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Junge Unionspolitiker : „Strategisch auf Zeit nach Merkel vorbereiten“

Wann bereitet sich die CDU auf die Zeit nach Angela Merkel vor? Je früher, desto besser, findet eine Gruppe junger Abgeordneter in der Unionsfraktion Bild: dpa

Junge Politiker in der Unionsfraktion fordern eine Verjüngung in Partei und Fraktion für die Zeit nach Angela Merkel. Die Gruppe hat dabei vor allem fünf Namen im Blick.

          In der CDU dringen junge Politiker auf eine Verjüngung und Erneuerung der Partei, um sich auf die Zeit nach der Kanzlerschaft von Angela Merkel vorzubereiten. Der neue Vorsitzende der Jungen Gruppe in der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Mark Hauptmann, sagte der F.A.Z.: „Ich halte es für unbedingt notwendig, dass wir uns schon jetzt strategisch für die Zeit nach Angela Merkel positionieren und junges Spitzenpersonal mit einbinden.“ Es gebe in der Bundestagsfraktion und in der Partei Politiker, „die mit ihren wirtschaftsliberalen und konservativen Standpunkten in den aktuellen Debatten genau den richtigen Ton treffen und in ihren Ressorts bereits zu den erfahrenen Kräften zählen.“

          Markus Wehner

          Politischer Korrespondent in Berlin.

          Hauptmann nannte fünf jüngere CDU-Bundestagsabgeordnete, die er zu diesem Kreis zählt: „Das sind zum Beispiel Jens Spahn, Carsten Linnemann oder Paul Ziemiak, aber genauso auch Nadine Schön oder Steffen Bilger“. Die Genannten sind zwischen 32 und 40 Jahren alt.

          Eine neue Dynamik, wie sie der Koalitionsvertrag auf dem Deckblatt fordere, erreiche man nur mit frischen Ideen, so Hauptmann. „Das ist meiner Ansicht nach untrennbar mit einer personellen Neuausrichtung zugunsten der jüngeren Generation verbunden“, sagte der 33 Jahre alte Abgeordnete aus Thüringen. Der Jungen Gruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gehören alle Unions-Abgeordneten an, die zu Beginn einer Legislaturperiode jünger als 35 Jahre sind.

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          Zwar habe die Union inhaltlich in den Koalitionsverhandlungen gut verhandelt, sagte Hauptmann weiter, doch sei er wie viele wenig glücklich über die Ressortverteilung. „Der Verlust des Finanzministeriums wiegt schwer“. Personell wünsche er sich „mehr Mut für dynamische und kluge, junge Köpfe sowie eine ministeriale Vertretung des Ostens“.

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