt es Schnellkurse
für Teufelsaustreiber, auch die neuen Exorzisten der Diözese
Mailand bekamen Lektionen. Kurz nach seiner Amtseinführung 2005
ermutigte der deutsche Papst Benedikt XVI. die italienischen Exorzisten,
"mit ihrem wertvollen Dienst an der Kirche fortzufahren"."
Vielleicht kann einer mal bei seinen deutschen Kollegen vorbeischauen :)
Bezogen auf NWR könnte man auch fragen, ob Hannelore Kraft ihren "Sauladen" in NWR
überhaupt noch im Griff hat. Wenn solche Hetzkampagnen ohne behördliche Sachaufklärung über Wochen möglich sind, ist das bedenklich.
Nicht ablenken, Herr Fischer, bleiben wir beim Thema
offenbar ist an der Kölner Geschichte weniger dran als bislang in
den Medien behauptet wurde, ganz abgesehen von Ihren engagierten Kommentaren.
Das erinnert fatal an die Geschichte der angeblichen Mörder in
Sebnitz, die der forensische Experte Pfeifer ja in seinem Gutachten
schon ausgemacht hatte oder an die angeblich so gefährlichen
Taschenbombe in Bonn, die einen fehlenden Zünder hatte, der aber,
wie man auch in der FAZ titelte, definitiv gezündet habe.
Der eigentliche Skandal ist eine solch vorschnelle Berichterstattung. Wo
bleibt der Anspruch des seriösen Journalismus.
es geht weder um die Kirche,noch um eine Abtreibung
hier zeigt sich deutlich, was in Deutschland möglich ist: eine
Organisation, die höchst-unrechtlich subventioniert und bezahlt
wird, setzt deswegen eigene regeln gesetzeswidrig ein, um sich
herauszuheben aus der Gesellschaft.
Wer ein Krankenhaus betreibt, hat jede Hilfe zu leisten, die ansteht.
Moralische, religiöse, gesellschaftspolitische Eingrenzungen
sollten ansich verboten sein. Wer dennoch solches tut, sollte seine
Lizenz verlieren.
Das Dumme ist nur, dass es immer noch Kreise gibt, die aufgrund ihrer
persönlichen Religionspräferenz meinen, ihrer ihnen
nahestehenden Organisation gesetzwidrige Privilegen einräumen zu
müssen. Privilegien sind die Erzfeinde der Demokratie. Richtig: die
Kirche will keine Demokratie, die Kirche will das Vor- und Veto-Recht in
allen Belangen - schon deshalb gehören Krankenhäuser nicht in
Kirchenhände!
Nach neuen Informationen (WDR) war es den Kliniken gar nicht erlaubt die
gewünschte anonyme Untersuchung vorzunehmen. Nicht weil sie
katholisch sind, sondern weil sie dem „Netzwerk der anonymen
Spurensicherung“ nicht angehören - was in diesem Fall aber
notwendig gewesen wäre.
Nur fünf der zahlreichen Kölner Kliniken sind berechtigt, nach
einer Vergewaltigung die „Anonyme Spurensicherung“ (AAS) durchzuführen....
Das bedeutet das das Opfer in den meisten Kliniken abgewiesen worden
wäre, aber nur bei den "katholischen" regt man sich auf.
Wie tief sind viele gesunken das sie alleine auf Grund des Wortes
"Katholisch" Beißreflexe entwickelt haben um jede Schuld
auf diese Kirche zu schieben?
Wer überhaupt die anonyme Spurensicherung vornehmen darf sollte Notärzten, Polizei, ... und
dem zuständigen Landesministerium bekannt sein! Bevor man sich zu
einem Fall äußert sollte dies als erstes klar dargelegt
werden. Auch vom angemessenen Qualitätsjournalismus ist zu erwarten
diese Sachverhalte zu recherchieren.
Es ist mir nach wie vor unverständlich, warum die behandelnde
Arztin des Notdienstes nicht unmittelbar mit der St. Vinzenz
Klinkleitung Kontakt aufgenommen hat. Hier herschte doch dringender
unmittelbarer Klärungsbedarf. Wäre im Sinne von Patientiennen,
die in vergleichbarer Situation den Notdienst aufsuchen, sofortiger
Kontakt mit Klinikleitung erfolgt, wäre sie auf aktuellem Stand
gewesen, wer die anonyme Spurensicherung vornimmt.
Stattdessen 4 Wochen später wilde Spekulationen der Medien.
Leider hat man den Eindruck, daß bei verschiedenen Akteuren ganz
andere Motive im Vordergrund standen als das Wohl von Patientiennen
oder Gewaltopfern.
Einfach widerlich wie etwas so Tragisches zusätzlich
selbstsüchtig instrumentalisiert und missbraucht wird.
Herr Fischer, Sie sind wirklich ein sehr einfallsreicher Jurist
Tatsache bleibt doch, und das bestreiten Sie ja nicht, dass die
Katholischen Kliniken schon seit September solche forensischen
Untersuchungen nicht mehr durchführen dürfen. Ich habe auch
nichts verschwiegen, steht alles in meinen beiden Kommentaren, mit den
zitierten Interviewstellen.
Die Frau wurde aber nach Aussage der Notärztin Mitte Dezember
angeblich abgewiesen, also gut drei Monate, nachdem die Klinik aus dem
Kliniknetzwerk für forensische Untersuchungen ausgeschieden ist. Wo
ist da der Skandal. Wie kommt eine Notärztin, die sich entweder
nicht richtig informiert oder nicht zugehört hat, dazu
gegenüber der Presse eine Gynäkologin, die sich nichts hat zu
Schulden kommen lassen, derart in ein schlechtes Licht zu rücken.
Von dem eigentlichen Vorwurf bleibt auch bei Ihrem jetzigen Kommentar
nichts mehr übrig. Dass Katholische Kliniken keine Abtreibung
vornehmen, ist keine Neuheit und hat mit den ursprünglichen
Vorwürfen nichts zu tun.
Schämen Sie sich, Herr Fischer!
Ich hab' das Interview eben gesehen. Sie verschweigen die wesentliche Tatsache, nämlich dass die
Klinik nach Aussage ihres ärztlichen Direktors nur deshalb von dem
"Netzwerk für anonyme Spurensicherung" abgemeldet wurde,
weil sie die "Pille danach" nicht anbietet.
Bezeichnend, dass Sie dies nicht thematisieren wollten, Herr Vormbaum.
Hiermit ist klar, dass die Weigerung, die "Pille danach" zu
verschreiben, zwangsläufig dazu führt, dass in diesen Kliniken
vergewaltigte Frauen nicht behandelt werden können. Kurzum: Die
Kirche hilft diesen Frauen bewusst nicht. Das erklärt den Jubel
hierüber auf Gloria tv, mit dem die Kirche offiziell zusammenarbeitet.
@Fischer - Das Interview finden Sie auf der WDR Mediathek
Dienstag 22.01.2013
"Ärztl. Direktor St. Vinzenz-Hospital [03:30 min]"
Ich bin ja mal gespannt, wie Sie als fachlich versierter Jurist, den
Sachverhalt weiterhin zu verdrehen versuchen.
Der Skandal entwickelt sich langsam in die andere Richtung, Herr Fischer.
Ihre Straßenklampfmethoden sind ja wirklich nur noch grotesk
Wollen Sie etwa behaupten, der ärztliche Direktor Professor Dietmar
Pennig vom Kölner Vinzenzhospital sei ein Lügner?
Er weist in diesem Interview ausdrücklich darauf hin, dass die
Klinik eine solche forensische Untersuchung gar nicht durchführen
kann und darf!
Alles gelogen, Herr Fischer?
Entschuldigt haben sich der Kardinal und die Kliniken für den durch
die Medienberichterstattung entstandenen Eindruck, man hätte an
Katholischen Kirchen einem Opfern von Vergewaltigung medizinische Hilfe versagen.
Hier zählen doch die Tatsachen, müssten Sie als engierter
Jurist auch so sehen und die sagen eindeutig, dass die Kliniken eine
solche Untersuchung gar nicht durchführen konnten und druften.
Es zeigt sich immer mehr, dass der wirkliche Skandla die inszenierte
Kirchenhetze ist.
@Neudorfer und Vormbaum. Auf der Website des WDR steht nichts davon. Wo sind Ihre Belege?
...
Und für Herr Fischer sollte auch noch den letzte Teil des Intervies kennen
Der Ärztliche Direktor Professor Dietmar Pennig vom Kölner
Vinzenzhospital weiter:
"Vom „Netzwerk der anonymen Spurensicherung“ sei das
Vinzenzkrankenhaus seit September abgemeldet gewesen, „wir haben
uns nicht abgemeldet, wir sind abgemeldet worden“, betonte Pennig
ausdrücklich, „weil wir die ‚Pille danach‘ nicht
verschreiben dürfen, das war einer der Gründe – so dass
uns die technischen Möglichkeiten, um einen sicheren Nachweis zu
führen, ob eine Gewalttat vorliegt, überhaupt nicht zur
Verfügung standen“. „So, wie es in der Presse berichtet
worden ist, ist die Empörung nachvollziehbar“, urteilte der
Ärztliche Direktor des Vinzenzhospitals weiter. Was für ihn
aber nicht nachvollziehbar sei, „sind manche undifferenzierte
Reaktionen auf diese Mitteilung.“
Warum stellte dann der Kölner Stadtanzeiger mit Berufung auf die
Notärztin den Fall ganz anders dar - keine Rede davon, dass den
beiden Kliniken schon die technischen Möglichkeiten zur
Spurensicherung fehlten.
Achje, Herr Vormbaum. Wofür hätten sich denn dann der Kardinal und die Kliniken entschuldigt?
...
Darf ich hier noch ergänzende Informationen zufügen:
Im Interview mit dem „WDR“ sagte der Ärztliche Direktor
Professor Dietmar Pennig vom Kölner Vinzenzhospital über den
Fall folgendes: Die Patientin „befand sich in den Räumen der
ärztlichen Notdienstpraxis“. Sie sei zu diesem Zeitpunkt also
bereits „unter ärztlicher Aufsicht“ und Betreuung
gewesen. Die betreuende Ärztin habe eine „telefonische
Anfrage“ an die diensthabende gynäkologische Ärztin des
benachbarten Vinzenzhospitals gestellt. Die diensthabende Ärztin,
„die sich zwischen mehreren Geburten befand“, habe
empfohlen, „ein städtisches Haus aufzusuchen, das der
anonymen Spurensicherung angeschlossen ist“. Denn sonst hätte
die Patientin im Fall von „Anzeichen dieser Gewalttat“
„ihre Geschichte in einem anderen Krankenhaus“ noch
„ein drittes Mal erzählen müssen“. Doch sei dies
der diensthabenden Gynäkologin als „eine zu große
Belastung für die Frau“ erschienen. Vom „Netzwerk der
anonymen Spurensicherung“ sei das Vinzenzkrankenhaus seit
September abgemeldet gewesen..."
Wenn die Informationen vom WDR stimmen,
muss man schon die Frage stellen, warum eine erfahrene Notärztin
diesen Sachverhalt nicht kennt. Dann handelte es sich nicht um eine
Abweisung der Patientin, sondern um eine korrekte Auskunft der
Ärztin, dass die eigene Klinik eine "anonyme
Spurensicherung" nicht durchführen darf.
Bestätigt sich das, was der WDR berichtet, wäre es ein
Skandal, aber nicht der Katholischen Kirche sondern primär der
Medien, die den Sachverhalt grob verfälschend dargestellt
hätten. Auch die Rolle der engagierten Notärztin müsste
dann in einem anderen Licht gesehen werden. Weiterhin irritiert hier,
warum diese erfahrene Notärztin sich nicht schriftlich zwecks
Aufklärung an die Klinikleitung gewandt hat. Repressionen hatte sie
nicht zu fürchten, da sie in keinem
Abhängigkeitsverhältnis zur Kirche steht. Staatt dessen geht
sie Wochen später an die Presse.
Die FAZ sollte hier nochmals genau recherchieren und dem Wunsch ihrer
Leser nach Aufklärung entsprechen.
Das ist Unsinn, Herr Neudorfer, denn sonst hätten die Kliniken die Abweisung auch so begründet.
Die Begründung ist das Widerliche und Beschämende.
Die Motive einiger bei dieser Kampagne ist bedenklich ! Blindes Wutbürgertum erschreckend !
Auf eine primäre Zuständigkeit von Uni Kliniken wurde bereits
frühzeitig in einem Thread zu diesem Thema von einer Foristin hingewiesen.
Warum wurde in der Berichterstattung stets ausgeblendet, daß die
Ärztin des Notdienstes der Krankenkassenvereinigung die
medizinische Versorgung bereits durchgeführt hatte (sic!), es um
die Spurensicherung ging, für die nur bestimmte Kliniken berechtigt
sind. Von angemessenem Qualitätsjournalismus ist es erwartbar, das
zu recherieren.
Warum wurde medial ungeprüft anderer Sachverhalt suggiert ?
Warum kannte die Ärztin des Notdienstes die Bestimmung nicht ?
Akzeptierte nicht den Hinweis der Klinikärtzinnen, die Patientin
zwecks Spurensicherung ins Uni-Klinikum einzuweisen, um dort auch falls,
erwünscht die "Pille danach" Behandlung vorzunehmen ?
Warum versuchte die Notdienst Ärztin als 2.-tes die 2. Celletinnen
Klinik? Diese befindet sich auf der anderen Rheinseite! Die primär
zuständige Uni Klinik ist erreichbarer gelegen.
Viele Merkwürdigkeiten !?
Ich finde es ja schon super das sich die Presse
so fürsorglich um Vergewaltigte kümmert. Ob sie es auch macht
in "nicht"-katholischen Fällen? Ich glaube es nicht
wirklich. Das das Schicksal der Frau, die Verfolgung der Täter, die
Hintergründe der Tat in 99 % der Artikel nicht zu Sprache kommen,
britg mich zu folgender Frage: Wer sind die Täter in Augen der
Presse? Die Ärztinnen die sich nachweislich gegen Vorschriften
verstoßen haben oder die Katholische Kirche? Oder doch die Vergewaltiger?
Zurück zur Diskussion: Jemanden so zu denunzieren und dabei auch
noch den falschen zu beschuldigen ist etwas was man nicht tun darf. Das
dies bei den Ärtzinnen zu falschen Reaktionen führt lässt
sich so teilweise erklären, aber nicht ganz. Denn die Vorschriften
der Kliniken sind sehr deutlich und leicht verständlichen
formuliert, das man das nicht versteht ist mir schleierhaft.
PS: Zur Pille danach: Sie ist sehr schädlich und sollte nur sehr
selten genommen werden. Das sollte die Presse auch mal erwähnen.
Herr Neudorfer,
wir alle kennen den genauen Wortlaut der Telefonate nicht und von daher
wissen wir auch nicht, warum es zu den falschen Reaktionen der
Ärtze kam.
Der Notärztin mussten aber die Vorschriften ebenfalls bekannt sein,
da sie ja nach den Medienberichten zu urteilen ständig mit den
beiden Kliniken zusammenarbeitete. Zudem musste die Notärztin
wissen, dass es keine Vorschrift geben kann, eine Notversorgung, gleich
aus welchen Gründen, ärztlich zu verweigern.
Warum spricht sie den Vorgang auf Grund ihrer großen
Empörung, die darauf schließen lässt, dass sie wusste,
dass hier nicht korrekt gehandelt worden war, nicht bei der
Klinikleitung an und bittet schriftlich(!) um Aufkärung, sowie um
korrekte Unterweisung der Klinikärzte? Statt dessen wartet die
Ärztin, die in keinem Abhängigkeitsverhältnis zur Kiche
steht und geht einen Monat später, genau zum Zeitpunkt des
Zerwürfnisses mit dem Forensiker Pfeiffer an die Presse!
Ich würde das als Arzt jedenfalls anders handhaben.
Bei den Ärzten hört die "Nächsten-Liebe" der Frommen offensichtlich auf
Mich würde schon interessieren, wen die "frommen"
Denunzianten mit ihrer hohen Moral im Spiegel sehen, wenn sie in der
einen Hand ihre "heiliges Regelwerk" mit dem achten Gebot
darin("Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen
Nächsten") und in der anderen Hand den Text ihrer
Schauspielerrolle als Vergewaltigungsopfer halten.
Ärzte scheinen für solche Menschen keine
"Nächsten" zu sein, wenn sie glauben, sie einfach so als
falsche Patienten belügen und betrügen zu dürfen.
Bei der "Pille danach" geht esu m Abtreibung
und Abtreibung ist das Töten von Leben.
Und genau aus diesem Grund haben Christen etwas dagegen. Hier sind die
Christen sogar absolut Konform mit unserem Grundgesetz, was viele
Frauenärzte und auch Abtreibungskliniken übrigens nicht sind.
Denn Abtreibungen sind laut Verfassugnsgerichtsurteil nicht legal, sie
werden nur nicht verfoglt.
Desahlb handeltn Abtreiungsgegner sogar im Sinne des Grundgesetzes...
... wobei sie hier eindeutig über das Ziel hinausgeschossen sind.
Das kann man auch kritisieren, aber schlimm ist es trotzdem nicht
wirklich. Die Frau war in keiner medizinischen Notlage, die
Erstversorgung war zu dem Zeitpunkt schon erfolgt und es ging nur noch
um eine Spurensicherung.
Wie wohl der Aufschrei wäre würde hier katholisch z.B.muslimisch und Köln in diesem Fall Kabul heiße
Es hieße in etwa: "Islamisten bezahlen Provokateurin -
Kabuler Krankenhaus weißt geschändes Mädchen ab".
Wieder ein Grund unsere Freiheit und die der Frauen am Hindukusch weiter
mit Waffengewalt zu verteidigen. "Menschenverachtend diese
Taliban". So oder ähnlich wären die Reaktionen zu erwarten.
Jetzt ist es aber Kölle und die vorbildliche katholische Kirche im
bewußt nicht laiizistischen Staat Deutschland. Man bildet sich was
ein auf die abendländische Kultur, die Werte unserer Gesellschaft.
Sie werden zunehmend mit Füßen getreten, eingefordert von der
Menge, nur selber nicht mehr vorgelebt.Über den großen Teich
schwappt mehr und mehr Übel, von Finanzmärkten, von
Waffengewalt, von Sicherheitsfanatikern,...so auch von Fundi-Christen,
mit Fundi-Radio und -TV, wie drüben halt. Das sind die Trends, die
ich nicht mehr übersehen kann, die mich auch an diesem Fall wieder
aufschrecken lassen. Ekelerregend, was wir diesen Institutionen und den
sie schützenden PolitikerINNEN!!! durchgehen lasse
Man kann es auch übertreiben!
Und das ist Ihnen damit wirklich gelungen.
Die Patientin wurde nicht als Notfall abgewiesen, sondern wurde im
Vorfeld schon medizinisch versorgt.
Und das katholische Kliniken die "Pille Danach" ablehen ist
nicht falsch.
Diese fanatischen Eiferer arbeiten mit den selben Methoden wie fanatische Kirchengegner
In diesem Spannungsfeld ständiger Denunziation muss die Katholische
Kirche immer wieder einen Weg finden, einerseits grundlegende
christliche Positionen zu bewahren, andererseits aber auch keinem
Fantismus Raum zu geben, der letztendlich nur Macht ausüben will.
Der damalige Generalvikar Dominikus Schwaderlapp stellte daher ja auch
die „investigative Methode“ der „Tester“ in
Frage. „Worum geht es Ihnen wirklich? Um den Schutz des
ungeborenen Lebens oder darum, ‚schwarze Schafe‘
aufzuspüren und anschließend den Verantwortlichen in der
Kirche die von Ihnen vermutete Liberalität oder Nachlässigkeit
nachweisen zu können?“
Die Kirche steckt bei solchen Aktionen von Eiferern immer in einem
Dilemma, reagiert sie nicht, würde es am Ende noch heißen,
die Katholische Kirche beteiligt sich an Abtreibungen.
Die Eiferer unter den Kirchengegner verfahren in der gleichen Methodik
und sind lediglich daran interessiert, kirchliche Grundpositionen - hier
aus politischem Interesse - zu schleifen.
Zum Zeitpunkt meines Kommentars kannte ich das WDR Interview
mit dem Ärztliche Direktor Professor Dietmar Pennig vom Kölner
Vinzenzhospital noch nicht.
Die Artikelüberschrift "Lasset uns Denunzieren" bekommt
kurioser Weise nun eine ganz anderen Beigeschmack und passt auf
bedrückende Weise zum Stil vieler vermeintlicher liberaler
"Kirchenkritiker", die letztendlich nur politische Fanatiker
sind und auf die Verpflichtung zur wahrheitsgemäßen
Berichterstattung gerne aus denunziatiorischem Interesse pfeifen.
Es gab keinen Arzt oder Ärztin, die an den beiden Kliniken
notwendige medizinische Versorgung eines Vergewaltigungsopfers
verweigert hätten. Die beschuldigten Ärzte haben lediglich
korrekter Weise eine engagierte Notärztin darauf hingewiesen, dass
ihre Klinik keine "anonyme Spurensicherung" durchführen
kann, wie andere Kliniken in öffentlicher Trägerschaft in
Köln auch, und auf die zuständigen Kliniken verwiesen, die
hierzu technisch in der Lage sind.
Die ganze Story war also Denunziation pur!
Das erklärt weder die offizielle Kooperation der Kirche mit Gloria TV noch, dass der Generalvikar
die Denunziation an die Kliniken weitergeben ließ, Herr Vormbaum.
Also: Was ist für beides der Grund?
Ihre Frage beantworte ich doch gerne Herr Fischer
Die Katholische Kirche muss mit vielen etwas schrägen Mitgliedern
auskommen, neben Leuten, die gloria.tv toll finden, auch mit Leuten, wie
Ihnen, die alle Kirchenoberen hassen.
Dass Sie nicht daran denken auszutreten, habe ich mir fast gedacht, der
Kampf von "Wir sind Kirche" ist effektiver, wenn er von innen
heraus geführt wird. Sie haben da die Taktik der 68er
verinnerlicht. Sie mögen ja deren Partei, in der man schon
veghement für die Straffreiheit von Pädophilie eingetreten
ist. Mit moralischen Grundsätzen muss man es ja nicht so genau
nehmen, wie mit dem "Apostolischen Glaubensbekenntnis" als
libareler Katholik ja auch nicht.
Was sagen Sie übrigens zu dem WDR Interview mit dem Ärztlichen
Direktor Professor Dietmar Pennig vom Kölner Vinzenzhospital?
Irgendwie kam mir diese ganze Geschichte von anfang an spanisch vor, da
stimmte etwas nicht, so wie mit dieser Bonner Taschenbombe und dem schon
gezündeten Zünder, den es nie gab.
Ich denke nicht daran auszutreten, Herr Vormbaum. Würden Sie jetzt bitte meine Fragen beantworten,
oder fällt Ihnen dazu keine Story mehr ein?
Nochmals die Frage an Sie, Herr Fischer:
Warum wollen Sie dann partout dieser verhassten, rückschrittichen, brutalen Katholischen Kirche weiter angehören und treten nicht aus der Kirche aus? Wäre das nicht logisch Konsequenzen zu ziehen, zumal Ihnen die Protestantischen Kirchen eigentlich nicht fern stehen dürften.
@Vormbaum. Warum arbeitet die Kirche offiziell mit gloria tv zusammen und weshalb hat der
Generalvikar die Denunziation perpetuiert?
"Der Fanatismus wird von außen hereingetragen." Woher er kommt, ist sekundär. Entscheidend und
traurig ist, dass er in der kath. Kirche ist. Dort sollte Fanatismus keinen Platz haben.
"Schlechter Stil, die Kirchenkritiker pauschal zu verdammen"
Soll Ihr Diminutiv für übelste Polemik ein schlechter Witz sein?
Wie gesagt, mir sind beide Fronten extrem unsympathisch, ich mag einfach
Leute nicht, die ihre politischen Ziele oder moralischen Auffassungen
mit nahezu militantem Eifer durchsetzen wollen. Diese Formen der
"Basisdemokratie", ob in der einen wie der anderen Richtung,
missbrauchen das moralische Anliegen aus bloßem Machtinteresse und
sind daher verwerflich.
In der Tat sollten die deutschen Bischöfen solchen Gruppen, die
hier auf wirklich fragwürdige Weise Einfuß nehmen wollen,
keinerlei Spielraum für Agitation lassen.
Das gleiche gilt übrigens auch für "Wir sind Kirche".
Das wird nicht gehen ...
weil der Fanatismus von außer hereingetragen wird.
Man sieht es an diesem Fall, bei dem nicht wirklich etwas passiert ist.
Es heißt "Ein Vergwaltigungsopfer wurde von katholischen
Kliniken abgewiesen", was schon eine Zuspitzung ist. Denn das Opfer
war ja schon versorgt...
Aber diese Differenzierung will die Presse nicht vornehmen, obwohl sie
es weiß. Aber um den Fall geht es nicht, man will die Kirche an
den Pranger stellen, als wäre sie hier der Täter. Der/die
eigentlichen Täter oder der Tathergang interessieren nicht.
Denn es geht hier um etwa anderes: Die Kirchen haben einen
nicht-zeitgeistkonformern Anspruch der vielen nicht passt (=
Kulturkampf). Das ist das eigentliche Problem ... und genau genommen
nicht das Problem der Kirchen.
"Religiöse Eiferer". Aber Herr Vormbaum. Mit Gloria TV arbeitet die kath. Kirche doch offiziell
zusammen. Erst seit sich Gloria TV mit dem anderen Hetzwerk kreuz.net
solidarisiert, denken Diözesen über die Beendigung der
Zusammenarbeit nach. Würzburg hat sich schon gegen Gloria TV
positioniert. Das Gros der Diözesen zögert und hadert noch.
Die von Ihnen ignorierte Frage ist, warum die Diözesen mit Gloria
TV überhaupt kooperieren, wenn es sich doch dort um - wie Sie
richtig sagen - religiöse Eiferer handelt? Schonmal drüber
nachgedacht? Weil die Kirche in dem von Ihnen angedeuteten, aber viel
tiefgreifenderen Dilemma ist, den Hardlinern nicht vor den Kopf
stoßen zu können?
Warum hat der Kölner Generalvikar nicht souverän reagiert und
diese Denunziation zurückgewiesen, statt den
Diözesean-Caritasberband eine Brandbrief an alle katholischen
Kliniken schreiben und darin die Denunziation ausführlich
erwâhnen zu lassen? Es gibt nur einen Grund: Die religiösen
Eiferer haben sehr grossen Einfluss in der kath. Kirche.
Schlechter Stil, die Kirchenkritiker pauschal zu verdammen.
Dass diese Extremisten ihre religösen Doktrinen Ärzten und
Pflegern aufzwingen wollen, welche nicht für kirchliche
Organisationen arbeiten, ist doch nur die Spitze des Eisbergs.
Der eigendliche Skandal ist doch, dass diese Organisationen ihren
Angestellten religiöse Doktrinen aufzwingen, obwohl sie sich nicht
zu fein sind sich größtenteils von sekular erhobenen
Steuergeldern finanzieren zu lassen. Wo bleibt da die Religionsfreiheit?
Ist das noch die weltumspannende Kirche allgemein, wenn Spitzel neben
mir ihre frommen Gebete gen Himmel schicken.
Oremus, für eine Kirche, die noch ihrem ursprünglichen Auftrag entspricht.
Im Vatican befinden sich katholische Eliten, die weit vom Gottesvolk
entfernt sind. Der Auftraggeber Petri würde sich im Grabe
herumdrehen, wenn es denn ein solches nach seiner Auferstehung für
ihn gegeben hätte.
S.
Warum schickt Gloria TV nicht kindlich aussehende Männer in Beichtstühle pädophiler "Geistlicher",
um dann den Staatsanwaltschaften zu berichten?
Antworten (8) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 17:29 UhrZum Glück, Herr Fischer, bestimmen solche fanatischen Kirchenkritiker wie Sie nicht,
wie die Kirche geführt wird.
Sie und die Bewegung "Wir sind Kirche" nehmen die Welt sehr
eindimensional war. Die Wirklichkeit entspricht nicht dem, wie sie der
SPIEGEL ausdeutet, was Sie dann einfach nur nachplappern.
Solche inszenierten Skandale werden hoffentlich viele Katholiken
aufrütteln und ihnen die Augen öffnen, wie moralisch integer
fanatische Kirchenkritiker vorgehen.
Ihre schwarz-grünen Träumerei hat ausgedient, bevor sie
überhaupt Realität werden kann, zum Glück für unser
Land. Die CDU hat Dank solch engagierter Mitglieder wie Sie gerade
wieder eine Landtagswahl in den Sand gesetzt.
"Da wird es auch nichts helfen, kritische, liberale und
selbständig denkende Katholiken wegschicken zu wollen."
Herr Fischer, ich habe im Gegensatz zu Salonkatholiken große
Hochachtung vor bekennenden Atheisten und Agnostikern, weil sie geistig
keinem smarten Konformismus frönen, sondern harte, ja teils eisige
Positionen der Glaubenslosigkeit vertreten und mitunter darunter enorm leiden.
@Vormbaum. Sie werden sich damit abfinden müssen, dass die kath. Kirche nicht mehr länger
mittelalterlich geführt werden kann - und wird. Da wird es auch
nichts helfen, kritische, liberale und selbständig denkende
Katholiken wegschicken zu wollen.
Können Sie mir erklären, warum die unsere kath. Kirche mit
gloria tv - die Sie zurecht als religiöse Eiferer bezeichnen -
offiziell immer noch zusammenarbeitet und warum der Kölner
Generalvikar die Denunziation nicht konsequent und selbstbewusst
zurückgewiesen, sondern wie ein willfähriger Büttel die
Denunziation gleich per Brandbrief an alle kath. Kliniken weitergeleitet hat?
Ganz klar: Weil die Hardliner (noch) das sagen haben und sich dabei noch
auf viele Schäfchen verlassen können, die alles für wahr
halten, was man Ihnen vormacht.
Oder warum sonst, Herr Vormbaum?
Herr Fischerm, sind das die neuen Begrifflichkeiten in der Bewegung "Wir sind Kirche"?
Bestimmen Sie nun schon, was katholisch ist und was nicht, Herr Fischer?
Das beigefügte Prädikat "liberal" soll wohl
darüber hinwegtäuschen, dass Sie sich im Grunde vom
Katholizismus längst geistig vollständig verabschiedet haben,
aber nicht den Willen aufbringen, sich dem Protestantismus
anzuschließen.
Warum eigentlich nicht, ist der Protestantismus für Sie nicht
akzeptabel?
Oder geht es darum dass Sie und Ihre Mitstreiter in der Bewegung
"Wir sind Kirche" eine Uniformität des Glaubens unter dem
Deckmäntelchen der Ökumene durchsetzen wollen.
Da Sie die Katholische Kirche derart verabscheuen, können Sie doch
das „Apostolische Glaubensbekenntnis“ nur mit hinter dem
Rücken gekreuzten Fingern ablegen, da dort ja von der heiligen
katholischen Kirche die Rede ist.
Wer dieses Bekenntnis aus innerer Überzeugung nicht mehr ablegen
kann, ist kein "liberaler" Katholik, sondern hat den
Glaubenshorizont der Katholischen Kirche längst verlassen.
Herr Fischer, dem Wesen eines Fanatikers ist es eigen, sich jedem Argument zu verschließen
und an Stelle einer seriösen Diskussionskultur die bloße
Polemik zu setzen.
Genau diese Taktik beherrschen die fanatischen Kirchenhasser ebenso
grandios wie fanatisch verblendete christliche Moralisten.
Betonköpfe auf beiden Seiten, die sich fast notwendig gegenseitig
bedingen, um eine vergiftete Atmospähre zu schaffen, mit der man
glaubt, Einfluss nehmen zu können.
Ein katholischer Kinderschänder ist nicht besser als ein anderer, oder, Herr Neudorfer?
Niemand sagt, dass es das nur in der katholischen Kirche gibt. Aber wie die kath. Kirche mit diesem traurigen Thema umgeht, ist für mich als liberalen Katholiken beschämend. Für Sie offenbar nicht.
Warum machen Sie das nicht?
Beichte würde ihnen sicher gut tun.
Vielleicht würde ihne ndas auch auffallen das Ihre denunzierende
Art eine Form des Missbrausches ist. Denn wie jeder gut informierte
Bürger weiß, ist das kirchliche Umfeld mit der sicherste Ort
für Kinder. 99 % aller Fälle passieren außerhalb des
kirchlichen Bereiches und am schlimmsten ist das Elternhaus. Danch
folgend die Schulen, Sportvereine, Freizeitheime...
Ca. 10 % aller Kinder werden missbraucht, es sind so viele das jeder von
uns mindestens ein Opfer kennt. Da der Missbrauch in jeden Mileau
geschieht und ist es sogar sehr wahrscheinlich das jeder von uns einen
oder mehrere Täter kennt. Es kann ein Kollege sein, ein Nachbar,
ein Freund oder ein Verwandter ...
Aber diese Details will man nicht hören, ich weiß.
Kindemissbrauch interessiert nur wenn man es gegen die katholische
Kirche verwenden kann.
Unsinn, @Vormbaum, die kath. Kirche arbeitet offiziell mit Gloria TV zusammen und es spräche gar
nichts dagegen, Priester bei der Staatsanwaltschaft anzuzeigen.
Also Sie könnten locker beim Pendant von Gloria.TV anheuern, Herr Fischer
Die Methodik der Unterstellung und Vermengung von Fakten in Ihren
Beiträgen entspricht auffällig der dieser fanatischen Eiferer.
Das Grundmotiv ist dasselbe: Macht ausüben wollen, die Kontrolle
(Deutungshoheit) bekommen.
Die Katholische Kirche muss sich heute gleich zwei Strömungen
widersetzen; auf der einen Seite die Eiferer von gloria.tv und auf der
anderen Seite der Bewegung "Wir sind Kirche".
Mich erinnert das immer an Parallelen aus der Politik, da ziehen sich
bekanntlich auch die Fanatiker der verfeindeten Lager an.
das hinterhältige Spiel der politischen Provokation
deutet fast immer auf das Täterprofil von Linken und Linksradikalen hin.
Man muß kein Prophet sein, um am Ende der Auftragskette einen
solchen zu finden.
Wie lange geht diese Hetze gegen unsere Kirche noch so weiter?
Die Kirche und die Bundeswehr, das sind die beiden Lieblings-Hassobjekte
der linken Medien.
Leider ist die FAZ nicht in der Lage oder willens, dem eine eigene
bürgerliche Position entgegenzusetzen.
Deswegen sage ich: Meine Kirche ist mir heilig, und die lasse ich mir
auch nicht von fixierten Schreiberlingen kaputt reden. Religionsfreiheit
gilt für alle, doch unsere Haupttradition täglich in den Dreck
zu ziehen, das halten viele Ideologen für eine besondere Ruhmestat.
Wie schändlich und vor allem: wie dumm und selbstzerstörerisch!
Ach je, Herr Mayer. Das ist ja brav. Aber sagen Sie bitte: Wie schafften es die Feinde der Kirche,
deren Geistliche dazu zu bringen, Kinder zu vergewaltigen?
Lasset uns Denunzieren. Wie war das mit den Wizzleblowern?
Was würde die Nachrichtenindustrie ohne Denunzianten machen?
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.01.2013 09:04 Uhr...aber nicht als agent provocateur und nicht mit verleumderischen Falschbehauptungen...
Erst denken. Dann schreiben.