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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

"Ich trete an" Annette Schavan hält an Bundestagsmandat fest

 ·  Annette Schavan will auch dann wieder für den Bundestag kandidieren, wenn ein Verfahren zur Aberkennung ihres Doktortitels eingeleitet wird. Sie werde sich für den Wahlkreis Ulm/Alb-Donau nominieren lassen, sagte die CDU-Politikerin der Sonntagszeitung.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (48)
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Berthold Schulte

Pattex

Einfach weitermachen wie bisher? Das Urteil über die Abfassung der "Dr.- Arbeit ignorieren? Die Wähler werden hoffentlich die Quittung dafür ausstellen. Bin gespannt, wie im Fall einer Titelaberkennung Frau Merkel reagieren wird, etwa wie in der Causa Guttenberg?

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Amal Younis

Obwohl ein Aberkennungsverfahren......

......eingeleitet wird, will Fr. Schavan dennoch an ihrem Bundestags- bzw. Ministeriumsstuhl festhalten. Mehr noch, sie will, falls ihr der Doktortitel aberkannt wird, gerichtlich dagegen vorgehen. Das heisst doch, aus ihrer Sicht jedenfalls, die Kommission, die aus sehr hoch qualifizierten und unabhaengigen Mitgliedern besteht, faellt ihre Urteile nicht objektiv und sei somit korrupt. Ein sehr ominoeser Vorwurf Fr. Schavan.

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Christoph Rohde

Die Akademia wehrt sich nicht

Waren deutsche Professoren nicht immer bereit, die Vorgaben der politischen Autoritäten kritiklos hinzunehmen? Eine, die nicht Wissenschaft kann, steht dem Laden vor. Kein Wunder, dass Deutschland so viel akademisches Prekariat produziert.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.01.2013 12:42 Uhr
fred meier
fred meier (Sikasuu) - 20.01.2013 12:42 Uhr

@Christoph Rohde: Waren deutsche Professoren nicht immer bereit, ...

... die Vorgaben der politischen Autoritäten kritiklos hinzunehmen?

NICHT IMMER!
.
Denk mal an die "Göttinger SIEBEN!" Paulskirche, Hecker,........
.
Wissenschaftler waren einmal, in der Vergangenheit, wenigstens teilweise ein sehr streitbares Völkchen!
.
Weiss
Sikasuu

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fred meier
fred meier (Sikasuu) - 20.01.2013 09:46 Uhr

Ich bin diesen Diskurs langsam leid! Es ist nur noch PEINLICH!

Die einfachste Lösung wäre:
.
Einführung des akademischen Grades Dr c&p (copy und paste) mit Zwangsführung im Namen.
Nicht Entzug sondern UMWIDMUNG!
.
Dann könnten Dr, c&p, v.u.z Guttenberg, Dr (gnadenhalber) Althusmann, viele andere Politiker, externe Promovierende auch..... und letztlich auch Frau Dr. c&p Schawan (BMBW) ihren so geliebten Grad behalten.
.
Nur grenzt die Anderen, ehrlich erworbenen "Dotores" von diesen Leuten ab.
.
Meint, mit brummigen Gruessen
.
Dr. der vogonischen Dichtkunst (Wissenschaftsstandort Deutschland)
mit EHRLICH erworbenen Facharbeiterbrief! (der mehr Wert zu seien scheint!)
Sikasuu
.
Ps. Bei unsere Mediziner plädiere ich für das amerikanische Modell. Dr. med als Funktionstitel und wenn wirklich jemand wiss. gearbeitet hat, eine andere Bezeichnung.
Dann wäre RUHE! :-)

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.01.2013 12:24 Uhr
Amal Younis

Danke.

Sehr humorvoll.

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Norbert Regin

In so einem Fall gibt es nur eins, Rücktritt von allen Ämtern!

Wer so dem Ruf der Wissenschaft geschadet hat, muss auch die Konsequenzen dafür tragen.
Der Rücktritt ist das beste, was sie für die Wissenschaft machen kann. Im übrigen wird sie keiner vermissen.

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Dietrich Singh
Dietrich Singh (DS12) - 20.01.2013 08:54 Uhr

Frau Schavans Verhalten ist eine Schande für Deutschland

Früher wussten Politiker noch was sich gehört, wenn man beim Klauen, Lügen oder Stehlen erwischt wurde, trat man zurück.
Stattdessen schadet Frau Schavan dem Wirtschaftsstandort Deutschland. Glaubwürdig gegen Wirtschaftspiraterie kämpfen? Fehlanzeige.
Die Botschaft für Schüler und Studenten. Wer schummelt, kann es bis zum Bundesminister bringen. Ehrlichkeit hat keine Zukunft.

Aber auch die Opposition ist nicht besser. Wo bleibt die überfällige Rücktrittsforderung?

Ich werde auch weiterhin öffentlich den Rücktritt von Leuten wie Schavan fordern. Damit Deutschland wieder eine Zukunft hat.

Das sind wir Deutschland einfach schuldig.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.01.2013 11:47 Uhr
fred meier
fred meier (Sikasuu) - 20.01.2013 11:47 Uhr

Das St.Martin Problem bei graduierten christlichen Politikern. :-)

Das solltest du etwas differenzierter sehen.
.
Wie der Heilige Martin den Mantel teilte (der Eigentum des römischen Staats war) ohne sich seines Unrechts bewusst zu sein, darauf keinen Gedanken verschwendete, so teilen z.B. Politiker mit christlichem Hintergrund Zitate/Quellen.
.
Das dabei ein wenig die Position Geber/Nehmer durcheinander gerät ist doch verständlich.
.
Vieleicht hat der Bettler auch den 1/2 Mantel einfach selbst genommen und Martin/die Zeit/die Kirche hat diese Geschichte (wie viele Texte aus diesem Kanon) einfach umgeschrieben, damit es in den Zusammenhang passte.
.
Warten wirs doch einfach mal ab. Bei dem Tempo der Sel./Heil. Sprechungen der letzten Jahre besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, das einige unserer Politiker den LETZTEN/höchsten Titel/Grad recht schnell nach ihrem Ableben (vielleicht schon zu Lebzeiten) bekommen werden :-)
.
Bei den Qualitäten im NEHMEN und geben!
.
Nachdenkliche Gruesse
Sikasuu
.
Ps. Saulus wurde Paulus, .... da ist noch was drin!:-)

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Ulrich Stauf
Ulrich Stauf (DH7XU) - 20.01.2013 08:52 Uhr

Bei dem Verhalten von Politikern der CDU und Co ...

wundert es ich immer wieder, wieso diese Blockparteienin der Gunst der Wähler gerade in der letzten Zeit noch steigen.
Wie war ist denn der Satz: Die dümmsten Kälber wählen ihre Schlachter selber!

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Stefan Junger
Stefan Junger (jaevla) - 20.01.2013 08:31 Uhr

Welch ein Vorbild

für Studenten, Promovierende und Habilitanten der Univerität Ulm, wenn "Ihre" Erststimmenkandidatin sich Ihren Titel auf zumindest sehr fragwürdige Art und Weise "verdient" hat. Schilda läßt Grüßen!

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Eberhard Stoeckel

Minister/innen sollten grundsätzlich

nur aus direkt gewählten Abgeordneten genommen werden. Quereinsteiger mögen als Staatssekretäre erst einmal eine politische Bewährung nachweisen. KaKa sind erst dann aufzustellen, wenn sie ohne Fettnäpfchen-Marathon vorzeigbar geworden sind. Gehaltsstrukturen bedürfen erst einer nachvollziehbaren Strukturierung, v.a. auch in der Wirschaft, bevor sie verbindlich werden. Natürlich darf die Kanzler-Position höher dotiert werden als ein Sparkassendirektor von Kleinkleckerdorf.

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Sofie Weiss

Ab in den Knast!

So eine Erschwindelung des Doktortitels (schavanplag zeigt absolut klar, dass sie absichtlich besch...en hat, egal, ob die Weicheier an der Uni einknicken) ist mindestens so verwerflich wie eine Urkundenfälschung. Sie gehört in den Knast, dann würde ihr das freche Grinsen schon vergehen!

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Klaus Letis

Das ist ihr gutes Recht

Über die Gültigkeit ihres Doktortitel entscheiden aber andere.

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Peter Ammelmeyer
Peter Ammelmeyer (pammel) - 19.01.2013 21:36 Uhr

Sie sollte besser über ihre Schuld nachdenken, bzgl. Bologna etc. und dann ggf. ihre Putzfrau nerven

Bei Bologna, den unsozialen Stipendien und der "Exzellenzinitiative" sollte Frau Schavan ansetzen und nachdenken, ob sie nicht zynisch gewesen ist, als sie den Studenten diese Reformen und 20% Masterplätze für Gold verkauft hat.

"Personen und Gewissen" hieß die "Denkschrift" mit der sie promovierte in einem päda kirchlich angehauchten pseudo-philosophischen Studiengang, der nicht bei Diplom oder Magister Prüfungen hatte, sondern sofort steil zur Promotion mit nur 25 führte.

Danach erfolgte eine Kariere auf der "Kirchenschiene". Eine Weihwasser CDU Seilschaft mit Betonung auf dem C.

Parteiarbeit lief immer nebenher. Als jemand der der Partei nicht ganz abgeneigt ist und Christ ist, halte ich die das Ganze für ein Theaterstück mit Bigotterie im Vordergrund. Sie hatte bestimmt nie Leistungsdruck oder musste Widerspruch erdulden. Anders lässt sich es nicht erklären - wie eine Person so unreflektiert wirken kann.

Habe kein Mitleid, mind.Gehaltszurückzahlung a lá Bafög & Pensionskürzung

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k. roes.
klaus roesecke (klaro67) - 19.01.2013 20:52 Uhr

Solch graue Mäuslein wie Schavan und Merkel, ...

die es nirgendwo in der Wirtschaft zu etwas gebracht hätten, dürfen derartige Positionen bekleiden! Vor Machtgeilheit besoffen trotz begnadeter Inkompetenz.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.01.2013 13:07 Uhr
k. roes.
klaus roesecke (klaro67) - 20.01.2013 13:07 Uhr

Selbst A.M. wurde wohl nicht per J..

ungfernzeugung geboren. Müßte wohl überprüft werden. Meinen Sie nicht, daß die Ehe mit Prof. Sauer nur eine Alibi-Ehe ist? Alles andere möchte ich mir in meiner Phantasie nicht ausmalen.

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Peter Ammelmeyer
Peter Ammelmeyer (pammel) - 19.01.2013 21:41 Uhr

Wobei...

Frau Merkel ich nicht wie landläufig ggf. Formuliert als "unbefriedigte A." Bezeichnen würde. Frau Schavan hat glaub ich keine Familie k.a. aber sie wirkt auf mich komisch, wäre ich ein Kind hätte ich vor ihr Angst gehabt. wie auch immer...

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Wolfgang Ebel

die Arroganz der Titelträger

ist kaum noch zu ertragen. Ist man denn nur noch mit einem Titel etwas wert ? Die sich nicht nur heimlich schämende Frau Schavan - im Falle ihres Mit- oder Auch-Schummlers von und zu Guttenberg - lässt vermuten, dass dies tatsächlich so ist. Im Gegensatz zu ihm, ist sie sich der schützenden Hand der Kanzlerin Frau Dr. Merkel ja gewiss Warum ich da urplötzlich Assoziationen zum " Krähen-Zitat " bekomme ist doch eigentlich gar nicht so verwunderlich.

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Gerhard Wruck
Gerhard Wruck (arbiter) - 19.01.2013 19:55 Uhr

Bei Schavan wie bei Althusmann

Dem niedersächs. Kultusminister(!) Althusmann wurde Ende 2011 seitens der Uni Potsdam der mit Hilfe einer stümperhaften und mit Plagiatstellen vollgepflasterten Dissertation errungene Doktorgrad bei einer peinlichen Überprüfung nicht wieder aberkannt. Wie die einmal zuerkannte Doktorwürde war auch ihre nachträgliche Nichtaberkennung lediglich ein Gnadenakt. Er galt dem mittlerweile etablierten Politiker Althusmann. Selbstredend durfte dieser vom späteren Kurzzeit-BP Chr. Wulff eingesetzte Herr über das korrekte Verhalten Tausender niedersächs. Schüler und Abiturienten auch sein Amt behalten. Man tut in Deutschland der politischen Klasse nur ungern weh. Ein fast identisches Szenarium zeichnet sich jetzt ab gegenüber der bigotten, politisch keineswegs besonders befähigten Bundesforschungsministerin(!) Schavan. Die Uni Düsseldorf will ihr nicht ernstlich wehtun, obwohl sie in ihrer Dissertation erkennbar gemogelt hat. Redlichkeit und Korrektheit der Wissenschaft bleiben auf der Strecke.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.01.2013 09:59 Uhr
fred meier
fred meier (Sikasuu) - 20.01.2013 09:59 Uhr

Wenn die UNI DUS bei dieser Faktenlage einknickt.....

... und den Grad, die Diss nicht zurücknimmt, wird sie, die Fakultät.... wiss. unmöglich!
.
Ein Dr.(gnadenhalber) für Schavan und die UNI-DUS kann zusperren.
.
Ich hoffe, gehe davon aus, das ist allen Entscheidungsträgern dort klar!
.
Die UNI musste zum "jagen getragen werden". Es ist bestimmt auch nicht angenehm in solch einer Situation zu stecken, aber.....
.
Ich gehe davon aus, das Schavan ab Dienstag : Abschkuss Abitur in die Vita schreiben kann.
Dann steht ihr der ordentliche Rechstweg offen, den sie bestimmt, Frecheit siegt da wohl, beschreiten wird. (Das muss ja über den Wahltag kommen!)
.
Aber wenigstens in der Wissenschaft wird dann klar sein, das einhalten von Regeln, ehrliche Arbeit, noch sinnvoll sein kann. (Wenigstens bei der Promotion,:-(()
.
Meint
Sikasuu

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Frank Rademacher

Wenn die Geldgier das Hirn auffrierst

Es ist unglaublich. Man kann es nicht oft genug schreiben. Die Plagiate sind eindeutig. An einer Täuschungsabsicht gibt es keinen Zweifel, es sei denn,
dass die aufgedeckten Textpassagen unter www.schavanplag.wordpress eine Fälschung darstellen. Vielleich ist die Dissertation von Frau Prof. Dr. Schavan unter dem Titel „Person und Gewissen“ von einer andere Person verfasst worden. Auch Sadam Hussien, wusste lange selbst nicht, wie viele Doppelgänger er hatte. Muss wirklich eine beklemmende Situation für Fr. Dr. Prof. Schavan sein, mit diesen Doppelgängern.
Wieso muss Frau. Prof. Dr. Schavan den Schaden noch vergrößern als er bereits ist? Kann sie ich einfach sagen, ich geh jetzt und streich staatliche Ruhegelder mit einem Barwert von 2,9 – 3,5 Millionen ein.
Adieu!

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Michael Scheffler

Widerlich

Insbesondere, wie sie mit zu Guttenberg in einem ähnlich gelagerten Fall umgegangen ist. Wenn sie mal bei sich die gleichen Maßstäbe anlegen würde.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.01.2013 21:46 Uhr
Peter Ammelmeyer
Peter Ammelmeyer (pammel) - 19.01.2013 21:46 Uhr

Ja ist schon ein bigottes Schauspiel mit ihr

..die Interviews waren auch immer sehr speziell. Als wenn die Journalisten Kinder wären - so sie hat sie sich regelmäßig einer sehr speziellen Art gegenüber den Kameras gegeben.

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Hans Böhringer

I C H

trete an - genau Frau Schavan - I C H - und sonst niemand. Das ist Ihre Einstellung - I C H - was geht ein eventueller Betrug andere an. Wenn Naturwissenschaftler über Jahre an Ihrer Promotionsarbeit, oftmals unter Ausnutzung ihrer Arbeitskraft, beschäftigt sind und tatsächlich für die Forschung neue Erkenntnisse erarbeiten, dann haben diese meine Hochachtung; aber wenn bei Ihnen tatsächlich ein Verfahren zur Aberkennung eingeleitet wird und das u. U. auch noch bestätigt wird und Sie immer noch keine Konsequenzen gezogen haben, dann finde ich das schlichtweg, erlauben Sie, zum Kotzen.

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Klaus Michael Strauss

Privilegiert erhaben, Versuch eines Psychogramms

Dank für das Interview, eigene Bewertung durch die Leser wird so vorteilhaft ermöglicht.

Wer Amt und Status politisch begabt als wichtigstes Lebensziel errungen hat, betrachtet dies als unveräußerlichen persönlichen Besitz.
Anstandsregeln -heutzutage Compliance genannt- berühren nicht weiter, man bestimmt selbst was tragbar ist.
Selbstreferenz gilt als Selbstbewußtsein, Eigennutz als Eigentum. Fehlverhalten entschuldigen die Umstände, persönliche Moral ist Charakterschwäche für die Führungsrolle.

Gefahr für das Gemeinwesen besteht wegen der Kernkompetenz politischer Menschen, der Fähigkeit Verbündete zu gewinnen und zu manipulieren.
Das Vergabeprivileg des Amtsträgers wird zum Korruptionsinstrument, mitwissende Mitläufer kontrollierend.

"Der Wissenschaft schuldig" kann so etwas nicht sein, allenfalls einem akademischen Beschäftigungsprogramm mit Subvention gefälliger Meinungsmacher dienen.
Ideologielastige "Wissenschaft", wie einst von der Doktorandin kompiliert.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.01.2013 19:46 Uhr
Closed via SSO

Die gemeinte Wissenschaft

ist z.B. Daimler Ben mit ein paar Milliarden Subventionen zur Entwicklung von neuen Aggregaten( die anderswo schon in Millionen-Versien rumfahren) oder Verbands-Forschunsgelder der textilindustrie, die den Versäuberungsgrad des Wassers von 98,5 % auf 99% anheben will und dafür 2 Milliarde benötigt usw. Das ist deutsche Forschung wie Schavan das betreibt: wer ihr einkriegt, kriegt was und sie lässt sich dafür feiern. Zusammengefasst: Deutsche Forschung liegt auf Platz 15 in der Welt.. wir sind ja auch die Weltmeister!

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bernd stegmann

Wenn der Wähler sowas wie diese Schavan wählt, selber schuld. Es wird niemand dazu gezwungen,

eine Partei CDUCSUFDPSPDGrüne, Linke, Piraten oder FreieWähler zu wählen. Oder eine einzelne Person daraus. Das ist, eben durch das negativ intelligente Wahlverhalten des deutschen Wählers, mittlerweile ein abgehobener, der Realität enthobener, feudalistischer Politadel entstanden, der nuch noch mit Verachtung auf den deutschen Wähler herunterschaut.
In gewisser Weise zurecht, denn wer soll jemanden für Ernst nehmen, der völlig freiwillig und absolut geheim, diesen Politadel immer wieder und wieder wählt. In völliger Kenntnis der Missachtung durch diese "Volksvertreter" seiner selbst.
Im Endeffekt ist die politische Landschaft lediglich ein Spiegel der sie wählenden Gesellschaft.

Aber es will ja niemand "seine Stimme verschwenden", indem er z.B. Die Freiheit, eine neue, kleine, alternative Partei, gebildet aus Bürgern mit gesundem Menschenverstand, wählt.
Dann doch lieber weiter "das kleinere Übel" (=langsames Dahinsiechen) und ein letztes Mal RotGrün verhindern.

Nur weiter so.....

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Antworten (8) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.01.2013 13:21 Uhr
Steffen Landau
Steffen Landau (Stoiko) - 21.01.2013 13:21 Uhr

Herr Stegmann,

wie kommen Sie denn auf die Idee, dass ich nur meine Meinung zählen lasse? Im Gegensatz zu Ihnen diskreditiere ich niemanden und möchte in einen offenen Diskurs geraten, in dem JEDE Meinung geachtet wird, ohne jemanden Intelligenzgrade an den Kopf zu werfen, wie Sie es des Öfteren machen, Herr Stegmann. Ein Austausch von Argumenten ist doch bestimmt eine Form der Diskussion, die Sie auch bevorzugen würden, oder Herr Stegmann?
Um zur Sache zurückzukommen. Ich sage nicht, dass die Türkei jetzt schon bereit für den Beitritt ist, aber warum müssen denn gleich alle Verhandlungen abgebrochen werden?
Zudem wird die deutsche Kultur sicherlich nicht durch die EU zerstört, wie Sie es annehmen. Sie geht naturgemäß in der Europäischen Kultur auf, ohne durch die EU in ihrer Wertigkeit gemindert zu werden. Die Europäische Kultur steht im Übrigen auf dem Fundament des römischen Rechts, der griechischen Philiosophie und der Erklärung der Menschenrechte, die unbestritten auch "unsere" Kultur prägten.

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bernd stegmann

Herr Landau, das wir unterschiedliche Weltbilder haben, ist offensichtlich. Natürlich muß ich Sie

persönlich fragen, ob Sie z.B. ethnische Parallelgesellschaften möchten, wenn Sie die Verhinderung durch die Begrenzung weiterer Zuwanderung als radikal und rechtspopulistisch ablehnen. Wie sollte ich sonst Ihren Standpunkt verstehen?

Oder Türkeibeitritt. Die Türkei tritt extrem nationalistisch auf, Journalisten missliebiger Meinung werden ins Gefängnis gesteckt, der Islam ist Staatsdoktrin.
Teilen Sie mir doch bitte mit, welche Vorteile das Deutschland, Ihnen, mir o. Europa bringen soll, da Sie doch Nationalismus und Eigenständigkeit der Kultur eines Landes ablehnen.
Wieso scheint Sie da der Nationalismus und Faschismus nicht zu stören?
Für mich ein Widerspruch, den Sie mir in Ihrer Antwort nicht aufgelöst haben.
Im übrigen schreibe ich auch zu Euro, Europa, Bildungspolitik, EEG, Wirtschaft..
Haben Sie das übersehen, wenn Sie schreiben, ich äußere mich nur zum Islam und dem Politadel?
Wozu ist Ihrer Meinung nach ein Forum da, nur für Ihre Meinung? Die ich eben als weltfremd erachte.

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Steffen Landau
Steffen Landau (Stoiko) - 20.01.2013 11:19 Uhr

Wir haben unterschiedliche Weltbilder Herr Stegmann,

Meine Sichtweise geht über die Grenzen Deutschlands hinaus. In fast allen Ihren Beiträgen geht es einzig um den "bösen und schlechten Islam" oder den "dummen deutschen Wähler" der den "Politadel" wählt. Wenn man dann noch eine andere Ansicht als Sie vertritt, werden Sie stets persönlich. So haben sie mir schon vorgeworfen, ich würde eine Gefahr für Deutschland darstellen, habe realitätsferne Ansichten etc. etc. Andere sind "Deppen", "nicht belehrbar" oder haben "eklatante Denk- und Verständnisprobleme". Das ist nur ein kleiner Auszug ihrer gängigsten Diffamierungen.
Bleiben Sie doch bitte auf einer sachlichen Ebene und ziehen auch gegenteilige Ansichten in einen argumentativen, freundlichen Diskurs ein, der dann vielleicht sogar in einem Konsens mündet. Im Übrigen ist die kulturelle Vielfalt etwas wunderbares, und natürlich muss diese weiterhin gefördert werden damit Deutschland ein freundlichen, weltoffenes und tolerantes Land bleibt.

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bernd stegmann

Und das soll radikal und rechtspopulistisch sein? Meinen Sie das wirklich im Ernst?

Das ist pure Vernunft und Selbsterhaltungstrieb.
Im übrigen steht auf der Agenda von Die Freiheit ganz oben die direkte Demokratie. Der Bürger soll in Zukunft die wesentlichen Entscheidungen mitbestimmen.
Und wenn dann die Mehrheit der deutschen Bürger für einen Türkeibeitritt ist oder der Auflösung des eigenen Volkes zustimmen sollte, so wird das demokratisch aktzeptiert.

Und nochmal zu Ihrer Argumentation:
Sie wollen also ethnische Parallelgesellschaften durch weitere Zuwanderung fördern?
Sie wollen also staatliche, nationale Kompetenzen an eine Diktatur in Brüssel abtreten?
Sie wollen durch die Vermischung von Kulturen ein neues Babylon, einen neuen Balkan schaffen?
Sie wissen, das der ehemalige Wohlstand Deutschlands aufgrund der deutschen Kultur geschaffen wurde? Und wollen diese deutsche Kultur nun auflösen?
Sie wollen ernsthaft eine nationalistische, facshistische, islamische Türkei in Europa integrieren?
Alle diese Fragen zeigen den fehlenden Realitätsbezug Ihrer Ansichten.

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Steffen Landau
Steffen Landau (Stoiko) - 20.01.2013 09:51 Uhr

@ Herr Parsons

Die Partei fordert den sofortigen Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei. Auch eine privilegierte Partnerschaft wird abgelehnt, leider werden aber keine Gründe genannt. Die Partei will zusätzlich einen sofortigen Zuwanderungsstopp. Bei der Lektüre des Programms fällt außerdem auf, dass die Partei gegen kulturelle Pluralität ist, da sie die eigene völkische Identität hochhalten, den Patriotismus anstreben und die Verfestigung "ethnischer Parallelgesellschaften" durch weitere Zuwanderung, stoppen wollen. Deutschland solle wieder die ganze Majestas in den Händen halten, mithin jede Kompetenzübertragung auf die EU, rückgängig machen. Und letztendlich gibt ein hohes Parteimitglied als Vorbild Geert Wilders an.
Nichtsdestotrotz sind auch einige gute Vorschläge im Programm enthalten, zum Beispiel die Direktwahl des Bundespräsidenten oder die Ergänzung der repräsentativen Demokratie durch Volksentscheide.

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bernd stegmann

Na Herr Landau, diese "Thesen" würden mich auch mal interessieren. Es wäre extrem hilfreich,

wenn Sie die hier schlicht nennen könnte, wenn Sie die doch kennen. Hatten Sie um 19:51 nicht genügend Zeit?

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Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 19.01.2013 20:18 Uhr

@ H. Landau:

Können Sie bitte sagen, welche Thesen das sind? Interessiert mich wirklich.

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Steffen Landau
Steffen Landau (Stoiko) - 19.01.2013 19:51 Uhr

Der Partei "Freiheit" stehe ich skeptisch gegenüber,

da sie einige Thesen in ihrem Programm aufgenommen haben, die mir sehr radikal und rechtspopulistisch erscheinen. Innerhalb der Partei bilden sich wohl auch Fronten und Dissense, da rechte Tendenzen vertreten sein sollen.

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19.01.2013, 16:14 Uhr

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