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Katholische Kirche Verlagsgruppe Weltbild akut bedroht

 ·  Der von der Katholischen Kirche getragenen Verlagsgruppe „Weltbild“ droht nach Informationen der F.A.Z. die Insolvenz. Das Unternehmen macht trotz eines Milliarden-Umsatzes seit längerem Verluste.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (13)
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Sepp Maier

Infos unter weltbild-verdi.de

Stellungnahmen der ver.di-Mitglieder von Weltbild zum Thema finden sich unter weltbild-verdi.de

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Sepp Maier

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Karl Napp

Jahrelang war ich Jokers-Kunde.

LEider ist das heutige Sortiment zu einer Ramschkiste verkommen.
Damit kann man nicht überleben.

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Insolvenz ...

Obwohl man es denken könnte, Welt und BILD gehören leider nicht mit dazu ... ... ... .

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Karl Schade
Karl Schade (J.K.S) - 09.09.2013 18:43 Uhr

Zurück zum kaufmännischen Ernst!

Unter der Führung von Carel Halff und Werner Ortner war Weltbild bis vor wenigen Jahren das erfolgreichste Unternehmen der Buchbranche. Grundlage war das perfekte Zusammenspiel von Einkauf und katalogbasiertem Vertrieb. So etwas kann, besonders in der Konkurrenz zum übermächtig gewordenen Amazon, nur funktionieren, wenn das Kaufmännische ernst genommen und nicht geschäftsfremden Rücksichten unterworfen wird. Wenn die katholische Kirche das moralisch nicht mehr mittragen will, sollte sie das Unternehmen an jemanden verkaufen, der es als solches betreiben will.

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Werner Busch

Die Geschäftsführung

teilt mit:Der Fortbestand des Unternehmens ist in keiner Weise gefährdet".
Und da ist ja auch noch die hälftige Beteiligung an Hugendubel...

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Karl Josef Kettel

Insolvenz der Kirche

Eigentlich und ursprünglich sollte sich der Bischof um die Gemeinde kümmern, so wie es in
1.Petr 5,2
"Sorgt als Hirten für die euch anvertraute Herde Gottes, nicht aus Zwang, sondern freiwillig, wie Gott es will; auch nicht aus Gewinnsucht, sondern aus Neigung.." zu lesen steht. Aber leider scheint der Umgang mit Geld so verführerisch, dass die eigentliche Aufgabe des Hirten, der Verkündigung des Wortes, des seelische Beistand in den Hintergrund gedrängt wird.
Und noch etwas: im Bistum Limburg spielt der Umgang des Bischofs mit Geld offenbar ebenfalls eine nicht rühmliche Rolle.
KJ.Kettel

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Wo bitte ist der Kundennutzen?

Jedes Unternehmen muss doch zur Grundlage seiner Existenz die Frage beantworten können, welchen Kundennutzen es zufrieden stellen will.
Bei Weltbild ist doch diese Frage längstens der Frage gewichen: mit wessen Subvention/Unterstützung wollen wir überleben ?
Der stationäre Buchhandel in Deutschland ist rückläufig. Der online-Buchhandel ist zunehmend monopolisiert. Die Kunden suchen und brauchen kein spezifisch katholisch gefärbtes Sortiment von Büchern.

Man sollte der katholischen Kirche raten: schliesst das Unternehmen, in Anstand und Würde. Nicht in die Insolvenz führen, sondern liquidieren. Kündigt den Mitarbeitern ordentlich, verhandelt einen Sozialplan und legt die Aktivitäten ordnungsgemäss still. Das würde man von einem anständigen, christlich-moralischen Unternehmer erwarten. Das darf man auch von der katholischen Kirche erwarten. Nicht erwarten darf man, dass sie das Subventionsgrab auf "ewig" fortführt. Wer das erwartet, ist unrealistisch und führt auch die MA in die Irre!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.09.2013 18:35 Uhr
Anton Schmid

Weltbild hat kein Weltbild

Das Sortiment von WELTBILD ist mitnichten "katholisch gefärbt"; es ist genauso farblos wie jede andere Buchhandelskette, ja wie jede hundsgewöhnliche "Buch"handlung, die sich nicht vom Geist, sondern vom Geld antreiben lässt. In keiner nämlich fehlt heutzutag das Spiritualitäts-Regal, wo man Bücher über „Spirituelle Fussbäder“ und über „Backen mit Dinkel und Galgant“ findet, aber auch alles von Peter Alexander bis Dan Brown, von Anselm Grün bis Bela Bartok, von bayerischer Zithermusik über Michel aus Lönneberga (der keine Bücher liest) bis zu den Weihnachtsgeschichten mit Heinz Rühmann. Im Klassikerregal stehen dann meist nur arbeitslose Bücherstützen, bestenfalls entdeckt man den „Werther“, cool angelehnt. Alles Dinge, die man auch im „junk store“ um die Ecke findet, - und zwar ohne die nervige Plastikfolie drumrum, weshalb ich Ihrem Vorschlag, das ganze Unternehmen „ordnungsgemäß still“zulegen, nur zustimmen kann: ein Grund, den deutschen Bischöfen endlich einmal dankbar zu sein…

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Karl-Heinz Andresen

Religion, Ideolgie, Gesinnung und anderes Vernunftfremde

stand alleweil kaufmännischem Erfolg eher im Wege als es ihn befördern konnte.

Nach dem immerhin recht einträglichen Ablaßhandel ging es mit zunehmender Aufklärung deutlich abwärts mit den Geschäften auf Gegenseitigkeit.

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Dieter Holst
Dieter Holst (dholst) - 09.09.2013 16:26 Uhr

Wenn ich lese:

"...Das Verhalten der Banken ist damit zu erklären, dass die Gesellschafter des Medien- und Versandunternehmens – zwölf Diözesen, die Soldatenseelsorge Berlin sowie der Verband der Diözesen Deutschlands (VDD) – überWeltbild seit Jahren im Streit liegen...", dann stelle ich fest, das die Kirchenvertreter wohl wesentlich "weltlicher" sind, als sie zugeben.
Das ist Schade, insbesondere in einer Zeit, wo (Hab-)Gier Konjunktur hat.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.09.2013 19:17 Uhr
Dieter Holst
Dieter Holst (dholst) - 09.09.2013 19:17 Uhr

Herr Meyer,

kann ich logischerweise nicht. Aber die Kirchenvertreter tun immer so barmherzig, und das sind sie nun mal nicht. Ich selbst bin gläubig, wobei ich kein Anhänger der "Instituion Kirche" bin. Ich zahle Kirchensteuer aus folgendem Gründen: Ich möchte das die Kirchen erhalten bleiben, das dort Kindergottesdienste (habe ich sehr gemocht), Gottesdienste, Hochzeiten, Konfirmationen usw. stattfinden.

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Jan Meyer

Hr. Holst

nennen Sie mir doch mal eine Zeit in der Habgier keine Konjunktur hatte, unabhängig ob nun die Welt als ganzes oder nur die Kirche betrachtet wird.

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09.09.2013, 15:37 Uhr

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