13.11.2012 · Die Geschichte des Niedergangs der „Frankfurter Rundschau“ ist eine spezielle, von der man nicht aufs Allgemeine schließen sollte. Es ist die Geschichte einer Zeitung, die ihren Markenkern verlor, und eines Verlags, der sich übernahm.
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Der Markt für guten Zeitungsjournalismus
... ist da. Qualitätsartikel werden gelesen, gerade weil sie etwas
anderes sind, als man im Internet/bei Wochenmagazinen bekommt.
Dafür gibt es eine Leserschaft, insbesondere wenn sie gut
geschrieben sind und etwas rüberbringen, was man noch nicht wusste.
Und damit gibt es auch Anzeigenpotenzial, insbesondere für
hochwertigere Anzeigen.
Das ist natürlich journalistisch gesehen die erste Liga.
Was, wie einige schon gesagt haben, auch infolge des Internet dagegen
nicht mehr geht, sind einfache Meinungsmachen, die man mal so eben aus
bestem Gewissen heraus herunterschreibt. Für diesen
Mantra-Journalismus gibt es nach wie vor Beispiele (tendenziell z.B.
Prantl bei der SZ). Er hat auch Leser, die das brauchen, aber es sind zu
wenige für eine bundesweite Tageszeitung (Ausnahme: Taz). Für
den Rest ist das nur erträglich, wenn geschrieben, wie von Karl
Kraus persönlich. Das kommt nur als Plagiat vor.
Bei der FR gab und gibt es richtig gute Beiträge, aber leider auch
viele Ausreißer
Mein Mitleid hält sich in Grenzen!
Die FR hatte sich offensichtlich zum Ziel gesetzt, ihren Lesern zum
"richtigen Bewußtsein" zu verhelfen. Sie konnte es
einfach nicht lassen, Sachinformation und Bewertung zu vermischen - das
machte das Lesen vieler Artikel einfach ärgerlich. Den gleichen
bevormundenden Stil und Geist legen auch BZ und Stern mit dem von keiner
Kompetenz belasteten Jürgis an den Tag.
Wir brauchen mehr Zeitungen, für die Sachkenntnis und Recherche an
allererster Stelle liegen. Die FAZ hat hier fast eine Monopolstellung,
was sie mangels Wettbewerb leider tendentiell verschlechtert. Man
sollte sich hier nicht damit begnügen, der Einäugige unter den
Blinden zu sein.
Eine politische Meinung eines jeden Bürgers auch von Redakteuren die natürlich auch oft
mit ihrer politischen Einstellung nur deshalb ihren Preis wert sind
kann doch niemand als versifft abqualifiziert werden.
Nein jeder Verleger entscheidet wen er als Journalist zu welchem
Preis einstellt.
Qualität wird auch von linken Journalisten geliefert. Und
nur um wirklich Qualität geht es nicht um Unterwürfigkeit.
Wohl wahr liebe Fr. Gneis.
Ich kenne in der Deutschen Medienlandschaft "nicht viele (Print)
Medien" die noch sachlich, ausgewogen, berichten.
Und dazu gehört, (gehörte) NICHT die F.R. dazu.
Weitere Kommentierung erfogt nicht.
In diesem Zusammenhang muß auch dringend die Frage gestellt
werden, was passiert mit den Freigestellten,
("Linksversifften") Journalisten? Werden die jetzt in anderen
Redaktionsbüros übernommen? Dann Gute Nacht bei den
nächsten Tageszeitungen, wenn die dort ihr Unwesen weitertreiben.
"Persönliche, angereicherte Meinungen und Kommentare, plus
tendenziöse Berichterstattungen seitens dieser Journalisten der
F.R., sind mir zutiefst zuwieder.
Merke ich das wieder, ziehe ich als Leser weiter.
Herr Müller
Welche Zeitung ist denn nicht mit persönlichen Meinungen angereichert?
Die FR ist wirtschaftlich gescheiter.
Dass nun alle auch und besonders die politische Ausrichtung der
Redaktion aber auch die wirklich oft fehlende Toleranz bei der FR
besonders in den Foren beklagen ist zwar richtig.
Nur 18 Millionen € Verlust die sind anders zu begründen.
Ja der so starke Verlust an Lesern, die wohl zu einem großen
Teil auch wegen der nicht mehr ins Heute passenden Linkslastigkeit
die FR nicht mehr wollen brachte natürlich auch einen
großen Teil derer die als Unternehmen inserierten dazu , in der
FR nicht mehr zu werben.
Nur wer könnte als Investor und warum an der FR Interesse haben?
Jeder Investor will dauerhaft eine Dividende.
Wann wurde das Ruinenfoto aufgenommen? Ist es eine Fotomontage? Kaum vorstellbar, dass 1945 bereits diese perfekte Neon-Reklame leuchten konnte.
Sachverstand, Gelassenheit : Fehlanzeige bei der FR
"Freie" Presse wird leider zunehmend so verstanden, als ob es völlig legitim sei, sie durch Meinungsmache zu ersetzen. Sachverstand ist von jeher rar, aber was sich gewisse Spektren der Medienlandschaft an "politischem Verständnis" leisten, kann man allerdings nur noch mit Verwunderung zur Kenntnis nehmen oder schlicht ignorieren. Ich hoffe, dass auch andere Meinungsmacher der FR folgen und die Rechnung für tendenziöse Berichterstattung präsentiert bekommen. Die FR hat den Bogen offenkundig überspannt. Das Internet ist keine Entschuldigung für pseudointellektuelle Wahrnehmung und den Überdruss des Publikums an unreifen redaktionellen Erzeugnissen, sofern sie Anspruch auf Ernsthaftigkeit und Sinnhaftigkeit erheben. Die FR war überregional deshalb schon lange unbedeutend geworden. Andere wohlbekannte Namen (Handelsblatt, FTD, ZEIT) werden der FR wohl folgen. Der Anspruch Meinungsmacher zu sein, lastet zu sehr auf ihnen. Da lobe ich mir die FAZ.
Alles Zeitungen, die mir vor allem bei News-Übersichten auf dem
Handy als diejenigen aufgefallen sind, welche Artikel meistens nur gegen
bares zur Verfügung stellten. So hatte ich kaum eine Chance diese
kennenzulernen. Und natürlich hab ich auch die Werbung dann nicht
sehen können. Kaufen hätte ich sie mir in letzter Zeit auch
nicht können wenn ich das so recht verstehe....
Wie wollten die Geld verdienen?
Renommierte dt. Zeitung wird von SPD im Stich gelassen, da stimmt doch was nicht!
Die SPD scheint sich nur mit sich selbst und ihrem ehemaligen Trio,
sowie dessen Auflösung zu beschäftigen. Deshalb hat sie nicht
gemerkt, dass es mit der FR den Bach hinunter geht.
Schade, eine gute Frankfurter Zeitung, die den dt. Branchenprimus FAZ um
das Lokalkolorit ergänzte. Wäre schön, wenn nochmals der
Absprung gefunden werden könnte.
Die schlafmützige SPD lässt ihr feines, soziales, liberales u.
konservatives Blatt im Stich, da stimmt doch was nicht!
@Irma Gneis "Warum sollte ich sein Buch lesen?"
Damit Sie den Zusammenhang begreifen, Sie geben nur das wieder, was Sie in den Medien gelesen oder gehört haben. Übrigens, türkisch-deutsche Studentinnen der Sozialwissenschaft haben während ihres Praktikums in Berliner Kindergärten vornehmlich bei Jungen türkischer Herkunft Schwerhörigkeit festgestellt und deren Ursache untersucht. Das Ergebnis: Verwandtenehen über mehrere Generationen ist die Ursache. Türkischstämmige dürfen das in Deutschland feststellen und schreiben, Deutsche werden dann zu Rassisten.
Frau Konietzko
Um das zu beantworten, müsste ich wissen aus welcher "Schicht" Sie meinen zu stammen.
Herr Storm
Welche der von Ihnen genannten Aufgaben fällt in den Bereich einer Zeitung? Aha, keine. Da wir - Gott sei Dank - im Kapitalismus leben, ist die FR pleite.
FR war eine gute Zeitung für Frankfurt, informativ, links, ohne Tratsch aus SPD-Hinterzimmern,
das fand ich ganz angenehm. Auch verdanke ich der FR über ihre
Verkaufspalte am Freitag so manches gute Stück.
Besonders hat mich gefreut, dass die FR eine der wenigen Zeitungen war,
die der von mir mit anderen mitbetreuten BI Sinaniwildnis
alljährlich Aufmerksamkeit zollten und über die jährliche
Reinigungsaktion, die bald 30 Jahre von Freiwilligen durchgeführt
wird, berichteten u. Reporter/innen entsandten.
Danke, Maria-Anna Konietzko, für Ihre Hinweise. Ich kann sie aber
nicht teilen. Aus o.a. Gründen habe ich die FR als angenehmes
Medium empfunden.
CSU-Anrufe beim ZDF auf eine Stufe mit einem SPD-angehauchten Blatt, das
nie unfein mit den anderen Parteien umgsprungenist, zu stellen, halte
ich für absurd u. nicht hilfreich.
Es ist kein Verlust für die Medienlandschaft Deutschlands, so wie
einige andere auch kein Verlust wären.
Vielleicht ist ja ein Vorteil und weckt einige andere aus ihrem
Schlummer, dass "Copy und Paste" aus Agenturmeldungen für
mehr und mehr Menschen nichts mit Journalismus zu tun hat, und ganz
bestimmt mit zu bezahlendem.
Es ist ein gutes zeichen für Deutschlands Bürger, dass sie
sich weigern den weichgespülten sozial-liberalen Unsinn der
heutigen SPD noch länger gegen Geld in der FR konsumieren wollen.
...so wird die Freie Meinung immer mehr zum hohlen Kürbis, den
jeder nach Belieben herrumkickt. Detaillierte Information kostet Geld
und ist nicht beliebig "klau-bar", wie Gegner des Geistigen
Eigentums es gerne hätten. Man kann trefflich darüber
streiten, ob nur "Wirtschaftliche Fehlentscheidungen" uin die
Pleite geführt haben.
Auf jeden Fall ist aber die Haltung schuld, Geistiges Eigentum umsonst
"haben", "nutzen", "kopieren" zu wollen /
müssen. Bei Musik und Filmen mag mancher noch gelacht haben und die
Musikkonzerne der Begriffsstutzigkeit und
"Unzeitgemäßheit" geziehen haben. Illegal, scheißegal...
Jetzt kostet es plakativ Arbeitsplätze, vervielfältigte
Freiheit der Gedanken und Meinungen, und da rollt eine Welle auf uns
zu... El País in Spanien, Newsweek in den USA.., das
läßt sich mit "Blogs" und
"Gegeninformation" nicht auffangen. Da braucht es
glaubwürdige Führer durch die Unübersichtlichkeit.
Wer macht das, und was kostet das?
Das ist ein Tag der Freiheit, denn die linke Gleichschaltung bekommt
nach und nach Risse.
Eine der vielen Zeitungen, die täglich Propaganda gegen Deutschland
machen, verschwindet.
Das ist hervorragend. Ihre Nachahmer in München, Hamburg und Berlin
könn(t)en daraus lernen:
Umerziehung zum Selbsthass kommt bei vielen nicht gut an.
Aber Herr Thierse, gab es denn heute keinen "Nazi-Aufmarsch"?
Oder warum müssen Sie Ihre morsche Keule unbedingt bei mir
schwingen?
Wenn unsere Presse "bunt" wäre, so wäre das recht
erfreulich. Nur, sie ist es nicht. Sie ist rot und grün. Und das zu
guten 80 %. Hass auf Andersdenkende führt zu
regelmäßigen Treibjagden gegen Nichtlinke. Es darf aus linker
Sicht keinen Tag ohne Nazi-Meldung geben.
Das wird aber bald zu Ende gehen, denn nichts steht auf so tönernen
Füßen wie eine Ideologie, die gegen das eigene Volk (EUdSSR,
Einwanderung) und gegen die Realität (Genderwahn) kämpft.
Kommentare ùbelster Sorte?
Ihre pauschale Diffamierung spricht Bände und erklärt wessen Geistes Kind Sie sind. Vielleicht erhellen sich Ihre somatischen Marker, wenn Sie die Augenklappe vom linken Auge nehmen.
Kommentar übelster Sorte
Die 140 Empfehlungen für solcherart Kommentare sind offenbar ein
Zeichen dafür, wes Geistes Kinder hier so manche Leser und
Kommentatoren sind, nämlich Kinder eines intoleranten und
undemokratischen Geistes.
Die politisch-ideologische Ausrichtung (die ich so einhellig, wie hier
von vielen wahrgenommen und verunglimpft, bei der FR übrigens nicht
erkennen kann) unter dem Begriff "Gleichschaltung" auch nur in
die Nähe der so bezeichneten totalitären Maßnahme des
NS-Regimes zu rücken zeugt von einer Ignoranz und
Geschmacklosigkeit, die ihres gleichen suchen.
Auf demselben undemokratischen und primitiven Niveau bewegt sich die
pauschalierende Verurteilung von Kritik an Regierungsmaßnahmen als
"Propaganda (!) gegen Deutschland".
Das gemahnt weit eher als die Ausrichtung der FR an Elemente des NS,
nämlich die damals von der Führung beschworene "Einheit
von Volk, Rasse und Nation".
Das demokratische Deutschland und seine Presse sind bunt und mögen
es, ungeachtet solcher Hetze bleiben!
"Die Geschichte des Niedergangs der „Frankfurter
Rundschau“ ist eine spezielle, von der man nicht aufs Allgemeine
schließen sollte."
Chapeau!
Kein Markt mehr für das politisch unabhängige SPD-Blatt: Beginn des Totenglockenläutens für die SPD?
Die Journalisten des SPD-Blattes haben es nicht geschafft für ihr
Meinungsprodukt einen Markt zu schaffen. Sie haben - warum auch immer -
am Markt vorbei produziert.
Bleibt abzuwarten, ob das der Beginn des Läutens der Totenglocken
für die SPD und ihr Medienimperium ist ...
Das schleichende Ende der gedruckten Zeitung
Wie viele andere Wirtschaftszweige verschlafen auch die (Old-School)
Verlage den Wechsel der Generationen. Das alte System funktioniert nicht
mehr und auf die neuen Herausforderungen, gerade online, sind die
"alten" Manager nicht richtig vorbereitet.
Man mag sich darüber ärgern, dass die "Generation
Google" ihr Wissen nur noch aus den Online-Suchmaschinen und
Wikipedia beziehen, aber bei der heutigen Informationsflut bestellt sich
doch kaum noch einer ein Zeitungs-Abo! Wer mehr als als 100 Freunde bei
Facebook hat, liest noch nicht mal alle deren Postings und Threads.
Ich wünsche der FAZ und allen anderen seriösen Blättern,
dass sie den Umbau rechtzeitig schaffen, ansonsten werden der
Frankfurter Rundschau bald noch einige folgen.
Selbst auf der Internetseite der FR gibt es eine Menge kritischer
Kommentare zum Stil der FR. Gerade dort hätte man mehr Zustimmung
vermutet. In anderen Foren geht es viel strenger zu. Überwiegend
wird die zunehmende Linkswendung kritisiert, man wolle das Volk zum
Sozialismus umerziehen, was dieses natürlich merkt und verstimmt
ist. Die FR hätte auch Nachricht und Meinung nicht ausreichend
getrennt. Meinungsartikel wurden als Tatsache ausgegeben. Zuletzt die
einseitige Stellungnahme und Kampagne der FR zu dem Vorfall Polizei /
Farbiger in Frankfurt, die offensichtlich besonders viel
Verärgerung verursachte.
Auch ich hielt die FR nicht mehr für "liberal," sehr wohl
aber für links. "Linksliberal" nannte man sich wohl nur
noch zur Tarnung und aus Tradition.
Für dieses Angebot gab es eben zu wenig Nachfrage. Aber diese
Erkenntnis wird den Redakteuren nicht aufgehen. Sie werden anderweitig
ihrer Schimäre nachlaufen.
So ist das mit der Evolution, auch in diesem Segment. Diese Zeitung war zu provinziell, zu links, substanzlos, bei dieser Zeitung dachte ich immer, lieber gar nichts lesen als dieses Käseblatt.
Die Leute haben halt die Schnauze voll von dem linken Scheiß...
...Pro-EU-Wahn, Klimaschutzgelaber, Mitleid mit Straftätern,
Gender-Scheiß, Öko-Müll, Gleichheitsgelaber,
Prügler mit "südlandischem Aussehen" statt
"Türken" u.v.m.
...vernünftige Leute lesen halt lieber, was näher an der
Wirklichkeit liegt, als daher-erfundene Sozialromantik (die gerade
überall bröckelt)...
...aber auch Du, FAZ, sieh dich vor! Bitte nicht zu viel
sozial(istische) Political Correctness