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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Im Porträt: Bernd Riexinger Auf dünnem Eis

 ·  Bernd Riexinger hat seine Mission erfüllt: Der neue Linken-Vorsitzende hat Dietmar Bartsch verhindert. Bundespolitisch ist er ein fast unbeschriebenes Blatt.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (7)

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Matthias Schwarzer

Was ist mit Riexinger los?

Wer Riexingers Rede auf dem Parteitag gesehen hat, muss sich unweigerlich fragen, was mit dem Mann los ist. Irgendwas stimmt mit dem doch nicht? Ich habe selten eine so hektische, nervöse, platte und vom Blatt heruntergebrüllte Rede gehört. Ich hatte fast den Eindruck, der steht unter Alkoholeinfluss oder ist völlig überfordert, tiefere Sinnzusammenhänge zu begreifen. Oder ist das einfach nur der primitive Gewerkschaftergestus?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.06.2012 22:40 Uhr
Ilse Engels
Ilse Engels (I.Engels) - 05.06.2012 22:40 Uhr

Von den FAZ-Foristen lernen.

Die Diskussionen bei der Faz sind nicht nur konservativ, sondern lassen tief in die angstvolle Seele des Klugen Kopfes hinter der Zeitung blicken. Niedermachen von Gegnern ("unter Alkoholeinfluss"), Gewerkschafter haben einen "primitiven Gestus usw. Das läßt doch tief blicken in Abgründe von Angst und Schrecken vor den Roten.... Eine Welt voller Feinde! Nur gute Analysen findet man kaum. Über Oskar müßte man sich auch nicht so wundern, man kennt ihn doch noch als er 'Reaktionär' war. Wer unter seiner Majestät irgendetwas machte, war ihm immer schon wurscht, aber wehe, wenn das nicht klappte. Bei den Foristen sehe ich mich ganz häufig in die 50er Jahre versetzt. Lieber tot als rot, oder?

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Karl S. Walter

Ein Langweiler

Riexingers Bewerbungsrede war Oskar Lafontaines zweitschlechteste Rede des Tages. Die schlechteste hatte der Oskar selbst gehalten. Riexingers Vortagsweise indes war ein greusliches Angstgebell und -gefuchtel. Seine Wähler waren indes bereits auf ihn eingeschworen, sonst hätts nicht gereicht für den Unzureichenden. Aber sein Sie beruhigt, Herr Schwarzer, so abstoßend brüllig und fuchtelig war er nur in seiner unendlichen Unsicherheit als Kandidatenkiller.

Inzwischen habe ich ein Interview mit ihm gesehen: M.E. ein typischer stinklangweiliger Stalinist, der auf Oskars Befehl den Bartsch verhindert hat. Wurscht, ob so die Partei versenkt wird - Hauptsache, dass in einem jahrelangen Konflikt mit Bartsch Oskar der Spalter seine Rache hatte. Insofern haben sich Lafontaine und Riexinger um die Deutsche Demokratie verdient gemacht: Die Linke wird künftig nicht mehr im Bundestag sein.

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Gerd Müller
Gerd Müller (Brandneu) - 04.06.2012 07:50 Uhr

Die von den Medien so gelobten ostdeutschen"Reformer"

sind doch nur Wahlverlierer.

Und da wo sie in den ostdeutschen Bundesländern mitregieren durften oder dürfen, ist ihre Politik doch nicht vom üblichen schwarz-gelb-grün-roten Einheitsbrei zu unterscheiden!!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.06.2012 15:33 Uhr
Thomas Blümel

und riexinger

wird die gesamtdeutsche linke bestimmt genauso erfolgreich führen wie den landesverband baden-württemberg...ein echter wahlgewinner und aushängeschild der bundespartei...wenn's nicht so traurig wäre, könnte man eigentlich drüber lachen...

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Closed via SSO

Für das Absingen der Internationale muss sich niemand entschuldigen

Es sei denn, der Sänger hat es unterlassen die geballte Faust bei "auf zum letzten Gefecht" gen gottleeren Himmel zu strecken.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.06.2012 22:26 Uhr
Ilse Engels
Ilse Engels (I.Engels) - 05.06.2012 22:26 Uhr

Was lerne ich daraus?

Was wissen die Internationalisten vom Himmel? Mindestens genau soviel, wie der gute Christ: es noch niemand von da oben zurückgekommen und hat es uns erklärt. Und ein Dissident macht sich oftmals mehr Gedanken darüber, als manch Frommer. Nicht wahr? Und warum muss man, wenn man die Internationale singt, gleich Stalinist sein?? Hä? Ist das Lied nicht ein paar Takte älter?? Aber, na, ja, es entstand zu Zeiten der Kommune, das ist vielleicht noch schlimmer als Stalin! Tja, die FAZ-Foristen. Immer für eigenwillige Geschichtskenntnisse gut.

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Jahrgang 1982, Redakteur in der Politik.

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