25.02.2013 · In der Union wächst der Widerstand gegen Pläne, homosexuelle Lebenspartnerschaften auch beim Ehegattensplitting gleichzustellen. „Der Staat sollte Kinder fördern und nicht Lebensformen“, sagt etwa der CDU-Landesvorsitzende in Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet.
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Nüchtern betrachtet muss man doch feststellen, dass es im Leben Unerschiede gibt, die man auch nach noch so langen Debatten nicht 'gleicher' weden. Eine homosexuelle Lebensgemeinschaft wird nie äuqivalent der traditionellen Ehe sein könenn, da diese in der Lage ist auf natürlichem Wege Kinder zu zeugen und großzuziehen. Die Frage ist doch, was war der Grundgedanke, Ehen im Besonderen steuerlich zu begünstigen? Und sind diese Gründe ebenso auf eine Homoehe übertragbar? Ich denke Nein. Der Grundgedanke, den natürlichen Fortbestand einer Nation besonders zu Schützen und zu fördern ist nicht auf die gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaft übertragbar. Es ist freilich streitbar, in wie weit das Instrument des Ehegattensplitting dem Grundgedanken gerecht wird und ob es besser währe Familien die Kinder großziehen und großgezogen haben zu fördern. Alles gleichmachen und weniger zu differenzieren führt zu mehr statt weniger Ungerechtigkeit; fehlende Steuern werden an anderer Stelle eingespart
Es scheint vielen nicht mehr bewusst zu sein,aber die freie Partnerwahl
ist ein vergleichsweise junges Recht. Wer sich nicht mehr erinnert, dem
sei die Lektüre von Büchners Woyzeck ans Herz gelegt.
Wir alle haben das Recht, unseren Ehepartner frei und freiwillig zu
wählen. Es gibt nur geringe Einschränkungen bezüglich des
Verwandtschaftsgrades und der Mündigkeit. Wenn wir Gründe
finden, dies einer Minderheit willkürlich vorzuenthalten, werden
sich auch wieder Gründe finden, es der Mehrheit willkürlich
vorzuenthalten.
Beispiele: Infertil? Keine Ehe, aber eine Bedarfsgemeinschaft nach SGB
sind sie in jedem Fall. Religiös? Das kann doch kein Grund sein,
rechtliche Vorteile genießen zu wollen. Wie, Sie sind arbeitslos?
Nein, also wer ohnehin nichts zu vererben hat, dessen kümmerlicher
Besitz soll doch bitte wenigstens nach seinem Tod dem Staat zufallen.
Sie sind abhängig angestellt? Haben Sie denn Ihren Chef (Brotherrn)
gefragt, ob es ihm überhaupt passt,wenn Sie Familie haben wollen?
Ich will keine Soner- sondern Gleichbehandlung!
Ich kann alle aufgebrachten konservativen Retter der
abendländischen Kultur beruhigen. Ich als "Verpartnerter"
bekomme keinerlei Vorteile gegenüber einem kinderlosen Ehepaar. Die
Pflichten habe ich schon alle... die Rechte gesteht mir nach und nach
das BVerfG zu - die Bundesregierung sträubt sich, um den rechten
Rand ihrer Wählerschaft nicht zu verprellen.
Ich habe nichts dagegen, die Besteuerung umzustellen und Kinder mehr zu
fördern als das verheiratet sein - aber wo der strukturelle
Unterschied der Ehe zwischen Frau Merkel und Herrn Sauer und der
Partnerschaft zwischen Herrn Westerwelle und Herrn Mronz ist - das
konnte mir bisher keiner erklären - die haben alle keine Kinder.
Und übrigens haben alle auch keinen Steuervorteil, weil sie alle
gut verdienen - das Splitting rechnet sich nur wenn einer gar nichts
oder viel weniger verdient. Das ist bei sehr wenigen der Fall...
Nee, Herr Heinz, es ist nicht das Gleiche!
Wenn ein Mann und eine Frau heiraten, dann ist das was anderes als wenn 2 Männer heiraten oder 2 Frauen. Und ANDERES sollt auch anders behandelt werden! Die Herren Westerwelle und Mronz könnten - selbst wenn sie wollten - keine Kinder bekommen, Frau Merkel und Herr Sauer sehr wohl. DAS macht den Unteschied. Dahe finde ich, dass das auch unterschiedlich zu bewerten ist. Auch und vor allem in der Adoptionsfrage. Die Natur sieht vor, dass Frauen mit Männern Kinder bekommen aber nicht Männer mit Männern und Frauen mit Frauen. Und genau auf dieses Naturgesetz sollte sich auch die Adoption beschränken. Schon, weil es eh zu wenige Adoptionskinder für suchende Eltern (Mann+Frau) gibt.
ich gebe Ihnen nur teilweise Recht!!
Die CDU macht nicht nur einen Fehler sóndern hunderte.Sie gibt
die christliche Position auf, um in den neuen Bundesländern Stimmen
zu fangen. Nur......
kann sie sicher sein, daß die Bürger der neuen
Bundesländer eine so diffuse Meinung zu christlichen Werten hat wie
unsere "hochzuverehrende" Frau Bundeskanzlerin?
Letzten Endes geht es um den Nachwuchs!
Ein Begünstigung oder Benachteiligung von Ehen, ob Homoehe oder
Heteroehe, macht meines Erachtens keinen Sinn! Ich kann mich als
Heteromann auch sterilisieren lassen und in einer Ehe leben, somit ist
die Nachwuchsfrage genauso irellevant wie bei schwulen oder lesbischen
Ehepartnern. Umgekehrt kann auch ein nichtverehelichtes Paar Kinder
bekommen. Diese Diskussion ist genauso schwachsinnig wie der
Grundgesetzeintrag zur Förderung von Ehen und vieles andere was
unsere Politikheinis allenaselang verzapfen.
Einziges Kriterium für eine Begünstigung (wobei ich selbst
dieses für diskussionswürdig halte) kann die Anzahl von
Kindern innerhalb einer Lebensgemeinschaft sein. Ob ich zuvor
irgendeinen Wisch unterschreiben habe, der bestätigt, daß ich
meine Frau für immer und ewig lieben werde, darf aufgrund seiner
Irellevanz keine Bedeutung haben!
die CDU macht einen verhängnisvollen Fehler...
in der politischen Argumentation wenn sie das Splitting als
Förderung oder Vorteil darstellt.
Die Versuchung ist groß sich generös darzustellen, ist aber falsch!
Es ist weder Privileg noch Förderung! Es ist steuerrechtliche
Gleichbehandlung der Wirtschafts- und Verantwortungsgemeinschaft Ehe.
Sonst nichts! Vom BVerfG vorgegeben! Wer wie viel Einkommen innerhalb
der Gemeinschaft erzielt geht den Staat nichts an!
Ich weiß es jetzt nicht im Detail, ob die Homo Ehe die gleichen
Fürsorge bzw. letztlich Versorgungsansprüche beinhaltet wie
die konventionelle Ehe, die ja den Staat und die Allgemeinheit
entlastet. (hat mich nie besinders interessiert, weil ich Schwule auch
so tolerieren / anerkennen kann) Wenn dem aber so ist, spricht auch
nichts gegen die Anwendung des Steuersplitting bei schwulen offiziell
eingetragenen Partnerschaften. Gleiche Rechte gleiche Pflichten vice versa.
ganz genau!
Ich kann Sie beruhigen. Ich als "Verpartnerter" bekomme
keinerlei Vorteile gegenüber einem kinderlosen Ehepaar. Die
Pflichten habe ich schon alle... die Rechte gesteht mir nach und nach
das BVerfG zu - die Bundesregierung sträubt sich, um den rechten
Rand ihrer Wählerschaft nicht zu verprellen.
Ich habe nichts dagegen, die Besteuerung umzustellen und Kinder mehr zu
fördern als das verheiratet sein - aber wo der strukturelle
Unterschied der Ehe zwischen Frau Merkel und Herrn Sauer und der
Partnerschaft zwischen Herrn Westerwelle und Herrn Mronz ist - das
konnte mir bisher keiner erklären - die haben alle keine Kinder.
Und übrigens haben alle auch keinen Steuervorteil, weil sie alle
gut verdienen - das Splitting rechnet sich nur wenn einer gar nichts
oder viel weniger verdient. Das ist bei sehr wenigen der Fall...
Die armen Kinder werden wieder mal instrumentalisiert Was meinen die Fachleute ?
Wenn wir (Verfassungs)juristen befragen bekommen wir ggf andere
Ergebnisse als nach der Befragungen von Psychiatern insbesondere solchen
für Kinder und Jungendliche.
Wir bekommen i.d.R die Meinungen von Politiker die ggf von Juristen
korrigiert werden.
Wann kommen die Fachleute zu Wort? In 20 Jahren?
Herr Keller,
Wenn ich nicht irre, hat das BVerfG waehrend der Verhandlungen 14
Organisationen um Stellungnahmen gebeten; 9 davon sind dem nachgekommen.
Darunter auch kirchliche Organisationen.
Der Deutsche Familiengerichtstag z.B. hat auch seiner Homepage seine
Stellungnahme zugaenglich gemacht und Argumente beider Seiten
beleuchtet. Googlen Sie mal danach, das sind 5 oder 6 interessante Seiten.
Um Ihre Frage zu beantworten, die Fachleute kamen schon laengst zu Wort.
Wenn das Ehegatten-Splitting für Homosexuelle
in Kraft ist, können viele ältere gutsituierte Homosexuelle
einen ihren jungen
"Freunde" heiraten und richtig Steuern sparen. Der Staat
subventioniert dann
ihr aufregendes Vergnügen.
Aber wahrscheinlich habe ich nur meine Vorurteile noch nicht
überwunden.....
haben Sie!
Der verstorbene Bischof Dyba von Fulda (Ich danke dem Herrgott, dass er
ihn abberufen hat!) hat bei der Einführung der
"Lebenspartnerschaft" (vor über zehn Jahren!!!)
prophezeit, dass deutsche ältere Herren massenweise ihre
"Lustknaben" aus Thailand und sonstwo aus der Welt importieren
werden, weil diese dann ein Bleiberecht bekommen. Das ist meines Wissens
nicht eingetroffen... Ich kenne jedenfalls keinen einzigen. Auch ist mir
nicht bekannt, dass diese gesellschaftliche Problem irgendwo diskutiert würde...
Diese Denke entstammt wohl entweder abstrusen Vorurteilen oder eigenen
unausgelebten erotischen Phantasien.
Ich bin übrigens "gutsituiert" und habe einen 11 Jahre
älteren Mann geheiratet, der weniger verdient als ich. Ganz einfach
weil er der Richtige war und ist. Wie passt denn das in Ihr Weltbild?
was ist falsch daran?
viele gutsituierten ältere Heterosexuelle halten sich ihre
steuerbegünstigte und von der allgemeinschaft krankenversicherte
Hausfrau und die junge Freundin bezahlen sie dann aus eigener Tasche
:-).
Ich kenne Paare, die seit Ewigkeiten getrennt leben, und sich mit
Ehegattensplitting und doppelter Haushaltsführung ihre (getrennten)
Urlaube finanzieren. Steuersparmodel Ehe machts möglich.
Wenn man mit Relativierung der Ehe erst mal anfängt..
dann wird man auch die Ehe zwischen Minderjährigen, nahen
Verwandten, Polygamie, zwischen Mensch und Tier, zwischen Mensch und
Gegenstand und eine Monoehe (wo der entsprechende Kandidat sich selbst
ehelicht) erlauben müssen.
Sonst wird sich schnell jemand finden, der sich dann diskriminiert und
ausgegrenzt fühlt und mehr Solidarität fordert. Am Ende,
nachdem man alles ehelichen kann, wird die Ehe ihren besonderen Status
verlieren und nach Vorstellungen von Linken sich selbst abschaffen.
Das gleiche gilt für das Adoptionsrecht. Warum soll ein
Schwulenpaar ein Kind adoptieren dürfen, nicht jedoch ein
Seniorenkreis? Das Kind hat dann anstelle von Papi und Mami mehrere Opis
und Omis. Wenn die Opis und Omis vorzeitig sterben, rücken andere
Opis und Omis nach, so dass für das Wohl des Kindes gesorgt wird.
Und was ist wohl besser - alleinerziehende drogenabhängige Mutter
oder ein liebevolles Seniorenkreis? Gibt es Studien, die belegen, dass
Kindern im Seniorenkreis dann schlechter geht?
Sollen Ehen mit Kindern schlechter gestellt werden als unverheiratete Paare ohne Kinder?
Viele wenden sich gegen das Ehegattensplitting, ohne zu differenzieren. Mein Fall: Geheiratet 1960, Kinder geboren 1961, 1965, 1975, 1976. Kindergartenplätze standen nicht zur Verfügung. Teilzeitarbeit war nicht möglich. Bis 1971 hatten wir weder Auto, noch Telefon, noch Waschautomat, noch Geschirrspüler. Windeln mussten noch gewaschen werden. Urlaube auf Campingplätzen und nie weiter als in Nachbarländern. Fast Food gab es nicht ... Also ging ich außer Haus arbeiten und mein Frau sorgte im Haus für alle und alles. Wofür? Für vier Kinder, die heute erwachsen sind, qualifiziert ausgebildet wurden und reichlich Steuern zahlen. Warum will man unserer Ehe nur einmal die Steuervorteile des Grundeinkommens zugestehen? Andere, in wechselnden kinderlosen Lebensabschnittsgemeinschaften sollen dagegen zwei Grundversorgungen steuergünstig beziehen, obwohl sie für zwei Personen zwei Einkommen hatten, während uns mit sechs Personen nur ein Einkommen zur Verfügung stand???
Kinder, Kinder + Mainstream, bitte auf dem Boden bleiben
Der Mainstream sei angeblich gegen Homos gewesen. Jetzt sei der
Mainstream dafür. 2 % des Volkes sind homosexuell. Diese Gruppe hat
schon das größte Gesundheitsrisiko auszubaden und braucht
nicht verdammt werden. Aber ein normaler, gesunder Lebensstil ist es
nicht und man lügt, wenn man so tut, als sei es so. Damit verdamme
ich noch niemanden, sehe aber den stat. Tatsachen ins Auge! Homos haben
die höchste AIDS-Rate, Drogenanfälligkeit, zeugen keine
Kinder, leisten also darin keinen Beitrag für die Gesellschaft. Sie
haben extrem mehr Sexpartner als heterosexuelle und ich finde, Kinder
brauchen eine Mutter und einen Vater.
Jetzt stehe ich nicht mehr im Mainstream, aber nur, weil unsere Medien
die öffentl. Meinung prägen. Nach dem Grundgesetz ist die Ehe,
1 Mann+1 Frau, besonders zu fördern! Ich helfe gerne jedem Homo,
aber man diskriminiert keinen, wenn man die Ehe stärker
fördert, weil nur da Kinder gezeugt werden!
Danke, Herr Pütz!
Sie sprechen damit sicher den meisten Bürgern aus dem Herzen. Lassen Sie sich nicht beirren und wenn der grüne Beck auch noch so hysterisch "Stammtisch!" plärrt! Er ist offensichtlich so "homonell" gesteuert, dass er sich nicht vorstellen kann, dass es auch Menschen gibt, die deutlich anders empfinden - sexuell, aber auch bezüglich politischer Relevanzen von Themen.
Auch weia
Ich gehe jede Wette ein, das gibt verbale Haue, von "menschenverachtend" bis "knüppeln" ist da alles dabei. Ziehen Sie sich warm an, da die Minderheit inzwischen daran gegangen ist, die Mehrheit zu dominieren.
es ist einfach nur noch erschreckend -und zugleich widerlich- wie in
diesem Forum in "intoleranter " Weise miteinander
"umgegangen" wird. Offensichtlich gilt in diesem Lande nur
noch der als "akzeptables Mitglied der Gesellschaft" der dem
Mainstream kritiklos hinnimmt.
Abweichende, dem Mainstream entgegenstehende
Meinungen/Äußerungen werden von einer Minderheit vehement
niedergeknüppelt. So fragt sich in diesen Tagen so mancher
konservative Bürger dieses Landes (soweit er denn noch
erwünscht ist) wohin die "Reise" mit Frau Merkel noch
gehen soll.
Lieb Vaterland magst ruhig sein- Es war einmal schön, da ist nichts
zu erklärn, und niemand hat schuld. In diesem Sinne, hoffen wir auf
hoffentlich bessere Zeiten. Wir alle haben es in der Hand und sollten
darum "ringen*" *im olympischen Sinne.
@Herr Schnappe:Ich habe das Fass nicht aufgemacht
Ich habe lediglich Partei ergriffen.Wenn @Herr Pehlke es darstellt,als
zwinge eine Minderheit der Mehrheit einen Lebensstil auf,nur weil die
Minderheit nicht länger gewillt ist,sich länger in den
Schatten stellen zu lassen,ist das schlicht unwahr.
Denn es geht hier nicht um Privilegien und Sonderrrechte,sondern um
Teilhabe an Rechten, die alle Bürger oder keiner innehaben sollten.
Und es geht um Menschen,die für die Freiheit ihren Ehepartner frei
und freiwillig wählen zu dürfen,jahrzehntelang gekämpft
haben.Den Menschen,die hier voll Missgunst den Untergang des Abendlands
heraufbeschwören,scheint nicht bewusst zu sein,dass auch für
sie selbst das ein relativ neues Recht ist.Sie müssen weder ihren
Brotherrn noch ihren Landesvater,ja nichtmal ihre Eltern fragen,wen sie
heiraten wollen.Der rechtliche Rahmen legt da sehr wenige
Beschränkungen auf.Auch wird weder nach Beischlaffrequenz noch
Fertilität vorher gefragt,sondern jede Ehe gleichwertig
behandelt.Mündige Bürger dürfen heiraten.
Frau Clara West, Herr Ulli Schnappe
Da waren es schon drei - in diesem Sinne möchte ich mich Ihnen zugesellen, denn ich denke genau so wie Sie.
Herr Schnappe, Sie haben Recht
ganz besonders in Bezug auf die Adoption.
Jeder, der Kinder beiderlei Geschlechts hat, weiß, dass Kinder im
Laufe ihres Lebens unterschiedliche Orientierungs- und
Identifizierungsphasen haben. Kleine Jungs z.B. identifizieren sich bis
zu einem bestimmten Alter mit ihrer Mutter. Erst wenn sie ihr Anderssein
selbst feststellen, dann orientieren sie sich zum Vater als Vorbild und
Identifikationsfigur hin.
Ich finde es ausgesprochen arrogant von Erwachsenen, über diese
natürliche Entwicklung hinwegzubügeln und dem Kind zuzumuten,
sich doch gefälligst eine Identifikationsfigur außerhalb der
Familie zu suchen. Noch besser wird es, wenn dann z.B. lesbische Frauen
sagen, sie seien Manns genug, um männliches Vorbild zu sein.
Ich finde es gut, dass Diskriminierungen aller Art entgegengesteuert
wird. Schlecht finde ich, dass die Diskriminierung zum Totschlagargument
für bzw. gegen alles wird. Bei jeder neu gesteckten Grenze findet
sich just dahinter sofort ein Neu-Diskriminierter, der schreit.
Frau Kelkmann...
wer bitte "knüppelt" homosexuelle Partnerschaften nieder.
Aber eine Familie mit Kindern, in welcher die Partner Verantwortung
gegenüber Dritten haben - den Kindern - muß wohl anders
beurteilt werden als Partnerschaften.
Und Nein - ich bin durchaus nicht der Meinung, daß ein Adoptivkind
einer homosexuellen Partnerschaft die gleichen Lebenschancen hat wie ein
Kind einer heterosexuellen Familie. Die wichtigsten Informationen
erfährt ein Kind in den ersten Lebensjahren. Und genau dann sollten
männliche und weibliche Einflüsse prägen. Meine
subjektive Meinung, o.k. Aber machen Sie bitte nicht aus mir, weil ich
eine solche Meinung vertrete ein Ungeheuer. Das wird in diesem Lande
viel zu oft mit Menschen getan, die eine konservative Meinung haben. Zu
allen Zeiten meinten junge Menschen, sie könnten es besser, weil
moderner. Pfeifedeckel dieselben Fehler wurden über Jahrhunderte
immer wieder gemacht. Try-and-Error sollte man Kindern nicht zumuten.
Da lassen sich Menschen nicht mehr mit Gefängnis oder Tod ruhigstellen
sondern fordern lautstark ihre Rechte als Bürger dieses Landes ein
und schon geht das Abendland unter? Da nehmen es Menschen nicht mehr
hin, dass ihre Liebe in den Dreck gezogen, ihre Lebenspartner mit
Tieren, Pflanzen oder dergleichen mehr auf eine Stufe gestellt werden,
und schon "knüppelt" eine Minderheit?
Da haben Menschen sich über Jahrzehnte hinweg mit dem durchaus
gewalttätigen Mainstream auseindandergesetzt und jetzt, wo sie
langsam Erfolge feiern können, als gleichwertige Bürger dieses
Landes auch durch die Bundespolitik anerkannt zu werden,
"zwingen" sie den Menschen eine Meinung auf?
Der Mainstream - als er noch Mehrheit hieß - hat nicht davor
zurückgeschreckt, Homosexuelle pauschal als pervers, tiergleich und
minderwertig zu brandmarken, sie in Lager und Gefängnisse zu
sperren oder auf der Straße totzuschlagen. Und dann ist die
Mehrheit beleidigt, wenn sie verbal im Internet mal ein wenig Echo
bekommt?
Wir sollten hier doch mal bitte die Kirche im Dorf lassen.
Gleiche Pflichten-gleiche Rechte.
Jetzt kommen die Heuchler wieder aus ihren löchern. als es um die
Pflichten der homosexuellen Ehen gegenüber den "normalen"
Ehen ging, hat man nichts gehört. nun ist das Geschrei groß.
Ich lebe in einer normalen "Ehe" und habe eine Tochter.
Mein Vorschlag an die Politiklautet: Schafft das Ehegattensplitting
für alle ab, Ausnahmen nür für Paare mit Kindern (je nach
Ausbildung) bis 25 Jahre.
Auch soltte das Kindergeld für alle gestrichen werden. Das ganze
Geld soll in die Kinderbetreuung, Schulen usw. aber nur für Kinder
und Jugendliche!
Versorgung rund um die Uhr, gleiche Chancen für alle durch
individuelle Förderung etc.
... für solche Lösungen sind sie aber alle zu feige!
Aber leider, Frau Kelkmann
haben weder Sie noch ich auch nur den geringsten Einfluß darauf, WIE der Staat die uns abgenommenen Gelder ausgibt. Sie sagen es selbst: Es sind viele, zu viele Dinge, für die man am liebsten gar nicht zahlen möchte.
Herr Mattil,
da meine Vorantwortenden schon das Wesentliche gesgt haben, meine ich
nur, daß Sie mit einer Tochter nicht unbedingt für die
Familien mit 3, 4 oder gar 5 Kindern sprechen können. Ich hatte 4
Geschwister und habe 4 Kinder und erlebte selber und bei meinen Kindern,
daß Familie erst mit mehreren Geschwistern anfängt.
Mit 1 Kind kann man noch polo fahren, mit 4 nicht mehr.
@Herr Mattil: Für die Kinder anderer Leute zahle ich sogar gerne
Ich zahle gern für Schulen und Kindergärten, die es auch
Kindern, die das Pech hatten, sich weniger wohlhabende oder gebildete
Eltern 'auszusuchen', einen Zugang zur Bildung und Kultur eröffnet.
Die Kindern die Möglichkeit eröffnet, ihr Geburtsschicksal
nicht zum Teufelskreis werden zu lassen. Ich bin schließlich mit
verantwortlich dafür, dass diese Gesellschaft lebendig bleibt. Und
ich muss den Weg dazu wählen, der gangbar ist: Und wenn es nur das
Minimum der Steuerzahlung ist.
Es fallen mir grade dieser Tage viele Dinge ein, für die ich
weniger gern meine Steuern zahle, als für die Kinder dieses Landes.
Völlig egal ob sie mir "gehören" oder nicht.
Herr Mattil,
wenn Sie staatliche Rundumbetreuung für Ihr Kind wollen, ist das ja
in Ordnung - wenn sie damit Erziehungsdefizite ausgleichen wollen.
Aber warum soll ich dafür bezahlen?
P.S. Wir erziehen selbst.
Wenn Sie das Kindergeld streichen möchten,
dann streichen Sie bitte auch den Grundfreibetrag für alle
Erwachsenen. Steuerpflicht ab Null Euro Einkommen.
Das Kindergeld ist nämlich für mehr als 2/3 aller Familien
nichts weiter als der Grundfreibetrag, weil das Existenzminimum der
Kinder voll besteuert wurde und anschließend als
"Kindergeld" erstattet.
Mal hören, was die Kinderlosen-Fraktion dazu sagt, wenn wir das
Existenzminimum für alle steuerpflichtig machen.
Sehr geehrter Herr Mattl,
auch Ihre Lösung ist keine. Der Staat sollte das Geld den Menschen lassen, damit sie damit ihren Kindern was Gutes tun könnten. Ich habe keine Lust, mir Steuergelder abpressen zu lassen und dann z.B. noch privat einen Kindergarten zu finanzieren.
Hat Herr Strobl sich nicht in der Vergangenheit schon bei den Homosexuellen angebiedert ? Ich...
...könnte ihn natürlich auch mit anderen CDU-Typen verwechseln, die behaupten, die gute alte Tante CDU zu sein und gleichzeitig alles von den Grünen und der SPD zu bieten. Dieser Mann kämpft nur gegen Stephan Mappus, der ohnehin schon von vielen Seiten angegriffen wird, und läßt rot-grün vollkommen in Ruhe - die werden BaWü noch lange regieren bei solch schlechten CDU-Leuten.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.02.2013 16:04 UhrDie aderen sind alle auch nicht besser
Also was wollen Sie, wir haben keine Politiker mehr die man wählen kann, das ist unser Problem und jeder der an der Macht ist nützt diese schamlos aus.
"Wer ist denn dann die Mama!?", fragt meine sechsjährige Tochter eben amüsiert, als sie auf meinem
iPad den FAZ-Bilderwitz mit dem in der Küche stehenden Schwulen
sah, der seinem Adoptivkind mit einer Ohrfeige drohte, falls es ihn
nochmals "Mama" nenne.
Mehr ist dazu nicht zu sagen.
Das ist einer der Gründe, liebe Frau West,
weshalb ich so eindringlich fordere, in Deutschland endlich das strikte
Verbot des Homeschooling aufzuheben. Wir sind weltweit eines von einer
kleinen Handvoll Länder, die starr an diesem Verbot festhalten. Ich
vermute, weil unsere Politiker die Kinder nach wie vor am liebsten vom
ersten Lebensjahr an selber unter die Fuchtel nehmen wollen, um
gehorsame StaatsDIENER aus ihnen zu machen.
Dabei sind die Erfolge woanders erstaunlich groß. Wer's nicht
glaubt, sollte mal googeln. Da kann man sein blaues Wunder erleben. Nur
nicht in Deutschland :- (
Die nächste Generation
wird diese Frage nicht mehr stellen.
Dazu muss man nur mal einen Blick in die neuen durchgegenderten
Schulbücher werfen. Der Focus liegt auf der
Geschlechtsneutralität. Kein weibliches Wesen mit weiblicher Frisur
(z.B. Pferdeschwanz) oder Kleidung. Keine "weiblichen" oder
"männlichen" Tätigkeiten mehr. Es darf keine
Zuordnung mehr möglich sein.
Worte wie Mama, Papa, Vater, Mutter werden aus der Alltagssprache
verbannt und durch Elter1 und Elter2 ersetzt. Noch ist es nicht so weit,
dass die alten Begriffe unter Strafe gestellt werden, aber in Sicht ist
das schon.
Die CDU ist meiner Meinung nach eine dumme Partei; nicht etwa weil sie
die Homoehe gleichstellen will, sondern weil sie Merkel zu ihrer Chefin
gemacht hat!
Und was macht die Merkel?
Sie sozialdemokratisiert die CDU!
Und jetzt will sie auch noch für einen EU-Beitritt der Türkei werben!
Die Türkei sollte aber NICHT in die EU!
1. Weil die EU ein unnatürliches, völkerfeindliches Gebilde
ist, das es nicht geben sollte!
2. Weil wir uns sowieso von der Türkei fernhalten sollten, solange
dort die religiösen Minderheiten unterdrückt werden!
3. Weil wir uns sowieso von der Türkei fernhalten sollten, solange
sie uns diesen Mörder nicht ausliefern, der am Alex jemanden
totgeschlagen haben! Die schützen den!!!
Ehegattensplitting ist nicht primär Ehe-, sondern Einverdienereheförderung
Das Ehegattensplitting ist nicht primär Ehe-, sondern
Einverdienerehe-Förderung. Die größten Vorteile ergeben
sich bei Ehegatten mit hohen Einkommensunterschied, und damit für
Ehemänner der Altersgruppe 50-64 Jahre. Den größten
Nutzten haben daher Ehen, in denen die Familienbildung längst
abgeschlossen ist. Gleichzeitig weisen diese Ehe auch die
größten Vermögensunterschiede auf, so das die dem
Ehegattensplitting zugrunde gelegte Annahme, daß Einkommen werde
hälftig geteilt, hier nicht erfüllt ist.
Bei den durchschnittlichen Arbeitszeiten von alleinverdienenden
Familienvätern ist klar, dass die Einverdienerfamilie auch eine
Alleinerzieherfamilie ist. Warum dieses Konzept zu fördern ist,
erschließt sich mir nicht.
Die CDU will das Ehegattensplitting nicht durch eine zielgerechte
Familienförderung ersetzen, weil ihr ein Steuersparmodell für
für ihre Klientel der Altersgruppe 50+ wichtiger ist als die
Förderung junger Familien!
@Herr Scheffler
Das Ehegattensplitting wird total unabhängig von der Existenz von
Kindern gewährt! Ob 0 oder 6 Kinder, spielt keine Rolle.
Wenn man davon ausgehen muß, daß eine Frau, die ein paar
Jahre ihre Kinder betreut, danach prinzipiell arbeitsunfähig ist
und für die Gesellschaft zum Dauersubventionsfall wird, dann sollte
man hierzulande ganz schnell auf Kitas umstellen, oder den Männern
die Kindererziehung überlassen :-).
Solidarität?
Den höchsten Nutzen des Ehegattensplitting haben ältere Herren
mit hohen Einkünften und Hausfrau. Diese Familien sind gewiß
nicht vom Armutsrisiko betroffen.
Auch weiß ich nicht, warum ausgerechnet diese Herren
Solidarität für ihre Ehefrauen fordern, selbst aber nicht
bereit sind, diese Solidarität aufzubringen, und einfach die
Hälfte Ihrer Einkünfte an die Frau abtreten (was ja die Idee
des Splittings ist).
Es ist absolut nicht nachvollziehbar, warum ein Alleinerzieher sein Kind
nur minimal steuerlich absetzten kann (obwohl das Kind NICHT selbst
arbeiten kann), eine nicht erwerbstätiger Ehegatte hingegen
läßt sich mit dem halben Einkommen absetzten (auch wenn
dieser sehr wohl selbst arbeiten könnte).
Eine "anständige" Kinderförderung schließt
natürlich die Förderung für Kinderbetreuung (auch durch
Vater und Mutter) ein. Das Geld, was man beim Ehesplitting spart, kann
man dann gezielter bei jungen Familien einsetzten.
Sie haben eines nicht bedacht
Wenn die Frauen (und meist ist das ja so) wegen der Kinder lange zu Hause geblieben sind, haben Sie halt ein geringeres Einkommen. Aber selbst, wenn es umgekehrt wäre und der Mann wäre zu Hause gebleiben, hätte er wegen der Betreuungszeiten weniger Zeit für Karriere gehabt. Und da ist es doch "nach der Familienbildung" nur grecht, wenn man Beides berücksichtigt - oder?
Und täglich eine neue Sitcom...
Ob möglicherweise das öffentliche Echo auf die Pläne der
CDU, Ehegattensplitting für homosexuelle
"Lebenspartnerschaften" zu unterstützen, nun einige
CDU-Politiker zum Umdenken veranlasst hat? Oder ob es vielleicht auch
die Überlegung ist, dass dem Staat dadurch Steuern entgehen würden?
Unsere Politik-Regisseure bieten uns jedenfalls Tag um Tag eine neue
Sitcom. Bloß das Lachen, das bleibt dem Publikum leider im Halse stecken...
Weder definiert das GG, dass eine Ehe aus Mann und Frau besteht, noch
definiert das GG aus wievielen Personen eine Ehe besteht.
Wenn es also Dskriminierung ist, einer 2er Homoehe nicht die gleichen
Rechte wie einer 2er Heteroehe zu geben wie kann ich dann einem 3er,
4er, ... xer Bund die gleichen Rechte verwehren?
Ab einem gewissen Alter kann man keine Kinder mehr zeugen / empfangen.
Ist das nicht ungerecht? Ist es nicht besser für ein Kind in einer
eingetragenen Altengemeinschaft aus 7 Personen aufzuwachsen als bei
schlagenden Heteros, in der das Kind keine Ausweicheltern hat?
Und wenn ich schon Homo-Adoption zulasse und damit Zeichen setzte, dass
das im Kindeswohl ist, wie kann ich dann Leihmutterschaft für
Schwule und Samenspende für Lesben verbieten? Und wenn die
Leihmutterschaft zulässig ist wie regelt man den Rechtsanspruch auf
Herausgabe des Kindes falls die Leihmutter widernatürliche
Muttergefühle entwickelt? ....
Ich frage ohne Polemik: Wo wollen wir hin?
Liebe Clara West,
ich mache das Fass nicht auf. Ich stelle die Fragen die sich stellen,
sobald das Fass geöffnet ist.
Mit welcher Begründung kann ich "Ehe" auf eine monogame
2er Beziehung beschränken?
Mit welcher Begründung kann ich einer Lebensgemeinschaft jenseits
des Rentenalters Kinder verwähren? (Die Lebenserwartung als
Argument greift nicht und wäre diskriminierend.)
Mit welcher Begründung kann ich Leihmutterschaft verbieten aber
Samenspende erlauben?
usw,usw,
Da machen Sie aber ein Fass auf
denn eigentlich müsste jetzt die Forderung kommen, dass jeder ein
Anrecht auf Spenderzellen und eine Leihmutter bekommt. Schließlich
ist es nicht einzusehen, dass Frauen einfach so Kinder bekommen
können und Männer nicht. Da ist die Natur höchst
ungerecht und extrem diskriminierend.
Das beste wäre ein freier Markt dafür. Angebote und Nachfrage
regeln den Preis.
Es hat den Vorteil, dass die armen Bulgarinnen, Ungarinnen und
Spanierinnen und Portugiesinnen sich damit ihr Studium finanzieren
können, damit den gesellschaftlichen Aufstieg schaffen und
gleichzeitig von der Natur oder vom Alter benachteiligten
Mitbürgern zu Kindern verholfen wird. Eine Win-Win-Situation
für alle Beteiligten.
Man könnte eine Art ebay Plattform dafür einrichten oder aber
eine Börse nach der Form MyHammer. Da kann dann jeder soviel
bieten, wie ihm oder ihr die Sache wert ist. Eigentlich könnten
auch Samenspender so vorgehen, wenn ich es recht überlege. Warum
immer erst zur Samenbank laufen?
Geht auch so!
Jeder mit Verstand sollte wissen und weiß es ja längst…
…die CDU hat seit geraumer Zeit durchaus verhängnisvoll den Wandel zu einer klassischen linken Partei vollzogen. Es gibt in den Medien und bei einem Teil des Volks dafür Beifall, das Führungspersonal ist sehr stolz darauf, mithin dürfte sie allerdings für jemanden mit Verstand nicht mehr wählbar sein. In Deutschland gibt es weder konservative noch rechte Parteien noch eine liberale Partei. Die FDP inzwischen auch für Mindestlohn und Europa-Sozialismus, jedwedes linkes Fortschritts-Thema wird zum Programm von CDU, CSU und FDP, darauf kann man sich verlassen. Deshalb auch mehr und mehr die große Anzahl der Nichtwähler. NPD und Piraten (bedingungsloses Grundeinkommen) sind gleichwohl sozialistische, antikapitalistische Parteien. CDU, CSU und FDP, zu allem fähig, wollen sich gleichwohl bei denen beliebt machen, die weder CDU noch CSU noch FDP wählen. Viel Spaß dann am Wahlabend im September.