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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Homo-Ehe Widerstand in der Union gegen „radikalen Schwenk“

 ·  In der Union wächst der Widerstand gegen Pläne, homosexuelle Lebenspartnerschaften auch beim Ehegattensplitting gleichzustellen. „Der Staat sollte Kinder fördern und nicht Lebensformen“, sagt etwa der CDU-Landesvorsitzende in Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (189)

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Sebastian Heidenreich

Gleichmacherei

Nüchtern betrachtet muss man doch feststellen, dass es im Leben Unerschiede gibt, die man auch nach noch so langen Debatten nicht 'gleicher' weden. Eine homosexuelle Lebensgemeinschaft wird nie äuqivalent der traditionellen Ehe sein könenn, da diese in der Lage ist auf natürlichem Wege Kinder zu zeugen und großzuziehen. Die Frage ist doch, was war der Grundgedanke, Ehen im Besonderen steuerlich zu begünstigen? Und sind diese Gründe ebenso auf eine Homoehe übertragbar? Ich denke Nein. Der Grundgedanke, den natürlichen Fortbestand einer Nation besonders zu Schützen und zu fördern ist nicht auf die gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaft übertragbar. Es ist freilich streitbar, in wie weit das Instrument des Ehegattensplitting dem Grundgedanken gerecht wird und ob es besser währe Familien die Kinder großziehen und großgezogen haben zu fördern. Alles gleichmachen und weniger zu differenzieren führt zu mehr statt weniger Ungerechtigkeit; fehlende Steuern werden an anderer Stelle eingespart

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Marie Kelkmann
Marie Kelkmann (MKelk) - 26.02.2013 09:36 Uhr

Freie Wahl des Ehepartners

Es scheint vielen nicht mehr bewusst zu sein,aber die freie Partnerwahl ist ein vergleichsweise junges Recht. Wer sich nicht mehr erinnert, dem sei die Lektüre von Büchners Woyzeck ans Herz gelegt.
Wir alle haben das Recht, unseren Ehepartner frei und freiwillig zu wählen. Es gibt nur geringe Einschränkungen bezüglich des Verwandtschaftsgrades und der Mündigkeit. Wenn wir Gründe finden, dies einer Minderheit willkürlich vorzuenthalten, werden sich auch wieder Gründe finden, es der Mehrheit willkürlich vorzuenthalten.
Beispiele: Infertil? Keine Ehe, aber eine Bedarfsgemeinschaft nach SGB sind sie in jedem Fall. Religiös? Das kann doch kein Grund sein, rechtliche Vorteile genießen zu wollen. Wie, Sie sind arbeitslos? Nein, also wer ohnehin nichts zu vererben hat, dessen kümmerlicher Besitz soll doch bitte wenigstens nach seinem Tod dem Staat zufallen. Sie sind abhängig angestellt? Haben Sie denn Ihren Chef (Brotherrn) gefragt, ob es ihm überhaupt passt,wenn Sie Familie haben wollen?

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Karsten HEINZ

Ich will keine Soner- sondern Gleichbehandlung!

Ich kann alle aufgebrachten konservativen Retter der abendländischen Kultur beruhigen. Ich als "Verpartnerter" bekomme keinerlei Vorteile gegenüber einem kinderlosen Ehepaar. Die Pflichten habe ich schon alle... die Rechte gesteht mir nach und nach das BVerfG zu - die Bundesregierung sträubt sich, um den rechten Rand ihrer Wählerschaft nicht zu verprellen.
Ich habe nichts dagegen, die Besteuerung umzustellen und Kinder mehr zu fördern als das verheiratet sein - aber wo der strukturelle Unterschied der Ehe zwischen Frau Merkel und Herrn Sauer und der Partnerschaft zwischen Herrn Westerwelle und Herrn Mronz ist - das konnte mir bisher keiner erklären - die haben alle keine Kinder. Und übrigens haben alle auch keinen Steuervorteil, weil sie alle gut verdienen - das Splitting rechnet sich nur wenn einer gar nichts oder viel weniger verdient. Das ist bei sehr wenigen der Fall...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.02.2013 09:53 Uhr
Monika Müller

Nee, Herr Heinz, es ist nicht das Gleiche!

Wenn ein Mann und eine Frau heiraten, dann ist das was anderes als wenn 2 Männer heiraten oder 2 Frauen. Und ANDERES sollt auch anders behandelt werden! Die Herren Westerwelle und Mronz könnten - selbst wenn sie wollten - keine Kinder bekommen, Frau Merkel und Herr Sauer sehr wohl. DAS macht den Unteschied. Dahe finde ich, dass das auch unterschiedlich zu bewerten ist. Auch und vor allem in der Adoptionsfrage. Die Natur sieht vor, dass Frauen mit Männern Kinder bekommen aber nicht Männer mit Männern und Frauen mit Frauen. Und genau auf dieses Naturgesetz sollte sich auch die Adoption beschränken. Schon, weil es eh zu wenige Adoptionskinder für suchende Eltern (Mann+Frau) gibt.

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ulli schnappe

Herr Hessenauer...

ich gebe Ihnen nur teilweise Recht!!
Die CDU macht nicht nur einen Fehler sóndern hunderte.Sie gibt die christliche Position auf, um in den neuen Bundesländern Stimmen zu fangen. Nur......
kann sie sicher sein, daß die Bürger der neuen Bundesländer eine so diffuse Meinung zu christlichen Werten hat wie unsere "hochzuverehrende" Frau Bundeskanzlerin?

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Janosh Gnisleh

Letzten Endes geht es um den Nachwuchs!

Ein Begünstigung oder Benachteiligung von Ehen, ob Homoehe oder Heteroehe, macht meines Erachtens keinen Sinn! Ich kann mich als Heteromann auch sterilisieren lassen und in einer Ehe leben, somit ist die Nachwuchsfrage genauso irellevant wie bei schwulen oder lesbischen Ehepartnern. Umgekehrt kann auch ein nichtverehelichtes Paar Kinder bekommen. Diese Diskussion ist genauso schwachsinnig wie der Grundgesetzeintrag zur Förderung von Ehen und vieles andere was unsere Politikheinis allenaselang verzapfen.

Einziges Kriterium für eine Begünstigung (wobei ich selbst dieses für diskussionswürdig halte) kann die Anzahl von Kindern innerhalb einer Lebensgemeinschaft sein. Ob ich zuvor irgendeinen Wisch unterschreiben habe, der bestätigt, daß ich meine Frau für immer und ewig lieben werde, darf aufgrund seiner Irellevanz keine Bedeutung haben!

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Klaus Hessenauer

die CDU macht einen verhängnisvollen Fehler...

in der politischen Argumentation wenn sie das Splitting als Förderung oder Vorteil darstellt.
Die Versuchung ist groß sich generös darzustellen, ist aber falsch!

Es ist weder Privileg noch Förderung! Es ist steuerrechtliche Gleichbehandlung der Wirtschafts- und Verantwortungsgemeinschaft Ehe. Sonst nichts! Vom BVerfG vorgegeben! Wer wie viel Einkommen innerhalb der Gemeinschaft erzielt geht den Staat nichts an!

Ich weiß es jetzt nicht im Detail, ob die Homo Ehe die gleichen Fürsorge bzw. letztlich Versorgungsansprüche beinhaltet wie die konventionelle Ehe, die ja den Staat und die Allgemeinheit entlastet. (hat mich nie besinders interessiert, weil ich Schwule auch so tolerieren / anerkennen kann) Wenn dem aber so ist, spricht auch nichts gegen die Anwendung des Steuersplitting bei schwulen offiziell eingetragenen Partnerschaften. Gleiche Rechte gleiche Pflichten vice versa.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.02.2013 06:26 Uhr
Karsten HEINZ

ganz genau!

Ich kann Sie beruhigen. Ich als "Verpartnerter" bekomme keinerlei Vorteile gegenüber einem kinderlosen Ehepaar. Die Pflichten habe ich schon alle... die Rechte gesteht mir nach und nach das BVerfG zu - die Bundesregierung sträubt sich, um den rechten Rand ihrer Wählerschaft nicht zu verprellen.
Ich habe nichts dagegen, die Besteuerung umzustellen und Kinder mehr zu fördern als das verheiratet sein - aber wo der strukturelle Unterschied der Ehe zwischen Frau Merkel und Herrn Sauer und der Partnerschaft zwischen Herrn Westerwelle und Herrn Mronz ist - das konnte mir bisher keiner erklären - die haben alle keine Kinder. Und übrigens haben alle auch keinen Steuervorteil, weil sie alle gut verdienen - das Splitting rechnet sich nur wenn einer gar nichts oder viel weniger verdient. Das ist bei sehr wenigen der Fall...

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 25.02.2013 19:47 Uhr

Die armen Kinder werden wieder mal instrumentalisiert Was meinen die Fachleute ?

Wenn wir (Verfassungs)juristen befragen bekommen wir ggf andere Ergebnisse als nach der Befragungen von Psychiatern insbesondere solchen für Kinder und Jungendliche.
Wir bekommen i.d.R die Meinungen von Politiker die ggf von Juristen korrigiert werden.
Wann kommen die Fachleute zu Wort? In 20 Jahren?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.02.2013 21:09 Uhr
Z. Froemert
Z. Froemert (German76) - 25.02.2013 21:09 Uhr

Herr Keller,

Wenn ich nicht irre, hat das BVerfG waehrend der Verhandlungen 14 Organisationen um Stellungnahmen gebeten; 9 davon sind dem nachgekommen. Darunter auch kirchliche Organisationen.
Der Deutsche Familiengerichtstag z.B. hat auch seiner Homepage seine Stellungnahme zugaenglich gemacht und Argumente beider Seiten beleuchtet. Googlen Sie mal danach, das sind 5 oder 6 interessante Seiten.
Um Ihre Frage zu beantworten, die Fachleute kamen schon laengst zu Wort.

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Günter Busse

Wenn das Ehegatten-Splitting für Homosexuelle

in Kraft ist, können viele ältere gutsituierte Homosexuelle einen ihren jungen
"Freunde" heiraten und richtig Steuern sparen. Der Staat subventioniert dann
ihr aufregendes Vergnügen.
Aber wahrscheinlich habe ich nur meine Vorurteile noch nicht überwunden.....

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.02.2013 06:35 Uhr
Karsten HEINZ

haben Sie!

Der verstorbene Bischof Dyba von Fulda (Ich danke dem Herrgott, dass er ihn abberufen hat!) hat bei der Einführung der "Lebenspartnerschaft" (vor über zehn Jahren!!!) prophezeit, dass deutsche ältere Herren massenweise ihre "Lustknaben" aus Thailand und sonstwo aus der Welt importieren werden, weil diese dann ein Bleiberecht bekommen. Das ist meines Wissens nicht eingetroffen... Ich kenne jedenfalls keinen einzigen. Auch ist mir nicht bekannt, dass diese gesellschaftliche Problem irgendwo diskutiert würde...
Diese Denke entstammt wohl entweder abstrusen Vorurteilen oder eigenen unausgelebten erotischen Phantasien.
Ich bin übrigens "gutsituiert" und habe einen 11 Jahre älteren Mann geheiratet, der weniger verdient als ich. Ganz einfach weil er der Richtige war und ist. Wie passt denn das in Ihr Weltbild?

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Claudia Otlo

was ist falsch daran?

viele gutsituierten ältere Heterosexuelle halten sich ihre steuerbegünstigte und von der allgemeinschaft krankenversicherte Hausfrau und die junge Freundin bezahlen sie dann aus eigener Tasche :-).

Ich kenne Paare, die seit Ewigkeiten getrennt leben, und sich mit Ehegattensplitting und doppelter Haushaltsführung ihre (getrennten) Urlaube finanzieren. Steuersparmodel Ehe machts möglich.

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Alina Duesselman

Wenn man mit Relativierung der Ehe erst mal anfängt..

dann wird man auch die Ehe zwischen Minderjährigen, nahen Verwandten, Polygamie, zwischen Mensch und Tier, zwischen Mensch und Gegenstand und eine Monoehe (wo der entsprechende Kandidat sich selbst ehelicht) erlauben müssen.
Sonst wird sich schnell jemand finden, der sich dann diskriminiert und ausgegrenzt fühlt und mehr Solidarität fordert. Am Ende, nachdem man alles ehelichen kann, wird die Ehe ihren besonderen Status verlieren und nach Vorstellungen von Linken sich selbst abschaffen.

Das gleiche gilt für das Adoptionsrecht. Warum soll ein Schwulenpaar ein Kind adoptieren dürfen, nicht jedoch ein Seniorenkreis? Das Kind hat dann anstelle von Papi und Mami mehrere Opis und Omis. Wenn die Opis und Omis vorzeitig sterben, rücken andere Opis und Omis nach, so dass für das Wohl des Kindes gesorgt wird. Und was ist wohl besser - alleinerziehende drogenabhängige Mutter oder ein liebevolles Seniorenkreis? Gibt es Studien, die belegen, dass Kindern im Seniorenkreis dann schlechter geht?

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Emil  Pohl
Emil Pohl (Pohlemil) - 25.02.2013 19:06 Uhr

Sollen Ehen mit Kindern schlechter gestellt werden als unverheiratete Paare ohne Kinder?

Viele wenden sich gegen das Ehegattensplitting, ohne zu differenzieren. Mein Fall: Geheiratet 1960, Kinder geboren 1961, 1965, 1975, 1976. Kindergartenplätze standen nicht zur Verfügung. Teilzeitarbeit war nicht möglich. Bis 1971 hatten wir weder Auto, noch Telefon, noch Waschautomat, noch Geschirrspüler. Windeln mussten noch gewaschen werden. Urlaube auf Campingplätzen und nie weiter als in Nachbarländern. Fast Food gab es nicht ... Also ging ich außer Haus arbeiten und mein Frau sorgte im Haus für alle und alles. Wofür? Für vier Kinder, die heute erwachsen sind, qualifiziert ausgebildet wurden und reichlich Steuern zahlen. Warum will man unserer Ehe nur einmal die Steuervorteile des Grundeinkommens zugestehen? Andere, in wechselnden kinderlosen Lebensabschnittsgemeinschaften sollen dagegen zwei Grundversorgungen steuergünstig beziehen, obwohl sie für zwei Personen zwei Einkommen hatten, während uns mit sechs Personen nur ein Einkommen zur Verfügung stand???

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Norbert Pütz

Kinder, Kinder + Mainstream, bitte auf dem Boden bleiben

Der Mainstream sei angeblich gegen Homos gewesen. Jetzt sei der Mainstream dafür. 2 % des Volkes sind homosexuell. Diese Gruppe hat schon das größte Gesundheitsrisiko auszubaden und braucht nicht verdammt werden. Aber ein normaler, gesunder Lebensstil ist es nicht und man lügt, wenn man so tut, als sei es so. Damit verdamme ich noch niemanden, sehe aber den stat. Tatsachen ins Auge! Homos haben die höchste AIDS-Rate, Drogenanfälligkeit, zeugen keine Kinder, leisten also darin keinen Beitrag für die Gesellschaft. Sie haben extrem mehr Sexpartner als heterosexuelle und ich finde, Kinder brauchen eine Mutter und einen Vater.
Jetzt stehe ich nicht mehr im Mainstream, aber nur, weil unsere Medien die öffentl. Meinung prägen. Nach dem Grundgesetz ist die Ehe, 1 Mann+1 Frau, besonders zu fördern! Ich helfe gerne jedem Homo, aber man diskriminiert keinen, wenn man die Ehe stärker fördert, weil nur da Kinder gezeugt werden!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.02.2013 19:56 Uhr
Emil  Pohl
Emil Pohl (Pohlemil) - 25.02.2013 19:56 Uhr

Danke, Herr Pütz!

Sie sprechen damit sicher den meisten Bürgern aus dem Herzen. Lassen Sie sich nicht beirren und wenn der grüne Beck auch noch so hysterisch "Stammtisch!" plärrt! Er ist offensichtlich so "homonell" gesteuert, dass er sich nicht vorstellen kann, dass es auch Menschen gibt, die deutlich anders empfinden - sexuell, aber auch bezüglich politischer Relevanzen von Themen.

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Michael Scheffler

Auch weia

Ich gehe jede Wette ein, das gibt verbale Haue, von "menschenverachtend" bis "knüppeln" ist da alles dabei. Ziehen Sie sich warm an, da die Minderheit inzwischen daran gegangen ist, die Mehrheit zu dominieren.

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Peter Pehlke
Peter Pehlke (Valluga) - 25.02.2013 17:07 Uhr

Homo-Ehe

es ist einfach nur noch erschreckend -und zugleich widerlich- wie in diesem Forum in "intoleranter " Weise miteinander "umgegangen" wird. Offensichtlich gilt in diesem Lande nur noch der als "akzeptables Mitglied der Gesellschaft" der dem Mainstream kritiklos hinnimmt.
Abweichende, dem Mainstream entgegenstehende Meinungen/Äußerungen werden von einer Minderheit vehement niedergeknüppelt. So fragt sich in diesen Tagen so mancher konservative Bürger dieses Landes (soweit er denn noch erwünscht ist) wohin die "Reise" mit Frau Merkel noch gehen soll.
Lieb Vaterland magst ruhig sein- Es war einmal schön, da ist nichts zu erklärn, und niemand hat schuld. In diesem Sinne, hoffen wir auf hoffentlich bessere Zeiten. Wir alle haben es in der Hand und sollten darum "ringen*" *im olympischen Sinne.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.02.2013 08:57 Uhr
Marie Kelkmann
Marie Kelkmann (MKelk) - 26.02.2013 08:57 Uhr

@Herr Schnappe:Ich habe das Fass nicht aufgemacht

Ich habe lediglich Partei ergriffen.Wenn @Herr Pehlke es darstellt,als zwinge eine Minderheit der Mehrheit einen Lebensstil auf,nur weil die Minderheit nicht länger gewillt ist,sich länger in den Schatten stellen zu lassen,ist das schlicht unwahr.
Denn es geht hier nicht um Privilegien und Sonderrrechte,sondern um Teilhabe an Rechten, die alle Bürger oder keiner innehaben sollten.
Und es geht um Menschen,die für die Freiheit ihren Ehepartner frei und freiwillig wählen zu dürfen,jahrzehntelang gekämpft haben.Den Menschen,die hier voll Missgunst den Untergang des Abendlands heraufbeschwören,scheint nicht bewusst zu sein,dass auch für sie selbst das ein relativ neues Recht ist.Sie müssen weder ihren Brotherrn noch ihren Landesvater,ja nichtmal ihre Eltern fragen,wen sie heiraten wollen.Der rechtliche Rahmen legt da sehr wenige Beschränkungen auf.Auch wird weder nach Beischlaffrequenz noch Fertilität vorher gefragt,sondern jede Ehe gleichwertig behandelt.Mündige Bürger dürfen heiraten.

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Helga Zießler

Frau Clara West, Herr Ulli Schnappe

Da waren es schon drei - in diesem Sinne möchte ich mich Ihnen zugesellen, denn ich denke genau so wie Sie.

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Clara West

Herr Schnappe, Sie haben Recht

ganz besonders in Bezug auf die Adoption.

Jeder, der Kinder beiderlei Geschlechts hat, weiß, dass Kinder im Laufe ihres Lebens unterschiedliche Orientierungs- und Identifizierungsphasen haben. Kleine Jungs z.B. identifizieren sich bis zu einem bestimmten Alter mit ihrer Mutter. Erst wenn sie ihr Anderssein selbst feststellen, dann orientieren sie sich zum Vater als Vorbild und Identifikationsfigur hin.

Ich finde es ausgesprochen arrogant von Erwachsenen, über diese natürliche Entwicklung hinwegzubügeln und dem Kind zuzumuten, sich doch gefälligst eine Identifikationsfigur außerhalb der Familie zu suchen. Noch besser wird es, wenn dann z.B. lesbische Frauen sagen, sie seien Manns genug, um männliches Vorbild zu sein.

Ich finde es gut, dass Diskriminierungen aller Art entgegengesteuert wird. Schlecht finde ich, dass die Diskriminierung zum Totschlagargument für bzw. gegen alles wird. Bei jeder neu gesteckten Grenze findet sich just dahinter sofort ein Neu-Diskriminierter, der schreit.

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ulli schnappe

Frau Kelkmann...

wer bitte "knüppelt" homosexuelle Partnerschaften nieder.
Aber eine Familie mit Kindern, in welcher die Partner Verantwortung gegenüber Dritten haben - den Kindern - muß wohl anders beurteilt werden als Partnerschaften.
Und Nein - ich bin durchaus nicht der Meinung, daß ein Adoptivkind einer homosexuellen Partnerschaft die gleichen Lebenschancen hat wie ein Kind einer heterosexuellen Familie. Die wichtigsten Informationen erfährt ein Kind in den ersten Lebensjahren. Und genau dann sollten männliche und weibliche Einflüsse prägen. Meine subjektive Meinung, o.k. Aber machen Sie bitte nicht aus mir, weil ich eine solche Meinung vertrete ein Ungeheuer. Das wird in diesem Lande viel zu oft mit Menschen getan, die eine konservative Meinung haben. Zu allen Zeiten meinten junge Menschen, sie könnten es besser, weil moderner. Pfeifedeckel dieselben Fehler wurden über Jahrhunderte immer wieder gemacht. Try-and-Error sollte man Kindern nicht zumuten.

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Marie Kelkmann
Marie Kelkmann (MKelk) - 25.02.2013 17:33 Uhr

Da lassen sich Menschen nicht mehr mit Gefängnis oder Tod ruhigstellen

sondern fordern lautstark ihre Rechte als Bürger dieses Landes ein und schon geht das Abendland unter? Da nehmen es Menschen nicht mehr hin, dass ihre Liebe in den Dreck gezogen, ihre Lebenspartner mit Tieren, Pflanzen oder dergleichen mehr auf eine Stufe gestellt werden, und schon "knüppelt" eine Minderheit?
Da haben Menschen sich über Jahrzehnte hinweg mit dem durchaus gewalttätigen Mainstream auseindandergesetzt und jetzt, wo sie langsam Erfolge feiern können, als gleichwertige Bürger dieses Landes auch durch die Bundespolitik anerkannt zu werden, "zwingen" sie den Menschen eine Meinung auf?
Der Mainstream - als er noch Mehrheit hieß - hat nicht davor zurückgeschreckt, Homosexuelle pauschal als pervers, tiergleich und minderwertig zu brandmarken, sie in Lager und Gefängnisse zu sperren oder auf der Straße totzuschlagen. Und dann ist die Mehrheit beleidigt, wenn sie verbal im Internet mal ein wenig Echo bekommt?
Wir sollten hier doch mal bitte die Kirche im Dorf lassen.

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Gerhard Mattil

Gleiche Pflichten-gleiche Rechte.

Jetzt kommen die Heuchler wieder aus ihren löchern. als es um die Pflichten der homosexuellen Ehen gegenüber den "normalen" Ehen ging, hat man nichts gehört. nun ist das Geschrei groß.
Ich lebe in einer normalen "Ehe" und habe eine Tochter.
Mein Vorschlag an die Politiklautet: Schafft das Ehegattensplitting für alle ab, Ausnahmen nür für Paare mit Kindern (je nach Ausbildung) bis 25 Jahre.
Auch soltte das Kindergeld für alle gestrichen werden. Das ganze Geld soll in die Kinderbetreuung, Schulen usw. aber nur für Kinder und Jugendliche!
Versorgung rund um die Uhr, gleiche Chancen für alle durch individuelle Förderung etc.
... für solche Lösungen sind sie aber alle zu feige!

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.02.2013 19:51 Uhr
Helga Zießler

Aber leider, Frau Kelkmann

haben weder Sie noch ich auch nur den geringsten Einfluß darauf, WIE der Staat die uns abgenommenen Gelder ausgibt. Sie sagen es selbst: Es sind viele, zu viele Dinge, für die man am liebsten gar nicht zahlen möchte.

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ulli schnappe

Herr Mattil,

da meine Vorantwortenden schon das Wesentliche gesgt haben, meine ich nur, daß Sie mit einer Tochter nicht unbedingt für die Familien mit 3, 4 oder gar 5 Kindern sprechen können. Ich hatte 4 Geschwister und habe 4 Kinder und erlebte selber und bei meinen Kindern, daß Familie erst mit mehreren Geschwistern anfängt.
Mit 1 Kind kann man noch polo fahren, mit 4 nicht mehr.

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Marie Kelkmann
Marie Kelkmann (MKelk) - 25.02.2013 17:06 Uhr

@Herr Mattil: Für die Kinder anderer Leute zahle ich sogar gerne

Ich zahle gern für Schulen und Kindergärten, die es auch Kindern, die das Pech hatten, sich weniger wohlhabende oder gebildete Eltern 'auszusuchen', einen Zugang zur Bildung und Kultur eröffnet. Die Kindern die Möglichkeit eröffnet, ihr Geburtsschicksal nicht zum Teufelskreis werden zu lassen. Ich bin schließlich mit verantwortlich dafür, dass diese Gesellschaft lebendig bleibt. Und ich muss den Weg dazu wählen, der gangbar ist: Und wenn es nur das Minimum der Steuerzahlung ist.
Es fallen mir grade dieser Tage viele Dinge ein, für die ich weniger gern meine Steuern zahle, als für die Kinder dieses Landes. Völlig egal ob sie mir "gehören" oder nicht.

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Michael Ginster

Herr Mattil,

wenn Sie staatliche Rundumbetreuung für Ihr Kind wollen, ist das ja in Ordnung - wenn sie damit Erziehungsdefizite ausgleichen wollen.
Aber warum soll ich dafür bezahlen?

P.S. Wir erziehen selbst.

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Clara West

Wenn Sie das Kindergeld streichen möchten,

dann streichen Sie bitte auch den Grundfreibetrag für alle Erwachsenen. Steuerpflicht ab Null Euro Einkommen.

Das Kindergeld ist nämlich für mehr als 2/3 aller Familien nichts weiter als der Grundfreibetrag, weil das Existenzminimum der Kinder voll besteuert wurde und anschließend als "Kindergeld" erstattet.

Mal hören, was die Kinderlosen-Fraktion dazu sagt, wenn wir das Existenzminimum für alle steuerpflichtig machen.

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Michael Scheffler

Sehr geehrter Herr Mattl,

auch Ihre Lösung ist keine. Der Staat sollte das Geld den Menschen lassen, damit sie damit ihren Kindern was Gutes tun könnten. Ich habe keine Lust, mir Steuergelder abpressen zu lassen und dann z.B. noch privat einen Kindergarten zu finanzieren.

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Christoph Schwiers

Hat Herr Strobl sich nicht in der Vergangenheit schon bei den Homosexuellen angebiedert ? Ich...

...könnte ihn natürlich auch mit anderen CDU-Typen verwechseln, die behaupten, die gute alte Tante CDU zu sein und gleichzeitig alles von den Grünen und der SPD zu bieten. Dieser Mann kämpft nur gegen Stephan Mappus, der ohnehin schon von vielen Seiten angegriffen wird, und läßt rot-grün vollkommen in Ruhe - die werden BaWü noch lange regieren bei solch schlechten CDU-Leuten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.02.2013 16:04 Uhr
Reni Levia
Reni Levia (r1levia) - 25.02.2013 16:04 Uhr

Die aderen sind alle auch nicht besser

Also was wollen Sie, wir haben keine Politiker mehr die man wählen kann, das ist unser Problem und jeder der an der Macht ist nützt diese schamlos aus.

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Closed via SSO

"Wer ist denn dann die Mama!?", fragt meine sechsjährige Tochter eben amüsiert, als sie auf meinem

iPad den FAZ-Bilderwitz mit dem in der Küche stehenden Schwulen sah, der seinem Adoptivkind mit einer Ohrfeige drohte, falls es ihn nochmals "Mama" nenne.

Mehr ist dazu nicht zu sagen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.02.2013 20:02 Uhr
Helga Zießler

Das ist einer der Gründe, liebe Frau West,

weshalb ich so eindringlich fordere, in Deutschland endlich das strikte Verbot des Homeschooling aufzuheben. Wir sind weltweit eines von einer kleinen Handvoll Länder, die starr an diesem Verbot festhalten. Ich vermute, weil unsere Politiker die Kinder nach wie vor am liebsten vom ersten Lebensjahr an selber unter die Fuchtel nehmen wollen, um gehorsame StaatsDIENER aus ihnen zu machen.
Dabei sind die Erfolge woanders erstaunlich groß. Wer's nicht glaubt, sollte mal googeln. Da kann man sein blaues Wunder erleben. Nur nicht in Deutschland :- (

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Clara West

Die nächste Generation

wird diese Frage nicht mehr stellen.

Dazu muss man nur mal einen Blick in die neuen durchgegenderten Schulbücher werfen. Der Focus liegt auf der Geschlechtsneutralität. Kein weibliches Wesen mit weiblicher Frisur (z.B. Pferdeschwanz) oder Kleidung. Keine "weiblichen" oder "männlichen" Tätigkeiten mehr. Es darf keine Zuordnung mehr möglich sein.

Worte wie Mama, Papa, Vater, Mutter werden aus der Alltagssprache verbannt und durch Elter1 und Elter2 ersetzt. Noch ist es nicht so weit, dass die alten Begriffe unter Strafe gestellt werden, aber in Sicht ist das schon.

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Christian Schubert

Die dumme CDU!

Die CDU ist meiner Meinung nach eine dumme Partei; nicht etwa weil sie die Homoehe gleichstellen will, sondern weil sie Merkel zu ihrer Chefin gemacht hat!
Und was macht die Merkel?
Sie sozialdemokratisiert die CDU!
Und jetzt will sie auch noch für einen EU-Beitritt der Türkei werben!
Die Türkei sollte aber NICHT in die EU!
1. Weil die EU ein unnatürliches, völkerfeindliches Gebilde ist, das es nicht geben sollte!
2. Weil wir uns sowieso von der Türkei fernhalten sollten, solange dort die religiösen Minderheiten unterdrückt werden!
3. Weil wir uns sowieso von der Türkei fernhalten sollten, solange sie uns diesen Mörder nicht ausliefern, der am Alex jemanden totgeschlagen haben! Die schützen den!!!

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Claudia Otlo

Ehegattensplitting ist nicht primär Ehe-, sondern Einverdienereheförderung

Das Ehegattensplitting ist nicht primär Ehe-, sondern Einverdienerehe-Förderung. Die größten Vorteile ergeben sich bei Ehegatten mit hohen Einkommensunterschied, und damit für Ehemänner der Altersgruppe 50-64 Jahre. Den größten Nutzten haben daher Ehen, in denen die Familienbildung längst abgeschlossen ist. Gleichzeitig weisen diese Ehe auch die größten Vermögensunterschiede auf, so das die dem Ehegattensplitting zugrunde gelegte Annahme, daß Einkommen werde hälftig geteilt, hier nicht erfüllt ist.

Bei den durchschnittlichen Arbeitszeiten von alleinverdienenden Familienvätern ist klar, dass die Einverdienerfamilie auch eine Alleinerzieherfamilie ist. Warum dieses Konzept zu fördern ist, erschließt sich mir nicht.

Die CDU will das Ehegattensplitting nicht durch eine zielgerechte Familienförderung ersetzen, weil ihr ein Steuersparmodell für für ihre Klientel der Altersgruppe 50+ wichtiger ist als die Förderung junger Familien!

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.02.2013 21:31 Uhr
Claudia Otlo

@Herr Scheffler

Das Ehegattensplitting wird total unabhängig von der Existenz von Kindern gewährt! Ob 0 oder 6 Kinder, spielt keine Rolle.

Wenn man davon ausgehen muß, daß eine Frau, die ein paar Jahre ihre Kinder betreut, danach prinzipiell arbeitsunfähig ist und für die Gesellschaft zum Dauersubventionsfall wird, dann sollte man hierzulande ganz schnell auf Kitas umstellen, oder den Männern die Kindererziehung überlassen :-).

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Claudia Otlo

Solidarität?

Den höchsten Nutzen des Ehegattensplitting haben ältere Herren mit hohen Einkünften und Hausfrau. Diese Familien sind gewiß nicht vom Armutsrisiko betroffen.
Auch weiß ich nicht, warum ausgerechnet diese Herren Solidarität für ihre Ehefrauen fordern, selbst aber nicht bereit sind, diese Solidarität aufzubringen, und einfach die Hälfte Ihrer Einkünfte an die Frau abtreten (was ja die Idee des Splittings ist).

Es ist absolut nicht nachvollziehbar, warum ein Alleinerzieher sein Kind nur minimal steuerlich absetzten kann (obwohl das Kind NICHT selbst arbeiten kann), eine nicht erwerbstätiger Ehegatte hingegen läßt sich mit dem halben Einkommen absetzten (auch wenn dieser sehr wohl selbst arbeiten könnte).

Eine "anständige" Kinderförderung schließt natürlich die Förderung für Kinderbetreuung (auch durch Vater und Mutter) ein. Das Geld, was man beim Ehesplitting spart, kann man dann gezielter bei jungen Familien einsetzten.

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Michael Scheffler

Sie haben eines nicht bedacht

Wenn die Frauen (und meist ist das ja so) wegen der Kinder lange zu Hause geblieben sind, haben Sie halt ein geringeres Einkommen. Aber selbst, wenn es umgekehrt wäre und der Mann wäre zu Hause gebleiben, hätte er wegen der Betreuungszeiten weniger Zeit für Karriere gehabt. Und da ist es doch "nach der Familienbildung" nur grecht, wenn man Beides berücksichtigt - oder?

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Helga Zießler

Und täglich eine neue Sitcom...

Ob möglicherweise das öffentliche Echo auf die Pläne der CDU, Ehegattensplitting für homosexuelle "Lebenspartnerschaften" zu unterstützen, nun einige CDU-Politiker zum Umdenken veranlasst hat? Oder ob es vielleicht auch die Überlegung ist, dass dem Staat dadurch Steuern entgehen würden?

Unsere Politik-Regisseure bieten uns jedenfalls Tag um Tag eine neue Sitcom. Bloß das Lachen, das bleibt dem Publikum leider im Halse stecken...

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Michael Ginster

Wo wollen wir hin?

Weder definiert das GG, dass eine Ehe aus Mann und Frau besteht, noch definiert das GG aus wievielen Personen eine Ehe besteht.
Wenn es also Dskriminierung ist, einer 2er Homoehe nicht die gleichen Rechte wie einer 2er Heteroehe zu geben wie kann ich dann einem 3er, 4er, ... xer Bund die gleichen Rechte verwehren?
Ab einem gewissen Alter kann man keine Kinder mehr zeugen / empfangen. Ist das nicht ungerecht? Ist es nicht besser für ein Kind in einer eingetragenen Altengemeinschaft aus 7 Personen aufzuwachsen als bei schlagenden Heteros, in der das Kind keine Ausweicheltern hat?
Und wenn ich schon Homo-Adoption zulasse und damit Zeichen setzte, dass das im Kindeswohl ist, wie kann ich dann Leihmutterschaft für Schwule und Samenspende für Lesben verbieten? Und wenn die Leihmutterschaft zulässig ist wie regelt man den Rechtsanspruch auf Herausgabe des Kindes falls die Leihmutter widernatürliche Muttergefühle entwickelt? ....
Ich frage ohne Polemik: Wo wollen wir hin?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.02.2013 15:59 Uhr
Michael Ginster

Liebe Clara West,

ich mache das Fass nicht auf. Ich stelle die Fragen die sich stellen, sobald das Fass geöffnet ist.
Mit welcher Begründung kann ich "Ehe" auf eine monogame 2er Beziehung beschränken?
Mit welcher Begründung kann ich einer Lebensgemeinschaft jenseits des Rentenalters Kinder verwähren? (Die Lebenserwartung als Argument greift nicht und wäre diskriminierend.)
Mit welcher Begründung kann ich Leihmutterschaft verbieten aber Samenspende erlauben?
usw,usw,

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Clara West

Da machen Sie aber ein Fass auf

denn eigentlich müsste jetzt die Forderung kommen, dass jeder ein Anrecht auf Spenderzellen und eine Leihmutter bekommt. Schließlich ist es nicht einzusehen, dass Frauen einfach so Kinder bekommen können und Männer nicht. Da ist die Natur höchst ungerecht und extrem diskriminierend.

Das beste wäre ein freier Markt dafür. Angebote und Nachfrage regeln den Preis.

Es hat den Vorteil, dass die armen Bulgarinnen, Ungarinnen und Spanierinnen und Portugiesinnen sich damit ihr Studium finanzieren können, damit den gesellschaftlichen Aufstieg schaffen und gleichzeitig von der Natur oder vom Alter benachteiligten Mitbürgern zu Kindern verholfen wird. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.

Man könnte eine Art ebay Plattform dafür einrichten oder aber eine Börse nach der Form MyHammer. Da kann dann jeder soviel bieten, wie ihm oder ihr die Sache wert ist. Eigentlich könnten auch Samenspender so vorgehen, wenn ich es recht überlege. Warum immer erst zur Samenbank laufen?

Geht auch so!

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Johann Otto

Jeder mit Verstand sollte wissen und weiß es ja längst…

…die CDU hat seit geraumer Zeit durchaus verhängnisvoll den Wandel zu einer klassischen linken Partei vollzogen. Es gibt in den Medien und bei einem Teil des Volks dafür Beifall, das Führungspersonal ist sehr stolz darauf, mithin dürfte sie allerdings für jemanden mit Verstand nicht mehr wählbar sein. In Deutschland gibt es weder konservative noch rechte Parteien noch eine liberale Partei. Die FDP inzwischen auch für Mindestlohn und Europa-Sozialismus, jedwedes linkes Fortschritts-Thema wird zum Programm von CDU, CSU und FDP, darauf kann man sich verlassen. Deshalb auch mehr und mehr die große Anzahl der Nichtwähler. NPD und Piraten (bedingungsloses Grundeinkommen) sind gleichwohl sozialistische, antikapitalistische Parteien. CDU, CSU und FDP, zu allem fähig, wollen sich gleichwohl bei denen beliebt machen, die weder CDU noch CSU noch FDP wählen. Viel Spaß dann am Wahlabend im September.

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